Katze und Welpe vergesellschaften

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  • Katze und Welpe vergesellschaften Beitrag #1
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Neuseelandelfe

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Erstmal ein Hallo an alle Mitglieder.
Ich bin neu hier und hoffe, dass ich mich hier unbeschwert mit euch über Tiere unterhalten kann.
Ich bin auf diese Seite gestoßen, da ich selbst ein Problem habe.
Vielleicht könnt ihr mir ja ein paar Tipps geben.

Seit 1 Woche lebt eine kleine Golden Retriever Hündin bei mir. Seitdem lebt meine Katze im Schlafzimmer und kommt nur ins Wohnzimmer (eine Etage tiefer) wenn sie sicher ist, dass der Hund schläft oder sie aber kuscheln möchte. Zu Nala (die Katze) muss ich sagen, dass sie erst 8 Monate alt ist und ich sie seit August habe. Habe sie damals von einem Bauernhof bekommen wo sie eigentlich zusammen mit vielen anderen Katzen und dem Hofhund aufgewachsen ist.
Sie war immer sehr scheu und lässt sich auch nur von mir streicheln.
Wenn Hund und Katze sich begegnen, faucht Nala aber Hazel (der Hund) lässt sich davon nicht beeindrucken. Nala rennt dann weg und dann möchte Hazel hinterher. Wenn Nala nur ruhig irgendwo liegt und nicht rennt, interessiert Hazel sich gar nicht für sie.
Jetzt meine Frage. Muss ich einfach abwarten und hoffen, dass die beiden das irgendwann unter sich regeln?
Oder kann man helfen um den beiden das kennen lernen zu erleichtern?
Nala lässt sich übrigens generell nicht auf den Arm oder hochheben.

Freue mich über Antworten.

Liebe Grüße
Neuseelandelfe
 
  • Katze und Welpe vergesellschaften Beitrag #2
Erstmal herzlich Willkommen im Forum ;)

Mein Tipp (und wahrscheinlich wirst Du den gleich noch öfter bekommen ;) ) wäre eine zweite Katze ;)

Katze und Hund können sich zwar miteinander arrangieren und lernen, miteinander zu leben - aber so richtig dicke Freunde werden sie doch eher selten, da sie eben doch ganz andere Bedürfnisse haben und völlig verschiedene Sprachen sprechen...

Deine Katze ist selber noch ein Jungspund und hat nur Flausen im Kopf - mit Hunden kenne ich mich zu wenig aus, aber ich denke, auch der braucht gerade jetzt noch wirklich reichlichst an Erziehung und Konsequenz...

Hättet Ihr eine zweite Katze, dann hätte Eure Nala Unterstützung, könnte mit der zweiten Katze spielen, kuscheln, raufen - und würde dann z. B. auch später dem Hund nicht auf den Keks gehen ;) Irgendwann wird Hazel vielleicht Nalas Gefauche zu viel und es gibt "Handgreiflichkeiten"...

Ich würde daher sagen: Eine zweite Katze (wo eine Katze und ein Hund Platz haben, da passt auf jeden Fall auch eine zweite Katze ;) ), und die beiden Miezen haben sich gegenseitig und fühlen sich auch nicht vernachlässigt, wenn Ihr Euch mal intensiver mit dem Hund befasst... der ja z. B. auch sicher mal längere Gassi-Runden oder Ausflüge auf den Hundesportplatz oder zur Hundeschule etc. braucht....

LG, seven
 
  • Katze und Welpe vergesellschaften Beitrag #3
ich habe zwar keine Ahnung aber ich könnte mir denken solange die Katze ihre Rückzugsmöglichkeiten hat wo der Hund nicht hinkommt braucht ihr gar nichts weiter zu tun:eusa_think:
Ansonsten unterschreibe ich ohne Wenn und Aber den Rat von seven zur 2. Katze:)
 
  • Katze und Welpe vergesellschaften Beitrag #4
Danke schon mal für die Antworten.
Die Katze hat mehrere Bereichen wo der Hund nicht hinkommt. Dort zieht sie sich hin zurück.
Jetzt grade liegt sie bei mir auf der Couch und der Hund unten an der Couch. Sie schnurrt und sieht (solange der Hund schläft) nicht gestresst aus.
Das mit einer 2. Katze lasse ich mir schon lange durch den Kopf gehen. Allerdings ist mein Freund nicht so begeistert von der Idee.
Ich werde aufjedenfall berichten, sobald es eine positive Veränderung gibt.

Liebe Grüße
 
  • Katze und Welpe vergesellschaften Beitrag #5
Hallo!

Ich habe selber 4 Katzen und einen Goldie - der mittlerweile auch schon 10 Jahre alt ist.

Wichtig sind getrennte Bereiche für Futter, also dass der Hund von Anfang an nicht ans Katzenfutter kommt und umgekehrt - eine neugierige Katze die ihren Kopf in den Hundenapf hält ist in akuter Gefahr! Halte auch den Hund vom Katzenklo fern, viele Hunde fressen nur zu gerne Katzenkot - mit Klumpstreu ist das auch gefährlich.

Bitte halte den Welpen gleich konsequent davon ab, der Katze hinterher zu jagen wenn sie rennt. Die Spricht damit uralte Jagdinstinkte an, und Du musst dringend dafür sorgen, dass das innerhalb der Wohnung nicht so ist, denn das Jagdverhalten hört nicht auf, wenn die Katze gestellt ist...

und wo Platz für noch einen Hund ist MUSS auch Platz für eine zweite Katze sein.
 
  • Katze und Welpe vergesellschaften Beitrag #6
Hallo,

ich möchte mich meinen Vorschreiberinnen anschließen. Wir hatten auch zuerst eine Katze, dann kam ein Hundewelpe dazu und Hund und Katze freundeten sich ganz gut an. Aber die Katze muss ja immer zu Hause bleiben und warten bis man vom Hundespaziergang wiederkommt oder von der Arbeit zurückkommt usw.
Etwas später schafften wir uns eine zweite Katze an und ich kann dir sagen, dass ich es nie wieder anders machen würde. Hund und Katze haben sich ganz gut verstanden, aber es ist wirklich kein Vergleich dazu wie zwei Katzen miteinander leben. Die beiden kuscheln zusammen, putzen sich gegenseitig, jagen sich durch die Wohnung, kämpfen auch mal um einen bestimmten Platz und vertragen sich dann wieder.
Seitdem die zweite Katze da ist, hatte ich nie wieder ein schlechtes Gewissen die Katzen alleine zu Hause zu lassen. Außerdem hatte die erste Katze zum Anfang oft Durchfälle und hat auch im Bad ab und zu mal den Urin in der Ecke statt im Katzenklo abgesetzt. Seitdem die Katzen zu zweit sind, gibt es diese Probleme nicht mehr. Beide Katzen sind ausgeglichen und obwohl sie sich mit sich selbst beschäftigen können, sind sie trotzdem anhänglich und kommen auch immer wieder zu uns zum Schmusen.
Also du siehst - ich bin ein absoluter Verfechter von "mindestens Zwei-Katzen-Haltung" und du kannst mir glauben - es lohnt sich.

Ansonsten ist ganz wichtig, wie die anderen auch schon geschrieben haben - lasse niemals den Hund die Katze jagen, auch nicht im Spiel. Es ist wahnsinnig schwer ihm das wieder abzugewöhnen.
Und das mit dem Klumpstreu ist auch ganz wichtig! Niemals Klumpstreu verwenden - viele Hunde bedienen sich gerne am Katzenklo und gefressenes Klumpstreu kann lebensgefährlich werden für den Hund.

Ansonsten hört sich das eigentlich ganz entspannt an bei euch. Ich würde den Dingen erst einmal weiter ihren Lauf lassen.

Viel Spaß noch weiterhin mit den beiden. :D
 
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