- Kasper - Ich habe Dich so geliebt! Beitrag #1
freake
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Kasper,
mein Schnurpselchen, mein Quirl, mein Kummerkeks, mein Sorgenkind, mein Wunderkind.
Kasper, ich bin an dir gescheitert.
Alles was ich wollte war, dich von all dem Übel zu befreien, aus dem du kamst. Ich wollte, dass dein Leben endlich so wird, wie ein Rattenleben sein sollte. Doch nun habe ich dich verloren, so kurz bevor wir dieses Ziel endlich erreicht haben. Wenige Wochen, und die Vergesellschaftung wäre abgeschlossen, wenige Wochen, und du hättest endlich gehabt, was dir schon immer zustand. Wir waren so nahe.
Wie kann ein Schicksal so grausam sein, wie dieses? Wieso musst du mir ausgerechnet jetzt für immer genommen werden? Ich hatte elf Monate mit dir, elf Monate, und ich konnte dir nichts geben, als meine bloße Liebe. Wo dir doch alles Gute dieser Welt zugestanden hätte.
Als ich mich entschieden habe, dich kastrieren zu lassen, hatte ich nur dein Wohl im Sinne. Hätte ich geahnt, wie es kommen würde, hätte ich diese Entscheidung niemals getroffen.
Doch die Vorzeichen waren so gut, du warst gesund, du warst munter, niemand hätte gedacht, dass es zu irgendwelchen Komplikationen kommen würde. Und eigentlich ist es das ja auch nicht. Du hast die OP gut überstanden, du bist aufgewacht, du bist schon wieder durch die Gegend geturnt. Du warst aus der kritischen Phase lange hinaus. Und dann hat dein keines Herz einfach zu schlagen aufgehört.
Bis zu dem Moment, in dem ich aufgerufen wurde, dachte ich noch, dich jeden Moment freudig begrüßen zu können, ich dachte, ich würde dich mit nach Hause nehmen, dich in deinen frisch geputzten Käfig setzen und mit tollen Leckereien für die Torturen des Tages entschädigen. Als ich das lange Gesicht des Tierarztes gesehen habe, habe ich einen Moment lang gedacht, ich wache jeden Moment auf und alles war nur ein ganz übler Traum. Und irgendwie kann ich noch nicht ganz glauben, dass es keiner war. Dass du nie wieder toben, nie wieder Entschädigungsleckereien futtern wirst. Ich kann einfach nicht akzeptieren, dass du so ganz ohne sichtbaren Grund, ganz ohne Vorzeichen und vor allem so plötzlich von mir gegangen bist.
Alles was mir bleibt sind Erinnerungen. Wunderschöne Erinnerungen.
Du warst ein besonderes Tier, du warst mir ein besonderer Freund. Wir haben so viel Zeit miteinander verbracht, wir haben miteinander und aneinander gelernt. Du warst so lebhaft, so munter, so kontaktfreudig. Du warst lustig und ansprechend, intelligent und verspielt. Ich habe dich so geliebt!
Alle, die dich kannten, haben dich geliebt.
Du hast in deinem viel zu kurzen Leben sehr viel schlimmes erlebt, du hast Leid und Schmerz, Hunger und Angst, Krankheit und Einsamkeit gekannt. Ach wie kann ein Tier allein so viel erleiden, wenn es doch nichts als Gutes verdient hat? Doch du warst immer ein Kämpfer, der seine Mami sehr stolz gemacht hat.
Ach Kasper, mir fehlen die Worte, um zu beschreiben, was ich fühle. Ich hoffe, du kannst mir vergeben, dass ich dir nicht geben konnte, was dir zustand. Ich hoffe, du kannst mir vergeben, dass ich eine Entscheidung getroffen habe, die zu deinem Tod geführt hat.
Komm gut rüber mein Baby, und lass es dir gutgehen im Mais-auf-Joghurt-Himmel. Ich bin mir sicher, Sunny wartet schon auf dich; ich glaube, ihr Zwei wart schon immer füreinander bestimmt, und nun werdet ihr euch endlich treffen. Und wer weiß, vielleicht wirst du dich ja mit Ronja, Fiebi und Hexchen anfreunden, die dein Rudel hätten sein sollen, und die wie du zu früh aus dieser Welt genommen wurden. Und wo Sunny ist, da sind auch Honey und Scully - und unzählige andere Ratten, die nur darauf warten, dich in ihr Regenbogen-Rudel aufzunehmen.
Ich werde dich nie vergessen mein Kleiner, und ich danke dir, für die wundervolle Zeit, die wir miteinander hatten.
In Liebe,
"Mami"
mein Schnurpselchen, mein Quirl, mein Kummerkeks, mein Sorgenkind, mein Wunderkind.
Kasper, ich bin an dir gescheitert.
Alles was ich wollte war, dich von all dem Übel zu befreien, aus dem du kamst. Ich wollte, dass dein Leben endlich so wird, wie ein Rattenleben sein sollte. Doch nun habe ich dich verloren, so kurz bevor wir dieses Ziel endlich erreicht haben. Wenige Wochen, und die Vergesellschaftung wäre abgeschlossen, wenige Wochen, und du hättest endlich gehabt, was dir schon immer zustand. Wir waren so nahe.
Wie kann ein Schicksal so grausam sein, wie dieses? Wieso musst du mir ausgerechnet jetzt für immer genommen werden? Ich hatte elf Monate mit dir, elf Monate, und ich konnte dir nichts geben, als meine bloße Liebe. Wo dir doch alles Gute dieser Welt zugestanden hätte.
Als ich mich entschieden habe, dich kastrieren zu lassen, hatte ich nur dein Wohl im Sinne. Hätte ich geahnt, wie es kommen würde, hätte ich diese Entscheidung niemals getroffen.
Doch die Vorzeichen waren so gut, du warst gesund, du warst munter, niemand hätte gedacht, dass es zu irgendwelchen Komplikationen kommen würde. Und eigentlich ist es das ja auch nicht. Du hast die OP gut überstanden, du bist aufgewacht, du bist schon wieder durch die Gegend geturnt. Du warst aus der kritischen Phase lange hinaus. Und dann hat dein keines Herz einfach zu schlagen aufgehört.
Bis zu dem Moment, in dem ich aufgerufen wurde, dachte ich noch, dich jeden Moment freudig begrüßen zu können, ich dachte, ich würde dich mit nach Hause nehmen, dich in deinen frisch geputzten Käfig setzen und mit tollen Leckereien für die Torturen des Tages entschädigen. Als ich das lange Gesicht des Tierarztes gesehen habe, habe ich einen Moment lang gedacht, ich wache jeden Moment auf und alles war nur ein ganz übler Traum. Und irgendwie kann ich noch nicht ganz glauben, dass es keiner war. Dass du nie wieder toben, nie wieder Entschädigungsleckereien futtern wirst. Ich kann einfach nicht akzeptieren, dass du so ganz ohne sichtbaren Grund, ganz ohne Vorzeichen und vor allem so plötzlich von mir gegangen bist.
Alles was mir bleibt sind Erinnerungen. Wunderschöne Erinnerungen.
Du warst ein besonderes Tier, du warst mir ein besonderer Freund. Wir haben so viel Zeit miteinander verbracht, wir haben miteinander und aneinander gelernt. Du warst so lebhaft, so munter, so kontaktfreudig. Du warst lustig und ansprechend, intelligent und verspielt. Ich habe dich so geliebt!
Alle, die dich kannten, haben dich geliebt.
Du hast in deinem viel zu kurzen Leben sehr viel schlimmes erlebt, du hast Leid und Schmerz, Hunger und Angst, Krankheit und Einsamkeit gekannt. Ach wie kann ein Tier allein so viel erleiden, wenn es doch nichts als Gutes verdient hat? Doch du warst immer ein Kämpfer, der seine Mami sehr stolz gemacht hat.
Ach Kasper, mir fehlen die Worte, um zu beschreiben, was ich fühle. Ich hoffe, du kannst mir vergeben, dass ich dir nicht geben konnte, was dir zustand. Ich hoffe, du kannst mir vergeben, dass ich eine Entscheidung getroffen habe, die zu deinem Tod geführt hat.
Komm gut rüber mein Baby, und lass es dir gutgehen im Mais-auf-Joghurt-Himmel. Ich bin mir sicher, Sunny wartet schon auf dich; ich glaube, ihr Zwei wart schon immer füreinander bestimmt, und nun werdet ihr euch endlich treffen. Und wer weiß, vielleicht wirst du dich ja mit Ronja, Fiebi und Hexchen anfreunden, die dein Rudel hätten sein sollen, und die wie du zu früh aus dieser Welt genommen wurden. Und wo Sunny ist, da sind auch Honey und Scully - und unzählige andere Ratten, die nur darauf warten, dich in ihr Regenbogen-Rudel aufzunehmen.
Ich werde dich nie vergessen mein Kleiner, und ich danke dir, für die wundervolle Zeit, die wir miteinander hatten.
In Liebe,
"Mami"
