Neu hier und gleich ein paar Fragen

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  • Neu hier und gleich ein paar Fragen Beitrag #1
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spidergirl77

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Hallo!

Bin neu hier, komme aus Wien und heiße Karina.

Mein Mann und ich möchten uns gerne in den nächsten Jahren Papageien zulegen. Am liebsten wären uns Graupapageien, aber nun habe ich doch schon so einiges gelesen wo ich ins Grübeln komme.

Sie machen doch sehr viel Mist und viel kaputt. Habe gelesen, daß man es verhindern kann, wenn man dabei ist. Ich denke mir aber, wenn sie noch nicht so zahm sind, dann wird das schwer, oder?

Gibt es eine sprechbegabte Alternative die vielleicht nicht so viel Mist macht? Bitte nicht falsch verstehen, ich bin keine Reinlichkeitsfanatikerin, möchte mich nur gut informieren und vorher genau Gedanken machen. Mein Mann wäre da schon in Pension, könnte sie also jeden Tag aus dem Käfig lassen.

Meine Mama hat auch einen Garten wo wir eventuell eine Voliere hinbauen könnten. Wäre das ok, wenn wir sie im Sommer hin und wieder dorthin mitnehmen und am Abend wieder nach Hause? Oder ist das zuviel Streß?

Mein Mann meinte, daß die Flugfedern gestutzt werden sollten damit sie sich in der Wohnung nicht verletzen können im Flug, aber das möchte ich ihnen irgendwie nicht antun. Was sagt ihr dazu?

So viele Fragen und ich hoffe ich bekomme Antworten.

Lg
 
  • Neu hier und gleich ein paar Fragen Beitrag #2
Hallo Karina,

herzlich willkommen im Tierforum. :039:

Papageien haben die Neigung alles anzuknabbern, und je größer sie sind, desto kräftiger der Schnabel, desto größere mögliche Schäden. ;)

Optimal wäre ein großes Vogelzimmer, in dem sämtliche Kabel geschützt werden, möglichst keine wertvollen Möbel stehen und ansonsten nur Vogelzubehör, das angenagt werden darf.

In die Außenvoliere könnt ihr sie gern mitnehmen und abends wieder zurück. Das wird ihnen bestimmt gefallen.

Einem Vogel die Flügel zu stutzen ist Tierquälerei. Vögel wollen und müssen fliegen um gesund zu bleiben. Sie verletzen sich schon nicht beim Freiflug. Für die Sicherheit des Zimmers müsst ihr sorgen.

Schön, dass Du Dich im Vorfeld ausführlich informieren willst. Die Anschaffung von Papageien ist eine Entscheidung für eine sehr lange Zeit, die Haltung ist nicht einfach und kostspielig. Das will gut überlegt sein.

Die Urlaubsbetreuung würde wahrscheinlich Deine Mutter übernehmen?

Wenn Du noch weitere Fragen hast, immer her damit. ;)

Hier kommt noch ein interessantes Video: <object width="640" height="385"><param name="movie" value=" name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="640" height="385"></embed></object>
 
  • Neu hier und gleich ein paar Fragen Beitrag #3
Hallo !
Bin neu hier und auch wenn ich mir jetzt die ersten Feinde mach aber...
Ich würde von Handaufzuchten abraten.
Ich halte das für einen traurigen, momentanen Trend und hoffe sehr, daß das bald wieder nachlässt. Wer will schon einen fehlgeprägten Papagei?
Naturbruten sind meist einfacher zu "erziehen" und wer sich selber die Mühe macht und
die Geduld aufbringt seinen Vogel zu "zähmen" der wird dafür belohnt.
Kommt sicherlich darauf an was ich von dem Tier erwarte aber ich finde ein Vogel sollte auch ein Vogel bleiben dürfen.
 
  • Neu hier und gleich ein paar Fragen Beitrag #4
Hallo Ying,

warum solltest du dir Feinde machen?
Ich glaube ich kann hier für alle sprechen, dass deine Einstellung zu Handaufzuchten einfach nur super ist, denn diese können kein richtiges Arttypisches Papageienleben leben und wie du bereits schriebst, ein Vogel sollte ein Vogel bleiben dürfen, mit allem was dazu gehört.;)


Liebe Grüße
Susan
 
  • Neu hier und gleich ein paar Fragen Beitrag #5
Die Federn sollten auf keinen Fall gestutzt werden, dass Vögel sich beim Flug verletzen ist äußerst unwahrscheinlich (außer sie lernen es grad erst), das Gegenteil ist der Fall.
Ich habe seit einer Woche eine Amazone (ca. 10 Jahre, weiß man nicht genau) der man damals einen Flügel kupierte. Einfach schrecklich. Ich habe dem Tier natürlich jede Menge zum Klettern zur Verfügung gestellt, doch sobald das Tier sich doll erschreckt will sie halt doch fliegen und das kann ganz schön schmerzhafte Bruchlandungen verursachen. Zudem habe ich gelesen, dass Tiere die gestutzte oder kupierte Flügel haben meistens schreckhafter sind, da sie sich hilflos ausgeliefert fühlen (verständlich oder???) und ihren Fluchtreflex nicht ausleben können.
Die Tiere können sich nicht ausreichend bewegen (Vögel sollen fliegen und sich nicht durch joggen fit halten!) und leiden daher eher unter Herz-Kreislauf-Problemen und sind generell anfälliger für Krankheiten (Immunsystem ist durch Bewegunsgmangel geschwächt). Würdet ihr dem Tier also die Flügel stutzen würdet ihr ihm physisch so wie auch psychisch schaden und durch die dann notwendig werdenden Zusatzprodukte (viel mehr Leitern und Seile, Trockenfrüchte wie Weißdornbeeren oder Holunder für Herz und Immunsystem) viel mehr Geld als nötig ausgeben.
Ein Vogel ist nun mal zum Fliegen gemacht, wer das nicht akzeptiert und ihn verstümmeln will (nichts gegen deine Mama, ich denke sie hat sich einfach nicht informiert und nicht wirklich Gedanken über die Folgen gemacht oder was es für das Tier bedeuten würde) sollte sich keinen Vogel zulegen. Wie würden wir uns wohl fühlen wenn man uns ein Bein abhacken würde damit wir nicht weglaufen können (nein, wie bekämen keine Prothese^^) und wir uns nur langsam hüpfend oder robbend fortbewegen könnten? In etwa so muss es für den Vögel sein. Kein schöner Gedanke. :(
Bevor ich es vergesse, flugunfähige Vögel neigen auch schneller zum Rupfen und Schreien. Überzeuge deine Mama also bitte davon, dass das auf jeden Fall der falsche Weg ist!
Wenn ihr sie in die Voliere bringen wollt ohne angst zu haben das sie wegfliegt, bringt ihr bei in die Transportbox zu steigen und tragt sie so hin. :)

Liebe Grüße

Symbi
 
  • Neu hier und gleich ein paar Fragen Beitrag #6
@symbiose

Ist zwar schon etwas her, dass du deinen Beitrag geschrieben hast, trotzdem möchte ich nochmal darauf antworten.

Flügelstutzen ist zwar schlimm genug, aber wenigstens kann man diesen Fehler noch reparieren, die Federn wachsen ja noch nach. Nur wer ist bitte so krank und schneidet einem Vogel die Flügel ab?...es wird ja nicht besser weil man es kupieren nennt.
Da kann ich nur sagen, schade das unsere Tierschutzgesetze so lasch sind. Sowas sollte mit einer Geldstrafe nicht getan sein.

Zum ursprünglichen Beitrag kann ich nur sagen, wenn man diese Tiere wirklich liebt, dann kann man mit den Schäden leben. Ich selbst halte meine Papageien eigentlich nur noch von gefährlichen oder giftigen Gegenständen weg bzw. achte darauf, dass meine beiden da gar nicht erst dran kommen. Musste da aber auch erst lernen.

Wie ich in vorigen Beiträgen geschrieben habe hatte ich das Problem, dass ich versucht habe meine von der Tapete oder Fernbedienung weg zu halten. Beides ohne Erfolg. Also habe ich an die Stellen der Wand an die sie kommen Hanfmatten (Gibts für kleines Geld im Zoomarkt) angebracht und aus der Fernbedienung habe ich ein Spiel gemach und sie belohnt, wenn sie lauter, leiser, um- oder ausgeschaltet haben. Hatte den Effekt, dass die Fernbedienung nicht mehr zerbissen wird, sondern die beiden schon gespannt auf das Kommando "Umschalten" warten. Gibt ja schließlich ein Leckerchen dafür. :D
 
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  • Neu hier und gleich ein paar Fragen Beitrag #7
Wer bitte so krank ist? Tja, das würde ich auch gerne mal wissen. Psychisch gestörte und moralisch nicht voll entwickelte Menschen würde ich sagen. Habe vor kurzen sogar einen Bericht gelesen, bei dem es darum ging, dass ein amerikanischer Tierarzt und Papageienzüchter allen seinen männlichen Kakadus den Schnabel bis in den Kiefer hinein zerteilte, damit das Tier während der Brut keine anderen Vögel verletzt.
Super Methode, vor allem wenn man bedenkt, dass man das Tier einfach in einen anderen Käfig hätte stecken können, es sich nicht mehr richtig kratzen oder fressen kann, geschweige denn seinen Partner kraulen kann. Manche Menschen sind einfach nur gestört.
Ich glaube der Vogel bekam zu der Zeit den Flügel kupiert, als es noch nicht in Deutschland verboten war. Ansonsten kann man das ja immer noch im Ausland machen lassen, schlimm genug das sowas nicht verfolgt wird. -.-

Das mit den Hanfmatten könnte ich vielleicht auch mal ausprobieren, tolle Idee. =)

Selbst wenn man die gestutzten Flügel wieder reparieren lassen kann, so ist es dennoch starker Stress für das Tier, dem man ihm meiner Meinung nach auf keinen Fall aussetzen sollte. Denn wie gesagt, Vögel sollen fliegen und nicht watscheln.
 
  • Neu hier und gleich ein paar Fragen Beitrag #8
Die Hanfmatten funktonieren wirklich prima. Klar musst du die auch alle paar Wochen austauschen. Zumindest meine benagen die nämlich wirklich gerne und irgendwann sind die dann auch durch. Aber besser so, als das die kleinen Papier, Kleister und Farbe fressen. Auch wenn alles vielleicht nicht direkt giftig ist, kann ich mir auch nicht vorstellen das davon etwas gesund ist. :D

Ich bin ganz bei dir, dass die Flügel auf gar keinen Fall gestutzt werden sollen. Ich meinte nur, dass man bei gestutzten Flügeln dem Halter wenigsten noch seinen Fehler vor Augen führen kann, damit er es in Zukunft besser macht.
Denn gerade das Flügelstutzen geschieht hier in Deutschland, zumindest glaube ich das, häufig nicht aus bösem willen sondern schlicht aus Unwissenheit.

Ich kann da nur die Tierärzte nicht verstehen. Denn eigentlich sollte jede Tierarzthelferin genug wissen um Vögel haben um zu wissen, dass das nicht ok ist.
Vor allem weil ich mir auch nicht vorstellen kann, dass ein Tierarzt das aus finanziellen Nöten macht. Zumindest kenne ich keinen Tierarzt der auf die 50,- € zwingend angewiesen wäre.

Das mit dem Schnabelspalten ist auch wirklich ein starkes Stück.

Es ist wirklich immer wieder erschreckend, was Menschen mit Tieren machen. Ich habe gerade gestern von einem gerettetem Triton-Kakadu gehört der 15 Jahre lang in einem Käfig 50 x 50 gelebt hat und eigentlich durchgehend mit einer Wolldecke abgedeckt war, weil das Tier zuviel geschrieen hat.
...allerdings finde ich es noch erstaunlicher wie die Tiere damit umgehen können. Der Triton ist mitlerweile verpaart und ist sogar zutraulich seinen jetzigen guten Haltern gegenüber.
 
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