Ina, da bin ich vollkommen bei dir
Die frage stellt sich natürlich nur, wenn man in einem haus mit garten, oder etwas vergleichbaren lebt.
Bzw. würde ich, wenn an dieses haus mit garten eine autobahn angrenzt die katze auch nur im haus halten.
Na dann wünsch ich dir mal die baldige möglichkeit, wieder ein geeignetes heim mit garten zu finden :001:
Was die einzelnen rassen betrifft, kenne ich mich eigentlich garnicht aus, denn ich hatte bisher nur stinknormale hauskatzen und ich würde auch garkeine andere wollen, da ich sie für wesentlich weniger degeneriert halte, als z.b. jede rassekatze vom züchter.
Hoffentlich erschlagen mich jetzt die rassekatzen-besitzer und – liebhaber nicht :047:
Ein sehr guter punkt, den du da ansprichst
Welches alter ist am besten geeignet, um einer katze (unbeaufsichtigten) freigang zu gewähren? Warum plädierst du da gerade für 8-10 monate und nicht z.b. für 2 jahre? Und gibt es ferner auch ein alter, in dem es eigentlich schon „zu spät“ wäre, weil die katze schon zu sehr ans haus/an die whg gewöhnt ist und sich draussen garnicht mehr so gut zurecht fände bzw. das alter in welchem sie das optimal lernen könnte bereits überschritten ist??? :eusa_think:
Deswegen schreibe ich ja frühestens, also lieber erst mit 1 Jahr oder 1 1/2 Jahren, hängt natürlich auch von der Katze ab, manche Katzen sind recht vernünftig und passen schon früh auf, andere brettern einfach los, die eine Katze macht vor der Badewanne halt, die andere springt rein und wird nass............... und dann würde ich sie langsam an den Freigang gewöhnen also anfangs nur unter Aufsicht in unmittelbarer Umgebung des Hauses. Manche machen dass sogar angeleint, aber dazu muss man sie wirklich von klein auf an das Katzengeschirr und die Leine gewöhnen.
Ob es irgendwann zu spät ist, weiß ich nicht, keine Ahnung in welchem Alter.
Ich habe jetzt nur noch Wohnungskatzen, weil ich mitten in der Stadt wohne. Früher hatte ich nacheinander zwei Kater noch bei meinen Eltern auf dem Land bzw. Kleinstadtrand, zugegeben unkastriert, aber vor gut 30 Jahren wußte ich es noch nicht besser, der eine war schon 3-5 Jahre ist uns zugelaufen und leider eines Tages auf Nimmerwiedersehen verschwunden, der zweite war so 6-10 Monate als er zu uns kam und wurde dann mit 2-3 Jahren leider überfahren. Ich bin froh, dass ich die Entscheidung über Freigang jetzt nicht mehr treffen musste, die Sorge jeden Abend bzw. Tag, ob sie wieder heil heimkommen oder nicht, bin froh, dass mir dass erspart bleibt. Wenn ich auch durchaus es früher so gesehen habe, dass man Katzen auf keinen Fall einsperren darf, für mich kam Katzenhaltung ohne Freigang nicht in Frage, daher habe ich viele Jahre auf die Haltung verzichtet. Erst nach und nach habe ich mich mit der reinen Wohnungshaltung auseinandergesetzt und mich dann für Rassekatzen entschieden, weil ich eine Katze wollte, die auch gut ohne Freigang zurecht kommt und dass konnte ich mir bei den freilaufenden Hauskatzen die ich von früher kannte einfach nicht vorstellen. Ich habe jetzt 3 BKHs und bin sehr glücklich mit meiner Entscheidung und vorallem den Katzen natürlich. Ich denke, ich würde sie auch wenn ich nicht in der Stadt leben würde, sie wenn nur noch in den gesicherten Freigang lassen, bei ungesicherten Freigang, hätte ich zwar immer das Bewußtsein, dass es für die Katzen richtig toll, artgerecht usw. ist aber die ständige Sorge, nein, dass wollte ich nicht mehr haben, auch wenn das jetzt recht egoistisch klingen mag, ich bin froh, dass mir die Entscheidung abgenommen worden ist, bei meiner Wohnlage kommt Freigang auf keinen Fall in Frage.
Laut meiner TÄ kann man fast alle Katzen an die reine Wohnungshaltung gewöhnen, wenn sie es von klein auf nicht anders kennen, es gibt aber auch immer wieder welche, die unbedingt raus wollen. Hat natürlich auch viel mit dem Wesen, dem Temperament und den Platzverhältnissen zu tun. Ich habe mich auch wegen meiner kleinen Wohnung für die BKH entschieden, weil die nicht nur recht ausgeglichen und gelassen sind, sondern auch ruhiger vom Temperament her.