Ich würde auch ersteinmal versuchen, das alte und das neue Futter zu mischen. Auch wenn das eine Heidenarbeit ist und evtl. so einiges an Futter im Müll landet. Aber gerade wenn die Katze irgendwas nicht verträgt, muss ja eine Umstellung passieren.
Wobei man natürlich nicht gleich Hälfte Alt und Hälfte Neu mischen und davon ausgehen darf, dass das nach drei Tage durch ist. Soo stur sind unsere Miezen dann ja doch
Zunächst mal entscheidet man sich für
eine Sorte von
einer Marke. Praktischerweise würd ich für den Anfang was nehmen, was es in 200g-Dosen gibt, damit nicht so viel weggeworfen werden muss. Davon ein paar Dosen und jede Menge von dem bis jetzt akzeptierten Futter.
Am ersten Tag gibt es dann eine ganze Portion von dem gewohnten Futter und einen halben Espressolöffel (also ganz, ganz, ganz wenig) von dem neuen Futter, gut vermischt.
Am zweiten Tag gibt es dann auf die ganze Portion vielleicht einen halben Teelöffel neues Futter, am dritten Tag ein wenig mehr, am vierten dann schon einen ganzen Teelöffel neues Futter.
Wenn sie das Fressen irgendwann einstellt, geht man einen Schritt zurück, also wieder ein oder zwei Tage lang nur einen halben Teelöffel, dann ganz, ganz langsam etwas mehr. Und nach ein paar Wochen frisst sie das Futter dann vielleicht schon halb und halb gemischt. Mit viel Glück
Da ich ja pragmatisch bin, würd ich immer mal wieder versuchen, den Löffel neues Futter auch pur anzubieten, will sie nicht, na dann wird halt wieder gemischt.
Und erst wenn sie eine Sorte von einer Marke frisst, was wie gesagt ein paar Wochen dauern kann, würde ich eine zweite Sorte von der gleichen Marke dazunehmen.
Dann auch wieder untermischen, wobei ich annehme, dass das Drama nur bei einem Sortenwechsel nicht ganz so groß ist. Dann Sorte drei und vier und erst dann kann man wieder schrittweise eine zweite Marke einführen.
Ich stell schonmal einen großen Sack Geduld bereit, davon kann man mit den Katzen ja niemals genug haben
Viel Glück
