Ich kann den anderen nur zustimmen. Dem Kater ist nicht geholfen. Es geht nur darum, was du willst und weil der so schön kuschelt und schmust, willst du den Kater unbedingt behalten. Was du damit anrichtest, scheint dir aber völlig egal zu sein, zumindest kommt das so bei mir an.
Mit jedem Tag dem er allein ist, wird es schwieriger, in mit einer andern KAzte zu vergesellschaften, besonders da der Kater nicht richtig sozialsiert ist.
Du tust niemanden einen Gefallen,w enn du auf bessere Zeiten hoffst, die einfach nicht absehbar sind.
Du musst deine persönliche Situation mit beachten, die ist nun mal nicht einfach und so schnell kommen da leider keine besseren Zeiten, außer du hast enorm großes Gluck. Doch darauf zu spekulieren und den Kater weiter allein leiden zu lassen, halte ich für verantwortungslos dem kleinen Wurm gegenüber.
Das kann ich komplett so unterschreiben.
Ich möchte dir auch nicht zu nahe treten, aber mir kommt es langsam auch etwas spanisch vor, dass eine 90 qm Wohnung für 2 Erwachsene mit Kind (falls ich da jetzt völlig falsch liege schon mal ein dickes Sorry!) drin ist, wie in einem anderen Thread von dir erwähnt, aber die Kosten für ein möglichst artgerechtes Leben deines Katers in jeder Beziehung zu viel sind. Streu zu teuer, Futter zu teuer, TA zu teuer... Warum hast du ihn dann nicht direkt vermittelt? Ich verstehe es wirklich nicht :eusa_eh:.
Ich gehe Vollzeit arbeiten, verdiene auch nicht ganz wenig, aber könnte mir alleine eine so große Wohnung wie ich sie jetzt habe absolut nicht leisten. Und trotzdem kriege ich es hin, drei Katzen möglichst hochwertig zu ernähren, tierärztlich zu versorgen und pro Monat bei drei Katzen ganze 15 € im Schnitt für Streu auszugeben - zusätzlich zu Wohnung, Autoraten und sonstigem. Da wird eben auf andere Dinge verzichtet. Und jede Menge andere Leute schaffen das auch mit noch deutlich weniger. Deswegen ist das Argument "zu teuer" in meinen Augen eine faule Ausrede, sonst nix. Und wenn das schon zu teuer ist, sollte man das Tier in ein anderes Zuhause vermitteln, denn eine ärztliche Versorgung scheint im Notfall ja nicht sichergestellt zu sein :?.
Und zum Thema Einzelkatze und Verhaltensauffälligkeiten speziell noch: heute habe ich das beste Beispiel im eigenen Freundeskreis gehabt. Die 5jährige Einzelkatze einer Bekannten darf seit einigen Monaten (seit dem Umzug) raus. Sie geht aber nie sehr weit (da sind auch kaum Möglichkeiten) und hat nun das Problem, dass draußen immer mehr Katzen unterwegs sind, die um einiges größer und rabiater sind und die zierliche 1,8 kg-Dame vermöbeln. Das heißt, dass sie nun rausgeht und nach 5 Minuten verängstigt wieder rein kommt.
Dazu kommen dann noch ein paar andere Aspekte: sie lebte 5 Jahre allein. Vor 2,5 Jahren kam ein Baby, dann ein neuer Mann. Dieser lehnt zudem auch noch die Katze deutlich ab. Und jetzt? Sie wird aggressiv und greift ihre Menschen an. Bisher zum Glück noch nicht die 2,5 Jahre alte Tochter.
Mein Rat (und der meines Freundes) mit der zweiten Katze wurde abgeschmettert: zu teuer, zu viel Arbeit und dann hätte man den Streß jetzt doppelt - toll. Außerdem meinte der Mann die Katze würde das ja gar nicht merken, dass er nicht so ein Fan ist, so schlau wären die ja nicht... Was soll man da noch sagen? Sein Leid mit dem ach so fiesen Tier klagen, aber Hilfe bzw. Rat annehmen? - neeeee, da müsste man ja einen Fehler zugeben.