- Kranke Fische und was sollte ich erzählen... Beitrag #1
B
Botia
Guest
Hallo ,
hilfesuchende Posts wegen kranken Fischen sind mit die meisten Themen in Aquaristikforen.
Hier u. a. auch.
Und leider muß auch immer wieder mehrmals nachgefragt werden.
Dabei ist es fast unmöglich für andere nur anhand einiger wagen Beschreibungen Krankheiten oder negative Zusammenhänge zu erkennen.
Daher eine Bitte an den Hilfesuchenden:
Um die Darstellung Deines Problems (oder besser gesagt: der Deiner Fische) etwas zu vereinfachen habe ich hier einen Frage"bogen" zusammengestellt.
Oft denkt man an gewisse Dinge gar nicht, da man nicht weiß, daß sie für andere sehr wichtig sind / bzw. sie im engen Verhältnis zu einer anderen Sache stehen.
Daher bitte ich Dich alles so genau wie möglich auszufüllen und wenn es geht noch zu ergänzen.
Sicherlich ist nicht immer alles nötig zu wissen, aber genau das ist das Problem... Du weiß nicht, was ich und andere wissen müssen.
Also her mit allem, was Du erzählen kannst. :mrgreen:
Umso höher ist die Chance, daß man helfen kann.
Größe des Aquariums:
Standzeit:
Fischbesatz nach wieviel Wochen Einfahrzeit eingesetzt:
Wasserwechsel
wie oft:
wie viel:
Einrichtung:
Bodengrund ( Sand/Kies, letzteres welche Körnung)
Pflanzen (Menge/Art):
Wurzeln (welche/wie viele):
Steine (welche):
sonstiges:
Technik/ Pflegemittel
Beleuchtung ( welche, wie lange wird beleuchtet):
Filter ( welcher, wann, wie bestückt und wie oft wird er gereinigt):
Co2 Anlage (Bioanlage/Druckgasanlage, Nachtabschaltung, PH-Steuergerät):
Diffusor:
sonstige technischen Geräte( Ofa/UV-Entkeimer etc):
Dünger (Flüssig/Tabletten/Bodengrund, Name, welche Mengen...) :
Wasserzusätze (Wasseraufbereiter, PH-Senker, Phosphatsenker, Kohle..) :
Wasserwerte
womit wird gemessen:
wie oft wird gemessen ( ca.):
Leitungswasserwerte (PH, KH,GH, Nitrat,Phosphat, Leitwert):
( kann man vom Wasserversorger anfordern)
Aquarienwerte ( soweit möglich angeben)
PH:
KH:
GH:
Ammonium/Ammoniak:
Nitrit ( NO2):
Nitrat ( NO3):
Leitwert:
Phosphat:
Kupfer:
Eisen:
Temperatur:
Futter:
was wird in welchen Verhältnissen gefüttert? ( Frostfutter, Lebendfutter, Flocke, Gemüse etc.)
Wird das Futter vorher gespült?
Werden Vitamine ab und an zugegeben?
Letzte Maßnahmen, z.B. :
-Futter
-neuer Fisch / Pflanze
-Umbauaktionen
-Filterreinigung
-Medikamentenzugabe ( was genau!, auch wenn es schon etwas zurückliegt!)
-neue Wasserzusätze/ alte weggelassen
Besatz:
genaue Auflistung aller Fische. Wenn es geht Kaufdatum und bitte auch eventuell verstorbene Tiere mit angeben.
Problembeschreibung:
Bitte detailliert ganz genau.
Bei Krankheiten ist es sehr wichtig zu wissen, wie der Fisch zuletzt aussah/ sich benahm!
zB.:
-welche Fische sind betroffen?
-Atemnot
-Farbverblassen
-Kiemenabspreizen oder Kiemenver/ent-färbungen
-Flossenschäden ( weiße/ blutige Ränder, Risse, Flossenschmelzen, klemmen, rudern etc.),
-Futterverweigerung ( ausspucken oder gänzlich desinteressiert), scheuern, zucken (seitlich verbiegen)
-Maul stülpen ( als ob er gähnt)
-Beläge auf dem Körper ( milchig/ grau/ weiß/ Pünktchen/ Wattebäusche/Schuppenverlust, ...)
-wirkt der Fisch aufgebläht/dicker
-wie sieht der Kot aus ( weiß,dünn, fädrig, weich/flüssig)
-Schwimmverhalten ( trudeln, drehen, auf dem Boden liegen, Kopf nach oben/unten)
und so weiter...
Bitte vergeßt nicht, jedes Aquarium ist anders. Nur wenn Ihr uns so genau wie möglich beschreibt, also so, das sich auch ein Blinder alles vorstellen kann, dann sind wir in der Lage vielleicht zu helfen.
Denn wie bei Mensch und Tier generell benötigen schwere Krankheiten oder auch innere Infektionen einen Fachmann. Wir können nicht Mikroskopieren, oder eventuell auf Bakterien untersuchen.
Auf keinen Fall einfach ein Medikament auf Geratewohl in das Becken geben!
In den meisten Fällen verschlimmert es die Situation nur, weil die gesamte Biologie des Aquariums darunter leidet !
Medikamente gehören so weit es geht nur in einem Behandlungsbecken (da reicht auch oft ein Eimer) an den Fisch (wenn es einzelne Tiere sind) oder nur nach gründlicher! Diagnose.
Oft helfen tägliche Wasserwechsel (man senkt den Keimdruck) und gutes Futter schon, um die Tiere wieder aufzupäppeln.
Sichtlich stark angeschlagene Tiere gehören in ein Quarantänebecken, um weitere Infektionen bei dem Restbesatz zu vermeiden.
LG Botia
hilfesuchende Posts wegen kranken Fischen sind mit die meisten Themen in Aquaristikforen.
Hier u. a. auch.
Und leider muß auch immer wieder mehrmals nachgefragt werden.
Dabei ist es fast unmöglich für andere nur anhand einiger wagen Beschreibungen Krankheiten oder negative Zusammenhänge zu erkennen.
Daher eine Bitte an den Hilfesuchenden:
Um die Darstellung Deines Problems (oder besser gesagt: der Deiner Fische) etwas zu vereinfachen habe ich hier einen Frage"bogen" zusammengestellt.
Oft denkt man an gewisse Dinge gar nicht, da man nicht weiß, daß sie für andere sehr wichtig sind / bzw. sie im engen Verhältnis zu einer anderen Sache stehen.
Daher bitte ich Dich alles so genau wie möglich auszufüllen und wenn es geht noch zu ergänzen.
Sicherlich ist nicht immer alles nötig zu wissen, aber genau das ist das Problem... Du weiß nicht, was ich und andere wissen müssen.
Also her mit allem, was Du erzählen kannst. :mrgreen:
Umso höher ist die Chance, daß man helfen kann.
Größe des Aquariums:
Standzeit:
Fischbesatz nach wieviel Wochen Einfahrzeit eingesetzt:
Wasserwechsel
wie oft:
wie viel:
Einrichtung:
Bodengrund ( Sand/Kies, letzteres welche Körnung)
Pflanzen (Menge/Art):
Wurzeln (welche/wie viele):
Steine (welche):
sonstiges:
Technik/ Pflegemittel
Beleuchtung ( welche, wie lange wird beleuchtet):
Filter ( welcher, wann, wie bestückt und wie oft wird er gereinigt):
Co2 Anlage (Bioanlage/Druckgasanlage, Nachtabschaltung, PH-Steuergerät):
Diffusor:
sonstige technischen Geräte( Ofa/UV-Entkeimer etc):
Dünger (Flüssig/Tabletten/Bodengrund, Name, welche Mengen...) :
Wasserzusätze (Wasseraufbereiter, PH-Senker, Phosphatsenker, Kohle..) :
Wasserwerte
womit wird gemessen:
wie oft wird gemessen ( ca.):
Leitungswasserwerte (PH, KH,GH, Nitrat,Phosphat, Leitwert):
( kann man vom Wasserversorger anfordern)
Aquarienwerte ( soweit möglich angeben)
PH:
KH:
GH:
Ammonium/Ammoniak:
Nitrit ( NO2):
Nitrat ( NO3):
Leitwert:
Phosphat:
Kupfer:
Eisen:
Temperatur:
Futter:
was wird in welchen Verhältnissen gefüttert? ( Frostfutter, Lebendfutter, Flocke, Gemüse etc.)
Wird das Futter vorher gespült?
Werden Vitamine ab und an zugegeben?
Letzte Maßnahmen, z.B. :
-Futter
-neuer Fisch / Pflanze
-Umbauaktionen
-Filterreinigung
-Medikamentenzugabe ( was genau!, auch wenn es schon etwas zurückliegt!)
-neue Wasserzusätze/ alte weggelassen
Besatz:
genaue Auflistung aller Fische. Wenn es geht Kaufdatum und bitte auch eventuell verstorbene Tiere mit angeben.
Problembeschreibung:
Bitte detailliert ganz genau.
Bei Krankheiten ist es sehr wichtig zu wissen, wie der Fisch zuletzt aussah/ sich benahm!
zB.:
-welche Fische sind betroffen?
-Atemnot
-Farbverblassen
-Kiemenabspreizen oder Kiemenver/ent-färbungen
-Flossenschäden ( weiße/ blutige Ränder, Risse, Flossenschmelzen, klemmen, rudern etc.),
-Futterverweigerung ( ausspucken oder gänzlich desinteressiert), scheuern, zucken (seitlich verbiegen)
-Maul stülpen ( als ob er gähnt)
-Beläge auf dem Körper ( milchig/ grau/ weiß/ Pünktchen/ Wattebäusche/Schuppenverlust, ...)
-wirkt der Fisch aufgebläht/dicker
-wie sieht der Kot aus ( weiß,dünn, fädrig, weich/flüssig)
-Schwimmverhalten ( trudeln, drehen, auf dem Boden liegen, Kopf nach oben/unten)
und so weiter...
Bitte vergeßt nicht, jedes Aquarium ist anders. Nur wenn Ihr uns so genau wie möglich beschreibt, also so, das sich auch ein Blinder alles vorstellen kann, dann sind wir in der Lage vielleicht zu helfen.
Denn wie bei Mensch und Tier generell benötigen schwere Krankheiten oder auch innere Infektionen einen Fachmann. Wir können nicht Mikroskopieren, oder eventuell auf Bakterien untersuchen.
Auf keinen Fall einfach ein Medikament auf Geratewohl in das Becken geben!
In den meisten Fällen verschlimmert es die Situation nur, weil die gesamte Biologie des Aquariums darunter leidet !
Medikamente gehören so weit es geht nur in einem Behandlungsbecken (da reicht auch oft ein Eimer) an den Fisch (wenn es einzelne Tiere sind) oder nur nach gründlicher! Diagnose.
Oft helfen tägliche Wasserwechsel (man senkt den Keimdruck) und gutes Futter schon, um die Tiere wieder aufzupäppeln.
Sichtlich stark angeschlagene Tiere gehören in ein Quarantänebecken, um weitere Infektionen bei dem Restbesatz zu vermeiden.
LG Botia