Lol, du hast selbst 12 Tiere und willst mir erzählen, dass Hund und Katze zu viel sind? Lol Du bist lustig.
Zur Zweitkatze, ja die soll dann auch irgendwann kommen, nur eben nicht sofort. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ein Tier zutraulicher wird, wenn man sich erst ein Mal eins davon holt, auch wenn das doof klingt. Ich hatte erst eine Ratte und 2 Monate später die zweite, erst ein Kaninchen und 2 Moante später das Zweite. So werden die Tierechen auch schneller zahm und das zweite "lernt" so zu sagen vom Ersten. Und selbst wenn ich im EG leben würde, würde ich meine Katze niemals raus lassen. Ich wohne in Berlin und sehe jede Woche ne todgefahrene Katze auf der Straße. Aufm Dorf ok, aber nicht in einer Hauptstadt mit 4 Mio. Einwohnern und wohlmöglich 4 Mio. Autos.
Ich finde nichts verwerfliches daran einen Hund und eine Katze zu halten. Was ein Tier kostet weiß ich, mein Hund hat Epelepsie und da geht einiges an Geld rein. Ich verdiene jedoch so gut, dass ich mir das leisten kann. Meine Tiere musste noch nie und werden auch nie an Hunger leiden.
Ich finde es einfach unverschämt zu sagen: Kauf dir ne Katze und du bist für mich gestorben. Was soll sowas denn? Sind wa hier im Kindergarten? Eher müsste er, allein für die hole Aussage für mich gestorben sein...
Tut mir Leid, aber das klingt für mich furchtbar egoistisch

Ich hole mir erst ein einzelnes Tier, das ich womöglich aus seinem vertrauten Rudel herausreiße, zwinge es in eine ungewohnte Umgebung, neuer Käfig, neue Gerüche, neue Geräusche, neue Menschen - und gaaaanz allein ohne Kumpel, nur diesen seltsamen Menschen, mit dem sich das Tier dann aus lauter Verzweiflung zu beschäftigen beginnt, weil es ansonsten unendlich einsam wäre

Es ist ein absolutes Gerücht, dass Tiere, die zu mehreren gehalten werden, weniger zutraulich oder zahm werden... Gerade für Ratten mit ihrer kurzen Lebenserwartung sind zwei Monate schon eine halbe Ewigkeit... auch für Kaninchen ist das keineswegs toll. Und für Katzen genauso wenig.... Guckst Du vielleicht mal hier:
https://www.tierforum.de/t13883-keine-einzelhaltung-bei-maeusen.html (Gilt für alle Rudeltierarten, man ersetze einfach "Mäuse" durch die jeweilige Tierart.....)
Wenn Du Pech hast, kannst Du der Katze in den 2 Monaten "Einzelhaft" schon ´ne Menge Macken "anerziehen" - Protestpinkeln, Tapeten- und Möbelkratzen, Aggressivität....
Außerdem mutest Du damit allen Tieren, die Du erst einzeln holst und dann einen Partner dazusetzt, eine unnötig stressige Vergesellschaftung zu, die Du den Tieren und Dir ersparen könntest, würdest Du gleich zwei Tiere aus einem bestehenden Rudel nehmen.. *seufz*
Sorry, aber das musste jetzt einfach raus, auch wenn Du das wahrscheinlich nicht hören willst...
Ich frage mich darüber hinaus wirklich ernsthaft, wann Du noch Zeit für die Katze

haben willst, wenn Du 10 Stunden außer Haus bist und der Hund ja auch noch sein Recht fordert...
Katzen machen auch Arbeit - die Katzenklos wollen gereinigt werden, die Katzen fordern auch mal ihre Spiel- und Kuscheleinheiten... Sie kacken oder kotzen mal in die Wohnung oder pieseln irgendwohin - sei es aus Krankheitsgründen oder aus Protest - und dann ist Putzen angesagt.... Sie haaren fleißig und verteilen Katzenstreu in der Wohnung - da muss man durchaus auch mal öfter saugen oder wischen oder waschen als sonst....
Katzen sind keine schicke Wanderdeko, sondern Lebewesen mit Gefühlen und Bedürfnissen, die nicht nur das Finanzielle betreffen....
Die Art und Weise, wie Dein Vater an die Sache herangeht, ist natürlich nicht in Ordnung, keine Frage...
Aber an Deiner Stelle würde ich auch die eigenen Vorstellungen und die eigene Einstellung zum Thema Katze nochmal überdenken...
LG, seven