Hundeerziehung: Die andere Seite.

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  • Hundeerziehung: Die andere Seite. Beitrag #1
blackdobermann

blackdobermann

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Viele mögen einen Einblick bekommen, der zeigt, dass es ja gar nicht so schwer ist, einen Hund zu führen, oder ihm Tricks beizubringen.

Dieses Thema soll zeigen, dass es auch anders sein kann ;)
Dabei soll nicht alles jetzt schlecht gemacht werden, ist aber sicherlich interessant zu lesen, mit was sich User manchmal rumplagen müssen, weil der Hund wiedermal keine Lust auf Training hat, unkonzentriert ist, oder Mitmenschen die ganze Erziehung um ein wesentliches zu nichte machen.


Ein Beispiel könnte ich sogar nennen, als Nicht-Hunde-Halter:

Die Schwester meines Freundes hat einen nun 1 Jährigen Dobermannrüden. Im Kopf immernoch Kind (was sich noch über weitere 4 Jahre erstrecken kann).

Nun haben zwei bestimmte Personen die Angewohnheit, dem Hund zu zeigen dass es ganz toll ist mit menschlichen Körperteilen zu spielen.
Heißt: in die Arme beissen. Der Hund wird schön hochgepuscht.
Bei einem 40 Kilo Hund finden sein Frauchen und andere Personen (ich und mein Freund eingeschlossen) dies natürlich sehr unschön, wenn der Hund es bei anderen/selbigen versucht/macht.

Es war schon so, dass der Hund im Garten mit den Männern als Aufsichtspersonen blieb, während sie Auswärhts war. Einige Stunden später war er schon gar nicht wieder zuerkennen, total unerzogen und überdreht. Wird sie sicherlich nie mehr machen, denn die Arbeit danach ist dann natürlich langwierig und anstrengend.

Heute hatten wir ihn dann beaufsichtigt, auch zu uns in die Wohnung geholt, damit er nicht alleine bleiben muss. Aber nach wenigen Augenblicken ging das in die Arme beissen schon los -.- Fazit: er musste nach einer Stunde doch wieder hoch, da er nicht zu ertragen war, und er nicht runterkam.

Aber einen langen Spaziergang hatte er noch bekommen, selbstverständlich.

Kennen das einige sogar von euch?
Der Hund durch das Verhalten andererer so negativ beeinflusst, dass es nur sehr schwer unter Kontrolle zu bringen ist?
Was habt ihr sonst zu erzählen?


Liebste Grüße
 
  • Hundeerziehung: Die andere Seite. Beitrag #2
Huhu

ich kenn da was ähnliches. Flocke Meine Pflegehündintotal unterfordert. Gezt auf Katzen los usw. Wenn ich sie Auslaste ist sie die Bravste überhaupt doch kaum hatte ich mal weniger Zeit dreht die auf wie Irre. Der Hund ist einfach so Ungehorsam das ist wahnsinn. Anber Leider sind die Leute auch so überhaupt nicht Konsequent
 
  • Hundeerziehung: Die andere Seite. Beitrag #3
Auch ein Problem, wenn man selbst versucht Konsequent zu sein, und andere es nicht sind... damit kommen wieder viele Rückschritte, ähnlich meines Beispieles.

Wie oft hast du denn Zeit für sie?
Ist es sehr viel was du dann wieder "einrücken" musst?
 
  • Hundeerziehung: Die andere Seite. Beitrag #4
Huhu Zeit hab ich derzeit leider mal wieder Gar keine für sie. Ich seh sie einfach zu selten

Im Prinzip kann ich jedes mal von Vorn beginnen es sei den ich seh sie jeden Tag maximal jeden 2ten.

es war echt schon so gut das ich sie Freilaufen lassen konnte. Sirße Hörte zwar noch net 1a aber es wurde besser.

Übrigens meine Nachbarin kann auch so eine Geschichte mit Mogly beisteuern (mein 2ter Pflegehund) als er bei Freunden war war er auch total verzogen und hochgepuscht genaueres weisich aber nicht
 
  • Hundeerziehung: Die andere Seite. Beitrag #5
Ich kenne das auch. Aber in die andere Richtung. Soll heißen: mein HUnd ist Fremden gegeüber recht unsicher. Manche Menschen stürmen aber auf ihn zu und wollen mit ihm spielen. Er zieht den Schwanz ein und fängt an die Leute anzubellen. Ich versuche ihn das aber abzugewöhnen. Man muss den Leuten das echt sagen, dass das nicht so geht. Habe aber die Erfahrung gemacht, dass es viele nicht verstehen. Wie soll ich meinen Hund Sicherheit und Vertrauen geben, wenn ein paar Menschen meine Arbeit immer wieder zu nichte machen?
 
  • Hundeerziehung: Die andere Seite. Beitrag #6
Was sagen die denn immer, wenn du das nicht möchtest, dass dein Hund angefasst wird?
 
  • Hundeerziehung: Die andere Seite. Beitrag #7
Damit es mal weiter geht...

Wie waren eure Hunde in der Pupertät? Wie habt ihr euch dabei verhalten?
 
  • Hundeerziehung: Die andere Seite. Beitrag #8
Zur Pupertät kann ich ganz aktuell einiges sagen ... Face steckt mitten drin *seufz

tja, wie verhalte ich mich?
Ich bin konsequenter als sonst in der Erziehung, lasse viel weniger durchgehen was u.a. bedeutet, wo ich vorher mal gelächelt habe, weil sie bsp aus dem Training raus plötzlich anfing mit Wuschel zu toben ... wird heute strikt unterbunden, sie wird zurück ins Fuss gerufen und wir beginnen die Übung aufs Neue ... momentan muss sie sich jeden Brocken Futter erarbeiten. Ich versuche ihr klipp und klar zu verstehen zu geben, dass ich hier der Chef bin. Dennoch muss ich stark an mir arbeiten, da ich momentan gern die Geduld verliere und dann hektisch werde *seufz ... ist aber alles auf dem Wege der Besserung.

Wie ist sie in der Pupertät?
Ööööhm zum an die Wand klatschen? ^^
Nein, Scherz bei Seite ... sie stellt mich und vieles andere in Frage, scheint Kommandos die sie gestern noch wie eine eins beherrscht hat auf heute einfach vergessen zu haben. Auch fing sie an beim Alleinsein plötzlich zu zicken, was ich von ihr gar nicht kannte ... sie zerlegte dann das Holz aus der Holzkiste und alles was ihr sonst noch in die Finger kam ... Ende vom Lied wir übten das Alleinsein neu ... heute klappt es wieder problemlos ...
So ist es leider mit vielen Kommandos ... auch das down müssen wir komplett neu lernen ... leider scheint dies auch ein Kommando zu sein, dass sie generell nicht gerne ausführt ...

Alles in allem ... so ein Aussie in der Pupertät ist zum abgewöhnen :D dennoch bin ich mir sicher, dass wir auch diese Hürde gemeinsam erfolgreich meistern werden.
 
  • Hundeerziehung: Die andere Seite. Beitrag #9
Hallo,

also zum Ursprungsthema...:D

Mein herzensguter Knuddelpodi Tom freut sich ein Bein aus, wenn Besuch kommt oder wenn wir Bekannte auf der Straße treffen...soll heißen er hüpft wie bekloppt, versucht zu schlecken und springt an den Menschen hoch, bei einem Hund SH 73cm und einem Gewicht von ca. 28kg nicht gerade "lustig" für manchen...

Leider haben meine Eltern, Brüder und viele Hundebekannte es auch nach Jahren noch nicht begriffen, dass der gute Kerl dass in meinem Augen nicht machen soll (bei mir tut er es nicht, wenn ich nein sage tut er es nicht (außer er wird schirch gemacht...*grummel*) und bei Fremden tut er es auch nicht), aber sie boykottieren standhaft und mit Lachen :)evil:) meine Erziehung...*seufz* Es wird gejuchzt, gehampelt, an Tom herumgewuschelt und getüddelt und dann irgendwann hat man ihn schlappernd im Gesicht (logisch, wenn man ihn so hoch puscht...), dann, mit einem Seitenblick auf mich heißt es plötzlich:

"Oh Tom, DAS sollst du doch nicht, Frauchen sieht das nicht gerne..."
Und mein vollkommen verdutzter Podi wird plötzlich einfach ignoriert...
Wie oft habe ich versucht zu erklären, dass sie ihn gleich ignorieren sollen und erst wenn er sich beruhigt hat an ihm rumstreicheln können? Ich weiß es nicht...

Naja, ich fürchte, ich werde zumindest im Umkreis meiner Familie immer einen Podi haben der über Tische und Bänke hopst...Inzwischen ertrage ich es mit Würde und habe auch aufgegeben zumindest bei Begrüßungen bestimmter (unbelehrbarer) Personen einzugreifen, da mein "Nein" oder "Lass es" eh im Wald verhallt und somit der Erziehung auch kein Gefallen getan wird...leider muss ich ihn dann auch bei Begegnungen mit unüberschwänglichen Leuten und Fremden erstmal bremsen, da er ja zumindest meistens für sein Gehampel belohnt wird mit "Guzi, guzi" und dann nicht ganz versteht warum er nicht jedem auf den Arm hopsen darf...;) Aber wir arbeiten dran, jeden Tag...
 
  • Hundeerziehung: Die andere Seite. Beitrag #10
Hey Tompina!
Wie sieht es denn aus, wenn du Podi bei solchen Besuchern einfach kommentarlos an die Leine nimmst und bei dir behälst.

Das würde ich zumindest machen....

Wenn Menschen keinerlei Rücksicht auf meine Wünsche im Bezug auf die Hunde nehmen, dann gibt es für die Leute eben gar keinen Kontakt mehr mit meinen Hunden.

Wir haben da ja nicht unbedingt das Problem des 'anfassens', aber manche wollen es einfach nicht verstehen, dass meine Hunde nicht irgendein Futter zugesteckt bekommen sollen.
Nun rufe ich meine Hunde immer gleich zu mir, wenn sie zu genau diesen Leuten hinwollen oder falls es ne Sekunde zu spät war hab ich es auch schon gebracht, das Futter mit nem 'Aus' wieder aus dem Hund rauszuholen und dem Besitzer zurück zu geben.
Aber glaubst du, die begreifen es dann? ...Nee... Zwei Wochen später wird es erneut versucht. -.-
~§~
 
  • Hundeerziehung: Die andere Seite. Beitrag #11
@Dying: Grundsätzlich ist das kein Problem, wenn ich Besuch bekomme, schicke ich die Hunde auf ihren Platz und da bleiben sie, irgendwann dürfen sie dann gucken, aber eben ohne hüpfen und schlecken.

Das funktioniert aber nur, wenn der Besuch nicht an einem vorbeistürmt und sich "kreischend" auf die Hunde wirft...:roll: Komischerweise sind meine Familienmitglieder eigentlich nicht so die Tiermenschen, aber meine Hunde haben es meiner Omi, sowie meinen Eltern und meinen Brüdern mit Anhang angetan...und ehrlich gesagt ist mir dieses "Problem" jetzt auch nicht so wichtig, dass ich deshalb jedes Mal gleich einen Streit vom Zaun brechen will...dann kämpfe ich eben nach einem Familienbesuch wieder ne Woche mit nem Hampelpodi...;)
 
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