Terrorweibchen (2 Weibchen, 1 Problem)

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  • Terrorweibchen (2 Weibchen, 1 Problem) Beitrag #1
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michu91

Guest
Hey zusammen,
wir haben zu Hause ein kleines Problem mit unseren Kaninchen Damen. Die beiden sind nun bald ein Jahr alt und leben seit wir sie haben zusammen in einem Gehege. (Platz ist reichlich vorhanden) Seit längerem gibt`s Situationen in denen die kleine hinter der großen her ist und im dümmsten Fall sogar zuschnappt. Meistens immer dann, wenn meine Freundin oder ich in der Nähe sind und ihnen Fressen oder etwas Aufmerksamkeit geben wollen. Dann gibt es wieder Phasen, in denen sich die zwei putzen und zusammen rumliegen. Evt. Eifersucht? Das es nicht immer zu empfehlen ist zwei Weibchen zu halten ist uns bewusst.

Hier ein paar Infos zu den Charakteren der zwei Ninchen:
Die kleine würde ich als übervorsichtig einstufen, flüchtet sobald eine menschliche Hand nur in die Nähe kommt.
Die große ist die Ruhe selbst. Faulenzt gerne rum, lässt sich auch mal streicheln und auf den Arm nehmen ohne dass sie Herzrasen bekommt. Auseinandersetzungen geht sie ständig aus dem Weg. Bevor sie also mal zubeißt (was bisher nie vorkam!), sucht sie lieber das Weite.

Habt ihr Ideen was man gegen diese „Attacken“ machen könnte?

Für manchen mag es vielleicht nicht so schlimm rüberkommen, aber uns „belastet“ das inzwischen mehr und mehr, weil die große schlichtweg nichts macht und der kleinen überhaupt keinen Grund gibt, wieso diese auf sie los gehen sollte.

Bin für jeden Tipp, Vorschlag etc. dankbar.

LG, Micha
 
  • Terrorweibchen (2 Weibchen, 1 Problem) Beitrag #2
Das ist leider häufig das problem bei 2 Weibchen. Hatten wir hier auch.
Wie viel Platz haben sie?
Hast du die möglichkeit noch einen Kastraten dazuzusetzen?
 
  • Terrorweibchen (2 Weibchen, 1 Problem) Beitrag #3
Hi Micha, wie maische schon fragte wäre es interessant zu wissen wieviel platz sie tatsächlich haben "reichlich" kann alles und nichts bedeuten ;)
die kleine jagd die große "nur" oder gibt es auch bisswunden? ist die kleine generell nervöser und hat so hysterische anfälle? ist es so daß die große keinen schritt mehr tun kann, oder dass die kleine hinter ihr her ist? oder jagd sie nur ab und an mal hinter ihr her?
wie lang geht das schon so?
 
  • Terrorweibchen (2 Weibchen, 1 Problem) Beitrag #4
Zum Platz: Wenn sie nicht gerade das ganze Zimmer unischer machen dürfen, dann so wie auf folgendem Bild:

Das mit dem Kastranten ist so eine Sache. Wir haben das ein oder andere mal darüber gesprochen - wenn`s vermeidbar ist, dann würden wir es auch bei den zwei Ninchen belassen. Im Moment fehlt einfach die Zeit um sich mit einem kastrierten Männchen und der anschließenden Vergesellschaftung zu befassen. Rein vom Platz sollte das aber kein Problem sein.

Zur Kleinen: Wirklich beißen tut sie nicht, da wir in den 9 Monaten in denen wir die zwei nun haben vielleicht 2,3 Bisswunden an beiden festgestellt haben. Nervös dürfte aber recht zutreffend sein, zumindest dann wenn Personen in unmittelbarer Nähe sind. (Direkt vor dem Gehege, oder im Gehege wenn mal sauber gemacht wird)

Zur Großen: Sie ist in jederlei Hinsicht wie gesagt viel entspannter. Sie frisst, wenn ich nebendran das Streu wechsle und haut nicht gleich ab. Sie bewegt sich auch frei, wenn das kleine Biest nicht gerade nach ihr jagt. Es gibt nachwievor Momente wo sich beide putzen und kuscheln. Es ist halt dieses vermehrte rumgejage was uns nicht gefällt.

Wie lange geht das schon so..mhm, eigentlich seit sie vom Käfig (die ersten 2 Wochen als wir sie im Alter von 8 Wochen hatten) ins Gehege gekommen sind. Denke das wird Januar gewesen sein. Bis ende Feburar gabs keinerlei Probleme und gegen März, ende März fing die Kleine dann mit dem Theater an. Mal mehr, mal weniger - irgendwann hat es sich gehäuft. Über den Sommer waren sie im Außengehege.

Soviel erstmal von mir, hoffe es war was nützliches dabei.
 
  • Terrorweibchen (2 Weibchen, 1 Problem) Beitrag #5
also zum einen gehört ja ab und an gejage schon einfach dazu, man muss ja immermal die rangordnung klären, wenn es aber immer auftritt, also daß der eine kaum einen schritt tun kann ohne das der andere hinterher ist, kanns auch an den hormonen liegen. zumindest wars bei meiner dame so, das nahm bei ihr unerträgliche züge an, sie war regelrecht hysterisch.
wie lief es denn im außengehege?
 
  • Terrorweibchen (2 Weibchen, 1 Problem) Beitrag #6
Ab und zu ist klar, aber das ganze häuft sich nunmal, deshalb ist es denk ich nicht verkehrt hier mal nach Rat zu fragen :)

Im Außengehege ging es 'eigentlich' recht ruhig zu. Die Schwiegereltern meinten, dass es Nachts mal etwas lauter wurde. (unregelmäßig, also nicht wirklich oft) Fell werden sie sich auch mal gezupft haben, aber da war das kein Dauerzustand, wobei wir das vielleicht auch nicht ganz so oft beobachtet haben.

Wenn das mit den Hormonen zutun haben könnte, wäre vielleicht eine Sterilisierung an der kleinen ratsam, oder kann ein kastrierter Bock die Sache eher beheben?! Ein Weibchen zu sterilisieren ist sicher aufwändiger und gefährlicher als ein Böckchen zu kastrieren. Zudem empfinde ich das irgendwo als Tierqäulerei ein Weibchen unters Messer zu legen, nur weil es herumzickt.
 
  • Terrorweibchen (2 Weibchen, 1 Problem) Beitrag #7
es ist immer gut zu fragen ;)
warum sollte eine kastration tierquälerei sein, wenns dem tier hilft, wenn deine nur rumzickt mag es ja gehen. aber in meinem fall war das kein rumzicken mehr es konnte ihr partner keinen schritt mehr gehen ohne daß sie hinter im her war, sie hat sich vor lauter hysterie selbst angepinkelt, es kehrte nie und ich meine nie ruhe ein im gehege. er konnte nicht mal in ruhe fressen und sie stand unter dauerstrom. es wäre tierquälerei gewesen es so weiterlaufen zu lassen. ich weiß ja nicht wie schwerwiegend es bei dir nu wirklich ist, da ich ja nicht dabei bin, aber hier ging es definitiv so nicht weiter. zumal ein solch extremes verhalten oder z.b auch vermehrter nestbau auf probleme in der gebärmutter hinweisen. bei mottchen war die gebärmutter dauergeschwollen, was über kurz oder lang zu krankhaften veränderungen geführt hätte. eine kastra ist also keine tierquälerei, sondern in ganz vielen fällen die einzige hilfe für ein weibchen und auch in ganz vielen fällen lebenrettend ;)
und ja es ist ein wesentlich größerer eingriff als bei einem männchen , aber wenn das tier gesund ist und man einen guten, erfahrenen TA hat, der gewisse dinge einhält ein sehr kleines risiko
aber vielleicht sind es bei dir wirklich nur rangordnungskämpfe die völlig nornmal sind, dann beobachte es weiter dann wirst du sehen ob es schlimmer wird und solche ausmaße annimt wie bei mir oder ob es sich legt
 
  • Terrorweibchen (2 Weibchen, 1 Problem) Beitrag #8
Natürlich, das kommt immer ganz auf die Situation an. Wenn es so extrem wie in deinem Fall wäre, dann würde ich mir gar nicht so lange Gedanken darüber machen sondern möglichst bald den TA aufsuchen. Aber in meinem Fall wäre das eher unangebracht. Möglicherweise hast du Recht und es handelt sich lediglich um Rangordnungskämpfe, wobei die kleine die einzig kämpfende ist.

Vielleicht kommt noch der ein oder andere Tipp von der Communty bzw. eine kurze Stellungnahme zu meinen Fragen bzgl. des Böckchens. In jedem Fall nochmal danke für die raschen Rückmeldungen.
 
  • Terrorweibchen (2 Weibchen, 1 Problem) Beitrag #9
ein böckchen kann schon ruhe reinbringen ;) wenn der platz da ist, ist einen versuch wert
 
  • Terrorweibchen (2 Weibchen, 1 Problem) Beitrag #10
ich würde sagen die kleine ist bei den beiden eindeutig die Chefin.;)

Meiner Erfahrung nach, müssen bei einer reinen Weibchen Gruppe mind. die Mindestmaße gehalten werden oder sogar etwas mehr...
Deswegen halte ich es schon für sehr wichtig zu erfahren, wie groß das Gehege genau ist und wie oft und wie viel Stunden die beiden frei laufen dürfen. Ich persönlich finde es nämlich sehr schwer etwas anhand eines Bildes abzuschätzen, z.B. erscheint mein Gehege auf Bildern, die ich geknipst habe, unheimlich groß, obwohl dieser in real absolut nicht so groß erscheint.

Ein Kastrat im selbem Alter kann durchaus ruhe rein bringen und wenn du das Gefühl hast, dass es immer schlimmer wird, würde ich durchaus diesen Schritt in betracht ziehen.



Liebe Grüße
 
  • Terrorweibchen (2 Weibchen, 1 Problem) Beitrag #11
Das Gehege misst etwa 1,5 x 3,5 Meter. Das Zimmer selbst ist ~16qm gross. Je nachdem wie oft und wie lange wir daheim sind, haben sie das Zimmer 1-3 Stunden für sich, aber nicht täglich. Sorry, wollte das schon weiter oben schreiben, habs total versäumt.

Auch dir danke für deine Meinung. Zur Zeit halten wir nach einem Rammler ausschau.

LG
 
  • Terrorweibchen (2 Weibchen, 1 Problem) Beitrag #12
wenn ihr das gehege noch minimal um ein gitterelement erweitert passt es doch super vom platz :)
 
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