- EINFACHE Tabelle fürs "Barfen"? Beitrag #41
Pewee
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Das Problem, dass ich immer sehe, ist die Tatsache, dass der Hund mir nicht sagen kann, wo es weh tut, wenn er denn mal was hat. Wenn ich eine Mangelerscheinung durch schlechte Ernährung bekomme, kann ich meine Leiden gut artikulieren und anhand der Symptome können Dinge ausgeschlossen oder eingegrenzt werden. Bei einem Hund geht das ganz schlecht und in der Regel wird bei den meisten TÄ erstmal auf einen Infekt getippt und AB verschrieben. Kein TA in meinem ganzen Leben kam ja auf die Idee, dass es eine Mangelerscheinung sein könnte, wenn meine Hunde was haben. Ob das jetzt schlecht oder gerechtfertigt ist, sei mal dahin gestellt. Tatsache ist einfach, der Hund kann mir nicht sagen, wenn er Kopfweh oder sonstige Beschwerden hat. Deswegen lege ich bei ihm schon mehr Wert auf seine Ernährung als bei mir - immerhin bin ich ja für ihn verantwortlich.
Dieses Argument, dass der Hund trotz X sehr alt wurde, wird hier sehr sehr oft gebracht
Ich halte dennoch nicht viel von. Ich könnte das Argument auch benutzen. Mein damaliger Hund wurde 19 trotz Aldifutter. Aber genauso gut könnte ich doch argumentieren: Hätte ich nicht Futter X gegeben, wäre Andy vielleicht 21 geworden. Wer weiß? Ich weiß man sollte nicht zuviel Mensch-Hund-Vergleiche anstellen, aber in meiner Verwandtschaft sind trotz Rauchens auch viele über 90 geworden. Das ist für mich dann immer noch kein Grund zu sagen, dass alle Rauchen sollen, weil es unbedenklich ist. Klar denkt man sich, dass der Fall sehr viel krasser ist. Aber ist das so? Wie bei Menschen ist die Ernährung sehr wichtig für das Wohlbefinden des Tieres und falsches Futter macht krank. Damit will ich natürlich nicht sagen, dass gekochtes Fleisch den Hund umbringt, aber "unnütz" ist es ja eigentlich schon, denn sie brauchen es ja nicht in gekochter Form.
Dieses Argument, dass der Hund trotz X sehr alt wurde, wird hier sehr sehr oft gebracht