- Angst vor der Gerte Beitrag #1
Bec
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Hey,
ich hoffe, ich habe hier das richtige Thema erwischt...verpasse es leider häufig xD
Wie auch immer, erst zum Pferd, dann zum Problem
Ich habe seit dem 15.3. eine RB auf der Hafistute Pauline (siehe Ava), kennen tue ich sie aber schon seit Sommer 2009.
Sie steht mit anderen Hafis im Offenstall und ich hatte da schon früher RBs.
Jetzt habe ich wieder zu dem Stall gefunden und bin auch super glücklich *Freizeitreiten
*
Das Problem ist jetzt folgendes:
Pauline hat panische Angst vor Gerten!!
Ich bin sie am Samstag das erste Mal geritten und hatte eine Gerte dabei, sie lief auch klasse, bis ich sie an einer kurzen Seite angetickt hab und sie wie wild durch die ganze Bahn gerannt ist und erst am Ende vom Platz stehen geblieben ist! Das war eindeutig panische Angst, es hat auch teils nur leichte Hilfen gebraucht, das sie schon antrabt etc (wollte es eigentlich an dem Tag nur bei Schritt + Trab belassen).
Am Sonntag, also gestern, bin ich dann komplett ohne Gerte geritten und ich hatte Mühe sie überhaupt in den Trab zu bringen! Am Anfang ging alles, bis ich halt traben wollte...habe mir so ein paar Runden echt was abgerackert, bis Pauline ne lange Seite getrabt ist (hat auch nur 3x geklappt, bis ich das beendet hab (vorher ist sie von selbst in den Schritt gefallen)).
Soweit ich weiß hat sie die panische Angst vor der Gerte erst seit Sommer 2010 (bis dahin war ich da, hatte sie vorher aber nie als RB). Ich weiß aber auch nicht woher, könnte mir nur denken, dass ihre eine Rb damals vielleicht irgendwas angestellt hat (Gerte zu oft oder falsch verwendet ...).
Wie kann ich ihr zeigen, dass sie vor der Gerte keine Angst zu haben brauch?
Habe mich grad schlau gemacht und will mir ein paar Bücher zum Thema Bodenarbeit zulegen (hatte erst an die Join-Up-Methode gedacht, war auch relativ zuversichtlich, bis ich dann hier auf den Thread dazu gestoßen bin...da dachte ich, probier ich das erstmal per Handarbeit etc. Vertrauen fassen tut sie schon (braucht natürlich auch seine Zeit!), aber sie ist auch sehr sensibel geworden und ich denke, dass hat mit einigen Verlusten zu tun (beim Kauf lief noch ihr damals 2jähriges Fohlen mit, dementsprechend hat sie sich total an die andere Stute geklammert (die sie auch von dort hatten); von Anfang an hatte sie eine RB, die ihr alles "beigebracht" hat (vorher wurden sie höchstens Schritt geritten, jetzt galoppieren beide Pferde unterm Reiter) und sie selbst ohne Trense + Sattel reiten konnte. Die Rb (übrigens ne andere als oben mit der Gerte; es sind eigentlich immer 2 auf einem Pferd) hat jetzt Anfang März aufgehört. Man merkt schon, dass sie sie vermisst, habe deshalb auch das Gefühl, dass sie ziemlich vorsichtig und sensibel ist.
Jetzt bin ich doch etwas abgekommen^^ Habe sie nach dem Reiten am Samstag mit der Gerte an der Schulter leicht berührt, runter zum Bein, da hat sie ziemlich geguckt und war angespannt, ist aber nicht rückwärts gegangen oder ausgewichen.
Sollte ich das so weiter führen? Einfach immer wieder die Gerte zeigen, sie damit (hm, mir fehlt grad das Wort) "abstreichen" und ihr halt einfach zeigen, dass die Gerte nichts schlimmes ist? (geht natürlich nicht von heute auf morgen, aber es sollte doch möglich sein auch MIT Gerte zu arbeiten.
Hoffe, es hat jemand Zeit und Geduld sich alles durchzulesen, oder jedenfalls das Wichtigste, und mir helfen kann
LG
(und wer Rechtschreibfehler findet, darf sie gerne behalten
-heute ist nicht so mein Tag was ordentlich schreiben angeht
)
ich hoffe, ich habe hier das richtige Thema erwischt...verpasse es leider häufig xD
Wie auch immer, erst zum Pferd, dann zum Problem
Ich habe seit dem 15.3. eine RB auf der Hafistute Pauline (siehe Ava), kennen tue ich sie aber schon seit Sommer 2009.
Sie steht mit anderen Hafis im Offenstall und ich hatte da schon früher RBs.
Jetzt habe ich wieder zu dem Stall gefunden und bin auch super glücklich *Freizeitreiten
Das Problem ist jetzt folgendes:
Pauline hat panische Angst vor Gerten!!
Ich bin sie am Samstag das erste Mal geritten und hatte eine Gerte dabei, sie lief auch klasse, bis ich sie an einer kurzen Seite angetickt hab und sie wie wild durch die ganze Bahn gerannt ist und erst am Ende vom Platz stehen geblieben ist! Das war eindeutig panische Angst, es hat auch teils nur leichte Hilfen gebraucht, das sie schon antrabt etc (wollte es eigentlich an dem Tag nur bei Schritt + Trab belassen).
Am Sonntag, also gestern, bin ich dann komplett ohne Gerte geritten und ich hatte Mühe sie überhaupt in den Trab zu bringen! Am Anfang ging alles, bis ich halt traben wollte...habe mir so ein paar Runden echt was abgerackert, bis Pauline ne lange Seite getrabt ist (hat auch nur 3x geklappt, bis ich das beendet hab (vorher ist sie von selbst in den Schritt gefallen)).
Soweit ich weiß hat sie die panische Angst vor der Gerte erst seit Sommer 2010 (bis dahin war ich da, hatte sie vorher aber nie als RB). Ich weiß aber auch nicht woher, könnte mir nur denken, dass ihre eine Rb damals vielleicht irgendwas angestellt hat (Gerte zu oft oder falsch verwendet ...).
Wie kann ich ihr zeigen, dass sie vor der Gerte keine Angst zu haben brauch?
Habe mich grad schlau gemacht und will mir ein paar Bücher zum Thema Bodenarbeit zulegen (hatte erst an die Join-Up-Methode gedacht, war auch relativ zuversichtlich, bis ich dann hier auf den Thread dazu gestoßen bin...da dachte ich, probier ich das erstmal per Handarbeit etc. Vertrauen fassen tut sie schon (braucht natürlich auch seine Zeit!), aber sie ist auch sehr sensibel geworden und ich denke, dass hat mit einigen Verlusten zu tun (beim Kauf lief noch ihr damals 2jähriges Fohlen mit, dementsprechend hat sie sich total an die andere Stute geklammert (die sie auch von dort hatten); von Anfang an hatte sie eine RB, die ihr alles "beigebracht" hat (vorher wurden sie höchstens Schritt geritten, jetzt galoppieren beide Pferde unterm Reiter) und sie selbst ohne Trense + Sattel reiten konnte. Die Rb (übrigens ne andere als oben mit der Gerte; es sind eigentlich immer 2 auf einem Pferd) hat jetzt Anfang März aufgehört. Man merkt schon, dass sie sie vermisst, habe deshalb auch das Gefühl, dass sie ziemlich vorsichtig und sensibel ist.
Jetzt bin ich doch etwas abgekommen^^ Habe sie nach dem Reiten am Samstag mit der Gerte an der Schulter leicht berührt, runter zum Bein, da hat sie ziemlich geguckt und war angespannt, ist aber nicht rückwärts gegangen oder ausgewichen.
Sollte ich das so weiter führen? Einfach immer wieder die Gerte zeigen, sie damit (hm, mir fehlt grad das Wort) "abstreichen" und ihr halt einfach zeigen, dass die Gerte nichts schlimmes ist? (geht natürlich nicht von heute auf morgen, aber es sollte doch möglich sein auch MIT Gerte zu arbeiten.
Hoffe, es hat jemand Zeit und Geduld sich alles durchzulesen, oder jedenfalls das Wichtigste, und mir helfen kann
LG
(und wer Rechtschreibfehler findet, darf sie gerne behalten