Ich finde das tierschutzrelevant und hätte es gemeldet. So etwas grenzt an Tierquälerei!
Jo ... und dann ?
Wie würdest Du der Behörde gegenüber argumentieren ?
Wenn sich die Frau absolut vernunftresistent zeigen würde, wäre da ein Ansatz, aber :
a) Wenn die Frau nicht darüber nachgedacht hätte, wäre der Kater jetzt nicht in Behandlung.
b) Was soll ein Tierschutzverein oder das Veterinäramt jetzt noch machen ?
Schließlich kann man eine Katze nicht einfach auf FdH setzen.
Die Diagnose ist in trockenen Tüchern, das Tier wird adäquat behandelt, das Futter wird wie es sich gehört langsam auf ein normales Maß reduziert und auf Diät-Trockenfutter umgestellt.
So what ?
Auch wenn erst der Spruch "Suchen Sie schon mal nen Nachfolger für Ihren Kater; der überlebt das nächste halbe Jahr eh nimmer !" entsprechenden Appellationscharakter hatte :
Die Patientenbesitzerin hält sich an die Anweisungen; somit wird alles getan, was getan werden kann.
Das man da bereits erheblich früher hätte eingreifen müssen ist mir auch klar ... nur muß man von so einem Fall erst einmal Kenntnis erlangen.
Ich bin Tierheilpraktiker und nicht Harry Potter ... und die Abteilung, die für Wunder zuständig ist, hat es bislang ebenfalls vorgezogen,
nicht für mich zu arbeiten ...
Herzliche Grüße,
Mat