- Ich bin mir nicht mehr sicher... Beitrag #1
I
Iml
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Hallo!
Ich weiß, dass einige von euch diesen Beitrag nicht gut finden werden, aber ich kann diese Frage nicht mit meinen Freunden diskutieren.
Ich bin Mitte 20 und habe im Frühling einen 7 Jahre alten Kater aufgenommen. Ich hatte schon länger überlegt, eine Katze aufzunehmen und als ich dann den Kater gesehen hab, schien alles zu passen. Ich wollte nach Möglichkeit ein Einzeltier und der Kater wurde von seinen Vorbesitzern abgegeben, da ihm der Trubel mit Artgenossen und einem Baby scheinbar zu viel war. Bei mir ist er quasi der King.
Aber nach 4 Monaten mit Katze hab ich leider einige Zweifel, ob ich eventuell eine falsche Entscheidung getroffen und mich selbst falsch eingeschätzt hab.
Ich dachte, alle Einschränkungen, die eine Katze mit sich bringt, würden mir nichts ausmachen. Die meiste Zeit ist dies auch so. Aber manchmal stören mich die Haare auf Sofa, Fußboden und Bett schon. Natürlich ist der Kleine auch sehr anhänglich, denn ich bin ja quasi sein einziger Freund hier. Deshalb nehm ich mir jeden Morgen vor der Arbeit mindestens eine halbe Stunde Zeit zum Schmusen und abends wird natürlich auch gespielt und geschmust. Ich hab ein schlechtes Gewissen, wenn ich öfter in der Woche abends spät nach Hause komme und keine Zeit für den Kater hab. Und manchmal schleicht sich doch der Gedanke ein, dass das Leben ohne Katze auch ganz ok war (und jedes Mal fühle ich mich fies und schlecht, denn es war ja meine Entscheidung eine Katze aufzunehmen).
Ich hab nicht das Gefühl, dass es dem Kater bei mir schlecht geht, aber ich frag mich doch ab und zu, ob es ihm woanders nicht besser gehen würde. Bei jemandem, der mehr Zeit hat oder ein beständigeres Leben. (Ich komme manchmal abends später nach Hause oder verreise übers Wochenende - dann ist natürlich eine Betreuung parat!) Manchmal frag ich mich auch, ob es ihm mit einem ruhigen Katzenfreund nicht besser gehen würde. Auch wenn das vielleicht für euch nicht nachvollziehbar ist: eine zweite Katze möchte ich nicht.
Kurzum: Ich bin mir manchmal nicht mehr sicher, ob eine Katze das richtige Haustier für mich ist. Aber ich weiß auch, dass ein Haustier Verantwortung bedeutet und ich hab ihn ja auch lieb, den Kleinen. Deshalb möchte ich ihn auch nicht voreilig abgegeben. Aber meine Zweifel bleiben. Ich fühl mich deshalb nicht gut, aber mein Verstand sagt auch, dass es sicher besser wäre, jetzt ein gutes neues zuHause für den Kater zu finden, anstatt in drei Jahren. Ich weiß auch nicht, ob ich mir da was einrede.
Deshalb wollte ich fragen, ob ihr solche Zweifel kennt? Ob ihr denkt, dass das vielleicht nur eine Phase ist, oder ob ich meine Zweifel vielleicht doch ernst nehmen sollte?
Danke für eure Meinung.
Ich weiß, dass einige von euch diesen Beitrag nicht gut finden werden, aber ich kann diese Frage nicht mit meinen Freunden diskutieren.
Ich bin Mitte 20 und habe im Frühling einen 7 Jahre alten Kater aufgenommen. Ich hatte schon länger überlegt, eine Katze aufzunehmen und als ich dann den Kater gesehen hab, schien alles zu passen. Ich wollte nach Möglichkeit ein Einzeltier und der Kater wurde von seinen Vorbesitzern abgegeben, da ihm der Trubel mit Artgenossen und einem Baby scheinbar zu viel war. Bei mir ist er quasi der King.
Aber nach 4 Monaten mit Katze hab ich leider einige Zweifel, ob ich eventuell eine falsche Entscheidung getroffen und mich selbst falsch eingeschätzt hab.
Ich dachte, alle Einschränkungen, die eine Katze mit sich bringt, würden mir nichts ausmachen. Die meiste Zeit ist dies auch so. Aber manchmal stören mich die Haare auf Sofa, Fußboden und Bett schon. Natürlich ist der Kleine auch sehr anhänglich, denn ich bin ja quasi sein einziger Freund hier. Deshalb nehm ich mir jeden Morgen vor der Arbeit mindestens eine halbe Stunde Zeit zum Schmusen und abends wird natürlich auch gespielt und geschmust. Ich hab ein schlechtes Gewissen, wenn ich öfter in der Woche abends spät nach Hause komme und keine Zeit für den Kater hab. Und manchmal schleicht sich doch der Gedanke ein, dass das Leben ohne Katze auch ganz ok war (und jedes Mal fühle ich mich fies und schlecht, denn es war ja meine Entscheidung eine Katze aufzunehmen).
Ich hab nicht das Gefühl, dass es dem Kater bei mir schlecht geht, aber ich frag mich doch ab und zu, ob es ihm woanders nicht besser gehen würde. Bei jemandem, der mehr Zeit hat oder ein beständigeres Leben. (Ich komme manchmal abends später nach Hause oder verreise übers Wochenende - dann ist natürlich eine Betreuung parat!) Manchmal frag ich mich auch, ob es ihm mit einem ruhigen Katzenfreund nicht besser gehen würde. Auch wenn das vielleicht für euch nicht nachvollziehbar ist: eine zweite Katze möchte ich nicht.
Kurzum: Ich bin mir manchmal nicht mehr sicher, ob eine Katze das richtige Haustier für mich ist. Aber ich weiß auch, dass ein Haustier Verantwortung bedeutet und ich hab ihn ja auch lieb, den Kleinen. Deshalb möchte ich ihn auch nicht voreilig abgegeben. Aber meine Zweifel bleiben. Ich fühl mich deshalb nicht gut, aber mein Verstand sagt auch, dass es sicher besser wäre, jetzt ein gutes neues zuHause für den Kater zu finden, anstatt in drei Jahren. Ich weiß auch nicht, ob ich mir da was einrede.
Deshalb wollte ich fragen, ob ihr solche Zweifel kennt? Ob ihr denkt, dass das vielleicht nur eine Phase ist, oder ob ich meine Zweifel vielleicht doch ernst nehmen sollte?
Danke für eure Meinung.