Wie steht ihr zum Schutzhundedienst?

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Orlean

Orlean

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Da ich selbst nicht viel zur Schutzhundausbildung sagen kann. Kenne nur wenige, die es sportlich betreiben. Werfe ich
mal wieder mit Links um mich. Persönlich finde ich es hier gut beschrieben:

http://www.hundesportverein-badbodenteich.de/schutzhundausbildung.htm

Diesen Abschluss finde ich am schönsten. :)
Aus diesen gewonnenen Erkenntnissen resultiert, dass nicht jeder Hund für die Ausbildung zum Schutzhund geeignet ist.
Es kommen nur solche Hunde in Frage, die ein normales Sozialverhalten, ein ausgeglichenes Wesen, Nervenstärke und Gehorsam bewiesen haben. Um diese Anforderungen sicher zu stellen ist jeder Schutzhundprüfung eine Begleithundprüfung vorgeschaltet.
 
Tompina

Tompina

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Jap, so kenne ich das auch!
Und wie oben schon gesagt, finde ich es dann auch okay...wenn der Besi weiß was er tut und der Hund trotzdem Hund sein darf, d.h. das Ganze als Sport/Beschäftigung betrieben wird und nicht als "Kampfsport"...(ich kenne leider auch "Vereine" in denen sicher keine BHs gemacht werden und trotzdem mit Knüppeln laienhaft auf Hunde eingehauen wird...und dann kommen da Hunde bei raus, die keiner mehr kontrollieren kann...:evil:)
 
Engelchen09

Engelchen09

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danke für den link.

allerdings frage ich mich, wie man das mit der frustration einschätzen soll. der hund bekommt seine beute nicht, das fördert frustration und dem gehen drohbebärden und imponiergehabe nach. ist sowas denn sinnvoll? in der gängigen hundeerziehung ist es doch eher so, dass auf frustration keine drohung folgen sollte, sondern einsicht und verständnis, weil man dem hund beigebracht hat, dass er ressourcen nicht zu verteidigen oder einzuforden hat.

kann ein schutzhund denn unterscheiden zwischen frustration auf dem platz und frustration im zusammenleben mit menschen?
 
*Mischling*

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Grundsätzlich besteht der Schutzdienst für mich aus Revieren, Ärmel Packen und Gehorsam trotz umherlaufendem Helfer. Das Revieren z.B. ist eine schöne Sache, da man sie auch ohne Schutzdienst und auch zu Hause, mit Naturverstecken oder Zelten üben kann und der Hund im letzten Revier - oder beim Üben auch in allen - eine Belohnung findet. Das muss ja nicht zwangsläufig der Helfer sein ;)

Dieses Geschrei ist so eine Sache. Wie ich ja schon schrieb ist die Gewaltbereitschaft in der Ausbildung grundsätzlich höher, der Wert auf soziale Kontakte kommt zu kurz (man wollte mir diese im Sinne einer Schutzhundeausbildung mit meinem Hund untersagen) und der Stellenwert des Hundes in der Familie ist ein anderer. Dazu ist aber zu sagen, dass einige, aber nicht alle Hundler so denken, aber gerade Althundler gehen diesen Weg und greifen meiner Erfahrung nach auch eher mal auf den Stachel zurück. Übt man mit einem Geschirr, wird man müde belächelt. Auch sieht man häufig, dass eben gerade für die typischen Schutzdienstrassen eine hochrangige Schutzdienstprüfung im Bereich der Zucht sehr wertvoll sein kann, eine VPG3 ist ja für einen DSH schon fast Pflicht in diesem Sinne (hier bei uns). Man sollte aber auch nicht vergessen, dass dazu eben auch Unterordnung und Fährtenarbeit gehören, auch wenn erstere für mich gerne etwas ruhiger und freundlicher ablaufen könnte, als es bei manchen Gang und Gebe ist. :?

Das Schreien selbst gehört zur Prüfung, was die Übung erklärt, arbeitet man auf eine solche hin. Ebenso die Schläge mit dem Stock. Betreibt man den Sport als Hobby, muss man dies dem Helfer von Anfang an klar machen und dann ist das auch kein Thema. Mein Hund wurde weder geschlagen, noch angeschrien (mal abgesehen von einem auffordernden "Jaaaa komm her"). Seine Körperhaltung zeigte aber auch nie Aggression, sondern Aufmerksamkeit und Beutetrieb (Ohren hoch, fester Stand, Bellen und Schwanz wedelt, keine gezeigten Zähne oder gestellten Haare oder ein Schnappen nach der Hand des Helfers). Ein guter Helfer achtet auf so etwas und auch auf die Motivation der Hunde. Dass aber manche nahezu absichtlich isoliert werden dachte ich teils auch schon. Das komische ist, unser Ausbildungsleiter, der mit beiden Malis Schutzhundesport betreibt, hat sozial verträgliche und entspannte Hunde, mit dem einen hat mein Max auch damals gespielt und ich hätte auch heute keine Sorge, würden die meinem begegnen. Da steht es um die Hunde anderer, übermäßig ehrgeiziger Führer schon anders :?

Den wahren Sport auf Prüfungsniveau sehe ich aber schon anders. Da wird wirklich Fust aufgebaut, durch Geschrei und Schläge. Bei mir ist es z.B. so, dass der Hund immer nach ein paar Bellern und einem Biss in den Arm diesen auch bekommt und dann ein bisschen über den Platz tragen darf. Dann geht der Helfer hin, nimmt ihn spielerisch weg und noch einmal von vorne. Die Einheiten sind nicht länger als zehn Minuten und der Hund darf den Arm zum Schluss mit ans Auto nehmen. Das machen nur wenige, die auf ihre Prüfung trainieren und das finde ich schade. Zum entspannten Schutzdienst gehören bei uns auch Wasserschutzdienst, Schutzdienst im Kornfeld und solche Dinge, die es für den Hund spannender machen. Mir wurde damals auch gesagt, ich solle immer ein Geschirr dran haben, damit der Hund sich nicht verletzt, wenn er vielleicht ins Halsband rennt, daran hält sich von denen, die ich so trainieren sehe, aber auch keiner :?

Ich würde mit meinem Hund nicht auf diesem Niveau arbeiten wollen. Aber eine kleine Anregung dafür gibts bei uns sogar von der Gemeinde: Mit VPG-Prüfungen wird die Steuer billiger oder gar erlassen, je nach Grad der Prüfung. Das ist eine völlig antiquierte Vorstellung davon, dass jeder Schutzhund ein polizeilich arbeitender Hund ist, der daher einen Steuernachlass verdient hat. Heutzutage weiß ich nicht, ob die Gemeinde genau die Hunde fördern will, die ich teils auf dem Platz trainieren sehe.

LG
 
Yvi179

Yvi179

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Zu der Frage wieso du die Hunde kaum siehst kann ich nur folgendes Antworten! Leider werden viele (aber nicht alle) Schäferhunde noch in Zwinger gehalten! Besonders bei Leute vom altem Schlag scheint es so zu gehören! Auch bei vielen Züchtern ist es immernoch so! Meistens haben sie 5- 6 Hunde, um die sich wirklich artgerecht zu kümmern ist für mich unmöglich! Sie sitzten dann zwingern, kommen dann zu ein bis zwei Hunde kurz raus und dann geht es ein bis zwei mal aus den Hundeplatz!
Wie gesagt ich sagte bei vielen, aber nicht bei allen! Es ist halt das was ich hier schon gelesen habe, aber auch persönlich kennelernte! Aber diese Hunde waren die Bank weg wirklich schlecht sozialisiert! Einige bissen sogar ihre eigenen Frauchen, was für mich kein wunder war, wenn solche Sachen wie Zwangsbringen durchgeführt werden, weil der Hund das schon beim dritten mal dann kann!
Ich habe mir das ganze nicht angeguckt, aber die Panik des Hundes in der Körpersprache, und in den Augen leißen alles böse erahnen! Das war dass letzte mal das ich Hundeverein betreten habe!
Und ja ich habe es dem Hauptverein gemeldet, war aber wohl schon bekannt!


Lg Yvi
 
*Mischling*

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Ich kann mal das Bild von meinem Max suchen vom Schutzdienst, da sieht man, dass er eigentlich recht freundlich guckt :D
Mit den Zwingern könntest du durchaus Recht haben, stimmt :eusa_think: Soweit ich weiß, leben bei uns alle Hunde im Haus, aber ich frage da ja auch nicht bei jedem.... Wir waren ein mal bei einem DSH-Züchter, der Hunde für den Schutzdienst züchtet und sind sofort wieder weg, weil Mutter und Welpen nur im Zwinger gehalten wurden. Das ist nur ein Beispiel und gilt nicht für alle, dennoch hat es mich geschockt. Wenn ich aber auch sehe, mit welcher Gelassenheit bei uns manche ihren Hund für fünf Stunden in eine Minibox zwängen, weil sie noch ihr Feierabendbier nach dem Hundesport trinken wollen, bin ich auch nicht gerade begeistert :?

Zum Beißen nach dem Führer: Ich hatte da auch schon die ein oder andere hitzige Diskussion, denn viele, die im Schutzhundesport bei uns arbeiten, wurden im Zuge ihrer Arbeit oder zu Hause von ihrem Hund gebissen. Ich bin mir sicher, dass dies mit dem Zwangsapport (der bei uns mit zwei Stacheln und zwei Leinen durchgeführt wird), dem Tele oder anderen "Erziehungstricks" zusammenhängt bzw. davon kommt. Die Leute wurden in die Hand gebissen, in Bauch und Rücken, der eine sogar ins Gesicht (er lies seinen eigenen Hund daraufhin einschläfern). Das ist für Leute wie mich das beste Argument um zu sagen: Schutzhundesport, ok, aber denkt doch bitte mal darüber nach, wie ihr den Hund dazu ausbildet. Aber sowohl beim Vorstand, als auch beim Ausbilder, sogar beim Junghundeausbilder stößt man da auf taube Ohren. Aber diesen Zusammenhang kann man definitiv nicht vom Tisch wischen.

Ich finde, beim Agility oder THS ist die Quote solcher Ausbildungsmittel viel viel geringer. Allerdings hab ich auch schon vom Agilityplatz neben der Welpengruppe das verdächtige Schreien mit anschließendem Quieken gehört :? Aber das ist jetzt ein bisschen OT ;)
 
Yvi179

Yvi179

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Oh gott sowas wird immernoch gemacht und gededuldet?? Ich bin entsetzt! Hab ich gedacht die Zeiten wären vorbei! Bei dem ganzen heutigem Wissenstand muß es immernoch übergewalt gehen, dabei ist das Apport so einfach zu lernen aber ist wohl noch nicht schnell genug:evil:
 
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Nein, nicht das Apportieren ist nicht schnell genug, NICHTS ist schnell genug, genau genug oder "wettkampftauglich" :roll: Läuft der Hund nicht möglichst im Mindeststartalter eine perfekte Prüfung, ist er dumm oder der Halter nicht ehrgeizig und durchsetzungsfähig (einer der Gründe, wieso ich Max' Ausbildung nach knapp zwei Jahren abgebrochen habe). Wer da nicht mitzieht, kann gehen oder wird einfach nimmer beachtet... Dass das bei uns immer noch so läuft finde ich auch äußerst schlimm. Mitunter deshalb hat aber der Schutzhundesport bei uns einen so schlechten Ruf, ebenso die Hunde, die dabei hervorgebracht werden. Es muss bestimmt nicht so sein, dafür müsste sich aber endlich mal die Einstellung mancher Halter und Ausbilder ändern, meiner Meinung nach aber auch die Prüfungsordnung, welche die Schlagsicherheit und die "Triebigkeit" als Vorraussetzung festlegt. Ist das nicht mehr das Ziel, wird vielleicht auch besser ausgebildet.

Mein Max wurde später übrigens oftmals als "Hund mit schlecht genutztem Potential" bezeichnet, da er sehr schlau und gelehrig war und als Rotti-Mix auch nen festen Biss hatte, wenn er das Spielzeug wollte, ich aber seinen Kampfgeist weder selbst gefördert habe noch habe fördern lassen. Außerdem habe ich meinen Hund ja auch ab und an lieber spielen als üben lassen und das geht ja mal gar nicht, "das muss der nicht können" :roll: Wenn dieser Sport endlich von solchen Leuten wegkommt, hat er vielleicht auch bald einen besseren Ruf.
 
Yvi179

Yvi179

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Ja oder er stirbt komplett aus! wosoll der gute Nachwuchs herkommen, der einen Hund schonend ausbilet?? Stell ich mir etwas schwer vor, da es ja nur so weiter gegeben wird! Hund mit schlecht genutzem Potential hört sich auch toll an!
Oh man dann lieber 10€ pro Training und das ganze Training in einer Hundeschule machen! Dort werden meistens (auch nicht immer) die Hunde schonend an alles heran geführt ohne druck mit liebe und geduld!

Lg yvi
 
silbermond

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danke für den link.

allerdings frage ich mich, wie man das mit der frustration einschätzen soll. der hund bekommt seine beute nicht, das fördert frustration und dem gehen drohbebärden und imponiergehabe nach. ist sowas denn sinnvoll? in der gängigen hundeerziehung ist es doch eher so, dass auf frustration keine drohung folgen sollte, sondern einsicht und verständnis, weil man dem hund beigebracht hat, dass er ressourcen nicht zu verteidigen oder einzuforden hat.

kann ein schutzhund denn unterscheiden zwischen frustration auf dem platz und frustration im zusammenleben mit menschen?
hm, unsere hunde im schutzdienst waren nie frustriert. warum auch? es gab keinen grund. am ende bekam der hund ja immer die beute zur belohnung.

und mit denen wurde auch ganz normal an spaziergängen teilgenommen.
ich glaube es liegt einfach daran dass viele "schutzhundler" einfach meinen dass der hund damit genug ausgelastet ist und dann einfach nicht mehr viel anderes unternehmen. :(
 
Foss

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ich glaube es liegt einfach daran dass viele "schutzhundler" einfach meinen dass der hund damit genug ausgelastet ist und dann einfach nicht mehr viel anderes unternehmen.
Ja, das ist hier bei uns leider der Fall so. Die Hunde werden drei Mal unter der Woche für eine Stunde auf den Platz geschickt, ansonsten gibts halt nur die üblichen Gassi-Runden am Tag.

Gerade beim Sportschutz sieht man sehr oft, das die Hunde auch nur auf dem Platz auf den Ärmel gehen. Ich kenne hier einige tolle Hunde, die außerhalb des Platzes Lämmer sind. Da kann man mit dem Ärmel herumfuchteln wie man will, sie reagieren nur wenn sie auf dem Platz sind. Hunde können das also definitiv unterscheiden.
Grundsätzlich ist der Aufbau eines Schutzhundes sehr viel komplizierter da auch Dinge wie die seelische Grundstimmung, die innere Härte, Auffassungsgabe, etc. eine Rolle spielen. So gibt es Schutz-Verhalten über den Arterhaltungstrieb, über den Selbsterhaltungstrieb, den Beute- und Spieltrieb etc. Im Grunde ist das ein sehr komplexes Thema wenn man sich damit beschäftigt.

Bei uns wird im Sportschutz der Beute- und Spieltrieb gewünscht, das sieht man sehr gut auch bei einigen Videos bei Youtube. Prinzipiell finde ich den Schutzdienst sehr gut - wenn er richtig gemacht wird, wird der Hund nervenstärker und kann seine Energien wirklich ordentlich abbauen. Ich bin definitiv kein Fan davon, wenn das die einzige Auslastung für die Hunde ist...oder sie gar dann noch in die Boxen kommen. Das ist für mich nicht verständlich.
 
silbermond

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Ja, das ist hier bei uns leider der Fall so. Die Hunde werden drei Mal unter der Woche für eine Stunde auf den Platz geschickt, ansonsten gibts halt nur die üblichen Gassi-Runden am Tag.

Gerade beim Sportschutz sieht man sehr oft, das die Hunde auch nur auf dem Platz auf den Ärmel gehen. Ich kenne hier einige tolle Hunde, die außerhalb des Platzes Lämmer sind. Da kann man mit dem Ärmel herumfuchteln wie man will, sie reagieren nur wenn sie auf dem Platz sind. Hunde können das also definitiv unterscheiden.
Grundsätzlich ist der Aufbau eines Schutzhundes sehr viel komplizierter da auch Dinge wie die seelische Grundstimmung, die innere Härte, Auffassungsgabe, etc. eine Rolle spielen. So gibt es Schutz-Verhalten über den Arterhaltungstrieb, über den Selbsterhaltungstrieb, den Beute- und Spieltrieb etc. Im Grunde ist das ein sehr komplexes Thema wenn man sich damit beschäftigt.

Bei uns wird im Sportschutz der Beute- und Spieltrieb gewünscht, das sieht man sehr gut auch bei einigen Videos bei Youtube. Prinzipiell finde ich den Schutzdienst sehr gut - wenn er richtig gemacht wird, wird der Hund nervenstärker und kann seine Energien wirklich ordentlich abbauen. Ich bin definitiv kein Fan davon, wenn das die einzige Auslastung für die Hunde ist...oder sie gar dann noch in die Boxen kommen. Das ist für mich nicht verständlich.
seh ich ganz genauso :clap:
 
Foss

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Das 'Problem' ist einfach, das es heutzutage viele viele Vereine, Firmen etc. gibt und es dementsprechend auch viel mehr schwarze Schafe gibt - wie überall.
Bei uns in der Firma werden die Diensthunde so abgerichtet, das sie zwar auf Kommando aber auch selbstständig reagieren. Sprich wenn der Hund 30 Meter entfernt im Auto sitzt und der Hundeführer im Wald mit einer Waffe bedroht wird oder es lautstark einen Kampf gibt, fetzt der Hund daher und greift den 'Feind' selbstständig an. Die Hunde lernen bei uns, was eine Waffe ist - sie lassen dann den Arm los und verbeissen sich im anderen Arm wenn der Mann die Waffe in die andere Hand wechselt.
Da wir auch einige Energiebündel haben, die die Arbeit sehr genau nehmen, warnen unsere Hundeführer die Leute, das man in Gegenwart der Hunde den Hundeführer z.B. nicht umarmen oder die Hand auf die Schulter legen sollte.
Das sind zum Beispiel Dinge die im Sportschutz nicht gebraucht werden, im Sicherheitsdienst, Polizei, Militär etc. aber sogar Leben retten können.

Je nach Verein, Firma können sich da die Ausbildungen sehr sehr stark unterscheiden - es steht und fällt halt alles mit der Ausbildung.
 
silbermond

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Das 'Problem' ist einfach, das es heutzutage viele viele Vereine, Firmen etc. gibt und es dementsprechend auch viel mehr schwarze Schafe gibt - wie überall.
Bei uns in der Firma werden die Diensthunde so abgerichtet, das sie zwar auf Kommando aber auch selbstständig reagieren. Sprich wenn der Hund 30 Meter entfernt im Auto sitzt und der Hundeführer im Wald mit einer Waffe bedroht wird oder es lautstark einen Kampf gibt, fetzt der Hund daher und greift den 'Feind' selbstständig an. Die Hunde lernen bei uns, was eine Waffe ist - sie lassen dann den Arm los und verbeissen sich im anderen Arm wenn der Mann die Waffe in die andere Hand wechselt.
Da wir auch einige Energiebündel haben, die die Arbeit sehr genau nehmen, warnen unsere Hundeführer die Leute, das man in Gegenwart der Hunde den Hundeführer z.B. nicht umarmen oder die Hand auf die Schulter legen sollte.
Das sind zum Beispiel Dinge die im Sportschutz nicht gebraucht werden, im Sicherheitsdienst, Polizei, Militär etc. aber sogar Leben retten können.

Je nach Verein, Firma können sich da die Ausbildungen sehr sehr stark unterscheiden - es steht und fällt halt alles mit der Ausbildung.
diese art der ausbildung ist ja (hierzulande) gar nicht erlaubt sondern der polizei oder dem militär vorbehalten.
 
Foss

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diese art der ausbildung ist ja (hierzulande) gar nicht erlaubt sondern der polizei oder dem militär vorbehalten.
Korrekt, damit man den Unterschied sieht, habe ich es geschildert, da der Begriff 'Schutzdienst' heutzutage wirklich sehr weit ist. Kurz gesagt finde ich es diese sportliche Variante durchaus sehr gut um HUnde auszulasten sofern es nicht nur dabei bleibt sondern man auch andere Dinge mit dem Hund unternimmt.
 
silbermond

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Korrekt, damit man den Unterschied sieht, habe ich es geschildert, da der Begriff 'Schutzdienst' heutzutage wirklich sehr weit ist. Kurz gesagt finde ich es diese sportliche Variante durchaus sehr gut um HUnde auszulasten sofern es nicht nur dabei bleibt sondern man auch andere Dinge mit dem Hund unternimmt.
ich wollts nur nochmal erwähnen nicht dass jemand vielleicht noch denkt dass "otto-normal-hundehalter" in einer huschu seinen hund so ausbilden kann ;)
 
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