Riesen Problem!

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  • Riesen Problem! Beitrag #1
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Hallo,
ich weiß nicht in welchem Thema ich mein Thread eröffnen soll, also wenn ich falsch bin einfach verschieben.

Ich schreibe hier für meinen Freund, dieser hat ein riesen Problem.
Er hat eine Hundedame namens Daisy. Sie ist jetzt 6 Jahre.
Daisy war schon immer ein bisschen gewöhnungsbedürftig, da sie auf fremde sehr beschützend (in Form von beißen) reagiert.
Nun ist es passiert. Sie hat die falsche Person gebissen(wo man beachten muss, dass bei dieser nichts zu sehen war, zumindest nicht nach dem Biss). Nun hat die Familie von meinem Freund eine Anzeige am Hals und der Hund muss zum Wesenstest. Dieser kostet 700€, welche sie zur Zeit nicht besitzen. Und da ist das Problem.. Was sollen sie tun?

Sie hatten schon öfters die Gedanken Daisy ins Tierheim zu geben, haben es aber nie übers Herz gebracht. Wenn sie das nun machen würden, würde das Tierheim den Hund doch nicht annehmen, oder? Da es ja denn die Kosten übernehmen müsste? Oder sehe ich das falsch?
Hat irgendwer eine Ahnung was sie tun sollen?
Ich würde mich über Antworten freuen.


LG
 
  • Riesen Problem! Beitrag #2
Ich würde es dem Tier gegenüber so etwas von gemein finden, sie jetzt abschieben, weil es Probleme gibt. Und die Kosten jetzt dem Tierschutz zu überlassen ist echt unterste Kanone, als ob die nicht schon genügend finanzielle Probleme und verhaltensauffällige Hunde habenWenn sie schon länger so reagiert hat, warum trägt der Hund keinen Maulkorb`? Warum wurde keine Hundeschule oder ein Trainer zu Rate gezogen?
Es ist auch nicht richtig zu sagen sie hat die Falsche Person gebissen. Ein Hund hat nicht zu beißen, ganz einfach.
 
  • Riesen Problem! Beitrag #3
Also das Beißen einer "falschen Person" gibt es da meiner Meinung nach nicht. Denn jede Person, die ein Hund beißt, ist eine Person zu viel! Nun zum Problem: Ich würde es nicht gut heißen, den Hund einfach abzuschieben. Sie kann einfach nichts dazu das sie so ist. Daisy wurde so erzogen von irgendeinem Menschen. Ich würde euch raten, dass Geld sich irgendwo aus der Familie oder dem Bekanntenkreis zu leihen zum Beispiel, um den Wesenstest zu machen. Außerdem lege ich euch sehr ans Herzen mit dem Hund euch einen guten Hundetrainer mit Erfahrungen mit "schwierigen" Hunden zu suche und den mit ihr aufzusuchen, damit sie wieder umgänglicher wird und das Problem mit ihrer Beißerei ein Ende nimmt.
 
  • Riesen Problem! Beitrag #4
okai, das mit der falschen Person war vielleicht falsch formuliert. Ich meinte damit nur, dass diese Person damit etwas übertreibt, weil wie gesagt nichts zu sehen war.
Daisy war schon in der Hundeschule, doch die Trainerin war anscheinend überfordert, ich weiß es nicht. Kenne die Familie erst seit 8 Monaten.
Ja, das mit dem Tierheim würde ich auch nicht machen..
Doch was ist wenn sie den Test nicht besteht?! Denn ist ziemlich wahrscheinlich.
Also ich würde den Hund auch keinesfalls als bissig abstempeln, da sie, solange keiner Frauchen anfässt, total lieb ist und keiner Fliege was tut.
Ich denke, dass Daisy einfach nur meint, dass die Familie, insbesondere Frauchen, nicht alleine klar kommt und desshalb immer der Beschützerinstinkt zum Vorschein kommt. Klingt das logisch?
 
  • Riesen Problem! Beitrag #5
Ich finde die Person übertreibt nicht. Sie wurde angegriffen. Ob nun was zu sehen ist oder nicht ist doch egal. Beim nächsten mal gehts vllt. schlimmer aus.
Wenn sie den Test nicht besteht bekommt sie auflagen ( das Frauchen) Maulkorb, Leinenzwang.
Sucht euch eine Hundeverhaltenstherapeuten (Hundetrainer darf sich Hinz und Kunz nennen also jeder), der euch helfen kann. Kostet natürlich auch, aber mit sowas muss man rechnen. Ich hab die letzten 2 Jahre auch über 1500€ ausgegeben für Training.
 
  • Riesen Problem! Beitrag #6
okai, das mit der falschen Person war vielleicht falsch formuliert. Ich meinte damit nur, dass diese Person damit etwas übertreibt, weil wie gesagt nichts zu sehen war.
Es gibt kein Übertreiben.Wenn ein Hund beisst, dann beisst er und dann muss das zur Anzeige gebracht werden.Vorallem, wenn ein Mensch gebissen wird.Ohne wenn und aber, egal ob was zusehen ist oder nicht.

Doch was ist wenn sie den Test nicht besteht?! Denn ist ziemlich wahrscheinlich.
Warum ist es ziemlich wahrscheinlich?Du schriebst doch grade das hier:
Also ich würde den Hund auch keinesfalls als bissig abstempeln, da sie, solange keiner Frauchen anfässt, total lieb ist und keiner Fliege was tut.
Wenn niemand Frauchen anfässt, dann wird sie die Prüfung auch bestehen.
Allerdings sollte sich dann Frauchen mal nen Kopf machen, was sie falsch macht in der Hund Mensch Beziehung.
Ein Hund hat seinen Halter nicht zubeschützen.Nur wenn es wirklich böse wird, sollten Hunde von selber zu greifen.
Sie ist das Rudeltier und hat dem Hund zusagen, was sache is.Hier läuft von Frauchens seite viel falsch und sie soll sich mal mit den Beschwichtigungssignalen auseinander setzen und eine andere Hundeschule aufsuchen.Und das nicht erst, wenn der Wesenstest vor der Tür steht, sondern sofort morgen.

Ich denke, dass Daisy einfach nur meint, dass die Familie, insbesondere Frauchen, nicht alleine klar kommt und desshalb immer der Beschützerinstinkt zum Vorschein kommt. Klingt das logisch?
Wie ich bereits schrieb, Frauchen Vermittelt dem Hund, das sie Unsicher ist.Das muss sie ablegen und dem Hund klare grenzen Zeigen.

Und die Familie soll morgen sofort einen Maulkorb kaufen,wenn das nicht bereits passiert ist.
 
  • Riesen Problem! Beitrag #7
Welcher Rasse, oder welchem Rassemix gehört die Hündin an?
Da es bisher keine Auflagen gab, gehört Sie wohl keiner der SoKa-Rassen an. Wenn ein Hund beißt, es zur Anzeige gebracht wird und sich das Vetamt/OA daraufhin einschaltet, wird der Hund als erstes einer Überprüfungen innerhalb der familiären Umgebung unterzogen.
Das ganze liegt bei 30 bis 80 Euro.
Je nach Ausgang werden Auflagen verhängt, also Maulkorb/Leinenzwang. Ein Wesenstest ist freiwillig, bei einem auffällige gewordenen Hund kann angeraten werden, den Test abzulegen.
Sollte das tatsächlich der Fall sein, dann erkundige dich, wo in deiner Nähe ein ADRK Verein ansässig ist.
Da der Rottweiler zu den Anlage 2 Hunden zählt, ist der Verein berechtigt ein Negativgutachten, also den Wesenstest nach LHV -inklusive Maulkorb und Leinenbefreiung- durchzuführen, die Kosten liegen dann bei ca 30 Euro Prüfungsgebühr.
Ein Wesenstest bei der Stadt ist wesentlich teurer, ob ein Negativgutachten für Anlage1 Hunde beim ADRK möglich ist, kann ich nicht sicher sagen.
 
  • Riesen Problem! Beitrag #8
Hallo,
zapzarap, DAS nenn ich mal eine saubere klare Antwort - danke!

@Nickel, bei der Story des Hundes deines Freundes stimmt auch i-was nicht.
Wenn eine Person gebissen wird und dies zur Anzeige gebracht wird - muss die Person dies belegen können (mit einem arztl Attest!). Wenn also nichts zu sehen war - es also keinen Beleg für den Biß gibt - kommt nicht eben mal ein Bescheid von einem Amt mit der Auflage zu einem Wesenstest.....

Stell dir vor: xy geht zur Polizei : Nachbars Hasso hat mich gebissen , Polizeibeamter fragt: Wo? XY sagt na da - man sieht aber nichts....ja ne ist klar...

Für mich hört sich das eher an als würde die Familie einen Grund suchen um Verständnis heischend den Hund ab zu schieben.
 
  • Riesen Problem! Beitrag #9
Hallo...
Jaa... wie ich die situation kenne zum glück nicht bei mir,... Eine freundin hat auch ne Hündin die immer wieder auskommt und menschen zwickt nun heult sie rum weil sie ständig anzeigen hat und auflagen. Ich sage dazu selbst schuld!!!

In deinem falle fände ich das auch mehr als unfair den Hund gegenüber, denn solche verhalten sind Halterfehler und nicht Hundefehler... Und ganz ehrlich würde mich ein Hund angreifen egal ob was zu sehen ist oder nicht den würde ich auch anzeigen!!
Schaut das ihr einen Kompeteten Hundetrainer findet der mit solchen Hunden klar kommt und das verhalten von dem Frauchen ändern kann!!
 
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