Off-Topic
Die Rasse heißt übrigens Australian Shepherd.
Ich kann mich Zapzarap und *Mischling* anschließen.
An sich liegt es sicherlich auch an dem einzelnen Idividuum, da habe ich schon die kuriosesten Geschichten gehört, über angebliche Huskys, die viel lieber Intelligenzspielchen, als Auslauf wollten oder Aussies, die nur allzu gern den lieben langen Tag auf der Couch lümmeln (ob das so wahr ist...?).
Das dürfte aber eher die Ausnahme sein.
Man sollte sich generell grob daran orientieren, in welche
FCI-Gruppe die Hunde einzuordnen sind, da gibt es jetzt auch nicht soo viele.
Da kann man schon mal mit relativ großer Wahrscheinlichkeit sagen, dass ein Hund aus der 9. Gruppe niedrigere Ansprüche sowohl an die körperliche, als auch an die geistige Auslastung stellt, als z.B. ein Hund aus den Gruppen 1 und 6, würde ich mal behaupten.
Huskys: sehr ausdauernde und schnelle Läufer, mit drei mittellangen Spaziergängen am Tag geben die sich bestimmt nicht zufrieden, wenn die erstmal ausgewachsen sind. Verfügen meist auch über ordentlich Jagdtrieb, meiner Erfahrung nach und ist gar nicht mal so einfach dazu zu bewegen, sich ihrem Herrchen/Frauchen anzuvertrauen und ihnen die Führung zu überlassen. Geistig sind sie jedoch
relativ einfach zufrieden zu stellen.
Aussies sind in meinen Augen mit die anspruchsvollsten Hunde, weil sie sowohl viel körperliche, als auch geistige Auslastung benötigen und vieles hinterfragen. Zwar verfügen sie häufig über den Will to please (WTP), doch wenn der nicht befriedigt wird und der Hund sich langweilt, dann sucht der sich schnell anderweitig Aufgaben und die gefallen dem Besitzer meistens nicht so sehr (Fliegen hüten, Socken zerkauen,... die sind da einfallsreich und ich habe da schon sehr traurige Fälle sehen müssen). Weniger der Anfängerhund.
Der Saarloos ist meines Wissens nach ein recht selbstständiger Hund und auch bewegungsfreudig. Der düfte für einen Anfänger auch recht schwierig sein, genauso wie der Husky und der Aussie.
Der Parson ist eben ein Terrier, braucht darum
besonders konsequente Leute (Konsequenz ist natürlich immer wichtig, aber so ein Terrier kann schon eigen sein), die immer einen größeren Dickkopf haben als der Hund selbst, was oft nicht einfach ist.
Ich würde ihn von den Ansprüchen her jedoch auf jeden Fall hinter den anderen drei Rassen einordnen, auch wenn natürlich auch dieser Hund richtig gelenkt und ausgelastet werden will, aber ich habe z.B. noch nie von einem Parson-Halter gehört, der 6 Stunden für den Hund durch den Wald streift, im Gegensatz zu vielen Aussiehaltern (mich eingeschlossen).
LG
Pearless