Ich glaub mich frisst ein Hund...

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Eibhear

Eibhear

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... sinnbildlich gesprochen.

Vorgeschichte und blabla (zur eigentlichen Frage bitte runterscrollen):

Ich freu mich gerade so... Eventuell ergibt sich bald die Chance, dass ich mich beruflich umorientieren kann und dann wäre durchaus "ein Hund drin"...:mrgreen:

Ich bin Anfang 20 und habe einen Beruf, der zeittechnisch ebenfalls keine Hundehaltung zulässt- ich hab mich daher nicht groß mit der (eigenen) Hundehaltung beschäftigt und mich nur hin und wieder um einen Gassihund gekümmert, da ich mit einem Wuffel auch völlig alleine dastehen würde.
Und jeheeetzt hab ich doch glatt die Chance einen Job zu bekommen, der eine lange Mittagspause hat und die Möglichkeit den Wuffel mit zur Arbeit zu nehmen.
Das ist ein Gefühl für mich, als würd die Sonne aufgehen! :D Ich hab immer gedacht, dass ich vielleicht mal im Rentenalter einen Hund haben könnte und jetzt ergibt sich SO EINE Chance....:angel:

Eigentliche Frage:

Vielleicht habt ihr ja Lust mir zu helfen die perfekte Rasse zu finden. Ich habe mich natürlich schon informiert, aber ich bin sooo unentschlossen und langsam fühle ich mich, als würde ich mir ne neue Blumenvase zulegen wollen, und kein Haustier. *schon Sterne seh*

Meine "Anforderungen" an einen Hund:
-Größe egal, vom Chihuahua bis zur Deutschen Dogge ist alles drin
-Fellfarbe und -länge ebenfalls, Hunde mit langen Haaren bevorzugt
-Ich bin nicht sportlich, also sollte der Wuffel ebenfalls kein Leistungssportler sein
-dafür aber fit im Kopf
-nicht zuuu anspruchsvoll in der Erziehung, da ich zwar Hundeerfahrung habe, aber noch nie einen von "Beginn" an erzogen habe
-Kein Listenhund - vom Aussehen her, darfs gerne ein SoKa sein, aber für einen "echten" kann ich mir die Steuern (Niedersachsen) nicht auch noch leisten (Tierarztgeld usw. plane ich mit ein, keine Sorge! ;) )
-Ich würde gerne, wenn der Hund alt genug und dafür geeignet ist, in der Hundeschule eine Schutzhundeausbildung machen - das ist aber kein Muss!

Das wars auch schon... Das wichtigste ist halt, dass ich nicht zum Extremsportler mutieren muss- Wiesen und Weiden zum toben und körperlich auslasten sind aber zur Genüge vorhanden.

Ich würde mich wahnsinnig über Vorschläge und Tipps freuen, ich bin schon schneebli... äh, hundeblind geworden...

Liebe Grüße,
Eibhear.
 
  • Ich glaub mich frisst ein Hund... Beitrag #2
Hallo.
Hmh... mir fällt jetzt spontan der Bearded Collie ein. Oder wie wäre es auch mit dem Irish Setter? Oder dem Gos d Atura Catala? Tervueren? Könnten die passen, oder sind die zu aktiv? Ist dir die Schutzhundeausbildung sehr wichtig?

LG



EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Off-Topic
Übrigens... nette Schreibweise. :lol: Obwohl ich hundemüde bin, musste ich doch das ein oder andere Mal herzlich lachen. ;)
 
  • Ich glaub mich frisst ein Hund... Beitrag #3
Huhu und danke für deine Antwort!

Die Schutzhundeausbildung ist mir nicht besonders wichtig. Möglicherweise ist der Hund körperlich dazu ja eh nicht in der Lage, von daher versteife ich mich nicht darauf.
Was ich noch vergessen habe: Bitte keinen/ kaum Jadgtrieb!!

Tervueren... Interessante Erscheinung, aber im Wiki-Artikel wird zweimal explizit auf Sport und Agility hingewiesen... Wäre definitiv drin, wenn ich nicht dauerhaft hinterherrennen muss, aber ob das zur Auslastung reicht, weiß ich nicht. Kann mir da einer was zu sagen?
Irish Setter find ich optisch ganz toll. Das Fell ist perfekt! :050: Aber der hat einen ausgeprägteren Jadgtrieb, oder?

Die anderen beiden sagen mir optisch ehrlich gesagt nicht so zu... Ich weiß, es kommt auf den Charakter an, aber Wuschelhunde-ohne-Augen-aber-mit-viel-Augenbrauen sind nicht so meins... :uups:

Off-Topic
Danke :uups: Da hätte ich den Rest vom Text ja doch noch stehen lassen können... Der wurd nämlcih schon gekürzt, damit ihn überhaupt jemand liest...^^
 
  • Ich glaub mich frisst ein Hund... Beitrag #4
ich würde dir jetzt vielleicht die Setter empfehlen (Red Irish, Gordon oder Englisch, oder ein Mix), oder vielleicht einen Münsterländer.
Die wenigsten davon werden noch Jagdtlich geführt, und bei vielen ist der Jagdtrieb auch schon nicht mehr sonderlich ausgeprägt und lässt sich gut "beherrschen"

Ich bin mit Irish Settern aufgewachsen, für mich mit die tollsten Hunde überhaupt ;)
 
  • Ich glaub mich frisst ein Hund... Beitrag #5
Hi,

Ich denke du musst dich zwischen

-Ich bin nicht sportlich, also sollte der Wuffel ebenfalls kein Leistungssportler sein

und

-Ich würde gerne, wenn der Hund alt genug und dafür geeignet ist, in der Hundeschule eine Schutzhundeausbildung machen - das ist aber kein Muss!

entscheiden.
Schutzhundausbildung ist für einen Hund nämlich Leistungssport und die Rassen, die wirklich dafür geeignet sind sind auch sehr aktive Rassen.
Dazu gehören natürlich auch die belgischen Schäferhunde (und somit der Tevueren).

Wenn du auf eine schutzhundeausbildung verzichten könntest, würden mir aber bestimmt ziemlich viele Rassen einfallen, die passen könnten.

Beispiele:
- FCI Gruppe 9
- Boxer
- Pudel (ich finde deine anforderungen schreien sogar förmlich nach einem Pudel *lach*)
- ...
 
  • Ich glaub mich frisst ein Hund... Beitrag #6
Hallo,

welche Rasse mir mal wieder einfällt ist der Pudel ... :060:

Oder evtl. auch noch der Labbi?

Natürlich ist ein Mix auch immer eine gute Lösung ... :angel:

LG Ida

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Off-Topic
@Nudl, zwei Doofe, ein Gedanke; aber der Pudel passt irgendwie meistens ... Ach irgendwann zieht hier noch ein Pudel ein *träum*
 
  • Ich glaub mich frisst ein Hund... Beitrag #7
Warum muss ich zwischen einer Sportskanone und einem "Schutzhund" entscheiden? Hab gelesen, dass sich prinzipiell jeder Hund dafür eignet. Und für den Hund darf es ruhig Leistungssport sein, nur für mich nicht. :lol: Sprich: Ich bin gerne bereit das Tier auch körperlich auszulasten (*an Ballspiele denk*), solange ich mit ihm keinen Marathon rennen muss.

Uh, neeee, Pudel nicht so gerne. Ja, ich weiß, wie die aussehen, wenn sie nicht geschoren sind und ich weiß auch, dass es die auch in nicht-pink gibt, aber Lockenhunde sind nicht sooo meins.

Boxer finde ich toll! Allerdings habe ich eine Bekannte, die zwei Boxer von zwei verschiedenen Züchtern hatte (wie gut die Züchter waren kann ich nicht sagen) und beide sind innerhalb des zweiten Lebensjahres an Leberversagen gestorben. Ist das eine rassetypische Krankheit und sind Boxer sehr anfällig?

Edit: Ida, prinzipiell habe ich nichts gegen Mixe oder Tierheimhunde, aber beim ersten Hund würde ich gerne wissen, was in etwa charakterlich auf mich zukommt. Und ein Tier aus dem tierheim, das evtl. etwas schlimmes erlebt hat, wäre ein große Herausforderung für jemanden, der nciht viel Hundeerfahrung hat... Mal abgesehen davon, dass mein neuer Chef mich lynchen würde, wenn ich einen Kläffer oder so mit ins GEschäft bringe.

Bitte nicht falsch verstehen, ich weiß, dass nicht alle Tiere im TH schlechte Erfahrungen gemacht haben und ich weiß auch, dass beim Züchter nicht alle Tiere den gleichen Charakter haben, aber ich würde gerne in eeetwa wissen, was auf mich zukommt! :001:
 
  • Ich glaub mich frisst ein Hund... Beitrag #8
Off-Topic
hihi, erster :p :mrgreen:
Ich finde nicht, dass der Pudel immer passt, denn es ist eben doch eine ziemlich ative Rasse und vorallem eine die geitsig reichlich gefordert werden ill. Aber das ist in diesem Fall ja gewünscht :D
Ich mag Pudel auch sehr gerne :049:


Naja, Locken sind eben geschmackssache *hihi*

Naja, also für den Halter ist schutzhundesport auch nicht gerade ein Spaziergang :D
und wie gesagt sind für diesen Sport eher geeignete Hunde auch ansonsten recht aktiv und brauchen auch die restlichen Tage der Woche dementsprechend viel körperliche Auslastung.
Dass alle Hunde prinzipiell dafür geeignet sind, sehe ich anders. Es gibt schon gewisse Grundvoraussetzungen, die erfüllt sein müssen ;)
 
  • Ich glaub mich frisst ein Hund... Beitrag #9
Wie siehts eigentlich mit Windhunden aus? Ich habe gelesen, dass die zwar viel rennen müssen, aber dann auch erstmal feddich mit der Welt sind, ums mal mit nordischem Charme zu sagen.
Ist das richtig, dass Windhunde da "einfach gestrickt" sind?
 
  • Ich glaub mich frisst ein Hund... Beitrag #10
ja, so in etwa. Windhunde sind sprinter und keine sehr ausdauernden Hunde.
Allerdings ist der Jagdtrieb schon mehr oder weniger stark ausgeprägt.
 
  • Ich glaub mich frisst ein Hund... Beitrag #11
Mh... Und kann man die als Normalo auslasten? Sprich (vereinfacht gesagt) reicht es einen Windhund über ne Wiese flitzen zu lassen oder sollten optische Anreize und Artgenossen eine größere Rolle spielen?

Wie schauts mit Chihuahuas aus und Bassetts? Letzteren hätte ich als Kind gerne gehabt und toll finde ich die immer noch. Gehören aber zu den Jagdhunden, richtig?
 
  • Ich glaub mich frisst ein Hund... Beitrag #12
mit windhunden kann ich mich ehrlichgesagt gar nicht näher aus
[VERSTECK]hab mich nie damit beschäftigt weil sie optisch ungefähr das gegenteil von dem sind, das ich schön finde^^[/VERSTECK]

Der Basset ist ein Jagdhund, ja. Wie stark der Jagdtrieb hier ausgeprägt und händelbar ist, kann ich dir leider nicht sagen.
Wobei der Basset für mich schon fast richtung Qualzucht geht.

Ja, die lieben chis :mrgreen:
an sich würde ich sagen, das könnte zu dir passen.
Außer:
- die erziehung ist zwecks mangelndem WTP nicht ganz so einfach aber durchaus machbar
- Schutzhundeausbildung ist eher nicht möglich *lach*
- chis sind sehr "kommunikativ" um es mal vorsichtig auszudrücken. Damit muss man auch klarkommen können.
 
  • Ich glaub mich frisst ein Hund... Beitrag #13
Wobei der Basset für mich schon fast richtung Qualzucht geht.
Du nimmst Bezug auf Ohren und Beine, nehme ich an?

- die erziehung ist zwecks mangelndem WTP nicht ganz so einfach aber durchaus machbar
Hmmm, auch für einen Anfänger, nehme ich an?
- Schutzhundeausbildung ist eher nicht möglich *lach*
Ach was, das geht schon. :lol: Notfalls geh ich mit ihm in den "Hahnenkampf"-Kurs.
- chis sind sehr "kommunikativ" um es mal vorsichtig auszudrücken. Damit muss man auch klarkommen können.
Das wäre im Geschäft nicht sooo ideal... :eusa_think:
 
  • Ich glaub mich frisst ein Hund... Beitrag #14
Du nimmst Bezug auf Ohren und Beine, nehme ich an?

Ohren, Beine, überschüssige Haut, Rücken ;)

Hmmm, auch für einen Anfänger, nehme ich an?

Ja, ist definitv zu schaffen. Mein erster eigener Hund war auch ein chi, und dazu noch ein "problemhund". Ist alles eine Frage der ausdauer^^

Ach was, das geht schon. :lol: Notfalls geh ich mit ihm in den "Hahnenkampf"-Kurs.

es gibt ja gott sei dank genug andere Hundesportarten, die man prima mit Zwergen machen kann :D

Das wäre im Geschäft nicht sooo ideal... :eusa_think:

Das typische gekläffe bezieht sich hauptsächlich auf die interaktion mit artgenossen.
Dazu haben meine beiden einen ausgeprägten wachtrieb und melden "Eindringlinge" lautstark. Das ist aber in einem gewissen maß natürlich abtrainierbar.
 
  • Ich glaub mich frisst ein Hund... Beitrag #15
es gibt ja gott sei dank genug andere Hundesportarten, die man prima mit Zwergen machen kann
Keine Hahnenkämpfe...? :(

Na mit dem Kläffen an sich habe ich ja kein Problem, wenn es beim Spielen mit Artgenossen passiert. Ich würde ja keinem Hund das "reden" verbieten. Nur im Laden wäre das unpraktisch, vor allem wenn Leute noch Angst vor Hunden haben...

Wären Bordeauxdoggen eine Option für mich? Die sind doch auch eher ruhiger, oder?
 
  • Ich glaub mich frisst ein Hund... Beitrag #16
Ich denke das verhalten im geschäft kann man aber sehr gut trainieren und sollte kein problem darstellen.

Bordeauxdoggen sind unglaublich tolle Hunde! ich liebe die schlabberbacken :050:
die meisten sind eher von der gemütlichen sorte wobei mir bei "fit im kopf" nicht gerade die BX einfällt *lach*
die zählen für mich eher zur kategorie "treudoof", aber das kommt natürlich darauf an, was du dann schlussendlich mit dem Hund machen möchtest.
 
  • Ich glaub mich frisst ein Hund... Beitrag #17
Treudoof ist auch ne liebenswerte Eigenschaft... Und passt irgendwie zum Äußeren. :lol:

Was kann man denn mit Bordeauxdogge machen? Sind die denn sportlich? Aufgrund der Masse neigen die bestimmt zu Problemen, oder? Und ist da schutzhundtechnisch was machbar?

Ich muss jetzt erstmal ins Bett, aber ich würde mich über eine Antwort sehr freuen!

Überhaupt erstmal ein dickes Danke an alle, die mir geschrieben haben! (Ich weiß, wie oft die Frage "Welches Tier passt zu mir?" gestellt wird und dass es sicher irgendwann nervt, aber wie oben schon geschrieben komme ich mir vor, als würde ich mir irgendeinen Gegenstand aussuchen, aus einem großen Sortiment. Da ist ne Beratung und evtl. persönliche Erfahrung seeehr hilfreich!! :D )
 
  • Ich glaub mich frisst ein Hund... Beitrag #18
Hey,
einen direkten Rassevorschlag habe ich nicht , mich würde nur gerne interessieren , was du am Schutzdienst so interessant findest ?
Ob man Schutzdienst machen kann / sollte ist nicht nur von der Rasse des Hundes abhängig sondern auch vom Charakter .
Mit einem eher ängstlichen Hund sollte man meiner Meinung nach keinen Schutzdienst machen .
Insgesamt schließe ich mich den anderen an , eine Rasse die meist für den Schutzdienst geeignet ist , will nicht ruhig auf der Couch liegen sondern auch so viel geistig und körperlich gefördert werden .

LG Anna
 
  • Ich glaub mich frisst ein Hund... Beitrag #19
Die BX ist sicherlich kein klassischer schutzhund... ob es möglich ist, weiß ich nicht, könnte mir aber vorstellen, dass ihnen die große körpermasse beim schutz im weg sein könnte.
Und ich stell mir gerade den armen Figuranten vor, der ne BX hochziehen muss :lol:

Vielleicht schaust du dir auch mal die anderen Molosser an. Die sind zwar alle eher "treudoof" und nicht unbedingt für den schutzdienst geeignet, aber könnten ansonsten passen.

Vielleicht sprichst du mal mit einem Trainer, der schutzhunde trainiert über die rassen die für dich in Frage kommen. Der könnte dir dann mit sicherheit sagen, welche eher geeignet ist und welche nicht ;)
 
  • Ich glaub mich frisst ein Hund... Beitrag #20
Off-Topic
darf ich mal blöde dazwischen fragen was man sich alles unter einer Schutzhundeausbildung vorstelln kann? +
 
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