- mein name ist Pips und ich bin ein Spatz Beitrag #1
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spatzi
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Und er ist aus dem Nest gefallen und nicht freiwillig gesprungen .
Nach deiner Logik üben Vögel also das Fliegen nicht
ALSO JETZT MUSS ICH ECHT RICHTIG LACHEN
Dem Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) zufolge ist es generell verboten, Tiere der besonders geschützten Arten – dazu zählen beispielsweise Vögel, Igel oder Eichhörnchen - der Natur zu entnehmen. Paragraph 45 (5) BNatSchG zufolge ist es allerdings zulässig, kranke oder verletzte Tiere vorübergehend aufzunehmen um sie gesund zu pflegen.
Tierfreunde sollten bedenken, dass Wildtiere, die von Menschen groß gezogen wurden, nicht gelernt haben, ihr Futter selbst zu suchen und zu finden. Diese Tiere werden häufig zeitlebens auf den Menschen angewiesen sein.
• Nesthocker: Sie schlüpfen je nach Rasse nackt oder sind mit einem feinen Flaum bedeckt, der oft auch nur aus wenigen fadenförmigen Federn besteht. Bis auf einige Ausnahmen sind sie anfangs blind und können erst nach einigen Tagen sehen. Somit sind diese Nestlinge vollständig auf die Pflege der Altvögel und die Nestwärme angewiesen (alle Singvögel, Tauben, Rabenkrähen). [...] Mit dem Verlassen des Nestes beginnt die Ästlingsphase: Es liegt in der Natur der Jungen (der Ästlinge), dass sie neugierig und aktiv sind und die Umgebung erkunden. Sie halten jedoch mit ihren Eltern Rufkontakt. Sie verfügen über typische Bettel- oder Standortrufe. Mit diesen Rufen und Schreien machen sie sich für ihre Eltern bemerkbar und werden dann von ihnen am Boden weiter gefüttert. Die Ästlinge hüpfen zuerst am Boden umher, nach einigen Tagen können sie dann schon im Gebüsch von Ast zu Ast hüpfen. Hier unternehmen sie erste Flugversuche. In dieser Zeit werden sie noch immer von den Eltern gefüttert.
Es liegt in der Natur der Jungen (der Ästlinge), dass sie neugierig und aktiv sind und die Umgebung erkunden. Sie halten jedoch mit ihren Eltern Rufkontakt. Sie verfügen über typische Bettel- oder Standortrufe. Mit diesen Rufen und Schreien machen sie sich für ihre Eltern bemerkbar und werden dann von ihnen am Boden weiter gefüttert.
Tipps zum Erkennen gesunder Ästlinge
Sie sind lebhaft, sitzen oder hüpfen am Boden und zeigen keine Verletzungen. Sie haben (je nach Alter) ein fast vollständig entwickeltes Federkleid. Die Federn wirken noch etwas flaumig oder wollig. Meist ist der Schwanz deutlich kürzer als bei den Altvögeln. Die Haut ist sehr dünn und fast durchsichtig. Besonders bei den Rabenkrähen sind deshalb die darunter gelegenen sehr großen Gelenke deutlich zu sehen. Viele unserer Anrufer halten dies für offene Verletzungen an den Füßen und an den Flügeln.
Sitzt so ein kleiner Vogel jedoch mitten auf dem Weg oder sogar auf der Straße, nehmen Sie ihn bitte vorsichtig auf und setzen ihn zur Sicherheit in nächster Nähe ins Gebüsch oder auf die unteren Zweige eines Baumes. Lassen Sie im Zweifelsfall jeden Jungvogel dort, wo sie ihn scheinbar elternlos finden! Nur wenn Sie mit eigenen Augen den Tod der Eltern gesehen haben, dürfen Sie ihn in Ihre Obhut nehmen. Die Aufgaben der Vogeleltern halbwegs so zu übernehmen ist schon sehr schwierig, damit die Jungvögel sich normal entwickeln können. Einen an den Menschen gewöhnten Vogel wieder in die Freiheit zu entlassen, ist jedoch noch viel schwieriger ohne Gefahr zu laufen, Opfer seiner Unselbständigkeit zu werden.
§ 43 Abs. 6 des Bundesnaturschutzgesetzes erlaubt es grundsätzlich jeder Privatperson, vorübergehend verletzte, hilflose oder kranke Tiere aufzunehmen, um sie gesund zu pflegen und unverzüglich wieder freizulassen. [...] Sofern Sie das Tier nicht der Natur überlassen [...] können oder wollen, können Sie es im Einzelfall auch einer hierfür geeigneten, legalen Stelle überlassen.