Hund(e) als Berufstätige?

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Ina4482

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Hallo, ich verirre mich mal vom Katzenforum hierher in der Hoffnung auf ein paar Anregungen ;).

Die Situation: mein Lebensgefährte und ich haben uns ein Haus gekauft (ca. 145 qm + ausgebauter Dachboden und ca. 1.450 qm Grundstück). Im Moment renovieren wir noch und im März ist der Einzug mit unseren 5 Katzen geplant. Der Gedanke an einen Hund bzw. ein Hundepärchen ist zwar jetzt schon da, aber uns ist auch klar, dass das Zukunftsmusik ist. Erst mal die Renovierung abschließen, die Katzen zusammen kriegen, das Grundstück einzäunen, noch mal Geld sparen und vieles mehr ;). Aber wir haben mal darüber gesprochen, vielleicht im nächsten Jahr (also so Richtung Frühjahr/Sommer 2013) unter die Hundehalter zu gehen. Vorab Meinungen und Anregungen einzuholen kann aber nicht schaden, weil ich mir nicht unüberlegt ein Tier anschaffen möchte, für das ich dann jahrelang die Verantwortung habe. Ich stöbere mich hier auch schon seit einigen Wochen fleißig durch.

Die Vorgeschichte: Zwar haben wir beide jetzt Katzen, sind aber nicht die absoluten "Katzenmenschen". Hunde gab es auf beiden Seiten immer in der Familie. Bei mir waren es diverse Dackel und Fox-Terrier bei meinen Eltern und Großeltern, bei meiner Tante mal Rottweiler und ich selbst habe fast 10 Jahre lang eine zauberhafte Golden-Retriever-Hündin am Wochenende und während der Urlaube der Besitzerin zur Pflege da gehabt. Maya war meine Alternative zum eigenen Hund, der ja nicht möglich gewesen wäre zu dem Zeitpunkt (ich wußte ja nicht wohin mich Ausbildung, Studium und Beruf verschlagen werden ;)). Jetzt habe ich Katzen, weil ich sie immer schon toll fand und natürlich eine Katzengruppe in der Mietwohnung auch deutlich besser mit einem Vollzeit-Job zu vereinbaren ist als ein Hund :roll:.
Bei meinem Freund gab es auch immer wieder Hunde; zur Zeit leben bei seinen Eltern 2 Dobermänner und ein Schäferhundmix, alle aus dem Tierschutz. Mit den beiden Rüden machen wir gelegentlich auch Ausflüge ins Gelände ("Leihhunde", weil halt keine eigenen vorhanden sind :lol:). Die Dobermannhündin ist blind und das trauen wir uns beide nicht so recht zu weil wir damit keine Erfahrung haben, deswegen gehen mit uns immer nur die Jungs.
Insgesamt ist also zumindest ein bißchen Hunde-Erfahrung vorhanden (dass das keine Hundeschule ersetzt ist aber auch klar).

So, das war erst mal der ganze "wichtige" Kram vorweg ;). Nun bietet sich ja ein Haus mit großem Grundstück für Hundehaltung geradezu an. Ca. 10 Minuten zu Fuß entfernt beginnt auch schon das große Gelände, in das man dann flott marschieren kann zum Austoben. Wir wohnen recht abgelegen dann. Die ersten Gedanken gingen in Richtung Tierschutz, "älterer" Hund (oder eben auch direkt ein Pärchen), der zumindest alleine bleiben kann und katzenverträglich ist. Aussehen und Rasse sind mir völlig schnurz, es kommt mir eher auf die passende "Chemie" und den passenden Charakter an. Nur so ganz klein sollte er (bzw. sie) nicht sein.
Das Problem ist eigentlich bloß unsere Berufstätigkeit. Wir arbeiten beide Vollzeit (sonst könnten wir uns auch kein Haus kaufen :roll:) und ich habe nicht die Möglichkeit zwischendurch nach Hause zu fahren. Mein Freund ist allerdings in 3 Minuten mit dem Auto zu Hause und könnte mittags immer nach Hause für eine kurze Runde. Am Stück wären die Hunde also ca. 4-5 Std. alleine, jeweils vormittags und nachmittags von Montag bis Donnerstag. Freitags bin ich immer nur einen halben Tag weg.
Für besondere Fälle habe ich mich schon mal schlau gemacht: es gibt einen professionellen Tiersitterdienst in unserer Nähe, den man auch dauerhaft buchen kann. Falls also krankheitsbedingt mal einer ausfallen sollte oder ähnliches. Zudem wohnen beide Familien direkt in der Nähe und könnten/würden notfalls einspringen. Das müssten sie für die Katzen ja sowieso schon ;).
Die Abende und Wochenenden gehören ja eh schon unseren Katzen und das würde dann natürlich die Hunde mit einschließen.

Jetzt würde ich eigentlich ganz gerne ein paar Meinungen hören: ist das völlig utopisch sich in der Situation mit den Arbeitszeiten Hunde anzuschaffen oder wäre das machbar? Wenn, dann würde ich halt gerne alles richtig machen.
 
  • Hund(e) als Berufstätige? Beitrag #2
Hallo erstmal. :)

Schön, dass du dich vorher nach Meinungen erkundigen willst.
Moment mal, ich muss wohl doch nachfragen, denn entweder stehe ich auf dem Schlauch, oder...
Wäre der Hund/die Hunde 4-5 Stunden vormittags allein + dieselbe Zeit nachmittags?

LG
 
  • Hund(e) als Berufstätige? Beitrag #3
Wäre der Hund/die Hunde 4-5 Stunden vormittags allein + dieselbe Zeit nachmittags?

Ja, vormittags und nachmittags. Immer 4 Tage die Woche. Deswegen frage ich ja auch, sonst wäre ich wahrscheinlich schon fest entschlossen ;).
 
  • Hund(e) als Berufstätige? Beitrag #4
Entschuldige, die doofe Frage, ich bin etwas kränklich. :uups:

Im Schnitt wären das dann 8-10 Stunden, die der Hund dann die meiste Zeit der Woche alleine wäre, mit Unterbrechung.

Ich lasse meine Hündin ungern länger als 6, maximal 7 Stunden alleine, unter der Woche ist sie etwa 4 Stunden alleine, und das ist schon grenzwertig, finde ich.

Da würde ich eher nicht dazu tendieren, in dieser Lebenssituation einen Hund anzuschaffen, ausser, wenn der Hund vllt. mit auf die Arbeit kommen kann.

Aber es hat ja auch praktische Gründe, weshalb ich das nicht machen würde, denn wenn ihr morgens und abends gehen wollt, sind kaum andere Hunde in der Dunkelheit (im Winter z.B.) unterwegs, bzw. sind Mittagsspaziergänge am schönsten, wenn man da ausgiebig laufen gehen kann.
Mein Vater z.B. arbeitet den ganzen Tag. Käme er abends nach Hause und müsste in dem Dämmerlicht jeden Tag zwei Stunden gehen, würde ihm das auf Dauer sicher nicht gefallen (darum mache ich es ja ;) ist ja auch meine Hündin), verstehst du, was ich meine?

Also, so leid mir das tut, aber wenn man an eurer jetzigen Situation nichts mehr machen kann, würde ich das Projekt "Hund" auf unbestimmte Zeit verschieben.

LG
Pearless
 
  • Hund(e) als Berufstätige? Beitrag #5
Also ein ganz normaler Arbeitsalltag, den es zu 1000 unter Hundehaltern gibt und den meine Hunde früher auch hatten und sogar überlebt haben;)
Psychos oder gestört sind Sie deshalb aber nicht, das Drumherum spielt eine viel grössere Rolle und ist dann eben effektive Hundezeit.
 
  • Hund(e) als Berufstätige? Beitrag #6
Also, so leid mir das tut, aber wenn man an eurer jetzigen Situation nichts mehr machen kann, würde ich das Projekt "Hund" auf unbestimmte Zeit verschieben.
Das muss dir nicht leid tun, ich wollte ja ehrliche Meinungen ;).

bzw. sind Mittagsspaziergänge am schönsten
Die gäbe es ja jeden Tag mittags, wenn auch unter der Woche etwas kürzer als freitags bis sonntags :eusa_think:.

Den Hund/die Hunde mit auf die Arbeit zu nehmen dürfte schwierig werden. Bei mir ist das sehr wahrscheinlich gar nicht möglich.
 
  • Hund(e) als Berufstätige? Beitrag #7
Mein Hund bleibt von Montag-Freitag den Vormittag (7:00-13:00) allein zu Hause.
Es hat ihr noch nie was aus gemacht, sie schläft dann die Zeit und wenn ich wieder da bin gehen wir eine große Runde.
(Ich bin nur da weil ich krank bin, und daher weiß ich das sie den Vormittag schläft ;).)
 
  • Hund(e) als Berufstätige? Beitrag #8
Also ein ganz normaler Arbeitsalltag, den es zu 1000 unter Hundehaltern gibt und den meine Hunde früher auch hatten und sogar überlebt haben;)
Psychos oder gestört sind Sie deshalb aber nicht, das Drumherum spielt eine viel grössere Rolle und ist dann eben effektive Hundezeit.

Schon, ich würde trotzdem eher nicht dazu raten. Kenne auch viele Fälle, in denen es eben nicht funktioniert hat. Und dann einen unglücklichen Hund haben oder ihn im schlimmsten Fall wieder abgeben müssen, würde ich mir nicht zutrauen und neimandem raten. :?
 
  • Hund(e) als Berufstätige? Beitrag #9
Wenn jemand "auf gut Glück losrennt" und dann ins kalte Wasser fällt, hast du sicherlich Recht...aber diese Leute fragen und denken allgemein nicht über die Hundehaltung nach.
Die TE macht sich lange vorher Gedanken, haben Eigentum, Familie -die bereits mit einer teilweisen Tierbetreuung-/versorgung vertraut ist- in direkter Nähe, macht sich in Hundesitterrichtung Gedanken, denkt über HuSchu nach und klingt nicht wirklich nach einer uberstürtz handelnden "Ich will JETZT aber einen Hund" Person.
Das es mit einer Vollzeitarbeit problemlos funktionieren kann, steht ausser Frage, genauso, wie es mit einer Halbtagsstelle oder als Arbeitsloser funktionieren kann -oder auch nicht.
Ich kann/konnte/ und könnte es mit mir und meinem Gewissen vereinbaren, auch als es noch "nur" 2 oder 3 Hunde waren, dafür war dann eben der Grossteil der verfügbaren Zeit, Hundezeit.
Das ist etwas, was eben jeder für sich entscheiden muss. Wer meine Hunde kennt, weiß das Sie funktionieren, das haben Sie aber auch schon getan, als ich noch Vollzeitbeschäftigt war.
 
  • Hund(e) als Berufstätige? Beitrag #10
Genau die gleichen Gedanken habe ich mir letztens auch erst gemacht.

Für mich ist es ein absoluter Kindheitstraum, irgendwann mal einen eigenen Hund zu haben.
Ich frag mich halt echt, wie das gehen soll, wenn man berufstätig ist.
Ich weiß ja nicht, was ihr Hundebesitzer alle für Traumjobs habt ;) aber ich weiß genau, dass ich nach meiner Umschulung Vollzeit arbeiten gehen muss, und das mit allergrößter Wahrscheinlichkeit nicht gerade in meiner Heimatstadt, so dass ein heimflitzen in der Mittagspause wahrscheinlich nicht möglich sein wird. Und einen Job zu finden, wo man den Hund mitnehmen kann, halte ich in der heutigen Zeit auch ziemlich utopisch.

Heißt das denn für mich, dass ein Hund erst im Rentenalter möglich ist?
 
  • Hund(e) als Berufstätige? Beitrag #11
Die TE macht sich lange vorher Gedanken, haben Eigentum, Familie -die bereits mit einer teilweisen Tierbetreuung-/versorgung vertraut ist- in direkter Nähe, macht sich in Hundesitterrichtung Gedanken, denkt über HuSchu nach und klingt nicht wirklich nach einer uberstürtz handelnden "Ich will JETZT aber einen Hund" Person.

Um Himmels willen - so was sollte gut überlegt sein und deshalb frage ich ja auch jetzt schon für´s nächste Jahr. Zum einen, um mich wirklich schlau machen zu können und alles berücksichtigen zu können und zum anderen weil natürlich die Finanzen stimmen müssen. 5 Katzen können wir problemlos stemmen im Moment, aber wir müssen erst mal schauen wie sich das einpendelt, bevor wir uns dann für Hunde entscheiden. Und es sind ja nicht bloß die Anschaffungskosten und laufenden Kosten, sondern es kann ja auch immer was passieren und da würden wir auch gerne vorab das "Katzensparkonto" noch etwas füllen ;).
Der Hundetraum hat auch bis jetzt gewartet, weil ich das alleine definitiv nicht kann, als Team mit Partner sieht das nun wieder ganz anders aus.
 
  • Hund(e) als Berufstätige? Beitrag #12
Guck' an... Ina, du auch hier? :mrgreen: Spaß beiseite. Schön, dass ihr euch im Vorfeld so viele Gedanken macht. :001:

Ich denke, wenn ihr die Mittagspausen ausnutzt, euch morgens und abends (vor/nach der Arbeit) um den oder die Vierbeiner kümmert und ein Sitter zur Verfügung steht, wäre das Ganze zumindest machbar. Bedingung ist ja generell, dass man voll hinter dem Tier steht und bereit ist, auf seine Bedürfnisse einzugehen, selbst wenn man einen stressigen Tag hinter sich hat und am liebsten nur die Füße hochlegen möchte. ;)

Ein wenig bin ich zwiegespalten, weil ein Zeitraum von acht Stunden oder länger ohne Menschen, wenn auch mit Unterbrechung, schon sehr lang ist. Aber das hängt zu einem gewissen Grad davon ab, wie man die gemeinsame Zeit gestaltet. Ich habe halt immer im Kopf, dass der Hund als Rudeltier gerne so viel wie möglich in der Nähe seiner Menschen sein möchte, so dass ich ab einer Grenze von sechs Stunden und mehr die Sinnhaftigkeit einer Anschaffung in Frage stelle. Wenn mir ein Halter beim Gespräch über seinen Hund freudestrahlend erzählt, dass der gar kein Problem damit hat, 8-10 Stunden am Tag allein zu sein und später eine Runde um den Block zu gehen, wird mir grundsätzlich erst mal mulmig. Wenn ich mir im Vergleich anhöre, was ihr zu tun bereit seid und wie ihr lebt, bin ich davon überzeugt, dass ein Vierbeiner es sehr viel schlechter treffen könnte, als bei euch zu leben. ;)

Ich gehe davon aus, dass die Antworten auf deine Frage unterschiedlich ausfallen werden. Entscheiden müsst am Ende sowieso ihr.
Aber wenigstens hat man die Gewissheit, dass bei euch kein Fido im Gartenhäuschen verkümmern muss. :silence:
 
  • Hund(e) als Berufstätige? Beitrag #13
@Winniegirl Das hab ich mir auch schon oft gedacht. :(
Jetzt wohne ich ja noch bei meiner Mutter und gehe zur Schule, aber ich frage mich ob ich später überhaupt noch mal einen Hund haben kann, außer im Rentenalter.
Ich finde das ziemlich traurig wenn man mal drüber nach denkt, das man später einfach keine Zeit mehr hat.
 
  • Hund(e) als Berufstätige? Beitrag #14
Guck' an... Ina, du auch hier? :mrgreen: Spaß beiseite. Schön, dass ihr euch im Vorfeld so viele Gedanken macht. :001:

Hi Mina *wink* ;).
Naja, ich würde mich ja fast strafbar machen nach so langer Zeit im TF, wenn ich mir einfach ein Tier anschaffe ohne mich schlau zu machen
:roll:. Und die Bedenken, die du dabei hast, sind ja genau die, die ich auch habe.

Wegen der langen Arbeitszeiten hatten wir übrigens auch direkt an ein Pärchen gedacht. Würde das überhaupt Sinn machen oder spielt da bloß mein "Katzendenken" zu viel mit rein :eusa_think:
 
  • Hund(e) als Berufstätige? Beitrag #15
Ich denke, zu dem Gedanken neigt man gerne, wenn man Katzen hält. Fakt ist, dass mehr Hunde die Blasenkapazität nicht erhöhen, wobei das weniger kritisch ist, wenn die "etwa acht Stunden" von deinem Freund unterbrochen werden. Man hat dann natürlich zwei Tiere im Haus, die auf ihre Besitzer warten (der Mensch ist und bleibt ja Bezugsperson) und die beide ausgelastet werden wollen. Andererseits ist es für Hunde natürlich toll, einen "gleichwertigen" Sozialpartner im Haus zu haben. Wenn deine bessere Hälfte in der Mittagspause käme, könnte man einen zweiten Hund als Annehmlichkeit für beide betrachten. Zwei Hunde sind aber logischerweise wieder eine Ansage zwecks Zeitaufwand (das wird vor allem ein Thema, wenn einer mal krank ist, egal ob Hund oder Mensch), Futter, TA-Kosten und Steuer.

Sehr viel weiter lehne ich mich nun aber nicht aus dem Fenster, das wäre vermessen. ;)
 
  • Hund(e) als Berufstätige? Beitrag #16
Hmm die Idee mir nn Hund zu holen während ich noch Volltags arbeite hatte ich auch ABER das kostet sehr viel Ennergie und daher habe ich es gelassen ich weis einfach nicht ob ich das schaffe ganztags arbeiten und dann noch jeden tag mit dem Hund (auch mittags) gehen. ich traus mir nicht zu ob du ds schaffen kannst musst du wissen/testen. Währe das ne Möglichkeit?? das du zb ne woche (oder länger) mal testest ob du das schaffst?? zb mit nem TH Hund oder einem von deinen Freunden, Eltern ect
 
  • Hund(e) als Berufstätige? Beitrag #17
Flu, die TE hatte 10 Jahre einen Pflegehund, geht mit den Dobermännern der Verwandten raus, hatte früher Dackel und Fox-Terrier in der Familie.
Ich denke Sie weiß worauf Sie sich evtl im kommenden Jahr einlässt.
 
  • Hund(e) als Berufstätige? Beitrag #18
Huhu,

ich denke, es reicht auch, wenn du bei einem Hund bleibst ;) Ich find die Mehrhundhaltung prinzipiell schon "besser", wenn die Umstände stimmen, aber es kann dir eben auch ganz schnell passieren, dass die Hunde gemeinsam einsam sind. Damit ist einem dann nicht wirklich geholfen und Hunde können Katzen durchaus auch als rudelähnlich ansehen ;) Bei Hunden ist einfach das Ding, dass du dich mit jedem einzeln beschäftigen musst. Wenn du also nach einem harten Tag nach Hause kommst, hast du nicht nur einen Hund, der dann schön lange spazieren, spielen, knuddeln und Kopfarbeit will. Du hast dann zwei! Fast doppelte Zeit zum Auslasten, wenn man es so will. Natürlich kann man Dinge wie Suchspiele auch gleichzeitig machen, aber Alleinzeit brauchen sie dennoch, finde ich.

Man sollte das nicht unterschätzen. Wenn man dann mal von 8-18Uhr Tag hat + Fahrt, gibt es manchmal schon schöneres als jetzt noch ein Entertainmentprogramm abzuliefern oder mit den Hunden zum TA zu wackeln, weil die Wehwehchen kommen. Man muss dann bereit sein, dass auch immer so durchzuziehen. Auch wenn die Hunde mal einen Tag kein Programm brauchen, sollte das aber nicht die Mehrzahl der Woche ausmachen. Daher würde ich wenn schon eher zu einem Hund erstmal raten. Der zweite kann dann immer noch kommen, wenn du dich gut fühlst. Du musst eben nur gefasst sein, dass es dann noch mehr Bezugspersonen geben wird als deinen Mann und dich. Sprich, Menschen, die ggf. Einfluss auf die Erziehung des Tieres haben. Damit muss man leben können ;)

Liebe Grüße
Pewee
 
  • Hund(e) als Berufstätige? Beitrag #19
Hey das ist witzig, genau so geht es mir auch gerade. Wir ziehen im Sommer in unser Haus und spielen mit dem Gedanken Ende des Jahres einen Hund ins Haus zu holen :)
Sind allerdings auch beide Vollzeit angestellt. Bei uns ist halt das gute das wir dann zu Fuß nur 5 Minuten bis nach hause brauchen und ich 3 mal (3 Pausen) mit dem Hund Gassi gehen kann, Abends dann natürlich richtig lange :)

2 Katzen haben wir auch momentan ;) aber da gibt es ja Lösungen. Natürlich muss es dann ein Hund sein der mit den Katzen auskommt :)
Vielleicht könnte ich den Hund sogar ab und zu mit auf Arbeit nehmen :) sitze ja hier im Büro und wir haben letztens schonmal über einen Bürohund gesprochen.

Also Ina ich würde auch sagen das es möglich ist in deiner Situation einen Hund zu haben. Klar, es gibt tausende die ihre Hunde so halten, ob sie es richtig machen weiß man ja nicht, aber wer sich vorher so gut informiert und auch Möglichkeiten hat den Hund anderweitig zu unterhalten.. da sollte das kein Problem sein :)
 
  • Hund(e) als Berufstätige? Beitrag #20
Hallo ihr Lieben,

ich mische hier mal als Nicht-Hundebesitzer mit. Also ich kenne ein Paar das auch Vollzeit arbeitet und 2 Hunde hat. Die haben das so geregelt dass sie in ihrem Haus ein Zimmer mit Türe nach außen haben und diese Türe steht untertags immer offen. D.h. die Hunde können sich auf dem Grundstück frei bewegen aber auch ins Haus zumindest in dieses eine Zimmer (das ganze Haus offen stehen lassen ist sicher nicht so empfehlenswert, aufgrund der "Einbruchgefahr"). Ich weiß jetzt nicht ob das besonders 'gut' ist oder nicht. Hab allerdings schon den Eindruck dass es den Tieren da gut geht. Ich denke das liegt eben auch daran dass die Hunde zu zweit sind.
So wie ich das verstehe möchtest du ja evtl Tiere aus dem Tierschutz oder? Da kann man sich ja auch sicher einen passenden Hund raussuchen. Ich denke so (ich sag jetzt mal) Zwingeropfer sind sicherlich auch an kältere Temperaturen gewöhnt. Abends könnt ihr ja dann die Türe nach außen schließen und die Tiere ins Haus lassen (?). Vlt äußert sich noch jemand anderes zu dieser "Methode" und gibt seinen Senf dazu. Ich bin da eben keine Fachfrau aber ich hab das so erlebt und ich denke schon dass ich sehen kann ob es Tieren gut geht oder ob die Verhaltensgestört und bekloppt sind.
Was vlt noch wichtig ist. Bei den Hunden meiner Bekannten handelt es sich um Münsterländer, Jagdhunde die viel im Wald unterwegs sind und aktiv zur Jagd eingesetzt werden. Also die beiden werden wenn die Besitzer Feierabend haben schon sehr gut ausgelastet auch. Und ich denke nur so kann es überhaupt funktionieren.

LG Chris.
 
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