Hündin ist sehr unsicher, wie die Angst nehmen?

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  • Hündin ist sehr unsicher, wie die Angst nehmen? Beitrag #1
Kendi

Kendi

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Hallo,
normalerweise bin ich bei den Katzen, aber heute habe ich mal eine Hundefrage.

Meine Schwiegermutter hat eine 3jährige Appenzeller Hündin, Cora. Aufgrund mangelnder Erziehung sind bei ihr die typischen Rasseeigenschaften sehr ausgeprägt, z. B. Misstrauen gegenüber Fremden. Sie sollte ursprünglich Hofhund werden, hat es aber geschafft nur im Haus zu sein (Finde es nicht gut wenn eine Hund nur draußen ist, leider ist bei ihr nun aber genau das Gegenteil eingetreten, sie liegt nur drinnen rum und wird nicht gefordert, nicht mal regelmässige Spaziergänge gibt es). Ihre Vorgängerin, Dt. Schäferhund, durfte garnicht ins Haus - also nur Extreme! Sie hat keinerlei Erziehung, Sitz und Platz klappen im Haus grade so mit Leckerlie. Sobald sie draußen ist schaltet sie ab und beachtet einen nicht mehr. Als sie Welpe war, habe ich bei jedem Besuch (1x die Woche) viel mit ihr trainiert, aber irgenwann wollte ich nicht mehr, da ja von der restlichen Familie nichts dergleichen mitgemacht wurde.

Am Sonntag waren wir wieder mit ihr Gassi und ich beschreibe einfach was da passiert. Solange sie nicht abgelenkt ist läuft sie brav etwas voraus oder geht bei Fuß. Aber mit Kommandos braucht man ihr nicht kommen, sie druckst herum und beachtet einen einfach nicht, Leckies nimmt sie nicht zur Bestechung. Wenn fremde Leute entgegenkommen fängt sie zu kläffen an und zwar so mörderisch, dass die Leute fast im Graben laufen. Sie muß rechtzeitig an die Leine, da sie sonst auf die Menschen zustürmen würde. Viele Leute aus dem Dorf haben wirklich Angst vor ihr (Aber der Lieblingssatz des Frauchens beruhigt natürlich alle "der tut nix!" :evil: - ich würde die Frau am liebsten anspringen wenn das blöde blabla kommt!!). Ich empfinde, dass Cora dabei Angst vor den Menschen hat, sie wirkt total unsicher und nervös. Ebenso ist es wenn ein Fremder das Haus betritt, sie baut sich vor dem auf, dass derjenige Angst bekommt und diese Unsicherheit schaukelt sie dann noch mehr auf. Bekannte (alle die sie als Welpe kennengelernt hat) begrüßt sie total freudig.

Hab jetzt ziemlich viel Durcheinander geschrieben, am besten fragt ihr wenn was unklar ist. Bin für jeden Tipp dankbar. Sorry, dass es so lange wurde!

Meine Frage ist nun, wie ich dem Hund helfen kann. Von der Schwiegerleuten brauche ich keine Unterstützung erwarten, die lieben den Hund zwar, verstehen aber nicht, dass sie ihr mit Butterbrot und faul rumliegen das Gegenteil antun. Ich bin normalerweise 1x pro Woche da. Was ist als Grundgehorsam unumgänglich und wie kann ich ihr das mit so wenig Zeit beibringen? Mein Sohn (1 Jahr) wird bald alleine in der Familie sein und seine Sicherheit liegt mir natürlich besonders am Herzen. Sie mag Lukas sehr gerne und hat ihn als Familienmitglied akzeptiert, aber sie muß in kritischen Situationen einfach gehorchen.
 
  • Hündin ist sehr unsicher, wie die Angst nehmen? Beitrag #2
Hallo,
das ist wirklich eine verzwickte Situation, zumal du wenig Unterstützung bekommst :( . Ich glaube auch, dass der Hund sehr unsicher ist und dazu nicht richtig erzogen, wie du schon gesagt hast, gepaart mit dem rassetypischen Verhalten. Das wird nicht einfach.
Aber richtige Angst? Ich weiß nicht.
Unser Hund hatte früher sehr viel Angst, konnte uns nicht in die Augen schauen etc. , weil sie vom Vorbesitzer schwer misshandelt wurde (sie wurde mit Prügel erzogen). Wir durften sie aber nie bemitleiden oder bemuttern. Das hätte sie als Lob für ihre Angst aufgefasst (war ganz schön schwer, diesen "ich nehm dich in den Arm und beschütze dich" Reflex abzuschalten) und es wäre nur noch schlimmer geworden. Wir haben versucht ihr bei allen neuen Situationen klarzumachen, dass wir keine Angst und sind so souverän wie möglich aufgetreten. das hat ihr Mut gemacht. Wir haben sie jetzt über ein Jahr und haben jetzt erst mit der Hundeschule angefangen. Ihr Vertrauen zu bekommen war ziemlich schwer.
Bei euch muss wahrscheinlich erst noch mal richtig Grundgehorsam rein. Eventuell reagiert sie auch gut aufs Klickern oder ihr versucht eine Kommandoreihe aufzubauen, die sie beschäftigt. Aber ich glaube ohne Hundeschule wird es schwer.
LG Allie
 
  • Hündin ist sehr unsicher, wie die Angst nehmen? Beitrag #3
Als sie in die Familie kam wurde groß von Hundeschule gesprochen..., aus dem wurde nur nix. Vor allem hilft die beste Schule nichts, wenn es daheim im alten Trott weitergeht.

Vielleicht ist Angst der falsche Ausdruck und man sollte es als Unsicherheit bezeichnen. Ich komme halt darauf, weil sie das Verhalten z. B. bei großen Männern noch mehr zeigt. Also je beeindruckender die Erscheinung ist umso extremer reagiert sie. Sie geht auch auf Fahrräder los, obwohl sie mit meinem Schwager hin und wieder mit dem Rad unterwegs ist (läuft ohne Leine nebenher). Immerhin wird inzwischen jeder Besucher vorgewarnt, dass er sie nicht anfassen soll, aber wenn es so weitergeht beißt sie irgendwann - es war einige Male kurz davor.
 
  • Hündin ist sehr unsicher, wie die Angst nehmen? Beitrag #4
Hallo Kendi,

ich denke, Allie hat es auf den Punkt gebracht; holt euch professionelle Hilfe !

Herzliche Grüße,

Mat
 
  • Hündin ist sehr unsicher, wie die Angst nehmen? Beitrag #5
Danke schonmal für Eure Antworten!

Das Problem ist, dass keiner von denen was macht! S-Mu sprach vor kurzem über den Hund einer Bekannten, als ich mal wieder mit Hundeschule anfing und meinte, dass der trotz Hundeschule nicht hört, blabla:x . in der Familie sind alle total starrsinnig, sie sehen nicht ein, dass sie mit dem Tier überfordert sind.

Würde es überhaupt helfen wenn mein Mann oder ich mit ihr zur Schule gehen obwohl wir keine richtigen Bezugspersonen sind?
 
  • Hündin ist sehr unsicher, wie die Angst nehmen? Beitrag #6
Ich denke ein Versuch ist es wert und sollte allemal gemacht werden. Gerade wenn sie so unsicher ist, wird sie sonst wirklich einmal zubeißen. Da du sagst, dass es schlimmer ist, je größer vorallem Männer sind, glaube ich, dass sie die als Bedrohung ansieht. Jemand dringt aus ihrer Sicht in euer Revier ein. Sie will es und auch euch verteidigen und beschützen, so wie sie es als ihre Aufgabe sieht. Dafür sind diese Hunde nun einmal gezüchtet worden. Und je größer der Kerl ist, desto größer die Gefahr, und desto mehr muss sie, aus ihrer Sicht tun.
Natürlich muss auch zu Hause trainiert werden, aber vielleicht fällt es deinen Schwiegerleuten auch leichter, wenn ihnen jemand die Vorarbeit (sprich du und dein Mann) mit der Hundeschule abnimmt.
Erkundigen würde ich mich auf alle Fälle in einer Hundeschule.
Ich wünsche euch alles Gute und lass mal hören wie es läuft,
Allie
 
  • Hündin ist sehr unsicher, wie die Angst nehmen? Beitrag #7
Hallo,

warum reden eigentlich immer alle von Hundeschulen?

Da wird teilweise soviel Bockmist verzapft. Ich bekomme zwar nicht täglich aber doch mehrmals wöchentlich die tollsten Hiobsbotschaften.

Ausserdem wird bei HS jeder Kurs extra berechnet und oft schon beim "Vorgespräch" wird fleisig abkassiert.

Schaut euch doch mal in der Nähe nach einem guten Verein um. Es muss ja kein "antiqierter" SV sein. (Die gibts vereinzelt immer noch).

Fasst jedes "Kaff" hat einen stinknormalen Hundeverein. HSV, VdH, usw. Man kann sich auch in Ruhe die Übungsstunden unter verschiedenen Übungsleitern erstmal ansehen, ohne sich gleich entscheiden zu müssen und ohne sofort zur Kasse gebeten zu werden.
Meist ist es nämlich das liebe Geld, was verschiedenen Personen (evtl die Schwiegereltern?), die Inanspruchnahme von Hilfe "vergrätzt".
Die Mitgliedsbeiträge in Vereinen sind im Verhältnis zu Hundeschulen ebenfalls recht erschwinglich. Auch problematische Hunde sind den meisten ÜL nicht fremd. Sie besuchen ebenfalls Kurse/Seminare etc. bilden sich also weiter. Ein paar vereinzelte ala "Ostermeier" gibt es zwar noch....aber die sind doch eher selten.

Was sich da so an selbsternannten "Profi's" in Hundeschulen tummelt, ist oft unter aller Kanone.

Zum eigentlichen Problem:
Unsicherheit und dadurch bedingte "Angstaggression" bedürfen klarer Regeln und souveräner Führung.
Dein Zeitmangel ist natürlich ein großes Problem. Und beratungsresistente Menschen, wie deine Schwiegereltern, gibt es leider immer wieder.
Evtl. besteht durch einen Verein die Möglichkeit, den Hund durch einen kompetenten Hundeführer für geringes Entgeld ausbilden zu lassen.
Ich hatte in der Vergangenheit viele Fremdhunde zur Ausbildung. (Und das übrigens gratis).
Solange kein wirklicher Gehorsam da ist, und zwar in allen Situationen würde ich eine Schleppleine für draussen nehmen. Seperat dazu mit Clickertraining, zur positiven Bestärkung bei erwünschten Verhaltensweisen, beginnen. Auch in vielen Vereinen wird geclickert.

Du kannst dich wenigstens mal nach Vereinen umhören. Sie sind oft um ein vielfaches besser, als Lieschen Müller, das mal fix eine Hundeschule, als Ich-AG, gegründet hat und am "Versuchskaninchen" Hund nun herumexperimentiert.

Gruss
 
  • Hündin ist sehr unsicher, wie die Angst nehmen? Beitrag #8
Okay, man muss sich die Leute genau anschauen. Aber da gehe ich jetzt einfach mal von aus. Und du hast recht es ist gerade in Mode. Aber bei uns sind es gerade die Vereine, die die Hundeschule bzw. Kurse veranstalten. Und eine Schnupperstunde ist da immer kostenlos.
 
  • Hündin ist sehr unsicher, wie die Angst nehmen? Beitrag #9
Ja Schnupperkurse!
Aber das ist nicht privat, sondern wird vom Verein so angeboten, und kostet nur wenig.
Um zu zeigen..."Hallo, wir sind auch noch da!"

In Vereinen gab es schon immer solche Kurse, sei es Augsburger Modell, oder Agility für Anfänger, sogenannte Welpenspielstunden (Mobbingstunden) usw.

Ich meine aber die Vereine, die ihren geregelten Übungsbetrieb haben, zweimal im Jahr für die HF Prüfungen anbieten (auf freiwilliger Basis), ohne.. "Wenn du das nicht packst, darfst du nicht weitermachen, bzw,. in den Folgekurs" usw.

Ich habe 30 Jahre "Vereine" hinter mir, und kenne etliche privat aufgezogene Hundeschulen, (in denen mit Nichtssagenden Diplomen nur so um sich geschmissen wird), und sehe die Folgen dieser katastrophalen Entwicklung.
Es gab noch nie so viele Hundeschulen, aber auch noch nie so viele verhaltensgestörte Hunde.
Ein Schlem, wer böses dabei denkt! ;)

Anscheinend ist man heute nur "up to date", wenn man mit seinem "Fiffi" in einer richtig Kohle kostenden Hundeschule war.

Gruss

P.S. Auch wir hatten Tag der offenen Tür, Hunderally u. ähnliches im Angebot. Auch mal einen kostenpflichtigen "Schnupperkurs". Viele leute sind dann im Verein hängen geblieben,wurden Mitglied und haben über jahre hinweg erfolgreich mit ihren Hunden gearbeitet.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Hündin ist sehr unsicher, wie die Angst nehmen? Beitrag #10
Würde mir nie etwas böses dabei denken, ich doch nicht :mrgreen: .
Bin deshalb auch froh, dass wir eine gute Trainerin gefunden haben für unsere Maus.
Clickern geht bei ihr leider nicht, da sie tierische Angst vor dem "Klick"geräusch hat. Will ihr deshalb vielleicht auch mal diese Gewitterübungs-CD besorgen. Hoffe es bringt etwas.
 
  • Hündin ist sehr unsicher, wie die Angst nehmen? Beitrag #11
Hallo,

warum reden eigentlich immer alle von Hundeschulen?

Da wird teilweise soviel Bockmist verzapft. Ich bekomme zwar nicht täglich aber doch mehrmals wöchentlich die tollsten Hiobsbotschaften.
Fasst jedes "Kaff" hat einen stinknormalen Hundeverein. HSV, VdH, usw. Man kann sich auch in Ruhe die Übungsstunden unter verschiedenen Übungsleitern erstmal ansehen, ohne sich gleich entscheiden zu müssen und ohne sofort zur Kasse gebeten zu werden.

Zum eigentlichen Problem:
Unsicherheit und dadurch bedingte "Angstaggression" bedürfen klarer Regeln und souveräner Führung.
Dein Zeitmangel ist natürlich ein großes Problem. Und beratungsresistente Menschen, wie deine Schwiegereltern, gibt es leider immer wieder.
Evtl. besteht durch einen Verein die Möglichkeit, den Hund durch einen kompetenten Hundeführer für geringes Entgeld ausbilden zu lassen.
Ich hatte in der Vergangenheit viele Fremdhunde zur Ausbildung. (Und das übrigens gratis).
Solange kein wirklicher Gehorsam da ist, und zwar in allen Situationen würde ich eine Schleppleine für draussen nehmen. Seperat dazu mit Clickertraining, zur positiven Bestärkung bei erwünschten Verhaltensweisen, beginnen. Auch in vielen Vereinen wird geclickert.

Du kannst dich wenigstens mal nach Vereinen umhören. Sie sind oft um ein vielfaches besser, als Lieschen Müller, das mal fix eine Hundeschule, als Ich-AG, gegründet hat und am "Versuchskaninchen" Hund nun herumexperimentiert.

Gruss

Ich bin hier absolut der gleichem Meinung wie Suzie, und halte Hundevereine einfach für die bessere Alternative.
Aber auch wenn ihr jemanden findet der den Hund für euch ausbildet bleiben die Probleme bei den Schwiegereltern. Nur wenn sich die Situation da grundlegend ändert besteht dauerhaft Aussicht auf Erfolg, sonst wird der Hund sehr schnell wieder die alten Verhaltensmuster annehmen.
Der Hund braucht jemanden der sich täglich mit ihm befasst, der ihm zeigt wo sein Platz im Rudel ist und ihm Sicherheit gibt.
 
  • Hündin ist sehr unsicher, wie die Angst nehmen? Beitrag #12
ich habe jetzt sehr gebannt alles gelesen was über dieses thema geschrieben wurde,
da meine hündin genau gleich reagiert auf fremde leute oder bekennte die uns besuchen kommen sogar wenn die verwantschaft vorbei kommt reagiert sie so obwohl sie die jetzt schon 2 jahre kennt und weiß das die ihr nichts tun , meine hündin ist extrem ängstlich wenn es um fremde leute geht beim gassi gehen flippt sie völlig aus wenn sie jemanden schon von weitem sieht rennt sie sofort bis auf einen meter an die person hin und bellt drauflos dabei springt sie noch offt um die leute herumm die bekommen nattürlich angst.
ich weiß langsam nicht mehr was ich machen soll ich bin mit meinem latein am ende, ich trainiere mit ihr fast täglich an der feldleine, manchmal klappt alles wunderbar und sie hört aufs wort und 2 tage später flippt sie wieder voll aus, ich werde mit ihr jetzt auch wieder in die hundeschule gehen, so kann es nicht weitergehen
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(Neuer Post des gleichen Users unten angefügt)
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dazu muss ich noch sagen das meine hündin misshandelt wurde und ich sie dann aus rumänien zu mir geholt habe, ihre angst andren leuten gegenüber ist schon so gesehen nicht ohne grund aber man muss es doch irgendwie auf dauer in den griff bekommen es gab zeiten da war sie ein fast perfekter hund hat gehört und hat zum größten teil andere leute garnicht beachtet und plötzlich fällt sie wieder in das alte raster und so geht es immer hin und her ich liebe meine hündin über alles und würde alles dafür tun um ihr helfen zu können ,komisch finde ich nur das leute die uns mit ihem hund entgegen kommen lässt meine hündin zufrieden sie interessiert sich dann nur für denn hund. :roll: :(
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Hündin ist sehr unsicher, wie die Angst nehmen? Beitrag #13
Höre mich inzwischen um ob es einen Verein gibt, habe aber leider noch nix gefunden - vorhin habe ich mal eine Mail an die Gemeinde geschickt, mal sehen....

Heute war ich wieder bei Cora und habe mit ihr Sitz, bleib, komm im Haus geübt, da funktioniert es, draußen halt nicht mehr. "Platz" macht sie trotz Lecki nicht, sie will den "Bodenkontakt" anscheinend nicht verlieren. Hab immer mal wieder probiert, aber sie schaut einfach weg. Könnt Ihr mir als Anfänger ein Buch empfehlen, damit ich einfach mehr Grundlagen in der Hundeerziehung bekomme?

Mein Sohn hat ihr aus der Hand etwas TroFu gegeben. Sie hat es ganz vorsichtig von seinen Fingern genommen und wenn er es nicht gleich losließ hat sie an der Hand geleckt. Darüber war ich sehr erleichtert, da er ja während ich arbeiten gehe ab Februar von der Oma betreut wird. Dann waren wir im Hof und mein Kleiner ist gestürzt, Cora hat daraufhin zu bellen angefangen, wie sie es sonst bei den Fremden macht, total hysterisch. Kann leider nicht genau beurteilen wem es jetzt gegolten hat. Kann es sein, dass es für mich bestimmt war, weil sie dachte ich hätte den Kleinen geschubst? Oder kann sie sich von Lukas bedroht gefühlt haben, weil er so plötzlich am Boden lag? Sie mag eigentlich Kinder allgemein gerne, da sie als Welpe täglich Kinderbesuch hatte. Sorry, dass ich Euch löchere, aber ich gebe mein Bestes damit der Hund eine ordentliche Ausbildung bekommt.
 
  • Hündin ist sehr unsicher, wie die Angst nehmen? Beitrag #14
hallihallo

es gibt, so wie ich das herausgefunden habe, einen grossen unterschied zwischen einer hundeschule oder einem hundesportverein z.b.
da ich auch damals auf der suche war nach "professioneller Hilfe" habe ich gemerkt das ich in einem hundesportverein viel besser aufgehoben war. nicht nur das die hundeschule viel teurer war, auch das arbeiten mit dem hund war viel mehr auf das "team" abgestimmt. wir bei uns im hundesportverein haben z.b. eine gruppe die sich jeden sonntag zum üben trifft (kosten 2€ pro sonntag).
da wird richtig erklärt wie es geht sogar am ende der saison mit einer kleinen inoffiziellen prüfung. vielleicht schaust du dich bei den örtlichen hundevereinen um evtl. bietet dort jemand auch so etwas an.
LG
 
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