Wenn Hunde kaum Bewegung gewohnt sind...

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  • Wenn Hunde kaum Bewegung gewohnt sind... Beitrag #21
Hallo Pewee,

danke für den Tipp,blinder Hund-was nun?
Ich werde das Buch bestellen, vielleicht sind dort einige Anregungen zu finden.
Vor allem,Schoki ist noch nicht mal 3 Jahre alt.
Und das schlimmste ist ja, dass das die Menschen verursacht haben,ohne die
"Bestien" wäre sie eine tolle,gesunde Hündin.
Nochmal danke LG
 
  • Wenn Hunde kaum Bewegung gewohnt sind... Beitrag #22
...

Na ja...
Für mich widersprechen sich jetzt grade auch einige der Aussagen.

Will sich irgendwer einen Hund anschaffen, wird von den meisten geprädigt, dass man auch genug Zeit für den Hund haben sollte und das Tier artgerecht auslasten muss.

Nun ist es wieder okay, wenn sich der Mensch nur 30 bis 90 Minuten am Tag mit dem Hund beschäftigt, weil der Hund sich ja toll dran gewöhnen konnte?!
Hm...

Ich kann es nach wie vor nicht verstehen, warum manche Menschen Hunde halten, wenn sie regelmäßig nicht mehr als eine Stunde am Tag Zeit für den Hund haben. Und selbst in dieser einen Stunde trottet der Hund dann nur nebenher oder geht seinen eigenen Weg.
Wenn das mal der Fall ist, mache ich ja auch kein Drama draus. Aber ich bräuchte keinen Hund halten, wenn ich mich nicht mit dem Tier befassen möchte.

Und ja - auf der anderen Seite kann ich mir für manche Hunde kaum etwas besseres vorstellen, wenn sie zu zweit oder zu dritt auf Bauernhöfen leben. Dort frei rumrennen können und der Mensch grade mal das Futter gibt und sich sonst nicht weiter drum kümmert.

Ebenso ist klar, dass verschiedene Hunde auch unterschiedliche Bedürfnisse haben. Ein junger Border Collie will natürlich ganz anders beschäftigt werden als eine 15jährige Bulldogge.

--
Und ja - die beiden Hunde, die ich Eingangspost erwähnte, wirken auf dem ersten Blick auch total zufrieden mit ihrer Welt. Haben sich angepasst und machen eben das 'Beste' draus. Und sie haben ja zumindest noch sich gegenseitig.
Dennoch können die Hunde kaum von der Leine gelassen werden, weil sie sonst -weg- sind. Sie machen hin und wieder Sachen kaputt, wenn die Besitzer nicht aufpassen. Die Kleine kann nicht in den Garten raus ohne Terror zu machen.
Und wenn ich dann sehe, wie freudig sie dann mit mir für ihr Futter auch erarbeitet, tut es mir einfach leid, dass sie nicht mehr gefordert wird. :/

--
Und ja... Der nächste Punkt ist dann, wenn man selbst blöde Sprüche anhören muss, weil ich mich eben selbst mit meinen Tieren etwas mehr beschäftige.
Wenn Leute hören, dass ich länger als 2 Stunden spazieren gehe oder wenn manche hören, was ich überhaupt alles mit meinen Hunden mache, darf ich mir dann teilweise anhören ich sei nicht ganz normal und würde ja viel zu viel mit den Tieren machen. :roll:
Aber gut... Da stehe ich drüber. Das ist mein Ding und solange die Hunde Spaß an unseren Programmen haben, wird da auch nichts geändert.

Wichtig finde ich, dass Menschen einfach erkennen, wann ihr Hund unter- oder auch überfordert ist.
Wenn Hunde nicht 23 Stunden am Tag vor sich vegetieren und dann eine Stunde alleine rennen, bzw. an der Leine gehen können.
Das ist einem Hund gegenüber, der bei Menschen in der Wohnung lebt m.E. einfach nicht fair.

Aber machen kann man da eh nichts, außer dass man es etwas anderes vorlebt und bei Fragen versucht zu helfen. *seufz*
~§~
 
  • Wenn Hunde kaum Bewegung gewohnt sind... Beitrag #23
Tut mir leid, ich hab mir jetzt nicht alles durchgelesen möchte aber auch gerne meinen Senf zum ersten Beitrag abgeben ;)

Ich kenne auch sehr viele solche Leute. Die meisten haben keine Lust soweit zu gehen. Viele in der Nachbarschaft gehen hier meist einfach die 'Friedhofsrunde'. Heißt, zweimal am Friedhof entlang und wieder zurück. Das sind max. 15 min. Und das 3x am Tag, mehr nicht. Das wird dann damit gerechtfertigt dass die Hunde den ganzen Tag im Garten sind und miteinander spielen. Mehr brauchen sie ja nicht. Das ist echt traurig.
Obwohl ich sagen muss, Dolly geht auch nicht gerne solange. Sie mochte gar nicht immer diese Riesenrunden, ob ich nun weiterlaufen will oder nicht.
 
  • Wenn Hunde kaum Bewegung gewohnt sind... Beitrag #24
Ich denke, die meiste Zeit wieso das hier gepredigt wird, liegt an den Moderassen. Fast alle Moderassen sind welche, bei denen ich sogar sagen würde, dass 2 Stunden freier, purer, actionreicher Spaziergang nicht reichen würde (siehe Border und Aussie). Die meisten die hier nach einer Rasse fragen, fragen nicht nach einem Labbi aus der Showlinie oder einem mitteljährigen Mischling aus dem Tierheim, der sich wahrscheinlich schon über eine halbe Stunde richtigen Auslauf am Tag freut. Auch wird es hier gepredigt, weil wir ALLE eine andere Auffassung von Hundehaltung haben als die nicht- Foris. Ich käm nie auf die Idee, jemandem zu sagen: Eine Stunde Spazieren reicht, bissi Ballwerfen und vielleicht Leckerlie suchen - mehr musste nicht machen. Andererseits mach ich jemanden auch keinen Vorwurf, wenn es sich in die Richtung entwickelt hat und der Hund dennoch glücklich ist. Allerdings würde ich es nicht gutheißen, wenn jemand von Anfang an mit dieser Einstellung an die Hundehaltung geht. Das ist für mich der Unterschied.

Um ehrlich zu sein weiß ich gar nicht genau, wie es bei meinen Hunden wäre. Ich bin sicher, Hanna würde mir an die Decke gehen, würde ich nur die Stunde Auslauf an der Leine abspulen. Aber bei Jerry? Klar arbeitet er gern und er nimmt alles dankend an, was hier mit ihm gemacht wird. Aber es gibt auch mal vereinzelt Tage, da gibt es dann tatsächlich nur die Stunde Auslauf am Tag (allerdings ohne Leine) und er wirkt prinzipiell nicht unzufrieden. Wobei ich wieder nicht weiß, wie es wäre, würde ich das regelmäßig so halten. Allerdings glaube ich, dass es mir dann zu langweilig wär ;)
 
  • Wenn Hunde kaum Bewegung gewohnt sind... Beitrag #25
So gehts mir auch.
Ich mache auch gerne viel mit Maxi.
Auch viele verschiedene Dinge.
Aber es gibt auch Tage an denen es z.B. zu heiß für so ein Megaprogramm ist. Dann ist Maxi auch eher schlapp und froh wenn er viel im Schatten liegen kann/darf.
Allerdings sind das große Ausnahmen.
Alles in allem kommen die Tage sehr, sehr selten vor, an denen wir nur kurze Runden gehen.
Es ist okay, allerdings mehr für Maxi als für mich..
Für mich brauchen Hunde Auslauf, Beschäftigung, Aufmerksamkeit.
Alle Hunde.
Sicher passen sie sich an, aber ein sich anpassender Hund ist noch lange kein glücklicher/zufriedener Hund.

Lg
 
  • Wenn Hunde kaum Bewegung gewohnt sind... Beitrag #26
Ich muss nochmal was zu meinem Beitrag hinzufügen, weil ich irgendwie überlesen habe, dass wir hier von 1 Stunde am Tag sprechen :roll:
Also selbst Chuck, der lieber bisschen gemütlich durch die Gegend läuft (wir bummeln aber trotzdem nicht durch die Gegend) als zu joggen oder so, was er ja aufgrund seiner Hüfte sowieso nicht mehr tun sollte, bekommt seine 2-3 Stunden Bewegung am Tag. Mindestens. Und das generell ohne Leine (wohnen ja auf dem Land) und da bringen wir auch einige Kilometer hinter uns. Murphy langt das halt nicht und brauch dann noch die zusätzliche Bewegung am Pferd oder beim Joggen, während Chuck dann daheim im Garten liegt und sich in der Sonne fast gar kochen lässt (Das liebt er :D )

Lediglich bei der Hitze wird die Mittagsrunde reduziert. In der Hitze muss man meiner Meinung nach nicht ewig weit laufen, wenn es selbst im Wald nicht angenehm ist.
Dann wird halt lieber morgens und abends mehr gegangen :)

Hier in unserer Nachbarschaft gibt es zum Glück fast niemanden, der nur kurze Strecken mit dem Hund läuft. Selbst die Kleinen laufen ihre Kilometer. Geistige Auslastung gibt es allerdings glaube ich fast nur bei mir ... Ich kenne zumindest keinen Hund, der hier irgendwelche Tricks gelernt hat, sich sein Futter suchen muss, ... Das find ich schon schade. Aber zwingen kann man die Leute ja auch leider nicht.

Richtig schlimm finde ich es vor allem bei Nachbarn von uns, die sich vor einem halben Jahr (ca.) einen Australien Shepard gekauft haben. Bei denen befürchte ich, dass der Hund nur noch unterfordert sein wird, weil er bis auf normale Gassirunden nichts arbeiten wird (So schätze ich die Leute ein)
 
  • Wenn Hunde kaum Bewegung gewohnt sind... Beitrag #27
Also, ich gehöre zu den Menschen, die sich 24 Stunden am Tag mit ihrem Hund beschäftigen. Loulou ist überall dabei und selbst wenn ich nur kurz zu den Nachbarn gehe um Butter zu holen, stapft mein schwarz-weißer Schatten hinterher.

Allerdings gehört zu meiner Beschäftigung mit Loulou eben nicht nur Sport und Bewegung. Wir liegen Mittags auch gerne mal auf der Couch und kuscheln und schmusen.
Wir hatten letztens Freunde zu besuch und saßen abends noch lange draußen. Als Loulou dann kalt hatte und auf meinen Schoß wollte, habe ich sie zuerst in eine Decke eingemummelt und dann ist sie friedlich eingeschlummert. Alle anderen haben mich für "bekloppt" erklärt, aber ich fand, dass das das nomalste auf der Welt war. Mein Hund hatte kalt und wollte auf meinen Schoß...also bekam sie eine Decke und durfte auf meinem Schoß schlafen. :roll:

Verstehst du, das sind ja auch Sachen die ein Hundeleben ausmachen. Werden die Tiere geliebt? Kriegen sie die nötige Aufmerksamkeit? Geht man respektvoll und einfühlsam mit ihnen um?

Ich finde es auch sehr wichtig, dass man einen Hund, je nach Bedürfnis, auslastet! Und eine Stunde "Gassi" am Tag könnte man auch noch stark ausbauen. Aber dann doch lieber einen Hund der geliebt und "betüdelt" wird, dafür aber eben nur 1 Stunde Gassirunde geht, als ein Hund der zwar komplett ausgelastet , dafür aber mit Gewalt erzogen wird. (Nur als Beispiel)

Das Non plus Ultra ist natürlich eine Kombination aus Liebe, Auslastung, Training, Kuscheleinheiten usw...
Und natürlich gibt es auch Hunderassen, denen 1 Runde Gassi NIE genug sein wird, aber die zeigen es dann auch! Ich kann mir keinen Bordecollie vorstellen, der nach einer Stunde Leinenspaziergang zufrieden ist und danach zuhause 3 Stunden schläft.
Und deswegen sollte man sich da auch nochmal gut überlegen, welche Rasse man sich aussucht!

Loulou für ihren Teil gehört zu den Hunden, die sich auch mal mit weniger begnügen wenn es gar nicht anders geht. (Als ich zB mit Schweinegrippe im Bett lag und ich für einen Tag keinen Spaziergeher fand, hat sie den ganzen Tag neben mir im Bett verbracht...)
Henry hingegen braucht Auslastung, da kann man kann wirklich gar keine Pause machen. Meine Mutter hat jeden Tag volles Programm... von morgens bis abends...
Spazierengehen, Frisbee, Kopfarbeit und dann abends auf dem Sofa kuscheln. :mrgreen:
 
  • Wenn Hunde kaum Bewegung gewohnt sind... Beitrag #28
naja ich persönlich würde mich selbst wenn ich nicht arbeiten müsste keine 24h täglich mit dem hund beschäftigen. es gibt eben einfach dinge, da kann hund nicht dabei sein.

wobei ich auch sagen muss dass für mich nach luca sicherlich kein hund mehr ins haus kommt.
 
  • Wenn Hunde kaum Bewegung gewohnt sind... Beitrag #29
Off-Topic
24 Stunden war auch ein wenig "überspitzt" ;), aber wir sind nah dran *zu Loulou schiel*
 
  • Wenn Hunde kaum Bewegung gewohnt sind... Beitrag #30
Man dabei aber auch bedenken das auch ein Hund überfordert werden kann. So bekam ein Hovi bei uns im Verein doch sowas ähnliches wie eine Überforderung, weil läufige Mädels und Training zu viel für ihn waren.
Vergessen sollte man auch nicht, dass Spaziergänge in eine Fußgängerzone oder Einkaufszentrum, von dem Hund auch vieles abverlangen. Allgemein sind Gassigänge an Hauptstrassen anstrengend für den Hund, weil ich sich auf Frauchen konenztiren muß, schauen das er nicht andere Leute in den Weg kommt und und und.
Patch bekommt generell wenn ich an einem Tag was mache am anderen Frei, damit ich ihn nicht überfordere, oder mir ein Hb Männchen heran erziehe welches bei einem Tag mal nicht Beschäftigung die Wände hoch läuft. Denn auch wir können mal so flach liegen, dass wir nur jemanden haben der Gassi geht.
Auslastung ist gut, aber zuviel kann auch zum Problem werden;)

Lg Yvi
 
  • Wenn Hunde kaum Bewegung gewohnt sind... Beitrag #31
Yvi das unterschreibe ich so.

Pausen sind unheimlich wichtig.
 
  • Wenn Hunde kaum Bewegung gewohnt sind... Beitrag #32
Manche sehe ich hier auch. Was mir wirklich auffällt ist, dass hier bei den Rentner zwar meistens Dackel-Mixies leben, diese jedoch oft fett sind. Hab einen gesehen, der konnte kaum noch laufen, so fett war der :?

Mit Sunny mache ich bei diesem Wetter momentan auch nicht besonders viel. Ist einfach zu warm für sie. Früh wirds gerne im Garten gespielt und getobt, ab mittags lieber nur zuhause lernen - da ist es kühler als draußen ^^ Sunny mag auch nicht wirklich lange in der Sonne bleiben, ist echt anstrengend für sie *seufz*
 
  • Wenn Hunde kaum Bewegung gewohnt sind... Beitrag #33
Hey!
Ich kenn vor allem alte Leute, deren Hunde jung sind, die aber kaum rauskommen. Bei unserem Hund war das auch so. Wir haben ihn mit acht Jahren bekommen und seit seinem vierten Lebensjahr ist er immer nur noch morgens fünf Minuten und abends fünf Minuten vor die Tür gekommen, im Sommer dann auch mal mit in den Garten. Und dann habe ich angefangen, immer mit ihm spazieren zu gehen.
Aber als wir ihn dann bekomen haben, hatte er auch kaum Ausdauer. Ich bin dann auch nur morgens eine viertel Stunde, abends auch etwa so viel, nachmittags im Garten spielen, Kopfarbeit...
Und das hat seine Ausdauer sehr gesteigert, jetzt morgens wenn meine Mutter arbeiten ist gehe ich gut zwanzig Minuten mit ihm, wenn meine Mutter wieder da ist geht sie nochmal knapp eine halbe Stunde, abends gehe ich noch mal eine halbe Stunde, nachmittags entwerder Kopfarbeit und spazierengehen oder Ballspielen, Apportierne, etc.
Er darf frei laufen, sonst lief er früher immer nur an der Leine.
Ich habe einen Hundehalter damit überzeugt, als sie gesehen hat, wie fröhlich ihre Kleine herumsprang und welche Ausdauer sie hat, wenn sie frei laufen darf! So würde ich das machen.
lg;)
 
  • Wenn Hunde kaum Bewegung gewohnt sind... Beitrag #34
Man dabei aber auch bedenken das auch ein Hund überfordert werden kann. So bekam ein Hovi bei uns im Verein doch sowas ähnliches wie eine Überforderung, weil läufige Mädels und Training zu viel für ihn waren.
Vergessen sollte man auch nicht, dass Spaziergänge in eine Fußgängerzone oder Einkaufszentrum, von dem Hund auch vieles abverlangen. Allgemein sind Gassigänge an Hauptstrassen anstrengend für den Hund, weil ich sich auf Frauchen konenztiren muß, schauen das er nicht andere Leute in den Weg kommt und und und.
Patch bekommt generell wenn ich an einem Tag was mache am anderen Frei, damit ich ihn nicht überfordere, oder mir ein Hb Männchen heran erziehe welches bei einem Tag mal nicht Beschäftigung die Wände hoch läuft. Denn auch wir können mal so flach liegen, dass wir nur jemanden haben der Gassi geht.
Auslastung ist gut, aber zuviel kann auch zum Problem werden;)

Lg Yvi

das kann ich absolut bestätigen. ich war gerade mit meinem hund 1h am inn entlang unterwegs und jetzt ist er total ko. dabei haben wir gar nichts besonderes gemacht.
gut, er ist ja wie gesagt schon älter und und und......
 
  • Wenn Hunde kaum Bewegung gewohnt sind... Beitrag #35
Ich frage mich manchmal einfach auch, was mache Leute sich denken, wenn sie sich einen Hund anschaffen.
Grad vor wenigen Tagen kam mir ein älteres (bis sehr altes!) Ehepaar mit einem jungen DSH (zerrend und keifend) an der Leine entgegen... Super, dachte ich nur. Was soll das? Wer gibt denen so einen Hund? :roll:

Ich sag halt nach wie vor: wenn ich einen Hund habe, der auffälliges Verhalten zeigt (und das machen ja mehr als genug, man beachte die vielen Threads im "Hunde Verhalten und Erziehung",) dann würde ich mir schwer Gedanken machen, ob man seinen Hund nicht etwas mehr auslasten sollte. Hunde die alles kaputt machen, stundenlang bellen, an der Leine reissen wie blöd, ausrasten, wenn sie andere Hunde sehen----sorry, aber meiner Meinung nach haben genau diese Hunde, bis auf wenige Ausnahmen (Vergangenheit, schlechte Erfahrungen) alle zu wenig Auslastung!

Ist doch wie bei den Kindern! Wenn die immer nur rumquängeln... Man setzt sie vor den Fernseher und dann gucken sie oder man lässt sie halt gamen. Super, da sind die doch nicht ausgelastet! Ja, man setzt die Hunde in den Garten. Super, da ist er doch nicht ausgelastet.

1 Mädel, damals 6 Jahre alt, war immer so hyperaktiv, die Mutter bekam es nie müde (wie auch beim Fernsehschauen...). Das Mädel hatte den Narren an mir und den Hunden (Nupri war damals noch Junghund) gefressen. So, habe ich die kleine also mal mitgenommen. Auf, mit den Hunden auf Tour. Wir waren 6 Stunden unterwegs, haben einen Bach gestaut, haben eine Hütte im Wald gebaut, haben Spuren gelesen und Federn gesucht, das Mädel durfte sich verstecken und die Hunde sollten sie suchen (natürlich hatte das Mädel den Ball der Hunde dabei, hehe).
He, die Mutter hatte ihr Kind selten so müde aber zufrieden erlebt. Ich hatte die kleine damals einige Male dabei. Da gab es nie ein Quengeln, die war immer total zufrieden.

Genauso höre ich so oft von den verschiedensten Leuten, was ich für tolle, ausgeglichene Border Collies habe. "das sieht man leider selten". Ja, das ist richtig! Und darauf bin ich stolz. Das selbe bei Nicole mit ihrer Katla. Wird immer gelobt, was für ein toller, ausgeglichener und gut erzogener Cattle sie ist. Ja, das sind doch keine Zufälle?!

Und natürlich kann / will man so ein Programm nicht jeden Tag machen. Aber es gibt solche, die machen es gar nie... Und da frage ich mich, sowohl bei Hunden wie auch Kindern, warum die Leute Hunde (egal welche Rasse!) / Kinder haben müssen...
 
  • Wenn Hunde kaum Bewegung gewohnt sind... Beitrag #36
Da kann ich dir vollkommen recht geben. Die Menschheit wird immer fauler ... Da ists der Mutter zu viel, wenn sie mal mit dem Kind was machen muss (Wenn ich dran denke, wie viel meine Eltern mit mir immer unternommen haben ... Oder ich war mit meinen Freundinnen und Brüdern den ganzen Tag draußen. Da war TV schauen mal abends kurz vorm ins Bett gehen eine Seltenheit)
Viele holen sich Hunde nur um was zum kuscheln zu haben. Aber da denk ich mir halt, sollen sie sich Katzen holen. Die können sich auch gut so auslasten ...

Dieses WE gab es passend zu diesem Thema einen Fall bei Martin Rütter von 2 Labradoren, die alles zerstört haben, weil sie gar keine Auslastung hatten. Er hatte Reizangel und Dummytraining verordnet und siehe da ... die Hunde waren zufrieden :)
 
  • Wenn Hunde kaum Bewegung gewohnt sind... Beitrag #37
ganz genau!! Und den Rütter habe ich auch gesehen... fand ich klasse. Aber da frage ich mich dann eben auch wieder: warum holt die sich 2 junge Labradore und lastet die nicht aus?

Schön fand ich auch die Rütter-Folge von dem Schauspieler mit seiner kleinen, alten Hündin, die kaum mehr was sah. Die konnte ja nie alleine bleiben. Klar kann man mit der nicht noch stundenlang laufen gehen, dennoch muss sie ausgelastet sein. Und welche Freude die hatte, als sie dann Leckerlis suchen durfte, das war doch zu schön...
 
  • Wenn Hunde kaum Bewegung gewohnt sind... Beitrag #38
Off-Topic
Die Folge mit dem Schauspieler hab ich auch gesehen. Der Hund, ach Gott, ich hatte nur Tränen in den Augen. Das kleine Klappergestellt *lach* Schade, dass sie relativ fix nach der Aufzeichnung verstorben ist, bei ihr ging mir wirklich das Herz auf


Labbis haben halt immer noch den Ruf, dass sie keinerlei Beschäftigung brauchen. Sind doch Familienhunde, oder nicht? :roll: Ein Hundehalter, der hier in der Nähe jeden Tag joggen geht, ist das beste Beispiel. Er musste sich mehr Kondition antrainieren, um seinen Labbi auszulasten *lach*
 
  • Wenn Hunde kaum Bewegung gewohnt sind... Beitrag #39
ganz genau!! Und den Rütter habe ich auch gesehen... fand ich klasse. Aber da frage ich mich dann eben auch wieder: warum holt die sich 2 junge Labradore und lastet die nicht aus?

weil viele leute einfach nur den hund sehen und nicht die arbeit die damit verbunden ist. die meinen, den setzt man sich in die wohnung und passt schon.
div. filme und fernsehserien (101 dalmatiner, lassie, kom. rex....) tragen das ihre dazu bei :(
 
  • Wenn Hunde kaum Bewegung gewohnt sind... Beitrag #40
Ich denke auch das sich die Menschen genau aus der "Faulheit" 2 Hunde anschaffen.
Also damit sich z.B. 2 Labbis miteinander beschäftigen und sich so austoben.
Nunja. Und dann haben sie den Salat..

Lg
 
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