Danke Ida, für deinen ausführlichen Beitrag
Der finanzielle Aspekt; Hundesteuer (hier bei uns) für einen dritten Hund ist enorm hoch, drei Hunde finanziell abzusichern (Versicherung, gutes Futter, Tierarzt, usw.) geht schon richtig ins Geld monatlich.
Finanziell muss ich natürlich erst alles durchrechnen. Ich hab zwar im zweifelsfall die unterstützung miener Eltern. aber die alltäglichen kosten (Futter, Ausstattung, Steuer, Versicherung) muss und will ich natürlich selbst tragen.
Ich habe mal grob durchkalkuliert und müsste eigendlich mit 100€ Mehrkosten im Monat hinkommen, aber das werde ich auf jeden Fall nochmal genau berechnen.
Das geht weiter mit zusätzlichen Kosten für ein großes Auto in dem alle Platz finden, für eine entsprechend große Unterkunft im Urlaub usw. - all das auf viele, viele Jahre gerechnet.
Naja, in mein Polo würden tatsächlich alle rein passen
Außerdem finde ich es auch recht zeitintensiv mit drei Hunden - alle drei wollen erzogen, beschäftigt, geliebt, bekuschelt, versorgt werden.
Da hast du natürlich recht. Ich muss wirklich noch genau darüber nachdenken ob ich einem 3. Hund, zudem noch einem Hund wie einem Dobermann, zeitlich gerecht werden kann.
Ich weiß jetzt nicht (und geht mich auch nichts an ) wie Deine Pläne für die Zukunft sind. Aber drei Hunde und Beruf oder alternativ Familie/Kinder unter einen Hut zu bekommen ist schon ein echter Kraftakt ... [/QUOTE]
Das ist mit eingeplant

Ich bin generell ein kontroll freak und überlege alles 1000x
Es kann Zeiten geben, in denen man nicht mit allen Hunden gleichzeitig gehen kann - dreimal einzeln gehen - ohAh ...
Ok. Da fällt mir jetzt momentan keine situation ein, aber wenn das tasächlich mal anstht, hätte ich natürlich ein Problem.
Geht man gemeinsam, muß man zwei Augen auf drei Hunden haben, drei Hunde an der Leine, drei Hunde gleichzeitig anleinen weil der Feind kommt, drei Hunde belohnen, beschäftigen, beaufsichtigen, abrufen, weil ein Hase in Sicht ist - selbst wenn alle drei keine Baustellen haben (und soweit muss man erstmals sein ...) - das wäre mir persönlich zu viel ...
Hmm, da sehe ich jetzt wieder nicht so das große Problem.
Meine beiden kommen sofort, wenn ich sie rufe und innerhalb von 10 Sek sind sie angeleint
Meine beiden haben zusammen ein Kampfgewicht von 35 kg - die Hälfte von mir. Das ist ok und war mir wichtig. Ab und an nehme ich Nachbars Berner-Sennen-Mix noch mit (er läuft auch gut an der Leine) - der Gute hat nochmal knapp 40 kg und somit sind das dann so viele Kilo Hund wie Mensch ... Ich hoffe immer, dass ich nicht mal in die Verlegenheit komme, dass sich die 75 kg Hund mit 12 Beinen und Allrad-Antrieb in die Leine hängen - da hätte ich keine Chance.
gut, meine haben
zusammen 5,5kg

Wenn die sich in die leine legen, ist das nicht so das Drama:mrgreen:
Das ich einen 40kg Hund auf 4 beinen nicht halten kann, wenn er sich voll reinhängt, ist klar. Auch ein rund, wieso ich keinen "Baustellen Hund" möchte.
Wobei das ja eher wenig mit 3 Hunden zu tun hat.
Mit drei Hunden jemanden besuchen, ins Cafe gehen, einen Ausflug machen (außer in freier Natur), Urlaub buchen oder mal für einen Nachmittag die Süßen "zwischenparken" - mit einem Hund machbar, mit zweien schon schwerer, mit dreien und mehr fast ein Ding der Unmöglichkeit finde ich.
Ich gehe schon mit 2 Hunden nicht ins Cafe und würde es auch nicht mit einem machen. Was will ein Hund denn im Cafe? Da treffe ich mich lieber im Park o.ä.
Urlaub: Ich bin meistens Camper. Ob ich da mit 2 oder 3 Hunden anreise ist denen wurst. Brauch ich höchstens ein größeres Zelt:lol:
Rein vom emotionalen her betrachtet, finde ich drei Hunde auch schon viel - wobei das natürlich auch sehr vom Hund abhängt. Ich habe schon manchmal das Gefühl hier, daß noch ein paar Hände zum Streicheln gebraucht werden könnten und außerdem das Sofa zu klein ist Ab und an bin ich richtig froh, wenn mein Mann mal einen Hund zum Kuscheln übernimmt oder die Kinder sich mal mit einem spielerisch beschäftigen. Würde hier noch so eine Schmusebacke einziehen würde sicher mindestens eine Hand zum Streicheln fehlen ...
Auch hier sehe ich kein gigantisches Problem. Emotional bekomm ich glaub viele Hunde unter:mrgreen:
Gut, momentan habe ich zwar nur 2 Hunde, aber dafür noch einen Kater.
Die bekomme ich emotional auch unter einen Hut.
Die Kombination 40 kg Hund und 4 kg Hund finde ich auch nicht ideal – aber das ist ein anderes Thema. So ein enormer Größen- und Gewichtsunterschied mag bei einem Kumpeltreffen noch ok sein und gut zu beaufsichtigen – 24 Stunden am Tag wäre mir das Risiko aber zu hoch, daß was passiert. Die Hunde dann z. B. räumlich trennen, wenn sie alleine sein müssen oder nachts wäre für mich persönlich keine Option; und meine beiden wären damit sicher auch tot unglücklich …
Stimmt, das ist ein anderes Thema. Ich habe mich im anderen Thread aber dazu geäußert.
Der Traum vom großen Haus mit riesen Garten und Hunderudel - Frauchen an der Spitze des Rudels - ist sicher schön; die Realität ist aber sicher mit viel Zeit- und Geldaufwand und einigen Umständen und Abstichen verbunden ...
Ich bin allgemein ein Realist. Sowas hatte ich mir nie vogestellt

Ich überdenke die situation sehr genau und erst wenn alles passt, wird ein Dritthund einziehen.
Ich bin durh und durch Kopfmensch.
Würde ich auf mein Herz hören hätte ich schon lange bei der Pflegestelle von Lilly angerufen:uups: