Hallo,
ich reite eine Muli-Stute namens Jule.
Sie ist ungefähr 160 hoch.
Die Mutter war ein Norweger, der Vater ein Riesenesel aus Frankreich.
Sie ist ein Falbe und aht eine zweifarbige Mähne, wie die Mutter

Sie sieht ein bisschen wie ein Prezwalski-Pferd aus ^^
Sie wird freizeitmäßig western geritten.
Ich reite sie sooft wie möglich meistens 2-3 Stunden lang. Aber am Freitag gehe ich z.b einen Wanderritt von 4-5 Stunden mit. Sie kann also auch mehr ^^
Das tolle an Mulis, finde ich persönlich die Gänge ^^
Die sind so weich und gut auszusitzen. Ausserdem gehen Mulis immer ein Tempo und steigern sich nicht so rein , wie manche Pferde es tuen. Auch im Galopp wenn man z.B. eine Wiese hoch gallopiert werden die meisten Pferde immer schneller und dann langsamer und halten an. Mulis nicht. Sie finden ihr Tempo und halten das auch.
Man kann auch problemlos mit Jule mehrere Kilometer traben. Sie hat eine gute kondition ^^
Ausserdem sind sie sehr trittsicher. Und schlau. Mit einem Muli findet man immer nach Haus, sagt der Besi von ihnen.
(Er hat 3 Mulis, 2 Esel und 4 Pferde.)
Ausserdem weiß sie welche Wege man nehmen muss um schneller nach Hause zu kommen.. Deswegen gibt es zwischen uns schon mal ein paar Mienungsverschiedenheiten.
Ein Muli ist eben kein Pferd. Auch gehen Mulis nicht gerne vorne oder hinten.
Denn die die ganz vorne/hinten gehen, werden von dem Wölfen ja zuerst gefressen^^
Man merkt bei verschiedenen Sahen, dass sie viel schlauer sind als Pferde. Sie stellen alles in Frage was man macht und man wird ständig getestet.
Der Besi hat mal gesagt: "Es gaduert vllt. länger wie bei eiem Pferd bis man mit einem Muli harmonisch umgehen kann, aber dann bleibt man ewig im Gedächtnis eines Mulis. Wenn du 5 Jahre weg bleibst und dnn wieder kommst begrüßt dich dann dein Muli freudig, ein Pferd weiß hingegen gar nicht mehr wer du eigentlich bist"
Ich finde das sagt viel über Mulis aus ^^
Hast du einen Link von dem Hof, Bec?
LG Angela