- Kleiner Wildfang und seine Agressionsanfälle Beitrag #1
H
Hoeth
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Hallo zusammen,
ich habe ein paar Schwierigkeiten mit meinem 1,5 Jahre alten kastrierten Kater.
Zunächst zu seiner Vorgeschichte: Ich habe ihn in einer Lagerhalle gefunden, als er ca 6-8 Wochen alt war. Von seiner Mutter fehlte jede Spur. Also habe ich in mit nach Hause genommen und aufgepeppelt. Laut Tierärztin ist er ein richtiges Prachtexemplar und kerngesund.
Leider haben sich bei ihm ein paar unangenehme Verhaltensmuster eingeschlichen, die ich teilweise sicherlich durch meine Reaktionen verstärkt habe. So springt er beispielsweise meiner Freundin sehr oft an die Beine, wenn diese ins Wohnzimmer kommt und sich auf das Sofa setzen will. Vorher tat er dies, wenn sie nachts aufstand um auf Toilette zu gehen. Die Krallen kommen dabei auch zum Einsatz. Zunächst haben wir es mit einer Wasserpistole versucht. Das hat ihn nicht lange beeindrucken können. Danach gabs dann eine Volldusche für jedes Vergehen (Badewanne + Duschkopf). Davon ließ er sich zwar gut beeindrucken, nur wehrte er sich zunehmens gegen den Transport ins Badezimmer. Erneute Versuche mit der Wasserspritze waren eher erfolglos. Er dreht sich weg, scheint aber unbeeindruckt. Irgendwann wurden seine Attacken so heftig, dass die Beine meiner Freundin eine reine Strichlandschaft waren. Wir haben alle möglichen harmlosen Vrianten ausprobiert, die man so im Internet finden konnte (Anfauchen, Anpusten, NEIN! brüllen), aber der Erfolg war = 0;
Da nichts zu helfen schien, haben wir es dann mit einem Stock versucht. Sobald er grundlos zuhackte hat er etwas auf den Hintern bekommen. Ich weiß, dass jetzt viele denken, "wie kannst du nur!" aber ich denke, nur Katzenbesitzer, die ähnliche Probleme haben, können verstehen, dass man sich in manchen Situationen einfach nicht anders zu verteidigen weiß. Ausserdem war da ja durchaus noch ein "halbwegs sinnvoller" Gedanke im Spiel: Der kleine hat vermutlich nie eine "Krallenerziehung" durch Artgenossen erfahren und weiß vermutlich nicht, wie sehr er einen mit seinen kleinen Messern verletzen kann. So sollte er verstehen, dass es auch für ihn Grenzen gibt und wenn er austeilt damit zu rechnen hat, dass es unangenehme Konsequenzen nach sich zieht. Andere katzen wehren sich schließlich auch. Eine kleine Besserung war zu verspüren. Ob dies nun an den Schlägen lag oder ob er allgemein ruhiger geworden ist, sei mal dahin gestellt. Ich halte persönlich selbst nicht viel davon ein Tier so zu bestrafen, doch ich wußte einfach nicht mehr, wie ich ihm sonst verständlich machen sollte, dass er zu weit gegangen ist, da nichts geholfen hatte. Ich hoffe, dass zumindest die Leser, welche kein völlig eingeengtes Sichtfeld besitzen, dies nachvollziehen können.
Damit jetzt kein falscher Eindruck von dem Kater als reißende Bestie entsteht, sei gesagt, dass er ansonsten total verschmust und menschbezogen ist. Er dackelt einem immer hinterher, wenn man den Raum wechselt, versucht immer bei einem zu sein. Kuscheleinheiten holt er sich ganz katzentypisch ab, wenn er das will. Hat er keine Lust, zeigt er es deutlich. Ab und an ignoriert man das und fängt sich dann zurecht eine Pranke ein. Nachts schläft er bei einem an den Füßen. Er fungiert mittlerweile sogar als lebendes Frühwarnsystem, wenn ich oder meine Freundin nach Hause komme. Noch bevor Sie oder ich das Treppenhaus betrete macht er bereits ein riesen Theater, mauzt herum, reibt sich an den Wänden und schmust sich sofort an die angekommene Person an. Dann könnte man meinen, er wäre die Liebenswürdigkeit in Katzenform.
Mittlerweile haben wir auch eher durch Zufall eine perfekte alternative zum Stock auf den Hintern entdeckt. Meine Freundin hatte versucht ihre Beine zu schützen, indem sie diese mit Zitrusparfum eingesprüht hat. Das hat natürlich nicht geholfen, da seine Krallen schon längst versenkt waren, bevor seine Nase nah genug an der Geruchsquelle war. Dann hatte sie eine neue Lampe mit so ner Papierummantelung gekauft. Natürlich wollte Katerchen gleich wieder seine Krallen daran ausprobieren. Also nochmal der Versuch mit besagtem Parfum und siehe da, er ergriff vor der Duftwolke panisch die Flucht. Seitdem wird das zeug in seiner Nähe immer im Raum versprüht, wenn sich eine Untat anbahnt (keine Sorge, wir sprühen ihn nie direkt an, sondern nur in die Luft).
Soweit scheint nun alles auf dem Wege der Besserung zur sein, nur habe ich nun ein wenig Ärger mit den Nachwehen der Schläge auf den Hintern. Zumindest glaube ich, dass es daher kommt, denn es ist plausibel. Es ist nicht so, dass er in irgendeinerweise Angst vor mir hätte, er ist verschmuster als eh und jeh, nur kommt es gelegentlich zu spontanen Attacken. Ich vermute er fässt irgendeine Handbewegung als Bedrohung auf und greift deshalb an.
Bestes Beispiel war heute und auch der Grund, warum ich mich mit der Bitte um Rat an euch wenden möchte:
Ich lag faulerweise auf dem Sofa und habe etwas am Laptop geschrieben (mit externer Tastatur). Katerchen kommt an und legt sich zum Schmusen mal wieder direkt auf die Tastatur. Ich ziehe diese unter ihm weg und kraule ihn etwas. Er macht sich natürlich noch breiter und liegt wieder zur Hälfte auf der weggezogenen Tastatur. Erneut ziehe ich sie unter ihm heraus und lehne sie schräg gegen die Wand. Der kleine wird nochmal ein wenig gekraul, bis er sich zusammen rollt. Nachdem er allem Anschein nach genug hatte greife ich nach der Tastatur und hebe sie über ihn rüber. Dann erfolgte der Angriff. Er hat sich richtig tief in meinem Arm festgekrallt. Ich war mir sofort bewusst, dass er sich durch irgendetwas bedroht gefühlt hat und habe trotz aller Schmerzen keine hektischen Bewegungen gemacht. Als der erste kurze Angriff vorbei war habe ich vorsichtig versucht meine Hand weg zu ziehen. Es erfolgte ein zweiter noch heftigerer Angriff. Dabei hat er mir 2 sehr tiefe und besonders lange Kratzer in der Handfläche zugefügt. Trotzdem bemüht ruhig zu bleiben, habe ich meine Hand beiseite gezogen und blieb erstmal ruhig vor ihm liegen, damit er sich beruhigen konnte und merkte, dass ich ihm doch gar nichts tun wollte. Dann bin ich aufgestanden und habe erstmal das ganze Blut weggewischt und meine Hand mit kaltem Wasser abgespühlt. Er trotte mir dabei die ganze Zeit hinterher und rieb sich an meinen Beinen. Ich muss sagen, dass ich zu dem zeitpunkt schon wieder ziemlich in Rage war, allerdings versuchte Verständnis für ihn zu haben und ihn nicht zu bestrafen. Als er mich dann allerdings nochmal am Bein anfiel, als ich mich wieder aufs Sofa setzen wollte, ist bei mir auch der Geduldsfaden gerissen, sodass er wieder was auf den Hintern bekam. Nachdem er dann Anstalten machte, sich rächen zu wollen, habe ich ihn kurzerhand im Wintergarten eingesperrt.
Zunächst möchte ich einmal für den langen Text entschuldigen. Ich wollte halt nichts auslassen. Auch nicht die Fehler die ich gemacht habe. Ich wüßte nun gern, wie ich mich am geeignetsten verhalten soll, wenn es mal wieder zur Sache geht. Wie verhalte ich mich am besten um die Situation wieder zu entschärfen und dass er merkt, dass er überreagiert hat? Auf lange Sicht soll er begreifen, dass ich ihm nichts tun werde, auch wenn es so aussehen mag. Ich bin kein Einfaltspinsel und weiß, dass sich von heut auf morgen nichts ändern wird und dass es Geduld erfordert. Ich denke das Parfum ist eine gute Lösung um ihn erstmal auf Distanz zu halten, bevor etwas passiert, nur wenn es bereits zu spät ist, brauche ich einen anderen Ansatz der uns BEIDE wieder beruhigt. Ich betone extra uns beide, denn wenn man selbst von einer Katze angegriffen wird, von der man weiß, wie böse sie einen Kratzen kann, fällt es echt nicht leicht, passiv zu bleiben und weitere Kratzer zu riskieren.
Ich hoffe der ein oder andere hier hat einen guten und venünftigen Vorschlag. Am liebsten wären mir Leute, die ähnliche Probleme mit ihrem Kater hatten und diese erfolgreich für beide Seiten lösen konnten. Abgeben kommt nicht in die Tüte und eine zweite Katze als Blitzableiter ist aufgrund der kleinen Wohnung suboptimal.
Leute die zu Hause nur ne Schmusekatze habe und keinen ungebändigten Teenagerkater, sollten sich vorher erstmal versuchen in meine Lage hineinzudenken, bevor sie vorschläge machen, denn eine kleine Katze mag man vielleicht durch ein lautes "Nein!" einschüchtern können, aber versucht das mal bei einem ausgewachsenen Königstiger, denn so verhält sich mein Kater teilweise.
Meine Freundin ist mit 3 Katzen aufgewachsen und meint auch, dass sie sowas nicht gewohnt sei. Trotz allem liebe ich die kleine Bestie über alles, ich hätte nur gern den Hulk in ihm ausgetrieben.
MfG Hoeth
ich habe ein paar Schwierigkeiten mit meinem 1,5 Jahre alten kastrierten Kater.
Zunächst zu seiner Vorgeschichte: Ich habe ihn in einer Lagerhalle gefunden, als er ca 6-8 Wochen alt war. Von seiner Mutter fehlte jede Spur. Also habe ich in mit nach Hause genommen und aufgepeppelt. Laut Tierärztin ist er ein richtiges Prachtexemplar und kerngesund.
Leider haben sich bei ihm ein paar unangenehme Verhaltensmuster eingeschlichen, die ich teilweise sicherlich durch meine Reaktionen verstärkt habe. So springt er beispielsweise meiner Freundin sehr oft an die Beine, wenn diese ins Wohnzimmer kommt und sich auf das Sofa setzen will. Vorher tat er dies, wenn sie nachts aufstand um auf Toilette zu gehen. Die Krallen kommen dabei auch zum Einsatz. Zunächst haben wir es mit einer Wasserpistole versucht. Das hat ihn nicht lange beeindrucken können. Danach gabs dann eine Volldusche für jedes Vergehen (Badewanne + Duschkopf). Davon ließ er sich zwar gut beeindrucken, nur wehrte er sich zunehmens gegen den Transport ins Badezimmer. Erneute Versuche mit der Wasserspritze waren eher erfolglos. Er dreht sich weg, scheint aber unbeeindruckt. Irgendwann wurden seine Attacken so heftig, dass die Beine meiner Freundin eine reine Strichlandschaft waren. Wir haben alle möglichen harmlosen Vrianten ausprobiert, die man so im Internet finden konnte (Anfauchen, Anpusten, NEIN! brüllen), aber der Erfolg war = 0;
Da nichts zu helfen schien, haben wir es dann mit einem Stock versucht. Sobald er grundlos zuhackte hat er etwas auf den Hintern bekommen. Ich weiß, dass jetzt viele denken, "wie kannst du nur!" aber ich denke, nur Katzenbesitzer, die ähnliche Probleme haben, können verstehen, dass man sich in manchen Situationen einfach nicht anders zu verteidigen weiß. Ausserdem war da ja durchaus noch ein "halbwegs sinnvoller" Gedanke im Spiel: Der kleine hat vermutlich nie eine "Krallenerziehung" durch Artgenossen erfahren und weiß vermutlich nicht, wie sehr er einen mit seinen kleinen Messern verletzen kann. So sollte er verstehen, dass es auch für ihn Grenzen gibt und wenn er austeilt damit zu rechnen hat, dass es unangenehme Konsequenzen nach sich zieht. Andere katzen wehren sich schließlich auch. Eine kleine Besserung war zu verspüren. Ob dies nun an den Schlägen lag oder ob er allgemein ruhiger geworden ist, sei mal dahin gestellt. Ich halte persönlich selbst nicht viel davon ein Tier so zu bestrafen, doch ich wußte einfach nicht mehr, wie ich ihm sonst verständlich machen sollte, dass er zu weit gegangen ist, da nichts geholfen hatte. Ich hoffe, dass zumindest die Leser, welche kein völlig eingeengtes Sichtfeld besitzen, dies nachvollziehen können.
Damit jetzt kein falscher Eindruck von dem Kater als reißende Bestie entsteht, sei gesagt, dass er ansonsten total verschmust und menschbezogen ist. Er dackelt einem immer hinterher, wenn man den Raum wechselt, versucht immer bei einem zu sein. Kuscheleinheiten holt er sich ganz katzentypisch ab, wenn er das will. Hat er keine Lust, zeigt er es deutlich. Ab und an ignoriert man das und fängt sich dann zurecht eine Pranke ein. Nachts schläft er bei einem an den Füßen. Er fungiert mittlerweile sogar als lebendes Frühwarnsystem, wenn ich oder meine Freundin nach Hause komme. Noch bevor Sie oder ich das Treppenhaus betrete macht er bereits ein riesen Theater, mauzt herum, reibt sich an den Wänden und schmust sich sofort an die angekommene Person an. Dann könnte man meinen, er wäre die Liebenswürdigkeit in Katzenform.
Mittlerweile haben wir auch eher durch Zufall eine perfekte alternative zum Stock auf den Hintern entdeckt. Meine Freundin hatte versucht ihre Beine zu schützen, indem sie diese mit Zitrusparfum eingesprüht hat. Das hat natürlich nicht geholfen, da seine Krallen schon längst versenkt waren, bevor seine Nase nah genug an der Geruchsquelle war. Dann hatte sie eine neue Lampe mit so ner Papierummantelung gekauft. Natürlich wollte Katerchen gleich wieder seine Krallen daran ausprobieren. Also nochmal der Versuch mit besagtem Parfum und siehe da, er ergriff vor der Duftwolke panisch die Flucht. Seitdem wird das zeug in seiner Nähe immer im Raum versprüht, wenn sich eine Untat anbahnt (keine Sorge, wir sprühen ihn nie direkt an, sondern nur in die Luft).
Soweit scheint nun alles auf dem Wege der Besserung zur sein, nur habe ich nun ein wenig Ärger mit den Nachwehen der Schläge auf den Hintern. Zumindest glaube ich, dass es daher kommt, denn es ist plausibel. Es ist nicht so, dass er in irgendeinerweise Angst vor mir hätte, er ist verschmuster als eh und jeh, nur kommt es gelegentlich zu spontanen Attacken. Ich vermute er fässt irgendeine Handbewegung als Bedrohung auf und greift deshalb an.
Bestes Beispiel war heute und auch der Grund, warum ich mich mit der Bitte um Rat an euch wenden möchte:
Ich lag faulerweise auf dem Sofa und habe etwas am Laptop geschrieben (mit externer Tastatur). Katerchen kommt an und legt sich zum Schmusen mal wieder direkt auf die Tastatur. Ich ziehe diese unter ihm weg und kraule ihn etwas. Er macht sich natürlich noch breiter und liegt wieder zur Hälfte auf der weggezogenen Tastatur. Erneut ziehe ich sie unter ihm heraus und lehne sie schräg gegen die Wand. Der kleine wird nochmal ein wenig gekraul, bis er sich zusammen rollt. Nachdem er allem Anschein nach genug hatte greife ich nach der Tastatur und hebe sie über ihn rüber. Dann erfolgte der Angriff. Er hat sich richtig tief in meinem Arm festgekrallt. Ich war mir sofort bewusst, dass er sich durch irgendetwas bedroht gefühlt hat und habe trotz aller Schmerzen keine hektischen Bewegungen gemacht. Als der erste kurze Angriff vorbei war habe ich vorsichtig versucht meine Hand weg zu ziehen. Es erfolgte ein zweiter noch heftigerer Angriff. Dabei hat er mir 2 sehr tiefe und besonders lange Kratzer in der Handfläche zugefügt. Trotzdem bemüht ruhig zu bleiben, habe ich meine Hand beiseite gezogen und blieb erstmal ruhig vor ihm liegen, damit er sich beruhigen konnte und merkte, dass ich ihm doch gar nichts tun wollte. Dann bin ich aufgestanden und habe erstmal das ganze Blut weggewischt und meine Hand mit kaltem Wasser abgespühlt. Er trotte mir dabei die ganze Zeit hinterher und rieb sich an meinen Beinen. Ich muss sagen, dass ich zu dem zeitpunkt schon wieder ziemlich in Rage war, allerdings versuchte Verständnis für ihn zu haben und ihn nicht zu bestrafen. Als er mich dann allerdings nochmal am Bein anfiel, als ich mich wieder aufs Sofa setzen wollte, ist bei mir auch der Geduldsfaden gerissen, sodass er wieder was auf den Hintern bekam. Nachdem er dann Anstalten machte, sich rächen zu wollen, habe ich ihn kurzerhand im Wintergarten eingesperrt.
Zunächst möchte ich einmal für den langen Text entschuldigen. Ich wollte halt nichts auslassen. Auch nicht die Fehler die ich gemacht habe. Ich wüßte nun gern, wie ich mich am geeignetsten verhalten soll, wenn es mal wieder zur Sache geht. Wie verhalte ich mich am besten um die Situation wieder zu entschärfen und dass er merkt, dass er überreagiert hat? Auf lange Sicht soll er begreifen, dass ich ihm nichts tun werde, auch wenn es so aussehen mag. Ich bin kein Einfaltspinsel und weiß, dass sich von heut auf morgen nichts ändern wird und dass es Geduld erfordert. Ich denke das Parfum ist eine gute Lösung um ihn erstmal auf Distanz zu halten, bevor etwas passiert, nur wenn es bereits zu spät ist, brauche ich einen anderen Ansatz der uns BEIDE wieder beruhigt. Ich betone extra uns beide, denn wenn man selbst von einer Katze angegriffen wird, von der man weiß, wie böse sie einen Kratzen kann, fällt es echt nicht leicht, passiv zu bleiben und weitere Kratzer zu riskieren.
Ich hoffe der ein oder andere hier hat einen guten und venünftigen Vorschlag. Am liebsten wären mir Leute, die ähnliche Probleme mit ihrem Kater hatten und diese erfolgreich für beide Seiten lösen konnten. Abgeben kommt nicht in die Tüte und eine zweite Katze als Blitzableiter ist aufgrund der kleinen Wohnung suboptimal.
Leute die zu Hause nur ne Schmusekatze habe und keinen ungebändigten Teenagerkater, sollten sich vorher erstmal versuchen in meine Lage hineinzudenken, bevor sie vorschläge machen, denn eine kleine Katze mag man vielleicht durch ein lautes "Nein!" einschüchtern können, aber versucht das mal bei einem ausgewachsenen Königstiger, denn so verhält sich mein Kater teilweise.
Meine Freundin ist mit 3 Katzen aufgewachsen und meint auch, dass sie sowas nicht gewohnt sei. Trotz allem liebe ich die kleine Bestie über alles, ich hätte nur gern den Hulk in ihm ausgetrieben.
MfG Hoeth