Züchter F. Niederlauterbach
Hallo Zusammen,
also wenn ich von diesem Züchter lese, möchte ich am liebsten aus der Haut fahren! Ich habe leider mittlerweile sehr viel negatives über den Züchter gehört und gelesen und ich würde jedem davon abraten, bei diesem Züchter einen Hund zu erwerben. Er sich nicht spezialisiert, und wechselt ständig sein "Sortiment" und die Hunde werden wie Waren feilgeboten werden. Und es werden ja nicht nur Hunde verschiedenster Rassen, sondern auch noch unterschiedlichste Katzenrassen gezüchtet, soweit ich weiß. Offensichtlich kann man mit so einer groß aufgezogenen Zucht unverschämt viel Geld machen!
Ich möchte Euch kurz die Geschichte meines Hundes erzählen, den wir von diesem "Züchter" haben:
Unser Hund wird im Juli 2 Jahre alt und war ab dem Tag, als wir ihn beim Züchter holten, ständig krank. Und chronische Ohrenentzündungen und HD sind unser kleinstes Problem!
Ich will jetzt nicht allzu weit ausholen, aber bereits beim Züchter war er eher teilnahmslos, wollte sich nicht bewegen und zitterte mit dem Kopf wie Espenlaub. Man denkt er hat Angst, alles Neu, unbeholfen usw. Nachdem er zu uns gekommen war, stellten wir immer wieder fest, dass er schwankt und sich nicht richtig auf den Beinen halten kann. Ja, man denk, es ist halt ein Welpe, wird schon werden! Aus dem Zittern wurde irgendwann ein ausgewachsener Tremor. Er fällt ständig um, knickt ein oder schnappt nach eingebildten Fliegen. Epilepsie u. Borreliose wurden ausgeschlossen und wir waren kurz davor, unseren Hund einschläfern zu lassen um ihn zu erlösen.
Schließlich haben wir nach der dritten Narkose, dem xten CT, MR, Röntgen und Liquorentnahmen und tausenden von Euro Aufwendungen für Arztbesuche und sonstige Spezialisten, von einer Klinik in München eine Antwort bekommen: Unser Zwerg hatte bereits als Welpe eine Meningitis und er hat einen Hirnschaden davongetragen. Bravo!
Mich ärgert, dass der Züchter anfangs noch Teilnahme heuchelte und uns bat, mit ihm in Kontakt zu bleiben. Als sich dann herausstellte, dass der Hund scheinbar schon krank zu uns kam, ward nun seit einem Jahr nichts mehr gehört und gesehen.
Es macht mich fassungslos, dass die Tiere offensichtlich nicht richtig durchgecheckt werden, bevor sie an die neuen Besitzer übergeben und bedenkenlos Gesundheitszeugnisse und Papiere ausgestellt werden. Ich kann jetzt nur von unserem Fall sprechen, aber es hätte jedem verantwortungsbewußtem Tierarzt sofort auffallen müssen, dass mit diesem Hund etwas nicht stimmt, denn unserem Tierarzt ist es sofort aufgefallen, dass er sich nicht benimmt wie ein "normaler" Welpe.
Wir würden unseren Hund nie mehr hergeben wollen, aber es bedarf durchaus einem hohen Zeitaufwand und viel Geduld und Liebe, solch einen Hund groß zu ziehen und jeden Tag durch den Tag zu begleiten. Von den Strapazen, die unser Zwerg seit Beginn an hat durchstehen müssen, möchte ich garnicht sprechen.
Jeden Tag muss er unter großem körperlichem und psychischem Kraftaufwand Dinge neu lernen, die für andere Hunde ganz normal und selbstverständlich sind. Sitz, Platz, Bleib sind für unseren Hund keine Selbstverständlichkeiten, weil er sich oft nicht daran erinnern kann, was er machen muss. Er kann nicht ohne Hilfe über Hinternisse steigen, weil er Entfernung und Beschaffenheit nicht einschätzen kann und es fordert seine ganze Konzentration z. B. in ein Auto einzugsteigen. Dinge die gestern noch ganz toll waren, sind heute so beängstigend, dass er vor lauter Zittern umfällt. Er ist nicht belastbar und extrem Stressanfällig, da er die Eindrücke und Einflüsse die auf ihn einprasseln nur zu einem ganz geringen Teil erfassen und verarbeiten kann. Nur wenn er schwimmen darf ist für unseren Hund alles gut
Ich hoffe, allen anderen, die sich bei diesem Züchter einen Hund holen oder geholt haben, bleibt so ein Schicksal wie unserem Hund erspart.
VG
Sammy