Voll viele Kampfhunde!

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  • Voll viele Kampfhunde! Beitrag #21
@Rottifan

Ich muß wirklich sagen das mich deine Erklärung was SOKAS betrifft sehr beeindruckt hat. Als Rottihalter mußte ich mir auch schon einiges anhören.
Aber es gibt immer "solche"und "solche"! :aerger:
Die einen weichen von ihrer Meinung keinen Millimeter ab, aber es gibt gott sei Dank auch viele Leute die sich überzeugen lassen. Besonders dann,wenn sie die Rottis näher kennen lernen. Es wäre schön wenn diese Diskusion dazu beitragen könnte,nicht alle Hunde einer Rasse über einen Kamm zu scheren!

Grüße Rainbow :smt039
 
  • Voll viele Kampfhunde!

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  • Voll viele Kampfhunde! Beitrag #22
Tja! Rainbow

Nachdem hier ja mächtig nach meiner Meinung und Aufklärung gefragt wurde, wundere ich mich doch auf die jetzigen vielfälltigen Reaktionen!

Ist mein Text zu lang, haben wir langsame Leser.....?

Naja! Schön das du auf mein Posting geantwortet hast!

Ich gehe jetzt erstmal (artgerecht) mit unseren beiden Rottis auf den schon ersehnten Gassigang! :lol:

Liebe Grüße Rottifan
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  • Voll viele Kampfhunde! Beitrag #23
Hallo Leutz!

Habt ihr eure positiven oder negativen Äußerungen nach meinem Posting überdacht!
Wäre schön darauf dann mal was zu hören!

Liebe Grüße Rottifan
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  • Voll viele Kampfhunde! Beitrag #24
@ Rottifan,

ich habe Deinen Beitrag aufmerksam gelesen und frage mich was an dem Begriff Kampfhund auszusetzen ist. Ich vermute es liegt an dem Image den dieser Name in der heutigen Zeit mit sich bringt?

SoKas ist der Begriff den Du gern für Rottweiler nutzen möchtest um diese Rasse zu beschreiben, warum nennen wir dann nicht die Rassen beim Namen, anstatt wieder etwas Neues zu erfinden was diese Hunde letztlich als einfach nur "verniedlicht" ? Das wäre meiner Meinung nach gerechter.

Wenn man Deinen Beitrag liest entnimmt man daraus viele sachliche Informationen darüber, zu welchem Zweck die unterschiedlichen Rassen ursprünglich gezüchtet wurden. Tatsache ist aber, das es in der heutigen Zeit einfach anders aussieht. Wir alle leben in einem Haus mit unseren Hunden die wenigsten müssen schützen. Viele dieser Hunde wurden zu Zwecken des Schutzes für Mensch und Tier gezüchtet, und man darf nicht verleugnen das Ihnen damit ein gewissen Potential in die Wiege gelegt/gezüchtet wurde.

Dem Pit wurde eine enorme "Beißkraft" angezüchtet, es ist unerheblich ob Tonnenschwer oder nicht. Denn die Intention ist das Festhalten und die Ausdauer und nicht allein die Kraft. Auch die Reizschwelle dieser Hunde wird schneller gebrochen als die von anderen. Damit will ich sagen, das wenn man einen Pit liebevoll aufzieht und er nie an den Hetzärmel gebracht wird oder Schutzdienst absolviert, das Risiko geringer ist das es zu einem gefährlichen Vorfall kommt , als ob man Ihn erst einmal Blut lecken läßt. Sie wurden einmal dafür gezüchtet zu "schützen" und gegebenenfalls zu "kämpfen" es liegt in Ihrer Natur. Es ist wie ein schlafender Zauber den man weckt. Sie können nichts dafür. Einem Pudel würde es sicherlich nicht so gehen. ( Meine Meinung)

Du schreibst das es immer auf den Menschen ankommt der so einen Hund erzieht. In dem Punkt gebe ich Dir gern recht, aber kommt es nicht immer auch auf die Bereitschaft und das Potential eines Hundes an?

In Deinem Bericht heißt es:

Es gibt jedoch keinen nachweisbaren genetischen Unterschied zwischen einem Dackel und einer Dogge.

Das mag sein, aber ich bezweifel das die Auswirkungen die gleichen sind wenn ein Dackel zubeißt oder eine Dogge. Dieser Vergleich hinkt etwas, damit will ich aber nicht sagen das ein Dackel keine bösartigen Verletztungen verursachen kann. Man kann bestimmt jeden Hund dazu bringen einen Menschen zu verletzen. Geht es darum ? Einen sogenannten Kampfhund mit einem anderen Hund gleichzustellen, um die Darstellung der Medien zu relativieren? Geht es um Gerechtigkeit diesen Rassen gegenüber ?

Ich finde es grundsätzlich nicht falsch Hunde aufzulisten. Diese Listen machen es den "falschen" Menschen nämlich nicht mehr leicht so einen Hund für Ihre Zwecke zu mißbrauchen und andere zu gefährden (inkl. dem Hund selbst) Bedeutet aber wiederum auch für andere verantwortungsbewußte Halter , das Sie sich diese wunderschönen Rassen nicht leisten können, und das Sie in der Öffentlichkeit ein schlechteres Image erhalten weil man Kampfhund oftmals mit Bösartig gleichsetzt.

Ja es ist bedauerlich das es so ist wie es ist. Müßte jeder Hundebesitzer einen Test absolvieren ( Hundeführerschein) oder würde jeder Züchter sich vor Abgabe des Hundes die Mühe machen das Zuhause genaustens zu überprüfen, wäre es vielleicht alles nicht so weit gekommen.

Ab Jan. 2006 wird der Rottweiler auch in HH auf die Liste gesetzt. Ich kenne 2 Hunde die unterschiedlicher nicht sein können. Vom sogenannten SoKa bishin zum so vermeindlichen bösen "Kampfhund" der den Sohn der Familie aus Futterneid angriff als er in die Küche kam um sich etwas aus dem Kühlschrank zu holen (3, 5 Meter Abstand zum Futter). Sicherlich ist da in der Rangordnung etwas nicht in Ordnung gewesen, aber ich weiß das diese Menschen niemals böse zu Ihrem Hund waren.


Ich gebe Dir in vielen Punkten zu Deiner Meinung recht, finde aber nicht das man die sogenannten Kampfhunde mit Rassen wie Collie oder Retriever vergleichen sollte.

Sonnige Grüße aus HH sendet die Putschi
 
  • Voll viele Kampfhunde! Beitrag #25
@ Putschi
Was ist falsch daran sogenannte"Kampfhunde" als SOKAS zu bezeichnen?
Es geht um alle Rassen die auf der Liste stehen!
Irgendwelche Politiker haben sich angemaßt sich diese Rassen auszusuchen und genauso hätte es auch die Schäferhunde,Doggen Retriever etc.etc. treffen können.
Laut dieser Liste werden alle diese Rassen über einen Kamm geschert,und wenn ich nicht will das mein Hund diskriminiert wird, ist es doch unser gutes Recht über SOKAS zu reden!
Da es die Medien geschafft haben einige Hunderassen in einem sehr schlechten Licht dastehen zu lassen,kann man es den Haltern doch nicht verübeln wenn sie sich dagegen wehren!
Und krimminelle Elemente können aus jeder Rasse einen "Kampfhund" machen!

Grüsse Rainbow :smt039
 
  • Voll viele Kampfhunde! Beitrag #26
Begriff Kampfhund

ich finde den begriff kampfhund schon sehr negativ. von der presse hochgeschaukelt, haftet dem begriff kampfhund die eigenschaft bestie an.

sehr traurig wenn man bedenkt dass der grossteil dieser hunde, allen ausnahmen zum trotz, sozialisierte tiere sind, die ohne provokation nicht gefährlicher sind als ein dackel.

in der erziehung und sozialisierung liegt die wurzel. sicherlich wird der schaden den ein pitbull, amstaff, etc. anrichten kann immer grösser sein als der den ein zwerschnauzer anzurichten vermag, aber ist er deswegen wirklich gefährlicher? ist es nicht vielmehr so, dass der nicht gehorchende, beissende zwergschnauzer der gefährlichere hund ist, als der gehorsame und sozialisierte pitbull?

gibt es nicht immer ausnahmen und sind es nicht die ausnahmen diejenigen, die den ruf einer hunderasse so negativ belasten?

ich selber habe eine alte, sehr gut ausgebildete schäferhündin (begleithundprüfung + schutzhundprüfung) und seit wenigen monaten auch einen kleinen mischling, an dessen erziehung noch gearbeitet werden muss.
es ist immer wieder traurig zu erleben, wie meine ausgezeichnet sozialisierte und gehorsame schäferhündin von spaziergängern als gefährlich beschimpft wird, weil sie es gewagt hat einen schritt schneller als ich zu gehen, während mein kleiner immerzu als süss betitelt wird, selbst wenn er die leute anspringt.
ist meine grosse aber denn gefährlicher als mein kleiner? ich denke nein. im gegenteil - auf sie ist verlass.

letztendlich stimme ich jedoch putschi zu. die neu aufgesetzten listen erschweren den falschen menschen den besitz eines listenhundes, um diesen für ihre zwecke zu missbrauchen, und somit den ungerchtfertigt schlechten ruf dieser tiere noch weiter ins negative zu ziehen.

wenn die haltung eines "listenhundes" so erschwert wird, wird sich bald herauskristallisieren wer einem solchen hund wirklich gerecht wird. vielleicht ein drastischer schritt - aber durch die verhärtung der fronten vielleicht die einzige möglichkeit den ruf dieser herrlichen tiere wieder herzustellen.
 
  • Voll viele Kampfhunde! Beitrag #27
Ich stimme Rottifan einfach immer wieder nur voll und ganz zu...

Ich selbst habe zwar keinen Rotti, aber ich bin seit meinem 7. Lebensjahr mit einer Bordeaux-Dogge aufgewachsen und ich kann wirklich immer wieder nur davon schwärmen, was für wunderbare Familienhunde SoKaS sind (der Name triffst es echt auf den Punkt) =D>

Die ganzen Vorurteile, die durch die Medien verursacht wurden, finde ich einfach nur arm. Mit Sicherheit gibt es Fälle, in denen "solche" Hunden extremen Schaden angerichtet haben, aber das darf man doch nicht einfach so pauschalisieren, denn in den meisten Fällen findet man die Lösung für das Problem beim Menschen und nicht beim Hund selbst.

Und ich als eingefleischter SoKaS - Liebhaber kann echt nur allen sagen, die aus welchen Gründen auch immer eine Abneigung gegen "solche" (benutze ich eigentlich überhaupt nicht gerne!) Hunde haben....
Schaut euch folgendes Bild an




Also wer diesen Augen widerstehen kann...na dann weiß ich auch nicht weiter.... :lol:

LG
Linda[/img]
 
  • Voll viele Kampfhunde! Beitrag #28
Hallo Ihr Lieben,

es ist nichts falsches daran einen Rottweiler als SoKa zu bezeichnen ich frage Euch nur nach dem Grund dafür.

Kampfhunde = Pitbull ; Am. Staff usw. gem. Auflistung von Rottifan in seiner Mail und deren Erklärung besagt das dieses die Hunde sind die man so betiteln darf weil Sie einmal ursprünglich genau dafür gezüchtet wurden.

Wenn ich Dich richtig verstanden habe geht es Dir darum das der Rottweiler z.B. als "Listenhund" aufgeführt wird und somit einem "Kampfhund" gleichgesetzt wird, und eigentlich nur die wirklich dafür ehemals gezüchteten Rassen so bezeichnet werden sollten.

Somit müßte der Rottweiler eigentlich als Schutz und Hütehund bezeichnet werden richtig ? Oder eben als SoKa :wink:

Ich persönlich empfinde den Begriff Kampfhund schon lange nicht mehr als negativ, denn genau wie Ihr weiß auch ich was für ein Wesen ein solcher Hund hat, solange man Ihn richtig handhabt.

Somit ist der Begriff Kampfhund, lediglich die Bezeichnung für einen Hund dessen Ursprung dort einmal in der Züchtung gelegen hat. Ob dieser heute noch so genutzt wird ist ein anderer. Man sagt ja auch zum Bordercollie Hütehund. ( Meine Meinung )

Ein Hund der auf der Liste ist, ist für mich nicht gleich eine Bestie. Aber wenn es um den Schutz von Menschen geht. Wo fängt man an und wo hört es auf ? :-k

Ist es nicht genau der springende Punkt um den es bei der Auflistung geht? Die Hunde die einmal dafür gezüchtet wurden ein anderes Lebewesen bis hin vielleicht zum Tot zu beißen für gewisse Menschen un interessant zu machen ?
Und was ist mit den Rassen wie z.B. dem Rottweiler, dem Dobermann, dem American Bulldog, der Bordeaux Dogge oder ähnlichen Hunden die dann nicht auf der Liste stehen aber vom Aussehen her schon groß und mächtig sind ?(Gefährlich wirken für andere Menschen?) :-s

Wollen wir doch mal ehrlich sein, wenn einer dieser Hunde aggressiv ist, wächst da auch kein Gras mehr...und mag der Zwergschnauzer noch so aggressiv sein...gefährlich bedeutet für mich, das die Verletzungen die entstehen können einem Menschen evtl. das Leben kosten können.

Wir alle die wir hier schreiben, fühlen uns diskriminiert weil wir unsere Hunde lieben wie einen Menschen. Weil wir sie nicht daran erinnern was in Ihnen steckt und diese Aggressionen wecken. Wir sind die die in die Hundeschule gehen und Tests machen und wir stellen uns vor unsere Hunde und schwören bei allem was uns lieb ist, das Sie einen guten einwandfreien Charakter haben. Wir nehmen Rücksicht auf Menschen die Angst haben und erklären uns und legen einen Seelenstrip hin sobald uns jemand unseren Liebling schlecht macht.

Aber was ist mit den Menschen die diese Hunde Mißbrauchen ? Wie will man sein Umfeld davor schützen ? Was nützt es denn wenn "wir" beteuern das unsere Hunde nie einen Menschen verletzen würden. Wenn andere genau auf diese Rassen ausweichen um aus Ihnen besagte Bestien zu machen ?

Mir persönlich würde es besser gehen wenn mehr darauf geachtet werden würde wer sich einen Hund anschafft und ob er dazu in der Lage ist. Aber davon sind wir noch weit entfernt, denn das will und kann anscheinend niemand kontrollieren.

Warum sitzen so viele SoKas im Tierheim ? Bestimmt nicht ausschließlich weil sich die Menschen die Steuern nicht leisten können. Viele haben Ihren Hund auch abgegeben weil er es Ihnen nicht wert war all die Dinge durchzustehen die auf einen zukommen. Aber die meisten wußten auch das Ihr Hund den Wesenstest nicht bestehen wird. Für die Hunde ein wirkliches Drama das mir das Herz zerreisst, denn sie können nichts dafür...Ihre Besitzer haben es versäumt und die Menschen die diese Rassen vermehren und ohne Verstand weiterverkaufen.

Ich bin froh das all meine Nachbarn uns mögen und schätzen, und uns alle die wir kennen in der harten Zeit unterstützt haben als es in HH den tödlichen Vorfall mit dem kleinen Volkan gab. Niemand hat verstanden warum meine Bordeaux Dogge nun einen Maulkorb tragen mußte. Ich war auch unglücklich darüber...aber ich konnte die Angst der Menschen verstehen. Natürlich haben die Medien wie die Bildzeitung Ihren Teil dazu beigetragen das die Menschen noch mehr Angst bekommen haben, aber die meisten Menschen haben einfach Angst vor denen die die Hunde als Waffe benutzen !

Ich finde es schön das wir hier so vielfältig über dieses Thema schreiben können ohne dabei unsachlich zu werden. Und ich denke nur weil ich die Liste als Listenhund = SoKa Kat. 3 Besitzer nicht zu 100% schlecht finde darf ich mich trotzdem diesem Thread anschließen und meine Meinung kund tun.

Ich nehme es mir nicht mehr zu Herzen was unwissende ängstliche Menschen sagen wenn es beleidigend ist. Interessierte kläre ich bei Bedarf auf...die anderen tun mir einfach leid und werden lächelnd stehen gelassen.

In diesem Sinne liebe Grüße aus HH von Putschi die nun allen im Park berichten wird das aus der Wellness Dogge (weil sie immer so entspannt herumliegt und man beim Anblick selbst entspannt) ein SoKa geworden ist

:smt007
 
  • Voll viele Kampfhunde! Beitrag #29
Könnte mir mal jemand die hunde der ersten und 2ten liste auflisten, hab no just zu googlen und nich wirklich ahnung welcher hund wo steht.

Danke mal im vorraus
 
  • Voll viele Kampfhunde! Beitrag #30
Also als ich mir eben die Biölder angesehn hab, hatte ich lust die süßen da abzuknutsche^^

Also der Begriff Kampfhund kommt ja von den Hundekämpfen, soweit ich weiß (weiß net, ob das vorher schon gesagt wurde, war jetz grad zu faul mir das alles durchzulesen^^)
Es wurden vor allem die Hunde genommen, weil die einen sehr starken Kiefer und ein nicht grade ungefährliches gebiss haben (ggut, das heat eigentlich kein hund^^)
Die wurden früher halt agressiv gemacht und Leute die die gezüchtet und besessen haben, haben dan Wetten abgeschlossen, welcher Hund stärker ist, also wer welchen als erset tot beist. Grausame Egschichte!
Also fasdt so wie mit den Windhunden, die Leute da wetten ja auch auf den schnellsten.
Den "Kampfhunden" wurde das brutale Verhalten fast reingezüchtet, wenn man so sagen kann, zumindest haben sie die Reaktion verloren, zu warnen, also zu bellen, bevor sie beißen (die meisten zumindest, aber ich glaube man kann ihnen das antrainmieren!). Daher auch das Sprichwort : "Hunde die bellen beißen nicht".
Also der Begrtiff kommt nur daher, weil mal wieder ein paar völluig ebkloppte Menschen die hunde für ihre Machenschaften missbraucht haben!

Ach ja: Zwingt eure Hunde nicht, das bellen zu unterdrücken, zumindest nicht, wenn ihr draußen seid! Lasst sie draußen ruhig mal ordentlich bellen! Das tut ihnen gut, denn es ist ein angeborenes Verhalten! Man kann das Bellen auch wiegesagt atrainieren.
 
  • Voll viele Kampfhunde! Beitrag #31
Hallo

Ich stimme ebenfals Rottifan voll zu.
Wir hatten eine Rottihündin aus dem Tierheim gerettet.
Sie wurde geschlagen und dann war sie über 4 Jahre im Tierheim.
Leider hatte sie von Männern Angst und war auch ein Angstbeisser.
Wir machten mit ihr eine Bachblütentheraphi über den Tierpsychiater.
Hat aber leider nicht viel gebracht.
Dann machten wir noch mit ihr Akupunktur was leider auch nichts gebracht hat.
Ein bisschen ruhiger ist sie geworden aber von Männern hatte sie trotzdem Angst was auch verständlich ist wenn man Jahre lang geschlagen wird.
Nach meinen Mann hat sie auch 2 mal geschnappt.
Doch trotzdem haben wir sie nicht mehr zurück ins Th gesteckt.
Leider hatte sie schon schwere Hüftprobleme auf Grund der Schläge vom Vorbesitzer.
Zum Schluss hatte sie dann auch noch Blut im Urin.
Da war sie schon 11 Jahre.
Es war sehr schwer doch wir mussten sie dann einschläfern (ihr zu Liebe)
Also noch mal zu dem Thema "Kampfhund" besser genannt SOKAS.
Unser Rotti hatte sehr viel durchgemacht und auch nicht richtig gebissen.
Und sie war die dankbarste Hündin!

Nach einem Jahr Trauerzeit haben wir uns wieder einen Hund zugelegt.
Seit Samstag sind wir mit unserer Pit Bull Hündin (10 Wochen, Luna) sehr glücklich.
Hätten uns wieder einen älteren Hund aus dem Tierheim genommen doch wieder haben nun einen Sohn (4 Monate) und in unseren Tierheimen (Österreich) erfährt man leider nie die Vergangenheit der Hunde.
Unsere Hündin kommt aus der Slowakei wurde dann an Jugentliche vergeben die sich nicht um sie kümmerten und sie in einen kleinen Raum einsperrten.
Dann kam sie zu einer Tierrettungsstation und von dort haben wir sie.
Also war es ebenfals wieder eine Hündin die dringend einen guten Platz suchte.

Und hier hab ich noch einen sehr guten Link für euch zum Thema "Kampfhunde wie sie wirklich sind"



Also viel Spaß noch.
Liebe Grüße aus Österreich!

Max und Katja
 
  • Voll viele Kampfhunde! Beitrag #32
das muß ich mal kopieren, den ich hab geheult wien schlosshund

Ich bin ein Kampfhund


Ich bin verspielt, ich bin noch klein


und meine Seele ist noch rein.


Ich hab gewartet auf einen Freund,


auf jemanden, der mich mag.





Dann kamst du - ach, wie hab ich mich gefreut!


Ich wusste nicht wie es sich fühlt - wenn Menschenhand nach einem greift!


Doch dann! Es tat so weh.


Ich wusste nicht warum.





Von jetzt an deine Hände - für mich nur Schläge bedeuten.


Ich bin fertig, voller Schmerzen.


Nein, mein Schreien und Wimmern hat niemanden gestört.


Jetzt ist die Zeit sich mal zu wehren,


nach deinen Händen mal zu beißen.





Doch es wird schlimmer und geht weiter,


Schlag für Schlag und Tag für Tag.


Ich habe Durst und Hunger.


Ja, du mein Herrchen gibst mir was.


Es schmeckt nicht gut,


doch was soll ich machen?


Es ist halt Blut!



Ich wachs heran und wachs heran,


Schläge sind Routine! Doch dann....


Ein Kalb man mir zu Füßen legt,


mich dazu zwingt und mit der Stange schlägt!


Ach! Das will das Herrchen nun von mir!


Zerfetzen soll ich nun das Tier!





Ich hoff' oh Herrchen, das ist gut!?


Doch du, du hast nur noch mehr Wut!


Zerrst mich herbei


und noch so einen wie mich.



Ein Freund?


Nein! Den kenn' ich nicht.


Oh ja mein Herrchen, den zerfetze ich auch für dich!


Ich dachte Gutes wäre nun vollbracht.


Das Töten hast du mir beigebracht!



Meine Seele ist auf ewig nun zerstört


und es gibt keinen, der mein Wimmern hat gehört.


Was heute ich - bist morgen du!





Schreit es hinaus in die ganze Welt!


Nur ein gutes Herrchen, auch ein gutes Tier erhält!



Einen Kampfhund gibt es nicht,


der ist von Menschenhand gemacht!


Drum gebt auf eure Hunde acht!


Denkt mal darüber nach!



Quelle: unbekannt
 
  • Voll viele Kampfhunde! Beitrag #33
Ich muss zugeben, dass ich die Postings nur überflogen hab, weil ich noch nicht wirklich wach bin. Falls ich also eine geklärte Frage stelle tut es mir Leid. :wink: American Staffordshire Terrier dürfen nicht mehr gezüchtet oder importiert werden? Das heißt sie werden wahrscheinlich komplett in Deutschland "aussterben"? (Schwarzzucht kommt für mich nicht in Frage) Ich habe seit fünf Jahren einen Tierheimhund und bin sowas von glücklich, aber mein Traum war immer ein Stafford. Ich bin mit den Tieren aufgewachsen und finde das sie super sind. Heißt das, das kann ich vergessen? :smt104
 
  • Voll viele Kampfhunde! Beitrag #34
Ja in Tierheimen sammeln sich wirklich sehr viele Kampfhunde.. in der Regel sind 7 von 10 Hunden Kampfhunde.
Mein Onkel hat einen Pit Bull.. aber der ist voll lieb und total verschmusst.

Aber ich denke die Leute haben einfach zu sehr Angst vor den Hunden.. wurde ja auch viel in der Presse aufgeheitzt das Thema.
Aber auch ein Thema ist die hohe Hundesteuer.. hab jetzt schon von einigen Leuten gehört das sie bei bestimmten Rassen deutlich im 3 stelligen Bereich liegen.. teilweise hab ich von um die 600 € gehört.

Wenn ich bedenken das ein normaler Hund bei uns in der Gemeinde im Jahr 48 € kostet.

Das ein Kampfhund keine Tötungsmachine ist kann ich aus eigener Erfahrung sagen.. ist halt alles eine Frage der Erziehung.

Ich würde mir jedoch selber keinen Kampfhund holen.. da meinem Herz dem Beagle gehört ;) hehe
 
  • Voll viele Kampfhunde! Beitrag #35
Also wir haben fr unsre zusammmen (Kampfhundmichlinge) 350 Euro gezahlt, weil die die unbedingt loswerden wollten, weil die ja sooo schwer zu vermitteln gewesen sind... Also bei soknudddels... ich könnte mir höchtstens vorstellen, dass die keiner haben wollte, weil die angst hatten, totgknuddelt zu werden, von unsren Knuddelbärchen^^

Und zu dem Gedicht.... WOW! REspekt an den, der es verfasst hat, besser könnte ich so ne Situation nicht ausdrücken!
 
  • Voll viele Kampfhunde! Beitrag #36
Nur mal am Rande bemerkt.
Im Jahre 2005 wurden in unserer Stadt wohl 35 Hunde angezeigt, weil sie Menschen gebissen haben. 26 davon wurden anscheinend getötet. Und nun kommts - 24 davon waren Schäferhunde !
Bei den 35 Hunden war kein Rotti dabei. Und was sagt uns das! Es liegt nicht an der Rasse!

Rottifan Deine Ausführungen waren spitze. Danke dafür.
 
  • Voll viele Kampfhunde! Beitrag #37
Nur mal am Rande bemerkt.
Im Jahre 2004 wurden in unserer Stadt wohl 35 Hunde angezeigt, weil sie Menschen gebissen haben. 26 davon wurden anscheinend getötet. Und nun kommts - 24 davon waren Schäferhunde !
Bei den 35 Hunden war kein Rotti dabei. Und was sagt uns das! Es liegt nicht an der Rasse! :roll:

Rottifan Deine Ausführungen waren spitze. Danke dafür. :D

Eigentlich sollte mal sowas ins Fernsehen. Kampfschmuser, die lieber sind als Pudel, Schäferhund & co.
 
  • Voll viele Kampfhunde! Beitrag #38
Ich finde diese allgemeine Ablehnhaltung gegenüber den sogenannten Kampfhunden auch mehr als daneben

Hab selber einige Jährchen im Tierheim gearbeitet und da fällt einem schon auf, das es in erster Linie Rottweiler-, Dobermann und Pittbullmischlinge zu treffen scheint...schon traurig
Die meisten Heimbesucher standen diesen Tieren natürlich etwas kritisch gegenüber
Ein Kampfhundmix, und dann noch aus dem Heim?Bloss nicht!

Ich habe mich selber sehr intensiv um einen Dobbie der für ein Jahr im Heim festsahs gekümmert und dieses Tier unheimlich ins Herz geschlossen
Einfach ein wunderschönes Tier
Hätte ich es finanziel hinbekommen ich hätte ihn sofort mitgenommen

Mal bemerkt, kann man nicht rein theoretisch aus jedem Hund einen "Kampfhund" machen? :smt002
Ich denke da zB an den Yorkshire meiner Tante der mich und jeden anderen oft ohne Grund in die Beine beißt :?
 
  • Voll viele Kampfhunde! Beitrag #39
Ich finde Kampfschmuser auch super!
Und ich freue mich auch wenn ich welche sehe die fröhlich über Wiesen laufen dürfen.
Wenn ich größer wäre würd ich mir gerne einen zulegen,aus dem Tierheim(am liebsten DoGo Argentino =) )
Nur die Kampfhundsteuer :evil: ....
da muss man schon finanziell sehr stabil sein..
Und in meinen Augen gibt es keine Kampfhund Rasen!Un mich regt es besonders auf wenn ein Boxer als Kampfhund beschimpft wird!Obwohl mn eigentlich nie was von ihnen hört(als Kampfi) und dann sowas.
 
  • Voll viele Kampfhunde! Beitrag #40
hey, tilli ist ein stuffordshire- boxer mischling. ich habe ihn aus dem tierheim und er galt auch als schwervermittelbar. wg seiner rasse!
es stimmt,
man kann wirklich viel schreiben und der begriff kampfhund gehört verboten. finde es fürchterlich, wenn leute mit dem finger auf tilli zeigen und rufen DAS IST DOCH EIN KAMPFHUND!
kurz:
er ist mein kleiner sonnenschein! mein schatzi! schmusibärchie ;)
die ersten 6 monate waren zugegeben auch sehr anstrengend, ICH habe viel gelernt durch ihn! ich bin froh, dass ich es durchgezogen hab und er nun das zweite jahr bei mir lebt. inzwischen haben wir einen welpen dazu gekauft.
tilli verhält sich ganz normal und lässt sich ankuscheln von der kleinen maus!
 
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