Obst, Gemüse&Getreide für Hunde, für Frettchen&Katzen aber nicht?
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Ich kenne mich mit der Hundeernährung noch nicht wirklich gut aus,
weiß aber mittlerweile, dass viele Leute, die barfen auch Obst, Gemüse...
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Obst, Gemüse&Getreide für Hunde, für Frettchen&Katzen aber nicht? Beitrag #1
Hallo!
Ich kenne mich mit der Hundeernährung noch nicht wirklich gut aus,
weiß aber mittlerweile, dass viele Leute, die barfen auch Obst, Gemüse oder
Getreide untermischen.
Jetzt frage ich mich, wieso das bei Hunden in Ordnung ist, obwohl die ja eigentlich auch wie Katzen
und Frettchen Carnivore sind, wenn ich mich nicht irre.
Verzeiht meine Unwissenheit, ich will hier auch niemanden provozieren, ich will einfach nur wissen
wieso man Hunde damit füttern darf/kann/sollte, obwohl es bei anderen Carnivoren ein absolutes
No Go ist.
LG,
CheshireLou
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Obst, Gemüse&Getreide für Hunde, für Frettchen&Katzen aber nicht?
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Obst, Gemüse&Getreide für Hunde, für Frettchen&Katzen aber nicht? Beitrag #2
Katzen und Frettchen sind Carnivoren - also reine Fleischfresser. Hunde sind Omnivoren mit Hang zum Carnivoren, man Hunde also durchaus vegetarisch ernähren, aber Sinn macht es keinen weil es der natürlichen Ernährung widerspricht.
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Obst, Gemüse&Getreide für Hunde, für Frettchen&Katzen aber nicht? Beitrag #3
Hunde sind Omnivoren mit Hang zum Carnivoren
ich würde es genau umgekehrt sagen. Hunde sind Carnivore mit neigung zum Omnivore. Der komplette magen darm trakt ist auf fleisch eingestellt. wi müssen und nur mal das gebiss anschauen und mit dem des menschen, der omnivore ist, vergleichen.
Wenn wir mal vom Wolf ausgehen: er frisst hauptsächlich Fleisch/Tierische Produkte, aber auch den Mageninhalt der Beutetiere sowie beeren und anderes "Grünzeug", das er draußen findet. Dies versucht man in der artgerechten Ernährung unserer Haushunde zu immitieren.
Off-Topic
Die vegetarische ernährung halte ich nicht nur für absolut nicht artgerecht sondern auch gesundheitsschädlich. Der mensch müsste massiv einschreiten (nahrungsergänzungsmittel und co) um einen hund so gesund zu erhalten. Ein hund könnte gemüse ohne vorrige zerstörung der zellstruktur (pürrieren) nicht mal selbst aufschließen und somit nicht für sich nutzen. Aber nun gut, zu diesem thema gibt es ja schon ausreichend threads
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Obst, Gemüse&Getreide für Hunde, für Frettchen&Katzen aber nicht? Beitrag #4
mein hund bekommt durchaus mal eine karotte oder ein stück banane/apfel aber sonst halte ich nicht viel davon das man hunde so gut wie nur mit obst und gemüse ernährt ich bin auch der meinung das ihr futter hauptsächlich aus fleisch bestehen sollte ....
warum sonst haben sie diese gewaltigen zähne :eusa_think:
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Obst, Gemüse&Getreide für Hunde, für Frettchen&Katzen aber nicht? Beitrag #5
Mpf...Jetzt hatte ich einen schönen langen Text geschrieben und die Speicherfunktion hat versagt:eusa_think:
Die Frage, ob vegetarische Ernährung für den Hund oder nicht gut ist, wollte ich gar nicht so thematisieren, da gibts ja wie gesagt schon etliches dazu. Es ist aber möglich (vegetarisch bedeutet ja nicht automatisch ohne tierisches), und das sogar ohne großartige Nahrungsergänzungsmittel. Ich will die vegetarische Ernährung bei Hunden gar nicht schön reden, aber bei herkömmlichen Nass- oder Trockenfutter können wir auch nicht sagen, dass es ohne Nahrungsergänzungsmittel wäre - da ist nur schon alles fertig vermischt. Aber gut, ich glaube eine eindeutige Definition zu Hunden gibt es diesbzgl. nicht oder?
Bei einem Menschen spricht man ja auch von Omivoren, obwohl der Großteil der Nahrung pflanzlich ist, zumindest sein sollte (2x die Woche Fleisch) - warum sollten Hunde dann keine Omnivoren sein, wenn ein geringer Teil ihrer Nahrung pflanzlich ist. Entweder nur Fleisch-, nur Pflanzen- oder Gemischtesser mit Hang zu da und da hin.
Man mischt ja bei Hunden beim Barfen immer Gemüse o.ä. unter, um die Verdaulichkeit zu fördern. Wie man jetzt genau auf diese x% kommt, die beim Barf Gemüse oder Obst sein müssen, weiß ich auch nicht. Katzen und Frettchen benötigen dies als (meinetwegen reine oder wie auch immer man es einteilt) Carnivoren keine pflanzichen Zusätze.
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Obst, Gemüse&Getreide für Hunde, für Frettchen&Katzen aber nicht? Beitrag #6
es gibt verschiedene abstufungen von carnivoren

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Als Fleischfresser bezeichnet man Lebewesen, die sich hauptsächlich, nicht unbedingt ausschließlich von Fleisch ernähren.
nur weil ein hund/wolf auch pflanzliche produkte frisst, macht ihn das noch lange nicht zum omnivor.
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Obst, Gemüse&Getreide für Hunde, für Frettchen&Katzen aber nicht? Beitrag #7
Laut Dr. Dorit Urd Feddersen Petersen sind Hunde ehemalige Aasfresser im Sinne von Restevertilgern. Ehemalige deswegen, weil sie ja heute oftmals keine Reste mehr zu fressen bekommen. Im Anbeginn der Domestikation wurde jedenfalls aus dem Carnivoren beim Wildtier ein Aasfresser unter Menschenobhut, da wir den Hund mit den Resten unserer Nahrung gefüttert haben.
Da der Hund aber keine eigene Art neben dem Wolf (Canis lupus) ist, sondern einfach die Hausform des Wolfes (Canis lupus forma familiaris) darstellt und der Wolf ja eindeutig ein Carnivor ist, ist die Aussage, der Hund ist ein Carnivor auf jeden Fall richtiger als die, der Hund sei ein Omnivor.
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Obst, Gemüse&Getreide für Hunde, für Frettchen&Katzen aber nicht? Beitrag #8
Soweit ich aus dem Biounterricht noch weiß beziehen sich die Klassifizierungen Omnivoren, Herbivoren, Carnivoren auf die unterschiedlichen Verdauungssysteme und Nährstoffbedürfnisse der verschiedenen Tierarten - in diesem Fall ist ein Hund ein klarer Carnivore, da er aus der pflanzlichen Nahrung nur bedingt das heraus"verdauen" kann, was er braucht, bzw. sein Verdauungstrakt mehr auf Fleisch ausgelegt ist, denn auf Pflanzenkost (siehe z.B. fehlender Blinddarm), ab und an wird der Hund als Semi-Carnivore bezeichnet, aber nie als Omnivore. Der Mensch hingegen ist ein typischer Omnivore, da er mit beiden Nahrungsklassen (Pflanzen/Fleisch) gleich gut, bzw. gleich schlecht klar kommt.
Bei Katzen und Frettchen ist diese Spezialisierung noch weiter fortgeschritten (sehr kurzer Dünndarm/Dickdarm, viele kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt (Pflanzenkost benötigt sehr lange Verdauungszeiten, liegt dann also "schwer" im Magen, wenn nach ein paar Stunden schon wieder nach"gefüllt" wird) etc.), als beim Hund, da sie selten (Katzengras mal ausgenommen) Pflanzliches so aufnehmen und auch durch die eher kleineren Beutetiere kaum Grünes (in Form von Mageninhalt) abbekommen, d.h. Pflanzenkost kann von ihnen noch schlechter verwertet werden, bzw. ist teilweise sogar eher schon schädlich.
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Obst, Gemüse&Getreide für Hunde, für Frettchen&Katzen aber nicht? Beitrag #9
Off-Topic
Ah, danke für die Info ihr beiden - ich hab das meine ich mal anders gelernt, aber kann sein, das ich das auch verwechsel.
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Obst, Gemüse&Getreide für Hunde, für Frettchen&Katzen aber nicht? Beitrag #10
dankesehr

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