Anfängerhunde&Hunde für Fortgeschrittene...

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  • Anfängerhunde&Hunde für Fortgeschrittene... Beitrag #1
CheshireLou

CheshireLou

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Hallo!

Ich wollte euch mal fragen, welche Hunderassen für absolute Hundeanfänger geeignet sind und für welche man schon sehr viel Hundeerfahrung benötigt.
Ich selbst kenne mich nicht allzu gut mit Hunden aus, möchte es aber gern mal wissen um eventuell Hundeanfänger in der Tierarztpraxis besser beraten zu können.
Ich bedanke mich schonmal recht herzlich!

LG,

CheshireLou
 
  • Anfängerhunde&Hunde für Fortgeschrittene...

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  • Anfängerhunde&Hunde für Fortgeschrittene... Beitrag #2
Hm, gute Frage....es kommt ziemlich darauf an, was die zukünftigen Halter eigentlich wollen.
Für jemanden der einen Familienhund sucht, der einfach etwas Auslastung braucht ist etwa ein grosser Münsterländer aus jadl Linie ein völliger Fehlgriff, für einen Anfänger, der bereits sicher weiß das er später jagdlich Aktiv sein will und sein wird, ist es die richtige Wahl.
Ich finde Schäferhunde aus Leistungszuchten nicht "schwierig", wir haben auch sehr ambitionierte Hundeanfänger auf dem Platz, für die diese Hunde die richtige Wahl sind, aber per se als Anfängerhund würde ich Sie nicht beschreiben, zumindest nicht für jemanden der nicht gezielt nach sowas sucht.
Allgemein gelten Retriever als familiengeeignet, einen Labrador aus Leistungslinien, kann man aber nicht mit einem aus Showlinie vergleichen.
Die Gesellschafts und Begleithunde der FCI Gruppe 9 sind allgemein "weniger" anspruchsvoll, wollen aber auch nicht ausschliesslich auf dem Sofa sitzen.

So unterschiedlich die zukünftigen Besitzer sind, so unterschiedlich sind die Rasseeignungen.
 
  • Anfängerhunde&Hunde für Fortgeschrittene... Beitrag #3
Wo würde man denn Huskys, Saarloos Wolfhunde und Australian Shepards einordnen?
 
  • Anfängerhunde&Hunde für Fortgeschrittene... Beitrag #4
Das sind alles keine Anfängerhunde. Vorallem nicht der saarlos Wolfshund-> schwer zu erziehen, viel auslauf *trotzdemverliebtindieRassebin*
und auch der Australien Shepard ist kein Anfängerhund.-> sehr viel Geistliche vorderung + großer Auslaufsbedarf
Mit Huskys kenn ich mich nicht so aus, aber die brauchen auh vieel Bewegung und auslastung.
Den Sarloos würde ich am Schwierigsten einstufen.
Dann den Shepert, und dann den Husky, weiß aber nicht ob das richtig ist, ist halt meine Meinung :D
Hab auch mal eine Frage. Wo ist denn der Parson russel Terrier?
LG
 
  • Anfängerhunde&Hunde für Fortgeschrittene... Beitrag #5
Puuh, schwere Frage. Man kann bei jeder Rasse ein absolutes Arbeitstier oder einen genügsamen Faulpelz erwischen, das kann man aber schon im Welpenalter ein bisschen abschätzen wenn man sich den Hund anschaut.

Die von dir genannten Rassen würde ich zu den anspruchsvollsten zählen. Das sind für mich absolute Arbeitstiere, die sehr gut erzogen und ausgelastet werden wollen. Gerade beim Husky entwickelt sich gerne ein starker Jagdtrieb, wenn man den nicht im Griff hat.

Ob einfach oder nicht würde ich zum einen an der "Arbeitsanforderung", zum anderen am WTP messen. Hütehunde zum Beispiel haben meist einen großen WTP, wie Golden Retriever auch, dennoch möchte ein Aussie noch ein Stück weit mehr gefordert werden als ein Goldi. Hirtenhunde sein meiner Erfahrung nach eher "genügsam" in der Auslastung, Rottweiler zum Beispiel auch (ehemalige Hütehunde), haben dafür aber auch eher einen Dickkopf und weniger WTP, weshalb sie etwas schwerer zu erziehen oder zu "bestechen" sind.

Jede Rasse hat für einen Anfänger Nachteile, die einen sind Jagdhunde, die anderen Vorsteh- oder Hütehunde. Solch ein Trieb kann einem schnell zum Verhängnis werden, wenn man nicht konsequent ist, das ist aber rasseunabhängig. Ich würde aber mal sagen, dass die von Zapzarap schon genannten Begleithunde zu den einfacheren zählen, Jagd-, Hüte- und Hirtenhunde sowie Terrier und Dachshunde (Dackel) mit zu den schwersten. Die anderen Rassegruppen würde ich irgendwo dazwischen anordnen, aber ich finde es mehr als schwierig, da eine genaue Aussage zu treffen.

LG
 
  • Anfängerhunde&Hunde für Fortgeschrittene... Beitrag #6
Off-Topic
Die Rasse heißt übrigens Australian Shepherd.

Ich kann mich Zapzarap und *Mischling* anschließen.
An sich liegt es sicherlich auch an dem einzelnen Idividuum, da habe ich schon die kuriosesten Geschichten gehört, über angebliche Huskys, die viel lieber Intelligenzspielchen, als Auslauf wollten oder Aussies, die nur allzu gern den lieben langen Tag auf der Couch lümmeln (ob das so wahr ist...?).
Das dürfte aber eher die Ausnahme sein.
Man sollte sich generell grob daran orientieren, in welche die Hunde einzuordnen sind, da gibt es jetzt auch nicht soo viele.

Da kann man schon mal mit relativ großer Wahrscheinlichkeit sagen, dass ein Hund aus der 9. Gruppe niedrigere Ansprüche sowohl an die körperliche, als auch an die geistige Auslastung stellt, als z.B. ein Hund aus den Gruppen 1 und 6, würde ich mal behaupten.

Huskys: sehr ausdauernde und schnelle Läufer, mit drei mittellangen Spaziergängen am Tag geben die sich bestimmt nicht zufrieden, wenn die erstmal ausgewachsen sind. Verfügen meist auch über ordentlich Jagdtrieb, meiner Erfahrung nach und ist gar nicht mal so einfach dazu zu bewegen, sich ihrem Herrchen/Frauchen anzuvertrauen und ihnen die Führung zu überlassen. Geistig sind sie jedoch relativ einfach zufrieden zu stellen.

Aussies sind in meinen Augen mit die anspruchsvollsten Hunde, weil sie sowohl viel körperliche, als auch geistige Auslastung benötigen und vieles hinterfragen. Zwar verfügen sie häufig über den Will to please (WTP), doch wenn der nicht befriedigt wird und der Hund sich langweilt, dann sucht der sich schnell anderweitig Aufgaben und die gefallen dem Besitzer meistens nicht so sehr (Fliegen hüten, Socken zerkauen,... die sind da einfallsreich und ich habe da schon sehr traurige Fälle sehen müssen). Weniger der Anfängerhund.

Der Saarloos ist meines Wissens nach ein recht selbstständiger Hund und auch bewegungsfreudig. Der düfte für einen Anfänger auch recht schwierig sein, genauso wie der Husky und der Aussie.

Der Parson ist eben ein Terrier, braucht darum besonders konsequente Leute (Konsequenz ist natürlich immer wichtig, aber so ein Terrier kann schon eigen sein), die immer einen größeren Dickkopf haben als der Hund selbst, was oft nicht einfach ist.
Ich würde ihn von den Ansprüchen her jedoch auf jeden Fall hinter den anderen drei Rassen einordnen, auch wenn natürlich auch dieser Hund richtig gelenkt und ausgelastet werden will, aber ich habe z.B. noch nie von einem Parson-Halter gehört, der 6 Stunden für den Hund durch den Wald streift, im Gegensatz zu vielen Aussiehaltern (mich eingeschlossen).

LG
Pearless
 
  • Anfängerhunde&Hunde für Fortgeschrittene... Beitrag #7
Ich muss sagen ich will selbst als Ersthund(bald) einen Aussie, aber ich informiere mich nun auch schon echt lang.

Daher find ich kann man prinzipiell nicht davon reden, dass sie nicht Anfänger-geeignet sind, denn schließlich bin ich was einen eigenen Hund angeht auch Anfänger, aber ohne informieren, live sehen und vorallem schaun wie man auslasten will geht garnichts ;)
 
  • Anfängerhunde&Hunde für Fortgeschrittene... Beitrag #8
aber ich habe z.B. noch nie von einem Parson-Halter gehört, der 6 Stunden für den Hund durch den Wald streift, im Gegensatz zu vielen Aussiehaltern (mich eingeschlossen).
Jetzt schon :D (meistens zwar 2 1/2 Stunden neben dem Pferd im Schritt, Trab und Gallop, aber auch gerne 6- sogar 8 Stunden im Wald...)
Und sie ist danach meist immernochnicht müde :(
Ansonsten haben wir wohl einen Glückstreffer gelandet. Denn wir (keinerlei Erfahrung mit Hunden) hatten Null Probleme. Sie hört einmanfrei, und war so leicht zu Erziehen....
@Pearless: Was mach ich denn heute nur, andauernd Schreibfehler :eusa_doh:
 
  • Anfängerhunde&Hunde für Fortgeschrittene... Beitrag #9
Off-Topic
Trixi, sie meinte nicht nur dich ^^.
 
  • Anfängerhunde&Hunde für Fortgeschrittene... Beitrag #10
Das Thema finde ich sehr interessant.
Anfängerhunde..Gibt es die wirklich?
Ich muss sagen, meinen Hund wollten mir viele Menschen ausreden als Ersthund.
Die Mischung aus Dackel und Jagdterrier sei auch nicht geeignet für Anfänger, Jagdtrieb ohne Ende, Dickkopf, schwer erziehbar usw.
Sie haben nur die schlechten Seiten aufgezählt.
Ich blieb bei meinem Traum.
Ich hatte keinerlei Erfahrung mit Jagdterriern, aber Dackel als Gassihunde.
Dann zog Maxi bei mir ein.
Und er hat kaum typische Eigenschaften.
Kaum Jagdtrieb, lässt sich gu erziehen. Wir waren in der Hundeschule zur Ausbildung, aber das Tricksen, tanzen und auch das Fährten machen wir alleine.
Sicher, wir haben einen Kurs gemacht, machen aber im Moment keinen.
Was will ich sagen?
Ja, wenn man sich auch als Anfänger richtig gut informiert (Züchter, Halter, Bücher, Internet) und wirklich, wirklich bereit ist, den Hund rassegerecht auszubilden und auszulasten und auch bereit ist in der Hundeschule zu trainieren oder Kurse zu besuchen, kann ein Anfänger eigentlich mit allen Rassen umgehen.
Das denke ich jedenfalls.
Sicher gibt es Rassen mit denen man nicht selbst experimentieren sollte, sonst kann das ganz schnell nach hinten losgehen.
Aber ich bin der Meinung das Menschen mit der richtigen Hilfe mit jedem Hund umgehen lernen kann.

LG
 
  • Anfängerhunde&Hunde für Fortgeschrittene... Beitrag #11
Huhu,

ich finde es auch schwierig zu beantworten. Einerseits würde ich schon "Levelunterschiede" zwischen einem Border Collie und einem Mops machen, andererseits ist es aber auch oft charakter- und vorgeschichtenbedingt. Für einen Anfänger kann z.B. ein völlig verzogener oder misshandelter Malteser viel mehr Probleme machen, als der Labbi aus dem Tierheim, der jahrelang beste Erziehung genießen durfte, bis er aus Scheidungs- oder Geldgründen abgegeben wurde. Obwohl ich sonst sagen würde, dass ein Malteser für den Ottonormalhalter eher geeignet ist als der Labbi aus der Arbeitslinie.

Dann wiederrum denke ich manchmal, dass alles auch eine Sache der Einstellung ist. Jemand, der sich grundsätzlich eher mit den Erziehungs- und Trainingsmethoden für Hütehunde identifizieren kann, wird diese wohl eher als "gut erziehbare" Tiere empfinden als einen Jagdhund mit deren Trainingsanspruch der Halter nicht so viel anfangen kann.

Außerdem ist auch die Zeit, die man für den Hund nutzen kann, ein wichtiger Aspekt. Jemand, der prinzipiell nur 2-3 Stunden Beschäftigung für seinen Aussie einplanen kann, wird vermutlich mal Probleme kriegen, während das bei ganz anderen Rassen schon ausreichend sein mag. Jemand, der diese Zeit investieren kann und will, wird den Hund vielleicht als nicht ganz so anspruchsvoll empfinden, wie das jemand tun würde, der täglich nicht so viel Zeit einplanen kann oder mag.

Die drei genannten Rassen würde ich so von den "Standards" her zu den anspruchsvolleren Rassen zählen. Vor allem den Husky. Dieser hat eigentlich schon Haltungsbedingungen, die hier teilweise schwer umzusetzen sind. Zum Beispiel der Rat, sie zu zweit zu halten oder sie entsprechend über 7 Stunden und mehr irgendwelche Schlitten ziehen zu lassen ;)

Den Parson würde ich nicht sooo hoch einordnen. Ich denke, dass er mehr Kopfarbeit braucht als Bewegung (wobei das nicht heißt, dass er nicht mehrere Stunden reine Bewegung braucht ;)). Aber m.E. braucht er die Bewegung nicht in den Dimensionen wie die genannten Rassen. Kopfarbeit ist zeitlich gesehen etwas ergiebiger und macht den Hund in gewisser weise auch eher müde. Ich halte ihn nicht für einen Anfängerhund, aber ich denke, er ist etwas für Leute, die schon Hunde hatten aber nicht zwangsweise Jagdhunde. Man muss sich eben vorher genau über Jagdhundtraining informieren und auch bereit sein, manche Regeln nochmal zu "diskutieren". Allerdings ist er für mich kein Hund für Familien mit kleinen Kindern (dazu zähle ich fast alle Terrier. Ist auch keine Diskussion wert, ist einfach meine Meinung). Wenn ich so in mein Tierheim schaue, hat das leider zu oft nicht funktioniert.
 
  • Anfängerhunde&Hunde für Fortgeschrittene... Beitrag #12
Pauschal würde ich es auch nicht formulieren. Wie schon gesagt, kommt es immer auf die Motivation und den Charakter des Menschen drauf an.
Alfred ist ein Shiba Inu denen man auch nachsagt, dass sie keine Anfängerhunde sind. Doch wir haben keine Probleme mit ihm. Ich mache Reizangel und Dummytraining mit ihm. Er ist super unkompliziert. Ich habe mich belesen und belese mich immernoch. Ich beschäftie mich mit meinem Hund. Hier im Forum schwirren viele Hütehundbesitzer rum. Das wäre für mich absolut nichts. Diese Hunde sind für mich viel zu hibbelig und aktiv. Alfi braucht mehr geistige Auslastung und er ist mit 1 1/2 Stunden Auslauf am Tag zufrieden. So ein Aussie o. Ä. könnte ich mit meinem Alltag nicht vereinbaren. Also es kommt wirklich auf den Menschen drauf an und was er vom Hund erwartet.

Allerdings würde ich als Anfängerhund einen alten Hund, der nur noch ein liebes Zuhause sucht, bezeichnen. Diese haben keine komplexen Ansprüche. Wenn sie ein warmes Zuhause haben und Familienanschluss, dann reicht das ihnen. Es gibt natürlich auch noch sehr aktive alte Hunde, aber die lasse ich außen vor. ich meine wirklich nur die, die schon sehr ruhig sind. Davon gibt es im TH oder TS auch eine Menge.
 
  • Anfängerhunde&Hunde für Fortgeschrittene... Beitrag #13
Generell ein schwieriges Thema, würde ich sagen.

Mein erster Hund war ein Malinois und die sind keine Anfängerhunde.
Zudem hat sich dann rausgstellt, dass sie einen Nervenschaden hat, weswegen sie im Juni 2011 mit 3 1/2 Jahren eingeschläfert werden musste.
Generell Belgische Schäferhunde würde ich nie einem Anfänger empfehlen, beim Deutschen Schäferhund ist das schon wieder was anderes, die verzeihen auch mal Fehler.
Wenn ein Anfänger sich einen Aussie anschafft, finde ich daran auch nichts verwerflich, ich kenne viele, bei denen das gut gegangen ist.
Mein nächster Hund wird ein Louisiana Catahoula Leopard Dog und die sind alles andere als Anfängergeeignet aber die sind genau das, was ich will und zwar nicht vom Aussehen her ( ich hätte auch nichts gegen einen solid ), sondern vom Wesen her, richtige Arbeiter ! :)

LG
 
  • Anfängerhunde&Hunde für Fortgeschrittene... Beitrag #14
Hi.
Ich wollte mit meinem Beitrag vorhin vor allem auf die Frage der TE eingehen, da sie ja anscheinend in einer TA-Praxis arbeitet und lieber pauschal etwas sagen möchte, wenn sie jemand fragt. ;)
Darum habe ich auf die FCI-Gruppen verwiesen, da diese ja nicht ohne Grund entstanden sind.
Klar, es kommt immer auf die Person, auf deren Bedürfnisse und vor allem darauf, was sie dem Hund bieten kann und möchte, an.
Aber ich glaube nicht, dass man in einer TA-Praxis so zwischen Tür und Angel viel Zeit hat, um die Leute auszufragen und eine 'maßgeschneiderte' :p Rasse anzubieten.

LG
Pearless
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Anfängerhunde&Hunde für Fortgeschrittene... Beitrag #15
Nein, zwischen Tür und Angel hat man da sicher nicht die Zeit, aber wenn jemand Fragen hat sollte man sich auch die Zeit nehmen um diese zu beantworten, vorallem wenn es darum geht, sich ein neues Tier anzuschaffen.;)
Kann mir jemand denn generell was zu dem Tscheschoslowakischen Wolfshund, dem weißen und dem schwarzen Schäferhund und seiner Anfängertauglichkeit sagen?
Über den klassischen deutschen Schäferhund konnte ich bisher nur gutes als Anfängerhund hören, auch wenn Leute es immer wieder schaffen, auch diese Hunde zu versauen.
 
  • Anfängerhunde&Hunde für Fortgeschrittene... Beitrag #16
Schäferhunde sind allgemein, wenn sie ausgelastet werden, keine allzu schwierigen Hunde. Aber sie brauchen eine Aufgabe und Konsequenz, dann passt das schon.
Grade beim DSH sollte man sehr auf die Zuchtlinie achten, wenn man mit dem Gedanken an die Anschaffung eines Schäfers, spielt.
Als Familienhund mit normalem Aktivitätsniveau ist ein Hund aus Showlinien ziemlich gut geeignet, ein Hund aus der Leistung bringt dagegen seine Besitzer schnell an den Rand der Verzweiflung.

Über die weißen, also die Schweizer Schäferhunde kann dir Foss sicher mehr erzählen, aber allgemein sind sie (bis auf wenige Ausnahmen) eine "light"Variante des DSH und mit den Showhunden vergleichbar, wenn man sich ihre Entwicklung und Entstehung ansieht, verwundert das aber nicht.

Was meinst du mit "den schwarzen" Schäferhunden? Es gibt einmal die Groenedaele, also langhaarige, belgische Schäferhunde in schwarz und eben die Fellfarbe schwarz beim DSH.
 
  • Anfängerhunde&Hunde für Fortgeschrittene... Beitrag #17
Tut mir leid, ich dachte die schwarzen Schäferhunde wären eine eigene Rasse.:uups:
Also die weißen Schäferhunde sind in der Regel dann noch geeigneter für Anfänger als die deutschen Schäferhunde, wenn ich das richtige verstehe.
 
  • Anfängerhunde&Hunde für Fortgeschrittene... Beitrag #18
Wenn mich jemand zwischen Tür und Angel fragen würde, ob er sich als typischen Familienhund eher einen schweizer Schäferhund oder einen DSH anschaffen soll, würde ich den weißen empfehlen.
Bildlich ausgedrückt ist der DSH im Vergleich vom Wesen ein "Klotz", der Schweizer ist da doch sensibler. Klar spielt das Individuum eine Rolle, aber veralgemeinert kann man es so ausdrücken.
 
  • Anfängerhunde&Hunde für Fortgeschrittene... Beitrag #19
Ich habe eine ganz doofe Frage.. :uups:
Sind die Belgischen, Holländischen und Schweizer Schäferhunde eigentlich genauso HD-gefährdet wie die Deutschen?

LG
 
  • Anfängerhunde&Hunde für Fortgeschrittene... Beitrag #20
Keine doofe Frage :)
Nur zu wenig Infos.

Erstmals diagnostiziert wurde die HD beim DSH, da der SV das Verfahren massgeblich mitentwickelt hat und wird daher fälschlicherweise hauptsächlich mit dieser Rasse in Verbindung gebracht. Ich hab momentan nur die Werte von 2008 hier, für aktuellste Ergebnisse muss ich mal Google befragen, aber mit 3 Jahren kann man ja erstmal Leben.

Beim DSH liegt das HD Vorkommen bei ca 8%, bei den belgischen Schäferhunden (alle Varianten zusammengenommen) bei ca 7% , speziell beim Mali bei ca 3 %.

Nur zum Vergleich, beim Labrador liegt man bei ca 14% und beim Goldi bereits bei 19%.
HD "Anführer" ist mit knapp 47% der Bullmastiff und ähnliche Rassen.

Quelle:
 
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