Mein Hund hasst mich *heul*

Diskutiere Mein Hund hasst mich *heul* im Hundehütte Forum im Bereich Hunde Forum; Hey Leute, ich muss das jetzt einfach mal los werden: Mein Hund hasst mich. -.-' Wir hatten heute einen kleinen "Unfall", da der Herr irgendwas...
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
  • Mein Hund hasst mich *heul* Beitrag #1
*Mischling*

*Mischling*

Beiträge
31.005
Reaktionspunkte
14
Hey Leute,

ich muss das jetzt einfach mal los werden: Mein Hund hasst mich. -.-'
Wir hatten heute einen kleinen "Unfall", da der Herr irgendwas Fressbares im Acker gefunden hat. Er rannte vor mir weg, damit ich es ihm nicht wegnehmen kann, ich rannte ihm wütend hinterher. Irgendwann kam er dann her, natürlich mit gesenktem Kopf. Ich wollte ihn anleinen, nehme ihn am Griff des Geschirrs und er sieht die Leine, denkt wohl ich will ihn schlagen (ja ne, is klar :roll:) und zieht weg. Er ist gerutscht, ich bin gerutscht und schließlich lagen wir so ungeschickt wie es nur ging übereinander, ich mit den Knien auf seinem Brustkorb. Ich habe ihm wohl auch kurz mit der Hand an die Gurgel gedrückt, ich weiß es nicht genau, wir kamen beide nur sehr holprig wieder auf die Beine. Das Ende vom Lied ist jetzt, dass mein Hund inzwischen "leichte" Panik vor mir hat :(.

Er ist ja eh so sensibel und hat seit zwei Tagen Angst vor der Leine, weil er sie sich beim Schütteln selbst ganz leicht auf den Rücken gehauen hat :?. Meint ihr, er kommt darüber hinweg?! Er hat mich den restlichen Spaziergang mehr oder weniger ignoriert und kam auch nur sehr zögerlich zu mir...
Ach Mann, ich hab so ein schlechtes Gewissen - mein armes Baby :(.

Traurige Grüße
 
  • Mein Hund hasst mich *heul* Beitrag #2
Ach Mischling, mach dir keine Kopf! Ich glaube du interpretierst da ein bisschen zuviel rein. ;)
Wenn dein Hund noch nie schlechte Erfahrungen gemacht hat, woher soll er wissen was "schlagen" ist? Ich denke eher er fand es uncool, dass er das Leckerchen aus dem Acker abgeben sollte und man lernt schon im Welpenalter, dass Hinterherlaufen die beste MÖglichkeit ist, den Hund erfolgreich in die "Flucht" zu schlagen. Nicht weil sie Angst haben, sondern weil es ein tolles Spiel ist. Ergo: Weglaufen und jauchzend und jubeln bringt den Hund i.d.R schneller zu dir zurück.

Das ihr nun aufeinander gelandet seid ist wohl nicht ganz glücklich, aber ich bin sicher er wird darüber wegkommen.
Diego hat mir auchmal ein Putenschnitzel von der Theke geklaut und im Eifer des Gefechts bin ich so imens laut und scheppernd in die Küche gerannt, dass er vor Schreck ausgerutscht und hingefallen ist. ER ist den Abend auch nur mit hängendem Kopf und beschwichtigend um mich herumgedöselt, aber da Hunde eher nicht nachtragen sind, hatte sich das Thema schnell erledigt.

Sei wie du immer bist. WEnn du jetzt übervorsichtig lockst und redest, hat dein Hund eher das Gefühl, dass da was im Busch ist.
Das wird wieder. ;)

Liebe Grüße und ein leicht schmunzelndes aber aufbauendes Lächeln!
Kasy
 
  • Mein Hund hasst mich *heul* Beitrag #3
Wie gut ich dich verstehe, Mischling.
Mona ist ebenfalls sehr sensibel.
Mir sind auch auch schon einige sehr sehr dumme Sachen passiert, unabsichtlich habe ich ihr z.B. bei der WM, weil ich mich geärgert habe, auf die Schnute gehauen, aber richtig feste, nur weil ich sie nicht gesehen habe... Ich könnte mir im Nachhinein noch immer in den Hintern beissen.
Oder einmal habe ich ihr versehentlich mit dem Leinenende auf den Rücken geschlagen, sie hat einen großen Schreck bekommen.

Immer hat sie sich unterworfen und für solche Sachen schäme ich mich, dass ich so ein schlechtes Frauchen bin und sie hat dann Herzrasen, beschwichtigt permanent und so.
Aber mit Geduld baut sich das wieder auf...
Mona vertraut mir, und das ist mehr oder weniger ein Wunder, bei dem, was sie früher erleben musste und was ich schon für Dummheiten angestellt habe. :eusa_doh:
Aber da habe ich auch manchmal fast geweint, weil ich dachte:'Ach du Schande, wie sollen wir ein Team werden, wie soll sie Vertrauen in mich haben, wenn ich ihr so bescheuerte Sachen antue, auch wenn es keinesfalls Absicht war?!'
Wenn ich mich zu plump bewege o.ä., schreckt sie (dank ihrer Vergangenheit) manchmal auch sehr zusammen und macht einen Fluchtsatz, bis sie sich wieder gefangen hat.

Mein größtes Verständnis für dich, aber das wird wieder, bestimmt.

[VERSTECK]Du glaubst gar nicht, wie verd*mmt weh es tut, sowas hier niederzuschreiben...[/VERSTECK]
 
  • Mein Hund hasst mich *heul* Beitrag #4
Hi, ich seh das genau so wie kasari. Er hat sich wahrscheinlich erschrocken und wusste nicht mit der sitution umzugehen und ist wohl etwas verwirrt, aber dass er panik vor dir hat und dich gar hassen soll, das glaub ich gaaaar nicht. Mach dir nicht so einen kopf drüber. Hunde sind nun auch nicht gerade nachtragend, er wird bald sehen dass alles cool wie immer ist und dann ist das problem gegessen. Du solltet dich aber auch ganz normal verhalten und nicht mitleidig oder sontwie mit ihm umgehen, sonst denkt er noch, da stimmt wirklich was nicht.*;)*
 
  • Mein Hund hasst mich *heul* Beitrag #5
Ach Man, dein Hund hat sich soch nur erschrocken und ich denke ich weiss nicht wie es gemeint war. ich denke nicht das dein Hund dich hasst wegen eines Unfalles. Wenn er so senibel, ist es doch fast normal das er erstmal so reagiert. Vielleicht hat er es einfach etwas zu persönlich genommen, obwohl es das nicht war. Ich bin mir sicher das wird wieder. Hat halt etwas blöd verknüpft das ganze, aber hassen tut er dich deswegen nicht.
Hunde können zudem denk ich keinen Hass empfinden, oder?
Gib ihm etwas zeit er fängt sich wieder.
Wenn er doll auf die Leine reagiert beim schütteln akannst du nicht etwas straffen, meist sieht man es ja wenn der Hund sich schütteln will, oder du desenibielirst ihn mit Leckerchen.
Einfach die Leine nehmen vor ihn halten und fallen lassen, amfang nur 10 cm hoch halten, dann gibt einen Keks.
Hat bei Patch gut geholfen.

Lg Yvi
 
  • Mein Hund hasst mich *heul* Beitrag #6
Mir ist auch mal etwas ganz blödes passiert. Ich wollte die Haustür aufschließen, mein Schlüssel ist mir aus der Hand gefallen und volle kanne auf Buddys Kopf :? :(. Das hat richtig geknallt. Er hat sich richtig erschrocken und hatte danach auch Kopfschmerzen :(. Das alles ist jetzt fast 4 Jahre her. Aber jedes mal wenn ich den Schlüssel in die Hand nehme, schicke ich ihn ganz weit weg von mir. Mir tut das immer noch leid.
Er hatte auch eine weile richtig Panik vor dem Schlüssel, sobald ich ihn in die Hand genommen habe ist er mit eingezogenem schwanz weggegangen. Jetzt hat er zum glück keine Angst mehr.

Ich kann dich sehr gut verstehen, dass du dir jetzt so Vorwürfe machst. Aber hassen tut er dich ganz sicher nicht. Er ist jetzt nur Unsicher. Aber mit ein paar leckereien kriegst du ihn bestimmt wieder rum ;).
 
  • Mein Hund hasst mich *heul* Beitrag #7
Eigentlich renne ich ihn solchen Situationen eher vor ihm weg als ihm hinterher, das Prinzip ist mir schon klar. Nur fuhr auf dem Feldweg unter uns ein Auto lang, weshalb ich nicht so ganz die Ruhe bewahren konnte und ihn den Acker aufwärts gejagt habe :eusa_doh:. Das war auch der eigentliche Grund, weshalb ich überhaupt sauer auf ihn war. Ich weiß ja, dass er ab und an totes Tier findet und wir arbeiten auch daran, nur in dem Fall ist es eben gefährlich... Aber das Training hab ich mit der Aktion wohl auch kaputt gemacht :?.

Die Sache ist, dass Leo sowieso etwas "Panik" hat, wenn man die Stimme erhebt oder wütend wird (wegen ganz anderer Dinge). Leider habe ich ihm einmal einen Klapps auf den Hintern gegeben, weil er mir in die Hand gebissen hat und nicht loslassen wollte. Es tat mir im Nachhinein auch leid, aber wie in diesem Fall kann ich dann ja schlecht aufstehen und ihn bedauern. Eigentlich hatten wir uns auch gleich wieder versöhnt, nur war das eben verdammt ungeschickt und da sich solche Pechvorfälle bei mir in letzter Zeit auch häufen weiß ich nicht, ob er nicht doch noch einen psychischen Schaden von mir bekommt :(.

Pearless, mach dir keine Vorwürfe. Wir sind unserem Hund alle schon mal auf die Pfote getreten oder haben ihn aus versehen geschubst. Meistens tut uns das mehr weh als dem Hund, der es nicht einmal merkt, wenn man kein Tamtam darum macht. Wobei der Schlag auf die Schnauze sicher etwas stärker war... Man sollte dem Hund erklären können, dass es ein Versehen war. -.-'

EDIT: Danke euch allen. Na ich weiß nicht, wenn ich mich in ihn rein versetze grenzte das ja an einen Tötungsversuch, immerhin saß ich halb auf ihm drauf, kurz mit der Hand an der Gurgel. Ich denke schon, dass er kurz dachte, ich will ihn ersticken oO.

LG
 
  • Mein Hund hasst mich *heul* Beitrag #8
aber*sperless, dass *sind doch nur unfälle. sowas passiert und lässt sich nicht vermeden. Das ist auch keine dummheit von dir sondern ein dummer zufall. *seid nicht so hart zu euch !!
 
  • Mein Hund hasst mich *heul* Beitrag #9
Seid nicht so hart zu euch.
Hunde untereinander sind viel schlimmer zueinander und trotzdem ist danach wieder alles okay.
Hass entsteht da nicht.

Ich bin schon manchmal froh, dass Akira so ein Holzkopf ist. :D
 
  • Mein Hund hasst mich *heul* Beitrag #10
Gut, 'Hass' in diesem Sinne ist auch ein starkes Wort, aber allein schon eingeschränktes Vertrauen bis Angst kann ganz schön auf die Psyche gehen, von wegen "Hätt' ich doch bloß...".
Außerdem lässt es sich dann natürlich nicht so gut mit dem Hund arbeiten und trainieren und das müssen Hunde untereinander ja auch nicht. ;)
 
  • Mein Hund hasst mich *heul* Beitrag #11
Ein Hund geht zu weit beim Spiel, wird zurechtgewiesen und das Spiel geht weiter.
Da ist kein zerstörtes Vertrauen und nichts.
Ihr vermenschlicht das irgendwie.
Oft kommt es auch darauf an, wie man reagiert. Für viele Menschen geht eine Welt unter, wenn der Hund mal quietscht, so was lernen Hunde schnell.
Oder man macht die Situation so schlimm, dass der Hund denkt, es muss etwas ganz schlimmes passiert sein.
 
  • Mein Hund hasst mich *heul* Beitrag #12
Ok, aber ich habe ihn nicht bedauert, sondern bin einfach mit ihm weiter gelaufen, und dennoch hat er mich nicht mehr angeschaut, kam nicht zu mir her und als ich ihn gestreichelt habe hat er den Kopf so weit von mir weggedreht wie nur irgend möglich :?. Er war also zumindest "beeindruckt". Und die Angst vor der bösen Leine dürfen wir jetzt natürlich auch wieder bekämpfen...

LG
 
  • Mein Hund hasst mich *heul* Beitrag #13
kann mich den anderen nur anschliessen, Mischling. Ich verstehe Deine Sorgen und Gedanken absolut. Aber ich kann da auch akani zustimmen. Hunde untereinander springen im Spiel auch mal aufeinander drauf oder würgen sich mal kurz oder sowas. Das geht vorbei. Tu so, als sei nichts gewesen (auch wenn es schwer fällt!), dann wird das schon wieder. ;)

Ein Hund einer Bekannten hat immer mit einem anderen gespielt. Die waren dicke Freunde. Da hat der eine sich mit dem Zahn mal im Kettengliederhalsband eingehakt und es gab einen Moment ziemlich Panik (so sind leider auch schon Hunde gestorben). Nun, klar, der Hund, der das Halsband an hatte, wurde fast erwürgt, der andere zog weg, weil er den Zahn nicht mehr raus bekam. Scheiss-Situation. Die haben eine Weile nicht mehr zusammen gespielt. Aber das kam dann wieder... Inzwischen spielen die wieder, allerdings ohne Kettenhalsband. :silence:

Ich denke, Hunde merken auch sehr gut, ob wirklich böse Gedanken da sind oder nicht. Dein "Tötungsversuch" war für Leo bestimmt nicht wirklich so, dazu fehlten Dir entsprechend die mentalen Gedanken. Hunde spüren sowas. Der weiss bestimmt, dass es ein Missgeschick war, es hat ihn einfach irritiert.

Betreffend Schlüsselbund fallen lassen oder mit der Leine "schlagen", das sind Dinge, die sind bei mir alltäglich, da zucken meine Hunde mit keiner Wimper---und das ist gut so.
Klapps auf die Nase gibt es immer wieder. Wenn die Nase da ist, wo sie nicht hingehört. :mrgreen: Natürlich nicht böse, nur ganz leicht. Ein feines Anticken mit dem kleinen Finger, das reicht bereits. ;)
 
  • Mein Hund hasst mich *heul* Beitrag #14
akani, Mona mag auch solche Raufspiele nicht und mit Training meinte ich eher Hundesport o.ä., als Spielen.
Und ich mache einen Unterschied zwischen Zurechtweisen, wie Falke das beschrieben hat und bei uns ebenfalls ganz normal ist, und einer Situation, in der der Hund ganz brav war und einen heftigst übergebraten bekommt.
Und ich mache bestimmt nicht "Eiei, der arme Hund" oder so, ich behandle Mona so, als sei nichts außergewöhnliches passiert.
Keine Panikmache.

Ich möchte nochmal betonen, dass ich nicht denke, dass ich das vermenschliche, aber gerade die Schnauze des Hundes ist empfindlich und dem Hund dort sehr heftig wehzutun, obwohl er absolut brav war, ist was ganz anderes, als wenn der Hund im Rudel aufdreht etc. und zurechtgewiesen wird.
 
  • Mein Hund hasst mich *heul* Beitrag #15
also ich hab das auch schon geschafft. Bei beiden Hunden.

Einmal alberte ich mit meinem Freund auf dem Sofa rum, Nupri Knupri lag davor, im Tiefschlaf. Wir alberten also rum und das endete damit, das mein Freund mich vom Sofa schmiss----auf den schlafenden Nupri. Der fand das nicht so toll, verzog sich knurrend. :mrgreen: Ich rief ihn dann zu mir und entschuldigte mich bei ihm. Blöde Vermenschlichung, oder? :angel:

Und ansonsten, naja, meine Hunde stehen halt wirklich immer da, wo sie nicht sollen, da kriegen die ab und an mal einen ab. Da jucken sie dann weg und niesen entsetzt. :mrgreen: Naja, dann rufe ich sie zu mir und entschuldige mich und ich glaube, sie verstehen das dann schon auch. ;)
 
  • Mein Hund hasst mich *heul* Beitrag #16
Wie gehts ihm denn jetzt überhaupt? würde mich mal interessieren.

Ansonsten kann ich auch nur sagen: der weiß das es ein Unfall war. Vielleicht hat er sich auch garnicht deswegen abgewendet, vielleicht war einfach nur anderes wichtiger und er wollte seine ruhe. Man weiß halt nicht was in den Köpfen unserer Hunde vorgeht. ihr glaubt garnicht wie oft ein 4 jähriges Mädchen über nen Sennen stolpern kann. Unsere Lumpi hat mir das NIE krumm genommen obwohl ich einmal sogar mit meiner kleinen patschehand und mit vollem körpergewicht auf ihre Nase gefallen bin. Wir kamen beide mit nem schrecken davon :)
 
  • Mein Hund hasst mich *heul* Beitrag #17
Inzwischen geht es ihm eigentlich gut. Ich hab ihn mit der bösen Leine gestreichelt, das hat ihn nicht gestört. Er hat mich vorhin auch ganz freudig begrüßt, wie immer eben. Nur beim ersten Abrufen danach hat er sich sehr lange Zeit gelassen und wirklich überlegt, ob er kommen soll. Er kam dann mit leicht eingezogenem Genick auf mich zu, hat sich aber gefreut, dass ich ihn gelobt habe.
Aber verletzt hat er sich nicht, falls du das meinst ;).
Wahrscheinlich hat er das besser weggesteckt als ich :roll:. Ich hab irgendwie ein schlechtes Gewissen, weil ich ihn wirklich hätte würgen können, und dann passiert sowas... Einen kurzen Moment habe ich überlegt, ob ich das jetzt unterbewusst mit Absicht gemacht habe oO. Irgendwie kommt das bei mir eben dazu, dass er sich in der Situation wirklich daneben benommen hatte.
Aber nicht, dass ich jetzt den Abruf noch einmal trainieren muss :shock:.

Naja, mir ist auch schon öfter was in der Richtung passiert... Da ist der Hund mal aus dem Bett oder vom Sofa gefallen oder hat aus Versehen was auf den Kopf bekommen. Meinen vorherigen Hund habe ich einmal aus Versehen fünf Minuten in den Keller gesperrt, einmal dachte ich, ich hätte ihm den Schwanz amputiert :silence:. Mein Freund hat die Arbeit dann mit der Kofferraumklappe fast vollendet :roll:. Klar kann das alles mal passieren, ich bin ja auch ein Schussel, aber das war schon heftig, zumal ich in dem Moment wirklich Angst in seinen Augen gesehen habe.

LG
 
  • Mein Hund hasst mich *heul* Beitrag #18
Nee ich meinte schon psychisch, wenn was gewesen wär hättste das vermutlich schon lange geschrieben. Ich VERMUTE mal das er einfach dachte es ist ein Spiel und auf einmal war alles so ernst (du nimmst es ja ziemlich ernst, das merkt der Hund auch, aber woher soll er wissen das du dir sorgen machst?). Ich würde da auch garnicht weiter irgendwas mit der Leine machen. also gar kein Tamtam. beim nächsten Gassigehen einfach Hund rufen, Leine dran gassi, als ob ihr seit Jahren nix anderes gemacht hättet. Manchmal "redet" man seinem Hund die Angst nämlich auch ein
 
  • Mein Hund hasst mich *heul* Beitrag #19
Tja Leute, mein Optimismus war wohl etwas übereilt :?.
Gestern waren wir ganz normal laufen, er ging in einen Acker mit Gülle, ich rief ihn, aber er kam nicht gleich. Also bin ich hin, habe ihn am Geschirr genommen und wollte ihn aus dem Acker und bis zu der Stelle führen, an der ich ihn gerufen habe. Vorweg: Ich habe ihm nichts getan, ihn nicht im Genick gepackt, angeschrien oder sonst irgendwas. Als ich mit ihm loslaufen wollte konnte ich plötzlich seinen Herzschlag am Griff vom Geschirr spüren und er fing an zu zittern, ging immer tiefer und lies die Ohren hängen. Er hatte wirklich Angst :(.
So, ganz toll, und jetzt?
Heute morgen bin ich gleich mit der Schlepp und einem großen Beutel Futter los und hab ihn immer wieder gerufen, am besten wenn er gerade irgendwo geschnuppert hat etc. und das teils auch etwas "schroffer". Es ging, also er kam schon, manchmal erst nach ein paar Mal Rufen und dann auch recht langsam und mit gesenktem Kopf.

Habt ihr vielleicht noch andere Vorschläge, was man da tun kann? Ich bin für jeden Tipp dankbar :D.

Liebe Grüße
 
  • Mein Hund hasst mich *heul* Beitrag #20
Huhu.

Habe sowas in der Art schon fast geahnt und befürchtet, da du ja eher nicht zu Übertreibungen neigst, zumindest hatte ich bisher den Eindruck, wenn ich Beiträge von dir hier im TF gelesen habe.
Hätte mich natürlich sehr gefreut, wenn ich danebengelegen hätte -in diesem Fall-.

Ich hätte wohl auch zuerst das Schleppleinentraining in Angriff genommen, aber das scheint ja bisher nicht das Wahre zu sein.

Mein erster Gedanke bei deinem letzten Beitrag war, die Normalität zu durchbrechen. Mit was rufst du deinen Hund in solchen Situationen? "Hier"? "Komm"? Vielleicht hilft es ja, wenn du neu anfängst und ein anderes Wort anders betonst und aufbaust?
Bei Mona habe ich versehentlich mal nach/bei dem Kommando "Brings" ihr wehgetan, ab da an kniff sie immer die Rute ein, wenn ich das Kommando gab und kam mit angelegten Ohren, zitternd und mit rasendem Herzchen ganz klein angewackelt, war zu nichts mehr zu gebrauchen.
Da konnte tun und machen, was ich wollte, sie bekam Angst, wenn ich "Brings" sagte.

Habe dann eine Pause eingelegt, was dieses Kommando anging und später neu aufgebaut mit dem Wort "Apport". Habe das dann erstmal auf das Dummytraining bezogen, später ganz allmählich das auch auf den Ball, Stöckchen etc. bezogen und wieder langsam mich an den alten Wortlaut gewöhnt.
Über Umwege bin ich beim Apportiertraining jetzt endgültig auf "Apport" gekommen, wenn sie mir etwas bringen soll, ohne Absitzen und Schicken, sage ich "Bringen Sie's mir". Ihr werdet es vielleicht nicht glauben, aber der kursiv geschriebene Teil ist wichtig. Sonst kommt die alte Furcht bei ihr hoch.
Und ich sage das auch erst, wenn sie den Gegenstand im Maul hat.

Das nur mal by the way.

[VERSTECK]Schon schlimm, was ich schon alles verbockt habe in dieser Hinsicht. :silence: *schäm* Mona ist ja auch so ein Sensibelchen, aber ich lerne dazu und werde besser, zumindest hoffe ich das.[/VERSTECK]

Vielleicht hilft das ja? Neue Wege und Methoden einschlagen, anders verhalten, zumindest vorerst?


LG
Pearlesss
 
Zuletzt bearbeitet:
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Thema:

Mein Hund hasst mich *heul*

Mein Hund hasst mich *heul* - Ähnliche Themen

Hund hat keine Interesse an anderen Hunden und Maßregelt oft: Halli hallo, Mein Hund hat wenig bis keine Interesse an anderen Hunden. Es ist kein Problem für mich aber ich frage mich immer wieder woher das...
Panischer Hund...: Unser Großer war ja als wir ihn bekommen haben ein ziemlicher Panik-Schieber. Rumlaufen - kopfloses rumrasen, einfangen lassen eigentlich nur zu...
Diskussion Thema : Hunde beim Gassi gehn: Hallo :) ich muss grad mal frust ablassen. Ich war soeben etwa 1ne stunde durch mein dorf gelaufen. Dabei traf ich 8 Hund mit deren haltern. Was...
Hund pinkelt in die Wohnung: Hallo zusammen, meine Freundin und ich sind seit ca. einem halben Jahr stolze Besitzer einer Westie-Hündin, die wir über das Tierheim bekommen...
Ich, mein Hund und die anderen.... (sehr lang): Hallo, ich habe ein Problem und ich bräuchte zum einen wen, der mir zuhört und zum anderen jemand der mir einen guten Rat gibt. Und wenn keinen...
Oben