So, da bin ich wieder.
Kann sein, dass das foto täuscht, aber die Maße würden mich schon interessieren - Innenmaße, natürlich.
Ok, wenn Ihr gern einmal überprüfen möchtet, ob mein Taschenrechner stimmt:
Die Innenmaße sind :
Stall: 1 m x 1,58 m
Auslauf: 1 m x 1,25 m
= 2,83 qm
Wobei sich seit 2006 an der Haltung viel geändert hat und ich vor allem finde, dass eben nur der Stall für die nacht viel zu klein ist. Nutzen sie denn bei Regen den Auslauf oder bleiben sie dann eher drinnen?
Ich halte den Stall für nachts nicht für zu klein aus folgenden Gründen:
Die Meeries sind maximal 8 Stunden darin, ich lasse sie im Sommer morgens um halb 6 raus. Sie haben darin einen halben Quadratmeter pro Schwein (+ Plattform und Hängematte, auch wenn das nicht mitgerechnet wird). Das ist mehr, als andere Richtlinien empfehlen und wird selbst bei diebrain als ok eingestuft, wenn Auslauf vorhanden ist (den sie in diesem Fall ja die nächsten rund 16 Stunden nutzen können).
An Regentagen (oder wenn das Wetter so lala ist) decke ich den Auslauf mit wasserdichtem Segeltuch zu. Sie sind oft auch dann draußen zu sehen, solange es nicht aus allen Kübeln gallert und das Wasser im Rasen steht.
2006 hatte man noch etwas andere Ansichten, aber ich finde eben einiges an deiner Konstruktion nicht optimal, auch etwa, dass die Schweinchen mehrmals am tag die Schräge raus und runter müssen schadet ihren Kniegelenken, sowas würde man nach moderneren Ansichten anders lösen.
Ich meine, dass es Tiere sind, die sich auch bewegen müssen. Da auch das Außengehege mit Ruheplätzen versehen ist, müssen sie nicht ständig hoch- und runterlaufen, sondern können im Gras unter den Rindenunterschlüpfen dösen, was sie auch tun. Da ich bereits ältere Meeries hatte, könnte ich deine Bedenken verstehen, WENN meine Meeries an Gelenkbeschwerden gelitten hätten. Ich habe nie auch nur Andeutungen gesehen, dass sie mit der Schräge Probleme hatten.
Wie ich das verstehe, ist das die konstruktion, die ihr kurz nach eurem einzug eher provisorisch gebastelt habt, und seitdem wurde nichts mehr groß geändert. Vielleicht wäre es eben wirklich mal an der zeit, neu zu bauen, so alle paar jahre mal.
Es stimmt, der Stall wurde nebenbei zusamengezimmert aus den Materialien, die unser Bau gerade hergab. Ich hatte damals noch andere Vorstellungen von einer "schicken Schweinevilla" und meinte, bei Gelegenheit nochmals "richtig" mit Schickimicki und Anstrich bauen zu müssen. Außerdem ging ich davon aus, der nächste Stall müsse auch richtig isoliert und winterfest sein. Es kam jedoch anders, denn die Meeries bezogen im Gebäude ihr Winterquartier und fühlten sich ansonsten im streitgegenständlichen Stall wohl - warum dann also neu bauen.
und das Gras eben lieber von hand pflücken und ihnen so geben, als das gehege zu verrücken, einfach auch, weil marder immer wieder auch tagsüber unterwegs sind. wenn deine Kinder vor hunger weinen würdest Du ja auch mitten in der Nacht los ziehen und ihnen was zu essen holen. Auch wenn Du normalerweise eher tagaktiv bist.
Wenn ich Gras von Hand pflücke, ist es in Kürze verwelkt, mitsamt Gänseblümchen und Löwenzahn. Alles, was nicht gefressen wird, liegt herum.
Ich sehe absolut nichts Verwerfliches daran, meinen Meerschweinchen frisches Gras zur Verfügung zu stellen, dass sie selbst abgrasen können. So sind sie beschäftigt und haben vielleicht noch Spass daran, anstatt immernur aus Napf oder Raufe zu essen. Und vor dem Marder habe ich wie gesagt keine Angst. Nachts kommt er nicht an die Schweine heran und tagsüber müsste er sich entweder unter dem Auslauf durchgraben oder versuchen, den Draht zu zerlegen.
und ich würde das gehege wenigstens zur hälfte überdachen, damit sie es auch bei schlechtem Wetter besser nutzen können.
Ist es, wie beschrieben.
Was die Schutzhütte angeht:
Unter der Plattform im Stall sind zwei kleine Schiebevorrichtungen angebracht. Dort können 2 Bretter eingefügt werden, wo ich ein Heunest einrichte. Dies mache ich nicht im Hochsommer wegen Wärmestaugefahr, aber gern in der Zeit davor und danach, weil die Meeries diesen Unterschlupf gern nutzen (und das Heu von einem befreundeten Bauern, der noch richtige Gräser auf den Wiesen hat, lieben).
Dieses Heunest ist nur durch eine meerschweingroße Öffnung erreichbar.
Ansonsten ist mein Stall zu über 3 1/2 Seiten dicht, der Rest (demgemäß wohl 1/2) besteht aus Gitter (kein Kükendraht, sondern engmaschiges Gitter aus dem Baumarkt. Das im Bedarfsfall zugedeckt wird).
Ich kann Eure Bemühungen verstehen, die Haltungsbedingungen bei anderen zu prüfen und zu verbessern und auf schlechte Bedingungen hinzuweisen. Insofern ist Kritikfähigkeit auch wirklich die Möglichkeit zur Verbesserung. Aber:
@ Susanne:
Du hast, noch bevor ich mich überhaupt zu Euren Vorwürfen äußern und die Unklarheiten (noch nicht einmal Fehler) beseitigen konnte, bereits in den Raum mitgeteilt, dass du mir ja mal einen Link geschickt hättest, der bei mir anscheinend gar keine Wirkung gezeigt hätte. (Dabei war dieser Linkhinweis in diesem Thread noch nicht einmal an mich gerichtet). Für mich ist das wie „hinterm Rücken reden“ – schäbig, aber das scheint dir gar nicht aufgefallen zu sein, und das ist es, was mich richtig geärgert hat.
@McLeodsDaughter:
Pro Schweinchen sollte man draußen schon 1 qm dauerhaft haben, das sieht bei dir eher nicht nach 3 qm aus @Wölfi.
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Du hast ein gutes Augenmaß, dass du die fehlenden 17 qcm auf einen Blick erkannt hast!