- Brauche dringend Hilfe!!! Beitrag #1
L
Lena2003
- Beiträge
- 8
- Punkte Reaktionen
- 0
Lena ist jetzt ca. 7,5 Jahre alt (habe sie damals vom Züchter gekauft). An sich ein stolzes Alter. Bis gestern früh war soweit auch alles in Ordnung. Dann bemerkte ich, dass sie weichen Stuhl hat, später sogar, dass der After flüssig verklebt war und ständig saubergeleckt wurde. Der Stuhl war anfangs hell bräunlich, später grünlich und roch unangenehm. Dann begann sie sich noch zusätzlich schäumig zu übergeben. Total angestrengt würgte sie das Fressen hervor. Wenige Zeit zuvor hatte sie Sonnenblumenkerne usw. auch nur zaghaft angenommen (sonst nicht der Fall!) und sogar liegengelassen.
Sie versuchte, sich mühsam die Käfiggitter hochzuziehen, aber wurde immer kraftloser, so dass ich dann sofort zum Tierarzt bin mit ihr, als sie sich eben noch zusätzlich übergab. Die Ärztin injizierte ihr ein Antibiotikum, meinte auch, der Stuhl rieche extrem und ging von einer baktierellen Geschichte aus. Zudem hatte sie ganz angespannt geatmet, richtig pumpen müssen. Und auch da war ich noch nicht sonderlich zuversichtlich, dass sich Lenas' Zustand bessert, ich kenne sie ganz anders. Normalerweise schläft sie einigermaßen viel, verteidigt aber, sobald wach, ihren Käfig und reißt mir das Futter förmlich aus den Fingern. Dies war also alles normal bis gestern früh.
Ich setzte sie in das Einstreu und sie kroch unter ein paar Lagen Taschentücher - ich hatte den Käfig direkt nach dem Tierarztbesuch gründlich greinigt und desinfiziert, das Futter gänzlich entsorgt (vielleicht war es auch ein Schimmelpilz?!). Frisches Wasser war vorhanden. Sie bliebt minutenlang so sitzen, bewegte sich kaum. Kroch dann unter die Taschentücherlagen und schlummerte. Heute morgen saß sie dann in ihrem Bau (eine Art großer rechteckiger Blumentopf - ebenfalls gereinigt und mit neuem Streu und Taschentücher-/Toilettenpapierlagen ausgelegt). Sie saß bedeckt mit den Tücherlagen dort und schlief. Jedenfalls versuchte sie dann später völlig kraftlos aus dem Blumentopf zu kommen, sprang auf den Rand und runter ins Streu und hatte ständig Schlagseite, kippte einfach weg. Sie nahm von mir Brei (Haferflocken mit Wasser bzw. später Kamillentee und biss etwas vom durchtränkten Zwieback ab), sie trank auch aus der Flasche, die ich ihr hinhielt, total gierig. Man merkte, dass sie dehydriert schien. Aber es wird und wird nicht besser. Sie schwankt und schläft. Zog sich mit Mühe vorhin am Gitter hoch auf einen Ast und konnte sich nicht halten. Habe den Käfig jetzt so abgetrennt, dass sie keine Möglichkeit mehr hat, hochzuklettern und tief zu fallen. Jedenfalls blieb sie danach wieder sekundenlang im Streu sitzen und verzog sich dann in den Bau.
Vielleicht hat der ein oder andere von Euch solche Erfahrungen gemacht. Die meisten Geschichten, die ich gelesen habe, sind nicht gut ausgegangen. Ich habe heute mind. 5 oder 6 Tierärzte angerufen, zwei von denen hatten sehr gute Kentnisse über Streifenhörnchen, konnten mir natürlich aber keine Ferndiagnose geben. Meine Tierärztin um die Ecke, bei der ich gestern war, hat mir (auf Anfrage) Vit-B-Tropfen mitgegeben, die ich versuche, ihr ins Maul zu träufeln (nimmt sie nicht) und ins Trinkwasser getan habe. Das hat sie vor einer Minute erstmals getrunken. Ob dies jedoch Wunder bewirkt, ich bezweifele es ...
Der eine Streifi-Arzt am Telefon sagte, es könne alles sein, Diabetes (bishin ins diabetische Koma - sie schläft jetzt sehr viel), Herzprobleme, das Alter an sich, ein Infekt ...
Man, ich fühle mich total hilflos und kann nicht in Worte fassen, wie es mir geht, geschweige denn, wie es der kleinen geht ... Ich weiß auch, dass 7 1/2 Jahre eine lange Zeit ist für solch ein Tier, habe aber gelesen, dass es zw. 8 und 12 Jahre alt werden kann. Ich will die Hoffnung einfach nicht aufgeben. Wenn sie es bis morgen schafft und durchhält, gehe ich, wie mit ihr vorhin abgesprochen, also nochmal zur Tierärztin. Sie sagte auch, dass wenn sie gestern den Eindruck gehabt hätte, dass es der kleinen sehr schlecht ginge, sie sie eingeschläfert hätte. Aber diesen hatte sie nicht.
Das aber, was ich sehe, ist, dass es nicht gut aussieht ... Wäre schön, wenn einer von Euch etwas Positives darin sieht. Sie trinkt wieder, aber wird sie das retten?
LG Maike
Sie versuchte, sich mühsam die Käfiggitter hochzuziehen, aber wurde immer kraftloser, so dass ich dann sofort zum Tierarzt bin mit ihr, als sie sich eben noch zusätzlich übergab. Die Ärztin injizierte ihr ein Antibiotikum, meinte auch, der Stuhl rieche extrem und ging von einer baktierellen Geschichte aus. Zudem hatte sie ganz angespannt geatmet, richtig pumpen müssen. Und auch da war ich noch nicht sonderlich zuversichtlich, dass sich Lenas' Zustand bessert, ich kenne sie ganz anders. Normalerweise schläft sie einigermaßen viel, verteidigt aber, sobald wach, ihren Käfig und reißt mir das Futter förmlich aus den Fingern. Dies war also alles normal bis gestern früh.
Ich setzte sie in das Einstreu und sie kroch unter ein paar Lagen Taschentücher - ich hatte den Käfig direkt nach dem Tierarztbesuch gründlich greinigt und desinfiziert, das Futter gänzlich entsorgt (vielleicht war es auch ein Schimmelpilz?!). Frisches Wasser war vorhanden. Sie bliebt minutenlang so sitzen, bewegte sich kaum. Kroch dann unter die Taschentücherlagen und schlummerte. Heute morgen saß sie dann in ihrem Bau (eine Art großer rechteckiger Blumentopf - ebenfalls gereinigt und mit neuem Streu und Taschentücher-/Toilettenpapierlagen ausgelegt). Sie saß bedeckt mit den Tücherlagen dort und schlief. Jedenfalls versuchte sie dann später völlig kraftlos aus dem Blumentopf zu kommen, sprang auf den Rand und runter ins Streu und hatte ständig Schlagseite, kippte einfach weg. Sie nahm von mir Brei (Haferflocken mit Wasser bzw. später Kamillentee und biss etwas vom durchtränkten Zwieback ab), sie trank auch aus der Flasche, die ich ihr hinhielt, total gierig. Man merkte, dass sie dehydriert schien. Aber es wird und wird nicht besser. Sie schwankt und schläft. Zog sich mit Mühe vorhin am Gitter hoch auf einen Ast und konnte sich nicht halten. Habe den Käfig jetzt so abgetrennt, dass sie keine Möglichkeit mehr hat, hochzuklettern und tief zu fallen. Jedenfalls blieb sie danach wieder sekundenlang im Streu sitzen und verzog sich dann in den Bau.
Vielleicht hat der ein oder andere von Euch solche Erfahrungen gemacht. Die meisten Geschichten, die ich gelesen habe, sind nicht gut ausgegangen. Ich habe heute mind. 5 oder 6 Tierärzte angerufen, zwei von denen hatten sehr gute Kentnisse über Streifenhörnchen, konnten mir natürlich aber keine Ferndiagnose geben. Meine Tierärztin um die Ecke, bei der ich gestern war, hat mir (auf Anfrage) Vit-B-Tropfen mitgegeben, die ich versuche, ihr ins Maul zu träufeln (nimmt sie nicht) und ins Trinkwasser getan habe. Das hat sie vor einer Minute erstmals getrunken. Ob dies jedoch Wunder bewirkt, ich bezweifele es ...
Der eine Streifi-Arzt am Telefon sagte, es könne alles sein, Diabetes (bishin ins diabetische Koma - sie schläft jetzt sehr viel), Herzprobleme, das Alter an sich, ein Infekt ...
Man, ich fühle mich total hilflos und kann nicht in Worte fassen, wie es mir geht, geschweige denn, wie es der kleinen geht ... Ich weiß auch, dass 7 1/2 Jahre eine lange Zeit ist für solch ein Tier, habe aber gelesen, dass es zw. 8 und 12 Jahre alt werden kann. Ich will die Hoffnung einfach nicht aufgeben. Wenn sie es bis morgen schafft und durchhält, gehe ich, wie mit ihr vorhin abgesprochen, also nochmal zur Tierärztin. Sie sagte auch, dass wenn sie gestern den Eindruck gehabt hätte, dass es der kleinen sehr schlecht ginge, sie sie eingeschläfert hätte. Aber diesen hatte sie nicht.
Das aber, was ich sehe, ist, dass es nicht gut aussieht ... Wäre schön, wenn einer von Euch etwas Positives darin sieht. Sie trinkt wieder, aber wird sie das retten?
LG Maike
