Kleiner Wildfang und seine Agressionsanfälle

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  • Kleiner Wildfang und seine Agressionsanfälle Beitrag #1
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Hoeth

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Hallo zusammen,

ich habe ein paar Schwierigkeiten mit meinem 1,5 Jahre alten kastrierten Kater.

Zunächst zu seiner Vorgeschichte: Ich habe ihn in einer Lagerhalle gefunden, als er ca 6-8 Wochen alt war. Von seiner Mutter fehlte jede Spur. Also habe ich in mit nach Hause genommen und aufgepeppelt. Laut Tierärztin ist er ein richtiges Prachtexemplar und kerngesund.

Leider haben sich bei ihm ein paar unangenehme Verhaltensmuster eingeschlichen, die ich teilweise sicherlich durch meine Reaktionen verstärkt habe. So springt er beispielsweise meiner Freundin sehr oft an die Beine, wenn diese ins Wohnzimmer kommt und sich auf das Sofa setzen will. Vorher tat er dies, wenn sie nachts aufstand um auf Toilette zu gehen. Die Krallen kommen dabei auch zum Einsatz. Zunächst haben wir es mit einer Wasserpistole versucht. Das hat ihn nicht lange beeindrucken können. Danach gabs dann eine Volldusche für jedes Vergehen (Badewanne + Duschkopf). Davon ließ er sich zwar gut beeindrucken, nur wehrte er sich zunehmens gegen den Transport ins Badezimmer. Erneute Versuche mit der Wasserspritze waren eher erfolglos. Er dreht sich weg, scheint aber unbeeindruckt. Irgendwann wurden seine Attacken so heftig, dass die Beine meiner Freundin eine reine Strichlandschaft waren. Wir haben alle möglichen harmlosen Vrianten ausprobiert, die man so im Internet finden konnte (Anfauchen, Anpusten, NEIN! brüllen), aber der Erfolg war = 0;
Da nichts zu helfen schien, haben wir es dann mit einem Stock versucht. Sobald er grundlos zuhackte hat er etwas auf den Hintern bekommen. Ich weiß, dass jetzt viele denken, "wie kannst du nur!" aber ich denke, nur Katzenbesitzer, die ähnliche Probleme haben, können verstehen, dass man sich in manchen Situationen einfach nicht anders zu verteidigen weiß. Ausserdem war da ja durchaus noch ein "halbwegs sinnvoller" Gedanke im Spiel: Der kleine hat vermutlich nie eine "Krallenerziehung" durch Artgenossen erfahren und weiß vermutlich nicht, wie sehr er einen mit seinen kleinen Messern verletzen kann. So sollte er verstehen, dass es auch für ihn Grenzen gibt und wenn er austeilt damit zu rechnen hat, dass es unangenehme Konsequenzen nach sich zieht. Andere katzen wehren sich schließlich auch. Eine kleine Besserung war zu verspüren. Ob dies nun an den Schlägen lag oder ob er allgemein ruhiger geworden ist, sei mal dahin gestellt. Ich halte persönlich selbst nicht viel davon ein Tier so zu bestrafen, doch ich wußte einfach nicht mehr, wie ich ihm sonst verständlich machen sollte, dass er zu weit gegangen ist, da nichts geholfen hatte. Ich hoffe, dass zumindest die Leser, welche kein völlig eingeengtes Sichtfeld besitzen, dies nachvollziehen können.

Damit jetzt kein falscher Eindruck von dem Kater als reißende Bestie entsteht, sei gesagt, dass er ansonsten total verschmust und menschbezogen ist. Er dackelt einem immer hinterher, wenn man den Raum wechselt, versucht immer bei einem zu sein. Kuscheleinheiten holt er sich ganz katzentypisch ab, wenn er das will. Hat er keine Lust, zeigt er es deutlich. Ab und an ignoriert man das und fängt sich dann zurecht eine Pranke ein. Nachts schläft er bei einem an den Füßen. Er fungiert mittlerweile sogar als lebendes Frühwarnsystem, wenn ich oder meine Freundin nach Hause komme. Noch bevor Sie oder ich das Treppenhaus betrete macht er bereits ein riesen Theater, mauzt herum, reibt sich an den Wänden und schmust sich sofort an die angekommene Person an. Dann könnte man meinen, er wäre die Liebenswürdigkeit in Katzenform.

Mittlerweile haben wir auch eher durch Zufall eine perfekte alternative zum Stock auf den Hintern entdeckt. Meine Freundin hatte versucht ihre Beine zu schützen, indem sie diese mit Zitrusparfum eingesprüht hat. Das hat natürlich nicht geholfen, da seine Krallen schon längst versenkt waren, bevor seine Nase nah genug an der Geruchsquelle war. Dann hatte sie eine neue Lampe mit so ner Papierummantelung gekauft. Natürlich wollte Katerchen gleich wieder seine Krallen daran ausprobieren. Also nochmal der Versuch mit besagtem Parfum und siehe da, er ergriff vor der Duftwolke panisch die Flucht. Seitdem wird das zeug in seiner Nähe immer im Raum versprüht, wenn sich eine Untat anbahnt (keine Sorge, wir sprühen ihn nie direkt an, sondern nur in die Luft).

Soweit scheint nun alles auf dem Wege der Besserung zur sein, nur habe ich nun ein wenig Ärger mit den Nachwehen der Schläge auf den Hintern. Zumindest glaube ich, dass es daher kommt, denn es ist plausibel. Es ist nicht so, dass er in irgendeinerweise Angst vor mir hätte, er ist verschmuster als eh und jeh, nur kommt es gelegentlich zu spontanen Attacken. Ich vermute er fässt irgendeine Handbewegung als Bedrohung auf und greift deshalb an.

Bestes Beispiel war heute und auch der Grund, warum ich mich mit der Bitte um Rat an euch wenden möchte:

Ich lag faulerweise auf dem Sofa und habe etwas am Laptop geschrieben (mit externer Tastatur). Katerchen kommt an und legt sich zum Schmusen mal wieder direkt auf die Tastatur. Ich ziehe diese unter ihm weg und kraule ihn etwas. Er macht sich natürlich noch breiter und liegt wieder zur Hälfte auf der weggezogenen Tastatur. Erneut ziehe ich sie unter ihm heraus und lehne sie schräg gegen die Wand. Der kleine wird nochmal ein wenig gekraul, bis er sich zusammen rollt. Nachdem er allem Anschein nach genug hatte greife ich nach der Tastatur und hebe sie über ihn rüber. Dann erfolgte der Angriff. Er hat sich richtig tief in meinem Arm festgekrallt. Ich war mir sofort bewusst, dass er sich durch irgendetwas bedroht gefühlt hat und habe trotz aller Schmerzen keine hektischen Bewegungen gemacht. Als der erste kurze Angriff vorbei war habe ich vorsichtig versucht meine Hand weg zu ziehen. Es erfolgte ein zweiter noch heftigerer Angriff. Dabei hat er mir 2 sehr tiefe und besonders lange Kratzer in der Handfläche zugefügt. Trotzdem bemüht ruhig zu bleiben, habe ich meine Hand beiseite gezogen und blieb erstmal ruhig vor ihm liegen, damit er sich beruhigen konnte und merkte, dass ich ihm doch gar nichts tun wollte. Dann bin ich aufgestanden und habe erstmal das ganze Blut weggewischt und meine Hand mit kaltem Wasser abgespühlt. Er trotte mir dabei die ganze Zeit hinterher und rieb sich an meinen Beinen. Ich muss sagen, dass ich zu dem zeitpunkt schon wieder ziemlich in Rage war, allerdings versuchte Verständnis für ihn zu haben und ihn nicht zu bestrafen. Als er mich dann allerdings nochmal am Bein anfiel, als ich mich wieder aufs Sofa setzen wollte, ist bei mir auch der Geduldsfaden gerissen, sodass er wieder was auf den Hintern bekam. Nachdem er dann Anstalten machte, sich rächen zu wollen, habe ich ihn kurzerhand im Wintergarten eingesperrt.


Zunächst möchte ich einmal für den langen Text entschuldigen. Ich wollte halt nichts auslassen. Auch nicht die Fehler die ich gemacht habe. Ich wüßte nun gern, wie ich mich am geeignetsten verhalten soll, wenn es mal wieder zur Sache geht. Wie verhalte ich mich am besten um die Situation wieder zu entschärfen und dass er merkt, dass er überreagiert hat? Auf lange Sicht soll er begreifen, dass ich ihm nichts tun werde, auch wenn es so aussehen mag. Ich bin kein Einfaltspinsel und weiß, dass sich von heut auf morgen nichts ändern wird und dass es Geduld erfordert. Ich denke das Parfum ist eine gute Lösung um ihn erstmal auf Distanz zu halten, bevor etwas passiert, nur wenn es bereits zu spät ist, brauche ich einen anderen Ansatz der uns BEIDE wieder beruhigt. Ich betone extra uns beide, denn wenn man selbst von einer Katze angegriffen wird, von der man weiß, wie böse sie einen Kratzen kann, fällt es echt nicht leicht, passiv zu bleiben und weitere Kratzer zu riskieren.

Ich hoffe der ein oder andere hier hat einen guten und venünftigen Vorschlag. Am liebsten wären mir Leute, die ähnliche Probleme mit ihrem Kater hatten und diese erfolgreich für beide Seiten lösen konnten. Abgeben kommt nicht in die Tüte und eine zweite Katze als Blitzableiter ist aufgrund der kleinen Wohnung suboptimal.
Leute die zu Hause nur ne Schmusekatze habe und keinen ungebändigten Teenagerkater, sollten sich vorher erstmal versuchen in meine Lage hineinzudenken, bevor sie vorschläge machen, denn eine kleine Katze mag man vielleicht durch ein lautes "Nein!" einschüchtern können, aber versucht das mal bei einem ausgewachsenen Königstiger, denn so verhält sich mein Kater teilweise.

Meine Freundin ist mit 3 Katzen aufgewachsen und meint auch, dass sie sowas nicht gewohnt sei. Trotz allem liebe ich die kleine Bestie über alles, ich hätte nur gern den Hulk in ihm ausgetrieben.


MfG Hoeth
 
  • Kleiner Wildfang und seine Agressionsanfälle Beitrag #2
Hallo!

weißt Du eigentlich, wie zwei Kater miteinander spielen? Genau das will der arme Kerl mit euch machen - und dafür reagiert ihr mit Gewalt, gebrüll, wegsperren. er versteht echt die Welt nicht mehr, er will doch nur spielen!

klar, ein anderer Kater wäre durch sein fell geschützt und hätte da keine Kratzer, aber das ist ja nicht seine Schuld, dass die menschliche Haut nichts aushält.

Ich kann Dir nur ganz dringend raten: holt einen zweiten kater, ähnliches Alter, ähnlicher Charakter. Schon hat euer kater jemand, mit dem er raufen und balgen kann, und wird das auch reichlich ausnutzen - und zu euch vor allem zum schmusen kommen.
 
  • Kleiner Wildfang und seine Agressionsanfälle Beitrag #3
Die Ursache ist eindeutig, dass er nicht richtig sozialisiert worden ist, er hat viel zu früh seine Mutter und die Geschwister verloren und auch wenn du es gut gemeint hast, wurde er anschließend in Einzelhaltung genommen. Kitten brauchen unbedingt einen Artgenossen. Er hätte unbedingt ein anderes Kitten, welches gut sozialisiert ist, also mindestens 12 Wochen besser noch 14-16 Wochen bei der Katzenmutter und den Geschwistern aufgewachsen, als Gesellschaft gebraucht.

Viele sagen, dass die Katzenmutter ihre Kitten schon mit 5-8 Wochen verstößt, aber dass stimmt nicht, sie erzieht die Kitten. Sie lernen in dem Alter, dass sie nicht alles dürfen, dass es auch Grenzen gibt, kätzisches Sozialverhalten, wann man Zähne und Krallen einsetzen darf und wann nicht, wie fest man beim Spielen zubeißen darf und dass man die Krallen beim Spielen drin lässt, usw. usw............nicht umsonst wird hier immer wieder darauf hingewiesen, das Kitten auf keinen Fall alleine aufwachsen sollen und lange genug bei der Katzenmutter bleiben müssen und das Katzen nun mal keine Einzelgänger sind, er hätte einfach einen Artgenossen gebraucht, mit dem er auf kätzische Art hätte spielen können, Sozialkontakte pflegen usw. der Mensch ist da als Sperlingspartner für einen jungen, übermütigen Kater nicht so geeignet.

Er hat es nie gelernt, er kennt keine Grenzen. Es ihm jetzt noch beizubringen, wird ein schwieriges Unterfangen. Wichtig ist ganz konsequent sein, beschäftige dich ganz viel und intensiv mit ihm, viel kuscheln und vorallem viel Spielen und Beschäftigung, aber sobald er über die Strenge schlägt, brichst du je nachdem das Streicheln und Spielen sofort mit einem energischen "NEIN" ab und ignorierst ihn, wenn er dann später wieder kommt und kuscheln will, schmusig ist und die Krallen drin lässt, kann er ruhig auch ein Leckerli bekommen.

Wenn er richtige Angriffe startet, notfalls auch mit Wasserpistole ihn abwehren, damit er deutlich merkt, dass er dass wirklich nicht darf.

Ich würde auf jeden Fall probieren, ihn doch noch zu vergesellschaften, würde vermutlich viel bringen und dir viel Arbeit abnehmen, dass müsste aber ein super gut sozialisierter Kater im annähernd gleichen Alter sein.
 
  • Kleiner Wildfang und seine Agressionsanfälle Beitrag #4
Ja Dein "Königstiger" braucht einen "Königstigerkumpel" mit dem kann er dann das machen das Euch so weh tut. Da kommt ihr wohl nicht dran vorbei wenn ihr Euren Kater lieb habt.
Vielleich dauert die Vergesellschaftung ein wenig aber dann hat er einen Kumpel zum "Schlägern" Schmusen usw. und er wird auch bei Euch noch seine Schmuseeinheiten einholen.
 
  • Kleiner Wildfang und seine Agressionsanfälle Beitrag #5
Hallo.
Ich hab mich grad versucht mich in deine Story reinzuversetzten. du hast recht ... der erste gedanke ist der: was tut der dem Kater bloß an! aber ich glaube das einen bestimmte verhaltensmuster wirklich zur verzweiflung treiben_ und die reaktion darauf dementsprechend ist - trotzdem ist es einfach falsch. selbst das mit dem parfum halte ich nicht für gut. Ich weis nicht was du erwartest.... und wahrscheinlich findest meinen Vorschlag für völlig unmöglich ,aber vielleicht ist es ein gedankenanstoß;)
Eine Zweite Katze wäre zienlich schwierig - da sich bestimmt auch andere Katzen von seinen Atacken eingeschüchtert fühlen würden, und das Teir was ihm Paroli bietet, muss wahrscheinlich erst noch erfunden werden:?! Du musst bestimmt der tatsache ins Auge sehen, dass du einen echten Wildfang hast. (Der wahrscheinlich dazu noch echt sexuell frustriert ist:lol:). Freigang würde bestimmt vieles ändern. Warte...Ich kann es mir denken... - nicht möglich - hab ich recht? aber ne andere lösung halte ich für unwahrscheinlich. Es ist und bleibt ein Tier, auch wenn es sich in der gegenwart von Menschen wohlfühlt.

Weist du ich habe mir selbst eine Katze aus dem Tierheim geholt , Die sehr schreckhaft auf das wort Nein reagiert und ansonsten aber sehr sehr verschmust ist. Ich denke sie hat vorher keine guten Erfahrungen gemacht. Meine lösung ist : sie gar nicht erst in versuchung zu bringen... wir haben allerdings auch die Räumlichkeiten ( Haus mit Hof) ich lass sie in Ruhe sie lebt eher Passiv bei uns, so geht es ihr aber am besten!

Ich hoffe du findest hier noch einen richtigen Experten für deinen Fall - viel Glück;) Däumelinchen
 
  • Kleiner Wildfang und seine Agressionsanfälle Beitrag #6
Hallo

also erst mal, was mir unverständlich ist, du bist seit 2008 hier im Forum und kommst nicht mal auf die Idee, dich über artgerechte Katzenhaltung zu informieren?

Deine Probleme sind hausgemacht.

Zunächst ein mal die zu frühe Trennung von der Mutter, die im dem Alter dei Kitten schon mal für ein paar Stunden allein lässt.
Der Kater wurde nicht richtig sozialisiert und hat nie gelernt, seine Krallen vorsichtig einzusetzten.

Dann habt ihr ihn die ganze Zeit allein gelassen, er hatte also auch nicht die Gelegenhet das verpasste nachzuholen. Außerdem langweilt er sich zu Tode, möchte einfach nur kätzisch Spielen und genau das hat er versucht mit euch zu machen. Mit wem auch sonst.

Wie ihr dann reagiert hat, hat sein übriges getan. Der Kater ist verunsicher, befürchtet höchstwahrscheinlich jeden Moment bestraft zu werden. Ihr habt ihn damit total negativ geprägt. Das er dennoch mit euch schmust, hat nichts zu heißen. Ihm bleibt ja nichts anderes übrig, als sich an euch zu wenden.

Es wird lange dauern, dass wieder zu kitten.


Holt dem Kater einen Partner, möglichst einen KAter im gleichen Alter. Vergesellschaftet sie und lasst sie machen. Wenn er den Kater annimmt, was sicher seine Zeit dauern wird, wird er sein Spiel auf ihn richten.

Und ganz wichtig:
Hört auf ihn zu bestrafen, in welcher Form auch immer. Kein Nassspritzen mehr, kein Wegsperren, keine stinkende Duftwolke und vor allen Dingen nicht Schlagen.
Er versteht das nicht und das einzige was passiert ist das ihr euern Frust rauslassen könnt.

Schläge bringen nie etwas in der Tiererziehung
 
  • Kleiner Wildfang und seine Agressionsanfälle Beitrag #7
ich gebe meinem Vorredner in jeder hinsicht recht!

Und wo Platz für einen Kater ist , ist auch platz für einen zweiten.

Mein Stiefvater hatte auch so ein Exemplar bevor er zu uns in die Familie kam, er war Aggresief und richtig Bösartig.

Dann zogen sie zu uns und unseren drei Katzen und siehe da , es dauerte gut 4 Wochen und aus dem Bösartigem Kater wurde eine richtige liebe Schmusebacke.

Tu dir und vorallem deinem Kater den Gefallen und hole ihm einen Partener.
 
  • Kleiner Wildfang und seine Agressionsanfälle Beitrag #8
Hallo zusammen,

ich will mal versuchen auf alle Antworten einzugehen.

@Susanne: Nimm es mir nicht übel, aber ich hatte eine solch "kurzsichtige" antwort erwartet. Zum einen ist mir durchaus bewusst, dass das anfängliche Anspringen der Beine ein sog. "fehlgeleiteter Jagdtrieb" ist und keine beabsichtigte Aggression in dem Willen uns gezielt weh zu tun. Fakt ist, es tut verdammt weh und wir haben alles mögliche probiert um ihn das abzugewöhnen. Ich habe im Internet viel nachgelesen, wie man so einen Strolch wie unseren Kater in seine Schranken verweist. Die wenigsten Sachen haben geholfen und wenn dann nur ganz kurz. Bitte bedenke, dass Texte die im Internet verfasst werden schlecht dazu geeignet sind Person einschätzen zu können. Ich habe das Gefühl du denkst ich wär sowas wie ein böser tierquäler, der eine arme Katze mishandelt, weil er nicht versteht, was sie ihm sagen will. Ich kann dir nur sagen, dem ist nicht so.


"dafür reagiert ihr mit Gewalt, gebrüll, wegsperren. er versteht echt die Welt nicht mehr, er will doch nur spielen!"

Das mit dem Brüllen war von mir etwas zu blumig formuliert. Tatsächlich meinte ich dieses scharf, deutlich und laut gesprochene "Nein" was überall erwähnt wird. Würde ich in meiner Wohnung rumbrüllen, stünde höchstwahrscheinlich meine Nachbarin vor der Tür. Das wegsperren war immer nur für 10 Minuten, damit er sich beruhigen konnte. danach war er dann zumeist wieder lammfromm. Was die Gewalt angeht, fällst du denke ich in die Kategorie der Schmusekatzenbesitzer, die ich am Ende meines Posts erwähnt habe (nicht übel nehmen). Wir wollten im nur zeigen: Bis hier hin und nicht weiter, denn er hat uns (hauptsächlich meine Freundin) teilweise wirklich böse verletzt. Ich rede hier nicht von ein paar harmlosen Striemen an Armen und Beinen, bei der man mit jeder Katze zu rechnen hat, sondern wirklich tiefen ernst zu nehmenden Wunden. Ich weiß, dass sich viele sowas nicht vorstellen können, würds ehrlich gesagt auch nicht glauben, aber kann seine Kräfte einfach nicht einschätzen. Von allen anderen Sachen ließ er sich einfach nicht abschrecken.

Aber das ist jetzt auch egal, denn ich bin mir durchaus bewußt, dass es nicht ideal ist. Ich habe auch mehrfach erwähnt, dass es ein Fehler war. Du mußt nur verstehen, es war kein "ich prügel den kater so lange bis er macht was ich sage" sondern viel mehr ein Versuch sich selbst zu schützen indem er seine Grenzen kennen lernt. Wäre es anders gewesen, würde er wohl kaum noch so viel vertrauen uns gegenüber zeigen, wie er es nunmal tut.

Eine zweite Katze wäre in der kleinen Wohnung wirklich ungünstig, denn wenn die beiden mal Zoff haben, können sie einander nicht aus dem Weg gehen und ich glaube ehrlich gesagt auch nicht, dass ein Fell for den heftigen Tritten, die er mit seinen Hinterläufen austeilt noch schützt.

Im Übrigen zeigt er sehr deutlich wenn er spielen will. In der Hinsicht habe ich das Gefühl mir eher einen Hund angelacht zu haben :(. Er kommt immer mit dem Spielzeug seiner Wahl an und will dann dass man es wirft. :?: Wir powern ihn auch regelmäßig aus. Dafür haben wir so ne Katzendecke in der er sich so sehr festkrallt, dass man ihn damit hochheben kann.

@simpat

Ja, das mit der fehlenden Sozialisierung ist mir durchaus bewusst. Ließ sich aber nunmal nicht ändern. Ich habe ihn ganz alleine in einer Gerümpelkammer neben unserer Uni-Werkstatt gefunden. Eigentlich wollten wir ihn erst weiter geben, da einen Monat zuvor meine letzte Farbmaus gestorben war, (von der Maus auf die Katze gekommen ;) ) aber nach einem Abend mit ihm war das nicht mehr möglich. An eine zweite Katze wurde aufgrund der Wohnungsgröße (48m²) verzichtet. Ich hoffe, dass sich das in einem Jahr ändert, dann kann man über eine zweite Katze nachdenken um ihn in Sachen Sozialverhalten nachzuschulen.
Die von dir genannten Methoden haben wir schon ausprobiert... leider ließ er sich nicht im geringsten beeindrucken.

@Däumelinchen
Endlich wer, der Begriffen hat, dass ich kein böser Mensch bin! Ich weiß ja, dass es falsch war, aber ich sag mal, selbst der friedlichste mensch läßt sich nicht unendlich lange Treten ohne sich zu wehren. Aber da es jetzt wie gesagt mit ihm schon deutlich besser geworden ist, kommt es eigentlich auch nicht mehr vor, dass wir ihn hauen, nur heute ist es seit langer Zeit mal wieder passiert. (siehe erster Beitrag) Du hast gefragt, was ich erwarte: naja, wie bereits erwähnt, wenn er zuhacken tut (ich meine jetzt einen richtigen Angriff und kein gespiele), würde ich gerne ein paar tipps haben, wie ich zum beispiel meine hand aus den Gefahrenbereich kriege, ohne dass er ein zweites mal zu hackt. Wie kann ich eine bereits aus dem Ruder gelaufene Situation wieder gut entschärfen, sodass wir möglichst beide ohne weitere Blessuren aus der Sache heraus kommen. Ich erhoffe mir, dass so diese "Schreckangriffe" nachlassen und vielleicht sogar aufhören, denn im Grude ist das Leben mit ihm mittlerweile einfach wunderbar. Nur diese plötzlichen, extrem heftigen Angriffe trüben das Bild etwas (ja, ich weiß, dass diese sicher auch teilweise oder ganz Kosequenzen aus der zeit sind, wo er was auf den hintern bekommen hat)

MfG Hoeth
 
  • Kleiner Wildfang und seine Agressionsanfälle Beitrag #9
Puh also vieles was ich nun auch sagen würde, wurde ja schon gesagt...allerdings....

Selbst bei einer Wohnung von 48m² kann man einer zweiten Katze ein zu Hause bieten ;) Katzen nutzen die Räumlichkeiten 3 dimensional.... ein großer deckenhoher Kratzbaum rein... und andere viele Möglichkeiten die in die Höhe gehen und das Katzenleben ist ein Genuss ;) Meine beiden hier lieben es einfach über die Schränke zu hüpfen...von Schrank zu Schrank...rauf runter und wieder hoch.... das finden sie sogar besser wie den großen Kratzbaum ;)

Gibt auch CatWalks...so Bretter für die Wand =)
 
  • Kleiner Wildfang und seine Agressionsanfälle Beitrag #10
Huhu!

Das wichtigste zum Thema wurde eigentlich schon gesagt. Ich möchte mal trotzdem noch auf einige Passagen von dir eingehen.


@Susanne: Nimm es mir nicht übel, aber ich hatte eine solch "kurzsichtige" antwort erwartet. Zum einen ist mir durchaus bewusst, dass das anfängliche Anspringen der Beine ein sog. "fehlgeleiteter Jagdtrieb" ist und keine beabsichtigte Aggression in dem Willen uns gezielt weh zu tun. Fakt ist, es tut verdammt weh und wir haben alles mögliche probiert um ihn das abzugewöhnen. Ich habe im Internet viel nachgelesen, wie man so einen Strolch wie unseren Kater in seine Schranken verweist. Die wenigsten Sachen haben geholfen und wenn dann nur ganz kurz.


Es ist in erster Linie erst mal kein Jagdtrieb, sondern ein Spieltrieb. Dass es weh tut glaube ich dir, ebenso wie die Tatsache, dass du weißt, dass er das nicht böse meint. Allerdings ist da eben die einzige wirkliche Lösung ein Spielkamerad und das hast du eben nicht ausprobiert. ;)
Was Susanne hier versucht dir näher zu bringen ist vor allem, dass du den Kater eben nicht so einfach „in seine Schranken verweisen“ kannst. Eben WEIL er nicht versteht, was er falsch macht und es nicht verstehen kann, wieso er jetzt für sein Verhalten bestraft wird oder du böse auf ihn bist. Für ihn ist das ganz normales Spielverhalten, er kann nicht verstehen, dass dir das weh tut, weil es in seiner Natur liegt mit seinen Artgenossen so ruppig zu spielen.

"dafür reagiert ihr mit Gewalt, gebrüll, wegsperren. er versteht echt die Welt nicht mehr, er will doch nur spielen!"

Das mit dem Brüllen war von mir etwas zu blumig formuliert. Tatsächlich meinte ich dieses scharf, deutlich und laut gesprochene "Nein" was überall erwähnt wird. Würde ich in meiner Wohnung rumbrüllen, stünde höchstwahrscheinlich meine Nachbarin vor der Tür. Das wegsperren war immer nur für 10 Minuten, damit er sich beruhigen konnte. danach war er dann zumeist wieder lammfromm.


Ich denke auch dieser Abschnitt war von Susanne extra etwas überspitzt dargestellt, damit du einfach ein Gefühl dafür bekommst, wie sich dein Kater dabei fühlt. Für ihn ist deine Reaktion einfach total unverständlich und unangenehm.



Eine zweite Katze wäre in der kleinen Wohnung wirklich ungünstig, denn wenn die beiden mal Zoff haben, können sie einander nicht aus dem Weg gehen und ich glaube ehrlich gesagt auch nicht, dass ein Fell for den heftigen Tritten, die er mit seinen Hinterläufen austeilt noch schützt.


Es heißt nicht umsonst, wo eine Katze Platz hat, haben auch zwei Platz. Auch in einer kleinen Wohnung können sich zwei Katzen im Notfall gut aus dem Weg gehen. Da musst du ihnen eben ein paar Versteckmöglichkeiten bieten, das ist alles gar kein Problem.
Und Kater spielen eben so ruppig – und wenn es einem zweiten Kater zu viel werden würde, da könnte er deinen Wildfang immer noch auf eine Art zurechtweisen und erziehen, die dein Kater auch versteht – auf Katzenart eben.


Im Übrigen zeigt er sehr deutlich wenn er spielen will. In der Hinsicht habe ich das Gefühl mir eher einen Hund angelacht zu haben :(. Er kommt immer mit dem Spielzeug seiner Wahl an und will dann dass man es wirft. :?: Wir powern ihn auch regelmäßig aus. Dafür haben wir so ne Katzendecke in der er sich so sehr festkrallt, dass man ihn damit hochheben kann.
Das ist aber einfach eine andere Art von Spielen. Du kannst eben nicht wie eine Katze mit ihm spielen und genau das fehlt ihm, auch wenn er sonst super von euch beschäftigt wird. Wir haben im Übrigen auch so einen hundeähnlichen Kater, der es liebt zu apportieren und ständig sein Mäuschen herbringt. Trotzdem hat er auch immer mit seinem Bruder wilde Raufspiele gespielt. Er hat beide Arten von Spiel gebraucht, hat er nur eine bekommen war er absolut unglücklich.

Ja, das mit der fehlenden Sozialisierung ist mir durchaus bewusst. Ließ sich aber nunmal nicht ändern. Ich habe ihn ganz alleine in einer Gerümpelkammer neben unserer Uni-Werkstatt gefunden. Eigentlich wollten wir ihn erst weiter geben, da einen Monat zuvor meine letzte Farbmaus gestorben war, (von der Maus auf die Katze gekommen ;) ) aber nach einem Abend mit ihm war das nicht mehr möglich.


Also ich bin mir eigentlich ziemlich sicher, dass sich das hätte ändern lassen, wenn ihr euch richtig informiert hättet und es gewollt hättet. ;) Letztendlich ist es aber auch egal, sich jetzt darüber zu streiten, da es jetzt sowieso zu spät ist. Jetzt geht es darum, die entstandenen Fehler so gering wie möglich zu halten.
An eine zweite Katze wurde aufgrund der Wohnungsgröße (48m²) verzichtet. Ich hoffe, dass sich das in einem Jahr ändert, dann kann man über eine zweite Katze nachdenken um ihn in Sachen Sozialverhalten nachzuschulen.


48m² sind wirklich mehr als ausreichend für zwei Katzen!!! Hier halten User sogar z.T. 3 Katzen auf knapp 30m² und die sind auch glücklich damit. Lieber zwei Katzen in einer kleinen Wohnung als eine einsame unglückliche in einem Riesenpalast! Deswegen bitte, bitte, bitte, bitte wartet damit jetzt nicht noch ein Jahr oder noch länger mit einem Artgenossen. Je länger ihr wartet desto schwieriger wird die Vergesellschaftung und desto schwieriger wird es auch, eurem Kater die angewöhnten Verhaltensweisen wieder auszutreiben. 48m² sind wirklich mehr als genug für zwei Katzen und da haben sie auch genug Platz um einander gegebenenfalls aus dem Weg zu gehen.
Wichtig wäre eben nur, dass ihr euch dann als Zweitkatze keine verschüchterte, ängstliche Katze holt, sondern eben genauso einen wilden Raufbold, der es mit eurem Kater auch aufnehmen kann.
 
  • Kleiner Wildfang und seine Agressionsanfälle Beitrag #11
@simpat
Ja, das mit der fehlenden Sozialisierung ist mir durchaus bewusst. Ließ sich aber nunmal nicht ändern. Ich habe ihn ganz alleine in einer Gerümpelkammer neben unserer Uni-Werkstatt gefunden. Eigentlich wollten wir ihn erst weiter geben, da einen Monat zuvor meine letzte Farbmaus gestorben war, (von der Maus auf die Katze gekommen ;) ) aber nach einem Abend mit ihm war das nicht mehr möglich. An eine zweite Katze wurde aufgrund der Wohnungsgröße (48m²) verzichtet. Ich hoffe, dass sich das in einem Jahr ändert, dann kann man über eine zweite Katze nachdenken um ihn in Sachen Sozialverhalten nachzuschulen.
Die von dir genannten Methoden haben wir schon ausprobiert... leider ließ er sich nicht im geringsten beeindrucken.

Hast du wirklich über eine zweite Katze nachgedacht??? und dich auch informiert wie wichtig dass für ihn und seine Entwicklung gewesen wäre und es dann trotzdem mit Absicht nicht gemacht??? Ehrlich, dann hättest du besser ein gutes Zuhause für ihn gesucht, wo er nicht hätte allein aufwachsen müssen.

Bei mir sind es 3 Katzen auf gut 50 m² und es klappt bestens, klar waren nur zwei geplant, weil man Katzen ja nicht alleine halten soll, aber dann hat der Kater die Kätzin zu arg beansprucht, weil er mit ihr raufen wollte und so ist dann halt noch ein zweiter Kater als Raufkumpane für Murphy eingezogen und jetzt sind die ein tolles Trio, die jagen zu dritt durch die Bude, sich gegenseitig die Kratzbäume rauf und runter und wenn die Kater anfangen zu balgen bzw. es meiner Sue zu wild wird, dann zieht sie sich zurück und schaut den beiden Katern bei ihrem wilden Treiben zu. Man muss nur dreidimensional denken, dann kann man auch 48 m² katzengerecht einrichten für zwei Katzen, dass ist nicht das Problem, du musst es nur wollen und hättest du ernsthaft darüber nachgedacht und dich auch informiert, dann wüßtest du dass schon längst. Du solltest nicht erst bis zu einem Umzug mit dem zweiten Kater warten, je länger du wartest, je länger dein Kater allein bleiben muss, desto schwieriger wird die Vergesellschaftung.

Bitte keine Strafaktionen mehr gegen ihn, eine Wasserpistole sollte das äußerste Mittel sein und auch nur im Notfall angewendet und wenn es nicht klappt, tut es mir leid, die Probleme sind wirklich von dir und durch die Einzelhaltung selbst gemacht, dafür darfst du jetzt nicht ihn bestrafen, er kann nichts dafür. Versuche ihn noch mehr Selbstbeschäftigungsspielzeug anzubieten und vorallem musst du dich noch mehr mit ihm beschäftigen und ihn entsprechend auspowern, der ist u.a. einfach zuviel allein und hat niemand zum Spielen und Toben, aber dass ist auch keine Lösung auf Dauer, der Mensch kann den Artgenossen nun mal nicht ersetzen.
 
  • Kleiner Wildfang und seine Agressionsanfälle Beitrag #12
Du kannst es drehen und wenden wie Du willst. Du wirst nicht drumherum kommen, es gibt keine andere vernünftige Lösung als die von uns
Angebotene eines 2. Wildfanges. Die Wohnungsgröße, die ja anscheinend für eine Katze reicht, reicht auch für 2.....
und es gibt nix Schöneres als 2 wilden Kerlen beim Spielen zuzusehen. (wesentlich besser als selber ein Teil eines solchen Spieles zu sein).
Da brauchst kein Fernsehen mehr zur Unterhaltung :D
 
  • Kleiner Wildfang und seine Agressionsanfälle Beitrag #14
Keine Sorge, ich weiß durchaus, wie es sich anfühlt, eine 4,5 Kilo Katze mit den Krallen so im Bein hängen zu haben, dass sie nicht abrutscht. Dumm nur, wenn man kurze Hosen anhat und erst mal nach dem Verbandskasten suchen muss, weil es blutet wie Sau - wer da eine Jeans trägt ist dagegen gut geschützt, ebenso geht es einem befellten Katzentier.

Natürlich staut sich bei einem halter da auch Verzweiflung und Aggression an, aber ehrlicherweise hält sich mein Mitgefühl in Grenzen, ist das problem doch hausgemacht - wenn ich eine Katze finde und behalte, dann entweder richtig, mit Artgenossen und allem was dazu gehört, oder ich suche ihr schleunigst ein wirklich artgerechtes Zuhause. Wenn ich hier im Forum 3x die Woche höre, dass jemand ein Tier vor dem sicheren Tod bewahrt hat, und das nun als Rechtfertigung dafür herhalten muss, dass das Tier seitdem über jahre hinweg unter traurigen Bedingungen leben muss, kriege ich echt zu viel.

Die Wohnung - nun, entweder, sie ist zu klein für eine Katze, oder sie reicht auch für zwei. Solange alle Räume zugänglich sind und möglichst dreidimensional nutzbar (also zugang auch auf Schränke oben drauf, Catwalks, Kratzbäume, keine Tabuzonen) ist das auch für zwei katzen ok.

Solange er niemand hat, mit dem er richtig auf Katerart raufen kann wird er weiter sich an euch vergreifen. Dann wird er mit Gewalt gemaßregelt und ist danach verunsichert und kommt wieder angeschlichen, man weiß ja nie, wann der unberechenbare zweibeiner wieder ausrastet. Würde mich persönlich nicht wundern, wenn er seiner Verunsicherung bald durch Pfützen Ausdruck verleihen würde. vielleicht auch begleitet von Blasenentzündung, harngries und ähnlichen Späßen. So ein Stress macht auch ihn krank.
 
  • Kleiner Wildfang und seine Agressionsanfälle Beitrag #15
Hallo Hoeth!

Du suchst nach Leuten mit ähnlichen Erfahrungen?
Du suchst nach Leuten mit genau denselben Monsterkatzen?

*handheb*
Hier bin ich!

Das Verhalten der Katze passt sozusagen bis ins kleinste Detail zu meiner Großen, ebenso wie die äußeren Umstände: Einzelkatze, Angreifen von Beinen, blutige Kratzen, auch diese spontanen Angriffe mit Hand zurückziehen und erneuten Angriffen - jap, da erkenne ich meine Große wieder.
Ich habe sie als Kind durchsetzen können und zu spät meinen Fehler erkannt. Eine zweite Katze kam für meine Eltern nicht in Frage, nachdem die Erste so ein aggressives Verhalten an den Tag legte.
Hände, Unterarme, Füße bis zu den Knien - durchgehend blutige Kratzer, teilweise ganz schön tief.
Meine beste Freundin hat sich Nachts nicht alleine aus dem Zimmer getraut, wenn sie bei mir geschlafen hat.

Reicht dir das aus an Parallelen?
Ich hoffe.

Ob ich Verständnis für deine Verzweiflung habe?
Ja.

Ob ich deine Reaktionen verstehen kann?
In keinster Weise.

Ich liebe meine Katze. Ich weiß, dass ich an ihrem Verhalten Schuld habe.
Ich würde ihr eher die zweite Hand hinhalten, als sie gegen sie zu erheben.

Weißt du, wie fein die Nase einer Katze ist?
Wie wenig sie versteht, wofür du sie bestrafst?
Weißt du überhaupt, was du deiner Katze hier antust?

Du siehst keine Alternativen?
Ich kann dir sagen, wie ich auf solche Attacken reagiert habe: Hand geschützt (Ärmel des Pullovers vorgezogen, Decke, Handschuhe, ...) und dann wurde gespielt. Jap, ich habe teils auch durch Ärmel und Co noch Bissspuren abbekommen, aber das könnte man sicher auch vermeiden. Vor allem konnte die Katze sich abreagieren und zwar ohne die geringste Form von Bestrafung.
Gegen Attacken am Abend hilft die Mitnahme eines Kopfkissens - und zwar nicht um nach der Katze zu schlagen, sondern als Schutzschild. Du wirst sehen, der Kater greift kein Kissen an. ;)

Ob das auf Dauer etwas hilft?
Nun, es wurde hier schon das Eine oder andere Mal erwähnt, unsere Katzen haben Defizite in der Sozialisierung mit anderen Katzen.
Das ist Nichts, das du mit Erziehungsmaßnahmen ausbügeln kannst.
Ich könnte hier ausführlicher werden, aber belassen wir es dabei. Ich hatte Jahrelang Zeit um mich mit dem Thema auseinander zu setzen. Investiere deine Zeit und Energie sinnvoller.

Ob meine Katze noch immer ein aggressives Wrack ist?
Nein.

Warum?
Weil ich vor einigen Jahren meinen größten Fehler in der Katzenhaltung ein für allemal korrigieren konnte: ich habe eine Zweitkatze durchgesetzt.

Nach so vielen Jahren Einzelhaltung war die Vergesellschaftung Horror. Es hat nicht Wochen, sondern Monate gedauert und bis heute habe ich meine Große noch nie mit den anderen Katzen kuscheln sehen.
Sie wird nie das aufholen können, was ich ihr als Kind angetan habe.

Aber sie hat viel gelernt, ist ausgeglichener geworden und benutzt nur noch in höchst seltenen Fällen die Krallen.
Sie sucht die Nähe und den Kontakt zu den anderen Katzen. Wie gesagt, zum Kuscheln hat es nie gereicht, aber man merkt deutlich, dass sie ihre Artgenossen braucht.

Freigang hatte sie übrigens von Anfang an. Da sie aber fremde Katzen Draußen nur als Eindringlinge in ihr Revier wahrgenommen hat, konnte sie von diesen Kontakten nie profitieren.

Fazit:
Du hast zwei Möglichkeiten. Zwei. Keine mehr und keine weniger. Sorry.

1. Du holst dir eine Zweitkatze. Wenn deine Wohnung für eine Katze groß genug ist, ist sie das auch für zwei. Wohnungen können für eine Katze zu klein sein, aber nicht für zwei.
Und wenn du einen Rat von mir wills: warte nicht zu lange! Noch ist dein Kater ziemlich jung, je länger du wartest, desto schwieriger wird eine Vergesellschaftung werden!

2. Du gibst den Kater ab.
Was ich für suboptimal halte, denn wenn er einmal im Tierheim landet, wird er da mit hoher Wahrscheinlichkeit nie wieder raus kommen. Menschen nehmen viele Arten von Katzen, aber für Katzen, die Menschen anfallen, haben nur die wenigsten Verständnis!

Das war's von meiner Seite.
Ich hoffe, du hast den Mut, auf deinen Fehler angemessen zu reagieren und den Kater nicht weiter dafür büßen zu lassen.

LG
by blackcat
 
  • Kleiner Wildfang und seine Agressionsanfälle Beitrag #16
Oh je ihr seid echt unglaublich... wie schön ist es in vielen Foren immer zu beobachten...

Erzähl eine Geschichte und spar kritische Details aus: Die Leute sind in der lage (zumindest oft) vernünftig zu reden.

Erzähl die Wahrheit und gestehe Fehler ein: Ich hoffe du hast eine Rüstung gegen all die fliegenden Steine an.


Ich finde es echt großartig. Ihr predigt hier, man soll blos nicht bestrafen und der reuhige Sünder der versucht es besser zu machen wird natürlich verbal zerfleischt... :roll: Der ein oder andere mag von mir ja denken ich wär ein gewaltätiges A.... . Ihr würdet euch was wundern, wenn ihr mich kennen lernen würdet... Ich spar mir mal an der Stelle das allseits bekannte Jesus-zitat mit dem Stein und so, da ich kein großer Freund von Religionen jeglicher Art bin, aber das tut hier nichts zur Sache. Vielleicht mag es in dem Text so rüber kommen, aber er hat nicht jeden Tag was auf den Hintern bekommen und auch nicht wenn er einem unsanft ans Bein gesprungen ist, sondern wirklich nur wenn er wirklich agressiv vorging und nicht richtig ablassen wollte. Das war nicht wirklich oft. Sicher ist wenn man es so nimmt, jedes Mal, einmal zu viel. Und gerade weil ich selbst eigentlich versuche Gewalt zu vermeiden, suche ich ja hier um Rat. Will das keiner begreifen?
Für die lieben Steineschmeißer, die da fern von jeglichem Geschehen sitzen, stellt es sich natürlich immer total einfach und sonnenklar dar. Fahrt doch mal nach Israel und erklärt nem Israeliten, dass sie doch gefälligst aufhören sollen die armen Palestinenser zu beschießen (oder anders herum). Wär mal audf deren Reaktion gespannt. Was ich damit sagen will ist, ich habe euch einen kurzen Einblick gegeben, was hier so los ist und schon meint ein Großteil hier gleich mich als dummen Trottel darstellen zu können, der sich nicht informiert, latent gewalttätig ist und vermutlich noch nicht mal einen Hauptschulabschluss hat ...
So, sorry, ich mußte mir mal irgendwie Luft machen... Es ist nicht immer alles schwarz weiß, auch wenn es so aussieht und vielleicht sollte sich ein Großteil von euch mal den Leitspruch der deutschen Justiz zu Herzen nehmen: " Im Zweifel für den angeklagten"

(PS: ich spar mir mal diejenigen namentlich zu nennen, die sich NICHT angesprochen fühlen sollten, waren einige);)

Nachdem jetzt hoffentlich nicht schon alle 3 Textpassagen des obigen Blockes in ihrer Quote-Liste haben möchte ich versuchen hier unter folgenden Annahmen sachlich weiter zu diskutieren:

1. ich bin kein völliger Idiot
2. ich bin kein gewalttätiger Mensch
3. ich hatte zwar meine Gründe aber ein Teil meiner Handlungen war grundlegend falsch und kontraproduktiv
4. Ich liebe meinen Kater und will ihm nichts Böses

Wie bereits in meiner ersten Antwort werde ich mal wieder auf jeden Post versuchen einzugehen. Bei Beiträgen mit selben Inhalt, spar ich es mir einfach mal darauf einzugehen.

@lucian:
Ich habe mich hier 2008 angemeldet, weil ich fragen zu Farbmäusen hatte. Habe damals 4 Weibchen aus nem Großmarkt gekauft und natürlich war eine schwanger. Großtiermärkte sind wohl für Mäusefreunde ein absolutes No-Go und gelten als Kapitalverbrechen, da sie die Tiere nie artgerecht unterbringen. Anstatt die Männchen (3 Stück) des Wurfes zurück zu geben oder wie manch einer es tun würde auszusetzen, habe ich sie alle drei für jeweils 40 Euro kastrieren lassen (bei nem Studentengehalt von unter 400 Euro) und einen riesen Käfig selbst gebaut. Ja, auch da habe ich anfangs Fehler gemacht, doch schnell dazu gelernt.
Nun zu meinem Kater:
Ich hatte ausgiebig mit der Tierärztin gesprochen, zu der ich ihn am ersten Tag gebracht habe. Sie hatte mir gesagt, dass man bei einem Wildfang nie wissen kann wie er sich entwickeln wird. Generell immer 2 Katzen zu halten ist im übrigen auch nicht richtig, da es genug Tiere gibt die reine Einzelgänger sind und da kann es in einer kleinen Wohnung schnell zu großen Problemen kommen, aber das nur am Rande. Sie fragte mich auch, ob ich vor hätte mir eine zweite katze zuzulegen. Ich habe sie gefragt, ob es ein "Muss" ist, worauf sie mir sagte, dass es vieles einfacher machen würde, aber kein Zwang ist, wenn man sich regelmäßig mit dem Tier beschäftigt.
Im übrigen möchte ich hier nochmals betonen, dass er jetzt nicht bei jeder Handbewegung in Panik ausbricht. Es kommt wirklich selten vor, dass er wie in dem Bericht des Eingangspostes eine Lage fehlinterpretiert und sich dann vermeindlich bedroht fühlt. Um genau zu sein ist das erst 2 Mal pasiert, aber dann war es immer ziemlich heftig. Woher das kommt, braucht ihr mir nicht sagen, denn das habt ihr bereits und das habe ich auch schon selbst festgestellt. (Siehe Eingangspost)

"Das er dennoch mit euch schmust, hat nichts zu heißen. Ihm bleibt ja nichts anderes übrig, als sich an euch zu wenden."

Das mag schon stimmen, aber du kannst mir gerne glauben, bei mir und meinem Kater sind noch längst nicht alle Äpfel vom Baum gefallen und das ist auch nicht das Problem. Eher die Konfliktschlichtung, wenn es dazu kommt. Ich Achte natürlich immer auf seine Körpersprache und versuche ihn nicht zu provozieren, nur bei schlagartigen Stimmungswechseln durch ein Misverständnis geht das nunmal nicht. Anhand meiner Arme vor dem Angriff von Heute hätte niemand gedacht, dass ich ne Katze zu Hause hätte.

"Hört auf ihn zu bestrafen, in welcher Form auch immer. Kein Nassspritzen mehr, kein Wegsperren, keine stinkende Duftwolke und vor allen Dingen nicht Schlagen.
Er versteht das nicht und das einzige was passiert ist das ihr euern Frust rauslassen könnt."

Ich weiß nicht wie du darauf kommst, dass wir unseren frust an ihm auslassen. Das ist keineswegs der Fall. Und was das bestrafen angeht muss ich dir, und das wird auch jeder seriöse Tierpsychologe, widersprechen. Ein Tier kann sehr wohl eine Strafe mit einer handlung in Verbindung bringen. Katzen können das sogar besser als Hunde. Strafen sind das beste Mittel um einen Tier die Grenzen aufzeigen, solange diese angemessen sind und vom Tier zugeordnet werden können. Das meine Methoden teilweise mehr als ungeeignet waren will ich hier nicht bestreiten. Belohnungssysteme sind bei Tieren sehr viel ineffektiver wenn man negative Interaktionen unterbinden will. Wie wilst du einem Tier verständlich machen, dass es gerade dafür belohnt wurde, dass es dich nicht gekratzt hat?

@Fuexle

Ersteinmal vielen dank für deine sachliche Schreibweise, ich weiß das zu schätzen. Viele Leuten haben immer eine sehr ideale Denkweise von sich selbst und glauben, dass ihnen sowas nie passieren könnte (selbst wenn es schon passiert ist).
Nun mal zu der Sache mit der zweiten Katze. Es ist ja nicht so, dass man nicht schonmal drüber nachgedacht hat. Effektiv hat der großteil ja recht, wenn er sagt, dass es keine andere Lösung gibt, aber eben nur für diesen einen Fall. Meine Nachbarin unter mir hat auch einen Kater, und der ist allem Anschein nach auch sehr zufrieden mit seiner Situation. (Laut Aussage meiner nachbarin) Egal. Es gibt noch einige Probleme die ich sehe, die bisher dagegen gesprochen haben, von der Wohnungsgröße mal abgesehen. Zum einen kann ich meinen Kater nicht mehr in die Küche lassen, wodurch sich der effektive Nutzraum schonmal auf 36m² reduziert. Der Grund dafür ist, dass er durch seinen "ausgemärgelten" Zustand, den er beim Auffinden hatte, vermutlich nachhaltig geprägt wurde. Soll heißen er frißt alles, was nicht Niet- und Nagelfest ist. Das umfasst auch den Mülleimer und dessen Inhalt und da landen auch mal Sachen drinnen, die Katzen garantiert nicht gut tun. Die Spühle leckt er auch regelmäßig aus, wenn wir nicht aufpassen. Seine Fressgier ist so groß, dass er einem teilweise die Sachen vom Teller klaut oder sich auf Dinge stürzt, die herunterfallen und diese sofort herunterschluckt. Ich sperre ihn sogar kurz ein, wenn ich mal ne Paracetamol schlucke, aus Angst sie könnte mir aus versehen herunterfallen. Das führt uns auch schon zum zweiten Problem, dass mir durch den Kopf geht. Futterneid. Er hat mich damals regelmäßig angegriffen, wenn ich ihm nicht sofort nach dem Aufstehen sein Futter gemacht habe. Mittlerweile ist das besser geworden, wir haben da unser morgentliches Ritual und alles ist gut. Nur was passiert, wenn aufeinmal ein Konkurrent um das Fressen mit dabei ist? Notlösung, getrenntes Fressen... ich weiß.

Alls Zwischenfazit kann ich sagen, dass ich mal mit meiner Freundin über eine zweite Katze sprechen werde (ist ja bald Weihnachten). Das Hauptargument dagegen war die kleine Wohnung. Mit der Vergesellschaftung wird das hier garantiert nicht einfach, da es faktisch nur eine Möglichkeit gibt, die beiden Anfangs zu trennen. Einer darf sich auf ca 9m² beengt fühlen, während der andere von den restlichen 39m² nur den einen vor der Tür nutzt.

@blackcat
Schön, dass sich endlich mal wer meldet, der/die mit dem Problem vertraut ist. Auch wenn ich deinen Post gerade erst gelsen habe und hier schon wieder stundenlang schreibe. Das du kein Verständnis für mein Handeln hast, nehme ich mal als Aussage hin, aber bedenke bitte, dass auch wenn deine Katze sich ähnlich verhalten hat, das alles immer Situations- und Personenabhängig ist. Mag sein, dass du jemand bist, der wirklich immer einen kühlen Kopf behalten kann. Wenn dem so ist, meine aufrechte Bewunderung. Die meisten Menschen können das nicht, und ich wette mit dir, dass einige hier im Forum, die gern mit dem Finger auf andere Zeigen in den selben Situationen in denen ich mich befunden habe weitaus schlimmer agiert hätten. Die meisten Menschen glauben von sich sowas ähnliches wie "perfekt" zu sein. Ist wohl so ne Art Selbstschutzmechanismus. Ich hingegen versuch über mein Handeln nachzudenken und mir meine Fehler einzugestehen, auch vor anderen. Das hat dazu geführt, dass ich hier im Forum mit der Bitte um Rat an die Leserschaft gewendet habe. Ich habe von Anfang an gesagt, dass ich was falsch gemacht habe. Jetzt schau mal in die anderen beiträge was da so geschrieben wurde... Wundert es einen da noch, dass heutzutage kaum noch einer den Mut hat offen mit den eigenen Fehlern umzugehen? Anstatt zu sagen: "okay, du weißt ja was du falsch gemacht hast, so und so ist es richtig und so machst du es wieder gut", werden fleißig die Steine geschmissen... ich weiche mal wieder vom Thema ab...
Ich kann dir sagen, auch wenn sich die Dinge im Eingangspost vielleicht auf den ersten Blick schlimm anhören mögen und so als wäre alles vollkommen aus den Fugen geraten, so sehr schlimm ist es nicht. Natürlich habe ich nur die extremfälle geschildert, da diese ja auch der Grund für dieses Forenthema sind. Wenn ich meinen ganzen Alltag mit dem kater hier schildern würde, wäre ich im Leben nie fertig mit schreiben. Ich habe lediglich festgestellt, dass ich einen falschen Weg eingeschlagen habe und versuche davon nun wieder zurück auf den richtigen zu kommen bevor es zu spät ist. Kommentare wie "du Depp, hättest mal auf den Wegweiser geachtet" sind da völlig kontraproduktiv". (Das betrifft im übrigen nicht dich :) )

Wie gesagt, ich werde die Lösung mit der zweiten Katze mal genauer durchdenken. Trotz aller Schwierigkeiten würde sich da sicher ne Lösung finden. Dennoch wäre mal ein Rat zur Situationsentschärfung sinnvoll, denn ich habe auch keine Lust sein menschlicher Kratzbaum zu sein, bis evtl eine zweite Katze da ist. Naja, wenn er seinen gewohnten Zyklus einhält, habe ich noch 3 Wochen.

So es ist spät, ich habe mal wieder viel zu viel geschrieben, mich mindestens 3 Male wiederholt und vermutlich stellenweise nur unverständliches Zeug von mir gegeben. Ich werde jetzt ins Bett gehen und den kleinen mitnehmen. Hoffe er legt sich heute mal nicht in die Mitte. Dem Rest wünsche ich eine gute nacht und hoffe, ihr lasst euch mal durch den Kopf gehen, dass keiner unfehlbar ist. Manchmal befindet man sich schneller in einer ungewohnten Lage, als einem lieb ist und Prinzipien und idealisierte Selbstbilder sind bekanntlicherweise das erste was dann Flöten geht.

MfG Hoeth

PS: Ich möchte mich entschuldigen, wenn sich der ein oder andere durch einige meiner Aussagen in irgendeiner Weise angegriffen oder Verletzt fühlt. Das ist und war nicht meine Absicht. Doch bei so viel Verständnis, wie ihr für eure katzen habt sollte es doch auch möglich sein einen Menschen zu verstehen. Letztendlich wehre ich mich auch nur auf dem Rücken liegen mit ausgefahrenen Krallen gegen Vorwürfe und Vorverurteilung.
 
  • Kleiner Wildfang und seine Agressionsanfälle Beitrag #17
Lieber Hoeth,

nur mal um es klar zu stellen: dein Problem ist geradezu klassisch. Genau diese Geschichte haben wir hier in einigen Variationen schon Dutzende Male gelesen. Mal wurde mit Gewalt reagiert, mal mit Angst, mal wurde dagegen SCHNELL Hilfe gesucht und es wurde erst gar nicht so schlimm.

Der eine Teil der Leute war uneinsichtig, hat es bei der Einzelhaltung belassen und bald noch mehr Probleme am Hals, bis das Tier kaum noch tragbar war. Die anderen haben schleunigst Gesellschaft geholt, hatten sehr viel Ärger bei der Zusammenführung und waren dann nach einigen Monaten einfach nur noch heilfroh, weil die Angriffe ausblieben oder nur noch drei mal im Jahr vorgekommen sind.

Du bist also weiß Gott damit nicht alleine, wenn du ein wenig suchst findest Du sicher ähnliche Threads. Zusammen mit Pinkelproblemen und Fragen zu Krankheiten rangiert die aggressive Einzelkatze ganz weit oben auf der Problemliste, weswegen hier alle so einig sind, was das beste Mittel dagegen ist.



Übrigens zur geplünderten Küche: meine Katzen waren nie in Gefahr zu verhungern. Trotzdem räume ich alles was auch nur entfernt fressbar ist sofort weg, und wenn im Müll Essensreste, Hühnerknochen oder ähnliches sein sollte dann bewege ich eben meinen Popo und bringe den sofort raus. Gegen verbrannte Pfoten weil hungrige Katzen sogar auf den heißen Herd springen hilft es, Töpfe mit kaltem Wasser auf die noch warmen Herdplatten zu stellen.

wenn ich auch nur wenige Minuten was essbares stehen lassen will stelle ich es eben in Kühlschrank, Mikrowelle oder Backofen - und ich kenne einige Leute, die sogar alle Schränke mit Kindersicherungen versehen haben wegen ihren Katzen. auch einen Kuchen offen abkühlen lassen kann bedeuten, dass der angeknabbert wird. Es sind eben Katzen!

Sehe es so, dass er dich zur Ordnung erzieht, alles fressbare außer seiner Reichweite zu räumen, Tabletten auch sicher aufzubewahren, und trotzdem die Küche zugänglich zu lassen.

Freu Dich dass es nur um fressbares geht, nicht auch um Kleider, Schuhe, Wäschekörbe mit gewaschener Wäsche, Sporttaschen... die umgehend voll gepinkelt werden.
 
  • Kleiner Wildfang und seine Agressionsanfälle Beitrag #18
@Hoeth: Mir ist nach wie vor unverständlich, warum du nicht früher Hilfe gesucht hast und dich nicht besser über Katzenhaltung und -verhalten informiert hast, als zu solchen Maßnahmen zu greifen. Wenn man sich ein Tier ins Haus holt übernimmt man Verantwortung, dass heißt man muss sich umfangreich informieren über seine Bedürfnisse, Ernährung usw. damit man es auch richtig macht und das Tier sich bei einem wohlfühlt und auch alles hat und bekommt was es braucht. Hättest du früher gehandelt, dann hättest du dir und dem Kater viel ersparen können und hättest du dich gleich zu Anfang mit der artgerechten und richtigen Katzenhaltung auseinandergesetzt, dann wäre es erst gar nicht soweit gekommen. Egal ob Farbmäuse oder Katzen, bitte informiere dich nächstes Mal rechtzeitig, wenn du dir wieder ein neues Tier ins Haus holst, du bist dafür verantwortlich, dass es den Tieren bei dir gut geht, sonst solltest du sie dir nicht ins Haus holen.
 
  • Kleiner Wildfang und seine Agressionsanfälle Beitrag #19
@ Hoeth Du schreibst ellenlange Texte, erzählst was für ein Gutmensch Du eigentlich bist und dass ja nur die Katze aggressiv ist. Du gibst zu Fehler gemacht zu haben und möchtest jetzt gerne haben dass wir Dir eine Lösung anbieten. DIE Lösung aber, die hier als einzig wirksame gilt willst Du nicht.
Ich werfe Dir keine Fehler vor, habe in der Vergangenheit auch welche gemacht.
Was ich jetzt und hier strikt verurteilen muß ist Deine Uneinsichtigkeit was einen Katzenfreund für Deinen Kater betrifft.
Nur wenn Du bereit bist einen Katzenkumpel dazu zu holen und die Vergesellschaftung zu gestatten bist Du für Deinen Kater gut genug!
 
  • Kleiner Wildfang und seine Agressionsanfälle Beitrag #20
Simpat, ich finde einen erneuten Vorwurf ehrlich gesagt fehl am Platz. Der TE hat seinen Fehler ja eingesehen und fragt nun nach Rat, um es besser zu machen. Ihm vorzuwerfen, er hätte sich früher informieren müssen, bringt jetzt auch nichts mehr, das Kind ist jetzt eben in den Brunnen gefallen. Vorwürfe bringen ihn da auch nicht weiter - wenigstens versucht er es jetzt besser zu machen. Noch dazu hat er TE ja sogar informiert, als er den Kater gefunden hat, nämlich bei seiner Tierärztin. Dass die ihm nicht die richtigen Ratschläge gegeben hat und meinte, dass Einzelhaltung auch ok ist, dafür kann der TE nichts. Er hat der Tierärztin eben vertraut und dachte, dass das richtig so ist. Wir machen alle Fehler und hier ist jemand wenigstens bereit, die Fehler jetzt wieder auszubügeln. Besser spät als nie!
Und ich bin auch ziemlich sicher, dass sich Hoeth bestimmt das nächste Mal noch ausführlicher informieren wird und sich nicht nur auf eine Meinung verlassen wird.

Hoeth, nimm dir die Beiträge hier nicht so zu Herzen. Wir lesen hier einfach ständig von solchen Fällen, in denen die Katze darunter leiden muss, weil der Halter sich nicht ausreichend oder falsch informiert hat. Das geht einem zu Herzen und zehrt an den Nerven. Und da geht es den Menschen hier dann darum, dass eben genau solche Fehler nicht mehr passieren und der Fragesteller auch wirklich versteht, welche Fehler er gemacht hat – eben damit diese in Zukunft verhindert werden können. Nur allzu oft bemerken die Leute aber ihr Fehler nicht oder wollen sie nicht einsehen – was dann zur Folge hat, dass sie sie dann doch immer wieder machen. Deswegen wird hier eben auch so konsequent auf die Fehler hingewiesen und sie angeprangert. Damit der Fragesteller dann auch wirklich versteht, dass so etwas nicht nochmal passieren sollte – oder eher darf.

Nun wieder ein paar Passagen, die ich so nicht unkommentiert stehen lassen kann:
Generell immer 2 Katzen zu halten ist im übrigen auch nicht richtig, da es genug Tiere gibt die reine Einzelgänger sind und da kann es in einer kleinen Wohnung schnell zu großen Problemen kommen, aber das nur am Rande.
Da muss ich dir jetzt einfach mal widersprechen. Es gibt so gut wie keine Katzen, die von Geburt an Einzelgänger sind. In 99% der Fälle werden sie vom Menschen dazu gemacht – jahrelange Einzelhaltung führt einfach dazu, dass die Katze dann unter Umständen irgendwann verlernt, mit anderen Katzen zu kommunizieren. Gerade unter jungen Katzen gibt es eigentlich keine Einzelgänger. Das kannst du zum Beispiel auch immer wieder an wildlebenden Streunern sehen, die leben eigentlich immer in Gruppen zusammen, wenn sich die Möglichkeit bietet. Ich habe noch auch nie einen Wurf Kitten gesehen, in dem eines davon nicht mitgespielt hat und Einzelgänger war. ;)
Sie fragte mich auch, ob ich vor hätte mir eine zweite katze zuzulegen. Ich habe sie gefragt, ob es ein "Muss" ist, worauf sie mir sagte, dass es vieles einfacher machen würde, aber kein Zwang ist, wenn man sich regelmäßig mit dem Tier beschäftigt.
Es ist immerhin schon mal sehr gut, dass deine Tierärztin da wohl schon relativ modern ist und nicht noch der veralteten Meinung ist, Katzen seien Einzelgänger. Für Freigänger würde ich die Aussage wohl auch so unterschreiben, für die ist eine Zweitkatze nicht unbedingt unerlässlich, auch wenn es natürlich schöner für sie ist. Bei Wohnungskatzen ist aber eine zweite Katze aber ein absolutes Muss. Da kann man sich auch 24 Stunden am Tag mit der Katze beschäftigen, man kann einfach keinen Artgenossen ersetzen, es geht einfach nicht. Und bei jungen Katzen ist das noch tausendmal wichtiger.
Tierärzte sind eben leider keine Experten was die Tierhaltung (oder auch –ernährung) angeht. Sie sind eben Ärzte und auf den medizinischen Bereich spezialisiert.
Ich weiß nicht wie du darauf kommst, dass wir unseren frust an ihm auslassen. Das ist keineswegs der Fall. Und was das bestrafen angeht muss ich dir, und das wird auch jeder seriöse Tierpsychologe, widersprechen. Ein Tier kann sehr wohl eine Strafe mit einer handlung in Verbindung bringen. Katzen können das sogar besser als Hunde. Strafen sind das beste Mittel um einen Tier die Grenzen aufzeigen, solange diese angemessen sind und vom Tier zugeordnet werden können. Das meine Methoden teilweise mehr als ungeeignet waren will ich hier nicht bestreiten. Belohnungssysteme sind bei Tieren sehr viel ineffektiver wenn man negative Interaktionen unterbinden will. Wie wilst du einem Tier verständlich machen, dass es gerade dafür belohnt wurde, dass es dich nicht gekratzt hat?
Das wiederum kommt doch sehr, sehr auf das Problem an. Generell sind Belohnungssysteme nicht weniger effektiv als Bestrafungssysteme. Gerade z.B. bei Unsauberkeit ist Bestrafung nämlich absolut der falsche Weg. Da ist der Weg des positiven Lernens aber auch zugegebenermaßen bedeutend einfacher, da man ja eine konkrete Situation belohnen kann (wenn die Katze ins Klo gemacht hat). Generell ist das Problem bei Strafen vor allem, dass die negative Reaktion eben wirklich sofort kommen muss, da die Katze (oder auch der Hund) es sonst nicht mehr mit der Tat verbinden kann. Das sind dann wirklich nur wenige Sekunden und somit ist es schon mal relativ schwer rechtzeitig zu reagieren. Außerdem stellt sich eben noch die Frage, wie diese „Strafen“ denn aussehen. Strafen ist da sowieso ein relativ unpassendes Wort….einigen wir uns doch einfach darauf, dass auf negative Verhaltensmuster reagiert werden kann und sollte und das auch durchaus einen Lerneffekt bei der Katze hervorruft. Die Reaktion auf das Verhalten muss aber eben auch angemessen sein.



Nun mal zu der Sache mit der zweiten Katze. Es ist ja nicht so, dass man nicht schonmal drüber nachgedacht hat. Effektiv hat der großteil ja recht, wenn er sagt, dass es keine andere Lösung gibt, aber eben nur für diesen einen Fall.
Da hast du natürlich Recht, eine Zweitkatze ist natürlich keine Patentlösung für jeden Fall und kann auch nicht grundsätzlich alle Probleme lösen. Aber es ist auch einfach generell einfach wichtig, Katzen nicht alleine zu halten, deswegen wird eigentlich auch immer dazu geraten. Auch wenn es am eigentlichen Problem vielleicht nichts ändert, eine Zweitkatze ist in 99% der Fälle immer ein guter Rat. ;)

Meine Nachbarin unter mir hat auch einen Kater, und der ist allem Anschein nach auch sehr zufrieden mit seiner Situation. (Laut Aussage meiner nachbarin) Egal.
Genau das sagt eigentlich jeder Einzelkatzen-Halter von seiner Katze. Aber woher will der Halter denn wissen, dass die Katze glücklich ist? Sie kann sich doch gar nicht explizit bemerkbar machen, wenn sie unzufrieden wäre. Die meisten Katzen arrangieren sich dann eben wohl oder übel mit der Situation, weil sie ganz einfach keine andere Wahl haben. Erst wenn man mal mehrere Katzen gehalten hat und sieht, wie die miteinander schmusen und spielen, merkt man so richtig, was einer einzelnen Katze eigentlich alles fehlt.
Hier gibt es auch viele User, die früher aus Unwissenheit ihre Katze allein gehalten haben und überzeugt waren, die Katze wäre damit glücklich. Und dann haben sie sich eben doch auf das Abenteuer Zweitkatze eingelassen und gemerkt, was sie ihrer Katze da vorher eigentlich mit der Einzelhaltung angetan haben.

Es gibt noch einige Probleme die ich sehe, die bisher dagegen gesprochen haben, von der Wohnungsgröße mal abgesehen. Zum einen kann ich meinen Kater nicht mehr in die Küche lassen, wodurch sich der effektive Nutzraum schonmal auf 36m² reduziert. Der Grund dafür ist, dass er durch seinen "ausgemärgelten" Zustand, den er beim Auffinden hatte, vermutlich nachhaltig geprägt wurde. Soll heißen er frißt alles, was nicht Niet- und Nagelfest ist. Das umfasst auch den Mülleimer und dessen Inhalt und da landen auch mal Sachen drinnen, die Katzen garantiert nicht gut tun. Die Spühle leckt er auch regelmäßig aus, wenn wir nicht aufpassen. Seine Fressgier ist so groß, dass er einem teilweise die Sachen vom Teller klaut oder sich auf Dinge stürzt, die herunterfallen und diese sofort herunterschluckt. Ich sperre ihn sogar kurz ein, wenn ich mal ne Paracetamol schlucke, aus Angst sie könnte mir aus versehen herunterfallen. Das führt uns auch schon zum zweiten Problem, dass mir durch den Kopf geht. Futterneid. Er hat mich damals regelmäßig angegriffen, wenn ich ihm nicht sofort nach dem Aufstehen sein Futter gemacht habe. Mittlerweile ist das besser geworden, wir haben da unser morgentliches Ritual und alles ist gut. Nur was passiert, wenn aufeinmal ein Konkurrent um das Fressen mit dabei ist? Notlösung, getrenntes Fressen... ich weiß.
Das Problem mit den Mülleimern haben hier einige User. Solche Oskartonnen schaffen da Abhilfe. Wenn er Sachen vom Teller klaut, hilft nur konsequentes Erziehen und ihn jedes Mal mit einem bestimmten Nein runtersetzen. Auch wenn du das 100 Mal machen musst, irgendwann wird er es lernen.
Aber ich würde da an deiner Stelle noch nicht den Teufel an die Wand malen, wie das dann laufen könnte, wenn ein anderer Kater im Haus ist. Wie du schon selbst richtig bemerkt hast, zur allergrößten Not getrennt füttern. Da muss man sich jetzt nicht schon vorher unnötig verrückt machen ;)
Alls Zwischenfazit kann ich sagen, dass ich mal mit meiner Freundin über eine zweite Katze sprechen werde (ist ja bald Weihnachten). Das Hauptargument dagegen war die kleine Wohnung. Mit der Vergesellschaftung wird das hier garantiert nicht einfach, da es faktisch nur eine Möglichkeit gibt, die beiden Anfangs zu trennen. Einer darf sich auf ca 9m² beengt fühlen, während der andere von den restlichen 39m² nur den einen vor der Tür nutzt.
Du musst und sollst die beiden nicht trennen. Auch nicht – oder besser gesagt vor allem – nicht am Anfang. Und ich kann nur immer wieder betonen, die Wohnung ist definitiv nicht zu klein für eine zweite Katze und da gibt es auch genug Möglichkeiten, sich einander aus dem Weg zu gehen.
Aber es ist auf jeden Fall schon mal toll, dass du mit deiner Freundin darüber sprechen wirst!

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

@ Hoeth Du schreibst ellenlange Texte, erzählst was für ein Gutmensch Du eigentlich bist und dass ja nur die Katze aggressiv ist. Du gibst zu Fehler gemacht zu haben und möchtest jetzt gerne haben dass wir Dir eine Lösung anbieten. DIE Lösung aber, die hier als einzig wirksame gilt willst Du nicht.
Ich werfe Dir keine Fehler vor, habe in der Vergangenheit auch welche gemacht.
Was ich jetzt und hier strikt verurteilen muß ist Deine Uneinsichtigkeit was einen Katzenfreund für Deinen Kater betrifft.
Nur wenn Du bereit bist einen Katzenkumpel dazu zu holen und die Vergesellschaftung zu gestatten bist Du für Deinen Kater gut genug!

Er zeigt sich doch einsichtig und denkt über die zweite Katze nach bzw. will mit seiner Freundin darüber sprechen. Er äußert nur grade noch Bedenken und informiert sich vorher über mögliche Auswirkungen einer zweiten Katze. Und er durchdenkt das ganze nun ausgiebig und spricht erst einmal mit seiner Freundin darüber. Das finde ich auch absolut richtig - jetzt sofort ins Tierheim zu rennen und sich die nächstbeste Katze dazu zu holen, ohne das vorher ausreichend zu durchdenken und zu besprechen wäre doch völlig kontraproduktiv. Dann würde er doch auch den gleichen Fehler noch mal machen und sich ein Tier anschaffen, ohne sich vorher zu informieren....
 
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