Ein paar Fragen eines absoluten Anfängers ;)

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Wolfsmädchen

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Hallo!

War ja nun laange nicht mehr im Forum unterwegs, mei hat sich hier die Gestaltung verändert. Aber ich hab wiedermal ein paar Fragen und dachte, warum schau ich nicht im Forum vorbei ;)

Undzwar geht es darum.. Ich will schon seit geraumer Zeit reiten lernen, es hat aber bisher nie geklappt weil zu "teuer" :( Aber bald geh ich ja Arbeiten, und da bekomm ich dann wieder geld rein. Das ist eher ein Soziales Jahr, mit 39std. und 5 Tagen in der Woche. Daher hätte ich dann theoretisch auch zeit.

Ich bin jetzt aber total unsicher, weil ich ja ein absoluter Neuling auf dem Gebiet Pferd und Reiten bin. Einmal wo ich jünger war, hatte ich mal eine Reiterfreizeit mitgemacht für 3 Tage, das wars dann aber auch schon mit Reiterfahrungen. :lol:

Aber seitdem ich im Sommer mit meiner Freundin auf Sylt war, und da auch Wattausritte angeboten wurden, wir sie aber leider nicht mitmachen durften da wir keine Reiterfahrung haben, wurmt mich dieser Gedanke selbst reiten zu lernen.

Hier auch gleich meine erste Frage: Was ist genau eine Reitbeteiligung? & wie schaut es denn mit einem Pflegepferd aus? Muss man dann was bezahlen, oder wird man sogar beahlt das man es pflegt und sauber macht, ect? Oder ist das unentgeldlich?

Und noch eine Frage:

Gibt es gute Reitschulen in der nähe von 63477 Maintal? Ich kenn mich leider da überhaupt nicht aus, vielleicht könnt ihr ja mit eigenen Erfahrungen mir einen Hof empfehlen oder so.

Ich bin im übrigen schon 16, fast 17 Jahre alt. Wird es probleme geben beim Lernen? habe ja gehört das man am besten schon Jung anfangen soll, dass es je später man anfängt, immer schwerer wird. Kann einer von euch das bestätigen oder widerlegen?


Ziemlich viel für den Anfang, aber ich hoffe auf eure Antworten!

Liebe Grüße
Bijou

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Achso und noch eine Frage: Wäre es denn denkbar, irgendwann ohne Sattel zu reiten? oder würde man das nur "fortgeschrittenen" Reitern empfehlen? Habe da mal ein paar Videos gesehen, und finde das irgendwie auch total schön wegen dem direkten Kontakt zum warmen Pferderücken.
 
  • Ein paar Fragen eines absoluten Anfängers ;)

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  • Ein paar Fragen eines absoluten Anfängers ;) Beitrag #2
also was die reitbeteiligung, kurz RB genannt, betrifft: ich hab selber seit 5 monaten eine.. dafür bezahle ich einen kleinen betrag und kann zb. 1-2 mal pro woche reiten gehen. natürlich würde ich auch mal spazieren gehen, wenns gesundheitlich probleme gäbe etc. es gibt RBs die sind gratis, dafür muss man im Stall mithelfen, oder du bezahlst mehr und musst gar nichts helfen.. da gibt es viele unterschiede! normalerweise schliesst man mit den abmachungen einen vertrag ab, da kann man nicht einfach sagen bei regen geh ich nicht, sondern man ist sozusagen verpflichtet zu gehen. ausser im krankheitsfall natürlich!
zum alter... das habe ich gerade heute gemerkt..ich denke viel zu viel.. jüngere kinder sitzen einfach "drauf" und probieren aus.. erwachsene, ältere menschen überlegen sich jede körperstellung viel zu genau! aber eigentlich sollte das kein problem sein.. umso jünge man anfängt, umso einfacher ist es meistens.
ohne sattel reiten ist sicher mal möglich. vorausgesetzt du hast dir dann das nötige gleichgewicht und die nötige sicherheit erarbeitet.. und du musst natürlich ein ruhiges pferd finden, dessen besitzer das auch mal erlaubt... am besten auf dem platz oder in einer reithalle.. und IMMER mit Helm..
hier habe ich noch eine gute seite.. da kannst du viel über pferde und verschiedene reitweisen lernen.. vielleicht am anfang ein bisschen schwierig zu verstehen, aber guck doch einfach mal rein! ;)


bei weiteren fragen helfe ich gerne weiter, so gut ich kann..:D
 
  • Ein paar Fragen eines absoluten Anfängers ;) Beitrag #3
Hey, Vielen dank für deine Antwort, Zworgli!

Ich werd mir die Seite auch gleich mal anschauen, danke :)
Und anscheinend gibts ja doch viele unterschiedliche RB's. Und ein Pflegepferd ist dann nochmal was anderes, oder kann man sich das so ähnlich vorstellen?

Ich habe auch mal eine Mail in den Reitstall bei uns in der Nähe geschickt und mal angefragt wegen den Reitstunden, da werden ja keine Preise eingetragen. Sind denn so Preise von 15-20€ Normal pro Reitstunde oder ist das viel? Macht man das dann jede Woche 1x oder ist das dann unterschiedlich?

Ich würde zudem ja auch gerne ein 'Gesamt'paket haben, zb jetzt auch zu erfahren wie man es richtig Sattelt, anbindet, ect. Wie man ausmistet weiß ich ja, durft ich auch schon ein paar mal machen ;) Müsste man dann ein RB machen? Geht das denn als blutiger Anfänger? ich wüsste nicht wie ich das sonst "lernen" sollte.

Liebe Grüße!
 
  • Ein paar Fragen eines absoluten Anfängers ;) Beitrag #4
Hallo =)

Eine RB also Reitbeteiligung würde ich dir erstmal nicht empfehlen. Zumal die Besitzerinnen auch gerne Leute suchen die schon reiten können. Ein Pflegepferd ist dann halt ein Pferd was man nur Pflegt. Heißt mit spazieren geht, es putzt und lieb hat. Das sind meistens alte Pferde oder Pferde die nicht mehr aus Gesundheitlichen Gründen gerittern werden dürfen.

Ich hab damals als ich im Verein geritten bin pro Monat um die 40€ bezahlt. Da hatte ich dann einmal die Woche unterricht. Wie du sattelst und richtig das Pferd anbindest, lernst du dann natürlich alles. Wenn dann kommst du ja in eine Gruppe die selbst erst am Anfang steht und das auch noch alles lernen muss. Allerdings ist die warscheinlichkeit groß das die alle so zwischen 9 und 12 sind. also Wesentlich jünger als du, da die meisten eben etwas früher anfangen. Aber ich denke das sollte kein Problem sein. Ihr hättet ja ein gemeinsames Gesprächsthema ( das reiten ).
Klar kann man später auch ohne sattel reiten aber nicht jedes Pferd mag das. Ich war 2004 und 2008 in Reitferien wo alle ohne sattel geritten sind. Selbst die anfänger haben es ohne gelernt aber dann sind die auch dementsprechend oft runtergeflogen. Aber das störte niemanden. Die haben es dann solange geübt bis sie das Gleichgewicht halten konnten.
Ich muss sagen ohne Sattel reiten macht wirklich spaß. Besonders wenn man im Wald ne laaaange Sandbahn hat und da son kleines wettgalopp machen kann. Ich sag nur Junkern-beel. Der Hof ist genial. Aber leider von dir etwas sehr weit weg.
Ich würd mich mal in deiner Umgebung umschauen nach Höfen. Ich denke du kennst dich ja bei dir ambesten aus und man bekommt ja mit wo reitunterricht gegeben wird wenn man sich im Ort etwas umhört. Oder guck mal im Internet nach Reitvereinen. Manche sind auch Reit und Voltigiervereine. Aber nicht jeder Hof hat eine Internetseite.
Hör dich mal in deiner Schule um oder frag mal Mädels wo du weißt das sie auch reiten.
Da wird es sicher die ein oder andere geben.
 
  • Ein paar Fragen eines absoluten Anfängers ;) Beitrag #5
Hey, danke für deine Antwort!

Okay, dann werd ich das mit der RB im Hinterkopf behalten bis ich so "selbstständig" mit einem Pferd umgehen kann und so das Grundwissen besitze. Das mit dem Vereinseintritt hört sich auch ziemlich gut an, da man ja dort das Gesamtpaket angeboten bekommt.

Und das mit dem Alter ist mir ja eigentlich relativ egal. ^^ Du sagst es ja, das Thema bleibt gleich. Und die Hauptsache ist ja, die eigenen Ziele zu verfolgen und spaß am Reiten zu haben :D

Die Idee, die Mädels zu fragen die Reiten, hab ich garnicht bedacht. Ich werd gleich morgen mal fragen. Die meisten die ich kenne haben aber auch eigene Pferde. Ich habe auch so einige Dinger von unseren Höfen in der Umgebung gehört, die nicht so gut sein sollten, aber das ist ewig her, und darum wollte ich mich nochmal erkundigen.

Die Seite mit den Tipps und Infos ist im übrigen wirklich superklasse!
 
  • Ein paar Fragen eines absoluten Anfängers ;) Beitrag #6
Hey :)
Also, als ich reiten gelernt habe, habe ich mir auch ein Pflegepferd gesucht, und durfte ihn dann Später auch reiten :) Aber für mich persönlich war es wirklich hilfreich, weil ich so einfach den umgang vom boden aus üben konnte, und dann eben auch mal trailparcours zsm-gebastelt habe. Man lernt dadurch meiner Meinung nach gut, mit dem Pferd umzugehen und es beser zuverstehen :) was auf dauer ja auch nur hilfreich ist!
Bei meinen jetzigen 2 1/2 Pflegepferden habe ich Glück gehabt, denn ich muss bei beiden nichts bezahlen :) Bei dem einen bekomme ich sogar noch Geld! Und reiten kann ich die auch :) Im Endeffekt darf ich sogar machen was ich will ^.^
Naja, und mit dem Lernen wird es wohl keine Probleme geben, ich denke mal das man älter sogar besser lernt weil man es schneller versteht :)

LG Jessi
be den Reierhöfen kann ich dir nciht weiterhelfen ^^
 
  • Ein paar Fragen eines absoluten Anfängers ;) Beitrag #7
Hallo! Danke für deine Antwort :)

Danke für die Infos, vielleicht wär der erste Schritt ja wirklich erstmal ein Pflegepferd. Da müsste man mir nur einmal vorzeigen wie ich das Pferd zu putzen habe und so :)
Aber ich denke, so könnte man auch schonmal eine Bindung zum Pferd aufbauen, das stell ich mir auch sehr schön vor wenn man sich erstmal 'kennengelernt' hat. Aber vorzugsweise würde ich "nur" fürs Arbeiten eher weniger gern etwas bezahlen. Aber bezahlt werden muss ich auch nicht, wär einfach toll Jemanden zu finden der mal sagt: "Ja, komm doch 2x in der Woche vorbei und mach mal den Stall und das Pferd" oder so. Weil so sammelt man ja auch wichtige Erfahrungen und kann sich auf das Thema Pferd schonmal vorbereiten und lernt auch die typische Körpersprache kennen die bestimmt auch beim Reiten eine gewisse Rolle spielt.

PS: Nicht schlimm, Maintal ist eh am A** der Welt, hätte mich auch gewundert wenn hier viele Leute was zu schreiben, aber einen Versuch war es wert, ich geb die Hoffnung nich auf ;)

Liebe Grüße!
 
  • Ein paar Fragen eines absoluten Anfängers ;) Beitrag #8
überigens wegen den komischen sachen die man von höfen hört... das kenn ich, gibt leider fast in jedem hof das eine oder andere das nicht gut ist.. da kommt es natürlich auch darauf an wie schlimm... aber man hört wirklich so einiges, das gar nicht stimmt.. am besten schaust du dir die höfe selber an.. wie geht es den pferden dort, ist der reitlehrer, die pferdepfleger etc. nett?, fühlst du dich wohl.(ganz wichtig!), hast du dir den reitunterricht etwa so vorgestellt, geht es wirklich um die schüler, oder nur ums geld.. usw.

den PERFEKTEN stall ist wohl schwierig zu finden, aber ich glaube du findest schon was, das dir passt! ;)
 
  • Ein paar Fragen eines absoluten Anfängers ;) Beitrag #9
Hallo!

Ja, eben. Ich hab auch gedacht ich guck mir lieber mal alles selbst an, bevor ich darüber urteile. Ich werde nachher mal zu einer alten Bekannten gehen, sie hat selbst Pferde und ist 'ne ganz nette Frau. :) Ich werde sie mal fragen, denn sie hat langjährige Erfahrung mit Pferden und Reiten und kann mir bestimmt Tipps und Empfehlungen geben welche Höfe denn gut, und welche denn eher weniger gut sind. Meine Mum hat mich an sie erinnert, ich hoffe mal dass sie heute da ist, dann lauf ich mal vorbei :)

Das Ergebnis werd ich heut Abend dann mal hier schreiben wenns euch interessiert.

Danke übrigens für die Tipps, Zworgli. Ich denke auch das es ziemlich wichtig ist, dass man auch auf sein Bauchgefühl vertraut!

Liebe Grüße

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Soodele.

Da bin ich schon wieder. Leider war Sie heute nicht daheim, ich habe aber mit ihrem Mann ein wenig plauschern können. Sie ist morgen um die gleiche Uhrzeit ungefähr da, da werd ich dann nochmal mit dem Hund ne Runde und da mal vorbei.
Glaubt ihr, ich kann irgendwie so Steckbriefe an den Reithöfen hier aufhängen oder an den Rewe? Hab google mal nach Pflegepferden durchforstet, doch nichts gefunden. Nur RB's die meist auch nur erfahrene Reiter wollen. :|

Schade das ich in so nem kleinen, unbekannten Kaff wohne.

Liebe Grüße dennoch!
 
  • Ein paar Fragen eines absoluten Anfängers ;) Beitrag #10
Erstmal; um reiten zu lernen, ist es nie zu spät ;)

Ich selber hab mit 6 jahren reiten gelernt und pflegte dann mit 10 ein Pony aufdem ich manchmal reiten durfte. Jetzt nach einer sehr langen reitpause habe ich eine Reitbeteiligung. Ich gehe 2-4 Mal die Woche hin. MOmentan pflege ich das Pferd nur, bekomme aber bald Reitunterricht auf ihr ♥ Ihr miste, bereite Futter vor, pflege sie, und muss deshalb auch nichts bezahlen. (Grundsätzlich rechnet man boxenmiete im Monat : 30 tage x die Tage andenen du reitest, aber das kommt ganz auf den besitzer und das Pferd an ;)).

Ohne Sattel reiten ? Ja das ist wirklich sehr schön ! Aber der "Hintern" tut auch schneller weh ;) Z.B. kann man Reiterferien auf Junkern Beel machen, da werden die Pferde ohne Sattel geritten :) Ich persönlich finde mit Sattel aber besser :)
 
  • Ein paar Fragen eines absoluten Anfängers ;) Beitrag #11
Hallo, danke auch dir für deine Antwort! :)

Und danke, du machst mir mit dem Satz echt mut. Ich hab ja mal gehört das Jemand geasgt hätte das 15 (war etwas lännger her), schon fast zu spät wäre :(

Und jetzt hab ich auch verstanden in welchem Zeitraum man zahlen müsste wegen RB / Pflegepferd, also Monatlich und mit welchen Faktoren das zusammenhängt ect.

Das mit dem Sattel kann ich mir vorstellen, aber ich bin von Natur aus schon etwas gut "gepolstert" *g* Aber mit Sattel ist es wahrscheinlich komfortabler. Irgendwann möchte ich das aber auch mal ohne ausprobieren, mal gucken ob ich überhaupt dann hochkomme :lol:

Wenn ihr Jemanden kennt, der irgendwo aus meiner Nähe kommt und ein Pflegepferd anbietet, dann wisst ihr ja, wo ihr euch melden müsst! :p

Liebe Grüße!
 
  • Ein paar Fragen eines absoluten Anfängers ;) Beitrag #12
Ich bin es nochmal.

Heut werde ich nicht rausgehen. Mich hat übelst eine Erkältung überrascht, sie besteht zwar schon seit Samstag, aber heut ist es besonders schlimm. Wie blöde das heut Feiertag ist. Meine Mandeln sind komplett zugeschwollen und meine Nase zu allem Übel zu.

Ich werde aber mal gucken wann ich Peggy fragen kann wegen dem Gestüt. Ich habe jedoch einige Gestüts (heisst das so?) in meiner Nähe mal rausgegoogelt und mal Mails hingeschrieben.
Vielleicht kann ich ja mal Probegucken, ich hoffe ich finde da was passendes was auch Preislich im Rahmen bleibt. Ich wäre für eine Reitstunde (45min?) bereit, 15€ auszugeben, mehr denke ich dann aber auch nicht, da ich dann schon gerne 2x die Woche kommen würde, und ich glaube ich keine 120€ im Monat bezahlen könnte, da ich mir ja auch noch was für den Führerschein zur Seite legen will. Oder denkt ihr, es reicht, wenn man nur 1x die Woche kommt?

Liebe Grüße
 
  • Ein paar Fragen eines absoluten Anfängers ;) Beitrag #13
Bitte NICHT ohne Sattel reiten!
Erst durch den Sattel wird das Reitergewicht richtig ausbalanciert - ohne Sattel kann das zu schweren Rückenschäden beim Pferd führen, und außerdem kann es für das Pferd sehr unangenehm werden, wenn die Gesäßknochen richtig in den Rücken "stechen".
Als Schnapsidee kann man sicher "mal" ohne Sattel reiten, aber regelmäßig sollte man das auf gar keinen Fall machen.

Ich habe mal Reiterferien gemacht, da wurden einige Pferde ohne Sattel geritten - rate mal, wieso?
Die hatten überall Druckstellen, weil sie a) unpassende Sättel hatten oder b)falsch gesattelt wurden.
Aber um mit den Pferden dann trotzdem noch irgendwie Geld zu verdienen, wurden die dann den ganzen Sommer lang (täglich manchmal bis zu 5 Stunden) ohne Sattel geritten...
Von Ställen, die explizit "Reiten ohne Sattel" anpreisen bzw. das regelmäßig praktizieren würde ich deshalb unbedingt Abstand nehmen.

Preislich gesehen liegst du mit 15€ schon so einigermaßen richtig, in ländlichen Gegenden gibt es meist auch für weniger Reitunterricht Geld.
Ich würde auch noch darauf achten, dass du wirklich einen ausgebildeten Reitlehrer bekommst - in manchen Fällen ist dann nur der "Chef"/die Chefin Reitlehrer, den Unterricht machen aber "Aushilfskräfte"...

Ansonsten ist noch wichtig, dass du eben am Anfang ein paar Longenstunden nimmst und später eine Mischung aus selbstständigem Reiten und Abteilungsreiten hast.
Wenn man nur den anderen Pferden hinterherreitet, hat man irgendwann nicht mehr viel davon...
 
  • Ein paar Fragen eines absoluten Anfängers ;) Beitrag #14
Hallo Kikyou und dnke für deine interessante Antwort!

Dass es so ungesund sein soll, hätte ich wirklich nicht gedcht! Ich hätte auch nicht direkt von Anfang an ohne Sattel geritten, weil ich ja noch nicht weiß wie man richtig ausssitzt ( falls das so heisst, ich mein, dass man dann nicht so in den Rücken 'fällt', beim Trab zb )

Der Hof, wo du Reiterferien gemacht hast, klingt ja garnicht gut :evil: Das mit den Druckstellen hört sich nicht fein an.

Frage: Wie erkennt man denn als Neuling, dass man einen gut ausgebildeten Reitlehrer hat? Sorry wenn die Frage jetzt so dumm klingt, aber ich habe eben keine Vergleiche die ich dann machen könnte.

Das mit dem Preis der Reitstunden klingt also ganz gut, das ist beruhigend.

Liebe Grüße
 
  • Ein paar Fragen eines absoluten Anfängers ;) Beitrag #15
Einen gut ausgebildeten Reitlehrer erkennst du daran, dass er dich erstmal freundlich behandelt, dir alles genau erklärt und dir auch wenn du Fragen hast auch die Gründe für entsprechende Bewegungen, Hilfen etc. nennen kann.
Außerdem sollte er allen Schülern gleich viel Beachtung schenken und nicht zufällig die Leute, die ihr eigenes Pferd in dem Stall unterstellen oder deren Eltern zugucken, bevorzugt behandeln. Klar, wenn es Probleme gibt, kann der Reitlehrer nicht überall hinschauen, aber der Regelfall sollte das nicht sein.
Ansonsten wäre eine Ausbildung zum Reitlehrer bzw. ein Trainerschein oder sowas sinnvoll. Manchmal (auch schon erlebt) werden Reitschulen mit "FN-zertifizierter Reitunterricht" oder sowas angepriesen und hinterher hat man dann, wie ich oben schon geschrieben hab, bei irgendwem Unterricht, das ist dann nicht unbedingt ein "Reitlehrer".*hust* Das wird aber dann eher bei Ferienbetrieben der Fall sein, bei einem normalen Verein würden da wahrscheinlich die Reiter mit eigenen Pferden auf die Barrikaden gehen.
Am besten, du schaust dich mal auf allen Reiterhöfen in deiner Umgebung um - wenn dir einer zusagt, kannst du da ja mal eine Probestunde machen.
Eine RB wirst so am Anfang eher nicht bekommen, aber ein Pflegepferd wäre bestimmt drin - Zettel auszuhängen ist schonmal gar nicht schlecht, vielleicht findest du im Internet auch noch ein paar Anzeigen, in denen Leute jemanden suchen, der sich mal um ihr Pferd kümmert.
 
  • Ein paar Fragen eines absoluten Anfängers ;) Beitrag #16
Hallo!

Danke für die Infos, ich werd auf jedenfall mal darauf achten. Ich habe ohnehin gedacht, das ich mir für die ersten Stunden lieber Einzelunterricht nehme, damit ich in der Gruppe nicht so untergehe und effektiver lernen kann. Vielleicht für die ersten 3-4 Stunden, weil das dann ja auch bestimmt ein mehr oder weniger hoher Preisunterschied ist. Jenachdem.

Nach einer RB würde ich jetzt auch noch nicht suchen, erstmal möchte ich ja die Grundregeln des Reitens kennen bevor ich mich überhaupt traue die Verantwortung für einen selbstständigen Ausritt zu tragen.

Da habe ich auch noch eine Frage: Und zwar, wie schaut es mit Ausritten in den Wald aus? Bei uns gibt es einen schönen Wald mit breiten Naturwegen, kann man da ohne weiteres mit dem Pferd durch? Weil ich erinnere mich einmal ein Pferd/Reiter-Schild vor dem Eingang eines Waldes gesehen zu haben, aber nicht da bei uns. Darf man nur in den Wald wenn solche Schilder davorstehen, oder ist das alles egal? Wobei ich mir vorstellen könnte, das Pferdehufe die Wege schon etwas zertrampeln könnten. :eusa_think:

Liebe Grüße!
 
  • Ein paar Fragen eines absoluten Anfängers ;) Beitrag #17
also normalerweise darf man im wald ausreiten.. wenn keine reiterverbotschilder da sind.. bei uns sind auch ein paar wege gesperrt, aber das geht auch so ganz gut!
aber du wirst ja eh mit dem reitlehrer unternehmen, und der wird sich ja hoffentlich auskennen! und wegen dem ohne sattel reiten.. ein bisschen schonender fürs pferd wäre auch, wenn man einen longiergurt mit einer satteldecke verwendet. ist fürs pferd angenehmer und für den reiter auch! ;) aber wie Kikyou schon sagte, nicht zu oft..
 
  • Ein paar Fragen eines absoluten Anfängers ;) Beitrag #18
Hallo Amaterasu_Bijou,

ich finde es absolut toll, dass du mit dem Reiten anfangen möchtest :clap:
Zu spät ist es nie, wie meine Vorredner ja auch schon gesagt haben. Ich denke auch, dass einfach der Kopf ein Problem sein kann, wenn man älter ist.
Als Kind fällt man mal runter und steigt wieder auf ohne darüber nachzudenken, was hätte passieren können. Wenn man älter ist, denkt man viel zu viel über die Gefahren nach, die ohne Zweifel im Umgang mit Pferden existieren. Du wirst immer wieder Situationen erleben, gerade am Anfang, wo du einfach die Kontrolle verlierst. Zumal es einige Zeit dauert bis man lernt ein Fluchttier richtig einzuschätzen.
Ich hoffe du wirst in solchen Situationen nicht den Mut verlieren!

Zur RB wurde ja auch schon einiges gesagt. Das man dafür Geld bekommt, habe ich noch nie gehört. Ansonsten sind die Bedingungen absolut unterschiedlich. Du wirst dich aber wohl am Anfang auf die Schulpferde beschränken müssen. Ein Pflegepferd sehe ich als sehr sinnvoll an! Man kann im Umgang mit Pferden nie genug lernen und wenn du ein Pflegepferd hättest, würde dir das sicherlich einige Erfahrungen bringen.

Zum ohne Sattel reiten...
Das sehe ich etwas anders als meine Vorredner. Bei einer guten Rückenmuskulatur kann man ruhig auch öfter ohne Sattel reiten. Wesentlich schädlicher sind Sättel die nicht richtig passen, was gerade bei Schulpferden und leider auch oft bei Privatpferden, vorkommt. Da wird dann ein Sattel für 3 Pferde genutzt und solche Dinge. Oft wird auch einfach übergangen, dass sich ein Pferderücken mit dem Alter verändert.
Dann doch lieber mit ordentlicher Muskulatur ohne Sattel - natürlich nur unter der Voraussetzung, dass man absolut ausbalanciert ist und nicht unkontrolliert auf dem Rücken rumhoppelt.
Das wird aber die ersten Jahre möchte ich fast sagen, kein Thema für dich sein. Da muss man schon etwas erfahrener sein.

Ausritte sollten auch erst später gemacht werden. Selbst das bravste Pferd erschreckt sich mal oder kann stolpern und dann sollte man schon sicher im Sattel sein und vorallem dem Pferd die nötige Sicherheit geben können.
Zu den Waldwegen... Da würde ich mich bei Gelegenheit mit anderen Reitern kurzschließen. Eventuell sogar mal mit dem Förster sprechen. Man tut sich selber einen Gefallen, wenn man alles dafür tut und sich mit den "Waldmenschen" gut zu stellen. Hier bei uns sind wir durch jahrelange Zuverlässigkeit (z.B. das Äppel aufsammeln auf öffentlichen Wegen und Straßen) soweit, dass hier sogar geduldet wird, wenn wir die Fahrradwege mitbenutzen.


Ja, ansonsten sind hier sicherlich alle bereit dir auch weitere Fragen zu beantworten, die ohne Zweifel mit der Zeit kommen werden.




Liebe Grüße
Jenny
 
  • Ein paar Fragen eines absoluten Anfängers ;) Beitrag #19
das stimmt was du sagst tiger!
das ist ein sehr wichtiges kriterium für die stallsuche: hat jedes pferd seine eigene ausrüstung? (also sattel, trense, gamaschen usw. und bestenfalls auch sein eigenes putzzeug)
hab da mal was gefunden, vielleicht hilft dir das ein bisschen weiter.. auf was du bei deinen besuchen in den reitställen schauen musst:
 
  • Ein paar Fragen eines absoluten Anfängers ;) Beitrag #20
Hallo Tiger!
Danke für eure Antworten! :)

Mal gucken wie ich euch jetzt mal alles nach der Reihe antworte.

Zunächst mal zu Tiger: Danke, du machst mir auch mut mit deinen Worten :) Und wegen der Fall-angst, die habe ich eigentlich weniger. ( Ich weiß, ist einfach zu sagen wenn man daheim auf dem Sofa sitzt ) Kommt aber auch daher, dass ich selbst Tiere hab, und kleine Unfälle einfach dazugehören. Zb. hatte ich mal eine total bissige Ratte, und wenn man nicht aufgepasst, dann hing die am Finger und das Blut hat nur so gespritzt. Genauso auch als ich im Tierheim gearbeitet habe. Aber den Fehler findet man nicht beim Tier, sondern bei sich selbst, daher mache ich mir darüber keine Gedanken. Wenn was passiert, dann ist das eben so, aber aufgeben ist nicht mein Ding, dann probiert man es einfach nochmal. Ich bin zwar noch nie vom Pferd gefallen, aber... Naja da muss ich etwas weiter ausholen.

Ich war einmal bei einer Freundin, die etwas weiter weg wohnt, sie hatte damals eine 4 Jährige Friesenstute, ich glaube sie wurde grade eingeritten. Und sie meinte, ich könne mich ja einfach mal draufsetzen... Die wär ganz zahm. Für ne Runde in der Koppel. Hab ich dann auch zugestimmt. Die Stute hatte dann ein Halfter an und eben Sattel. Ich saß drauf, und dann haben wir ne halbe Runde gemacht. Ging auch eigentlich gut... Naja, dann aber hat sie plötzlich angefangen, nen großen Satz nach vorne zu machen und zu buckeln. Bin auch fast vorneüber gefallen, konnte mich aber noch an der Mähne festhalten. Man war das ein Schock :D Aber die Freundin sagte mir, ich hätte total mit den Schenkeln angetrieben, obwohl mir das selbst nicht aufgefallen ist. Sind wohl echt sehr sensibel was das betrifft, das hatte ich mir damals auch nicht gedacht. Aber dann haben wir die Runde trotzdem noch gemacht und der Stute ein Leckerli gegeben, hat sie dann ja auch fein gemacht.

Was ich damit sagen will: Das sind so Geschichten die im Moment total schockierend sind, aber ein paar Jahre später heisst es dann "Weisst du noch, damals?" und dann ist es doch wieder lustig. :D

Und wegen den Ausritten: Ja, da hab ich auch gedacht das ich die auch erst mache wenn ich absolut sicher bin, weil da wär grauenhaft wenn ich dann da auf dem Gelände bin, das Pferd durchgeht und ich nicht mehr weiß wie ich es beruhigen soll. Und wenn, dann würde ich mir auch Freunde zusammensuchen und nicht alleine ausreiten. Wär einfach sicherer..
Beim Förster Nachfragen ist auch eine gute Idee!


Und jetzt auch zu dir, Zworgli:

Das mit der Satteldecke ist auch eine gute Idee, ich hatte garnicht gedacht dass sich das Gewicht ohne Sattel nicht so gut aufteilt. Aber wenn man auch bedenkt, wie schwer so ein Sattel ist.. :eusa_think:
Danke für die Tipps und vielen dank auch für die Seite! Werd sie mir gleich mal anschauen und was dazu schreiben! Wirklich super!

Liebe Grüße :) Freut mich echt dass ihr so viele und informative Sachen schreibt!
 
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