- Lemon, meine kleine Kämpferin Beitrag #1
Weltenbummlerin
- Beiträge
- 215
- Punkte Reaktionen
- 0
Lemon / Lemi
August 2009 - 20. März 2011
Der Tag vor dem ich mich seit Monaten gefürchtet habe, ist heute gekommen.
Nachdem du vor wenigen Wochen angefangen hast, schwer zu atmen wurdest du förmlich mit Medis vollgepumpt. Kurzfristig hat sich dein Zustand in höllentempo verbessert, leider nur kurzfristig.
Am Donnerstag hast du kein Trockenfutter und kein Frischfutter mehr gefressen. Nur Joghurt, Apfelmus und Brei hast du runterbekommen. Am Freitag bin ich gleich mit dir zum TA gefahren, dort hast du nochmal Tabletten für dein Herz verschrieben bekommen. Das waren an dem Zeitpunkt 3 verschiedene Tabletten, die du 2 mal am Tag einnehmen musstest! Ich war zuversichtlich, dass ich das ganze mit Hipp-Gläschen, Aufbaubrei und CO wieder in den Griff bekomme...
Gestern wolltest du garnichts mehr fressen, sogar Wasser hast du verweigert. Ich habe den ganzen Tag und die ganze Nacht vor eurem Käfig gesessen um zu sehen, wie es dir geht. Viele Tränen sind geflossen. Es hat mir so weh getan, dich so zu sehen. Wie du da lagst, nicht ansprechbar, starrer Blick, zusammengekniffene Augen, das Aufblähen und Zusammenziehen deines Brustkorbs.
Du hast so unglaublich viel abgenommen. Vor einem Monat hast du noch ganze 480g gewogen, gestern warst du nur mehr 360g schwer. Jeder Knochen war spürbar, das war einfach nicht mein kleines Dickerchen.
Obwohl es mir lieber gewesen wäre, wenn du daheim in deiner gewohnten Umgebung gestorben wärst, konnte ich einfach nicht länger dabei zusehen wie du dort gelegen bist.
Schließlich sind wir heute Nachmittag in die Tierklink gefahren und haben dich für immer einschlafen lassen.
Der Schmerz sitzt so tief. Noch nie war mir ein Tier so wichtig wie du. Keine Katze, keine Hamster, keine Meeris und keine andere Ratte.
Wo sollte ich mich nun ausheulen, wenn mal alles schief läuft? Ich weiß wirklich nicht, wie es ohne dich weitergehen soll.
Ich weiß nicht was ich nun schreiben soll, ich weiß nicht wie ich den Schmerz beschreiben soll. Du warst meine Lemi, ich war so stolz darauf dich zu haben.
Wir mussten schon soviel durchmachen, beim TA warst du Stammgast. Von Anfang an haben wir alle gemeint, dass du wohl nicht sehr lange leben wirst. So dick und krank. Schlussendlich bist du als einzige übrig geblieben und bist nicht vor Nami und Chousy gestorben. Ich weiß noch, wie sehr du ihnen nachgetrauert hast, besonders deiner Schwester Chousy.
Ich würde so gerne wissen, wo du nun bist. Hoffentlich hast du im großen, weiten Regenbogenland bereits deine Geschwister, Eltern und die kleine Nami gefunden und tobst nun mit ihnen herum. Sie haben dich sicher herzlich empfangen.
Gib ihnen ein dickes Bussi von mir.
Und schau auch ab und zu mal zu mir, Kiwi und Koko, Elli, Yvi, Pati und deinen anderen Freunden herab.
Ich werde dich hier ganz, ganz, ganz fürchterlich vermissen.
Mach's gut, Lemi, hab dich so sehr lieb.
August 2009 - 20. März 2011
Der Tag vor dem ich mich seit Monaten gefürchtet habe, ist heute gekommen.
Nachdem du vor wenigen Wochen angefangen hast, schwer zu atmen wurdest du förmlich mit Medis vollgepumpt. Kurzfristig hat sich dein Zustand in höllentempo verbessert, leider nur kurzfristig.
Am Donnerstag hast du kein Trockenfutter und kein Frischfutter mehr gefressen. Nur Joghurt, Apfelmus und Brei hast du runterbekommen. Am Freitag bin ich gleich mit dir zum TA gefahren, dort hast du nochmal Tabletten für dein Herz verschrieben bekommen. Das waren an dem Zeitpunkt 3 verschiedene Tabletten, die du 2 mal am Tag einnehmen musstest! Ich war zuversichtlich, dass ich das ganze mit Hipp-Gläschen, Aufbaubrei und CO wieder in den Griff bekomme...
Gestern wolltest du garnichts mehr fressen, sogar Wasser hast du verweigert. Ich habe den ganzen Tag und die ganze Nacht vor eurem Käfig gesessen um zu sehen, wie es dir geht. Viele Tränen sind geflossen. Es hat mir so weh getan, dich so zu sehen. Wie du da lagst, nicht ansprechbar, starrer Blick, zusammengekniffene Augen, das Aufblähen und Zusammenziehen deines Brustkorbs.
Du hast so unglaublich viel abgenommen. Vor einem Monat hast du noch ganze 480g gewogen, gestern warst du nur mehr 360g schwer. Jeder Knochen war spürbar, das war einfach nicht mein kleines Dickerchen.
Obwohl es mir lieber gewesen wäre, wenn du daheim in deiner gewohnten Umgebung gestorben wärst, konnte ich einfach nicht länger dabei zusehen wie du dort gelegen bist.
Schließlich sind wir heute Nachmittag in die Tierklink gefahren und haben dich für immer einschlafen lassen.
Der Schmerz sitzt so tief. Noch nie war mir ein Tier so wichtig wie du. Keine Katze, keine Hamster, keine Meeris und keine andere Ratte.
Wo sollte ich mich nun ausheulen, wenn mal alles schief läuft? Ich weiß wirklich nicht, wie es ohne dich weitergehen soll.
Ich weiß nicht was ich nun schreiben soll, ich weiß nicht wie ich den Schmerz beschreiben soll. Du warst meine Lemi, ich war so stolz darauf dich zu haben.
Wir mussten schon soviel durchmachen, beim TA warst du Stammgast. Von Anfang an haben wir alle gemeint, dass du wohl nicht sehr lange leben wirst. So dick und krank. Schlussendlich bist du als einzige übrig geblieben und bist nicht vor Nami und Chousy gestorben. Ich weiß noch, wie sehr du ihnen nachgetrauert hast, besonders deiner Schwester Chousy.
Ich würde so gerne wissen, wo du nun bist. Hoffentlich hast du im großen, weiten Regenbogenland bereits deine Geschwister, Eltern und die kleine Nami gefunden und tobst nun mit ihnen herum. Sie haben dich sicher herzlich empfangen.
Gib ihnen ein dickes Bussi von mir.
Und schau auch ab und zu mal zu mir, Kiwi und Koko, Elli, Yvi, Pati und deinen anderen Freunden herab.
Ich werde dich hier ganz, ganz, ganz fürchterlich vermissen.
Mach's gut, Lemi, hab dich so sehr lieb.