- Hündin ist sehr unsicher, wie die Angst nehmen? Beitrag #1
Kendi
- Beiträge
- 132
- Punkte Reaktionen
- 0
Hallo,
normalerweise bin ich bei den Katzen, aber heute habe ich mal eine Hundefrage.
Meine Schwiegermutter hat eine 3jährige Appenzeller Hündin, Cora. Aufgrund mangelnder Erziehung sind bei ihr die typischen Rasseeigenschaften sehr ausgeprägt, z. B. Misstrauen gegenüber Fremden. Sie sollte ursprünglich Hofhund werden, hat es aber geschafft nur im Haus zu sein (Finde es nicht gut wenn eine Hund nur draußen ist, leider ist bei ihr nun aber genau das Gegenteil eingetreten, sie liegt nur drinnen rum und wird nicht gefordert, nicht mal regelmässige Spaziergänge gibt es). Ihre Vorgängerin, Dt. Schäferhund, durfte garnicht ins Haus - also nur Extreme! Sie hat keinerlei Erziehung, Sitz und Platz klappen im Haus grade so mit Leckerlie. Sobald sie draußen ist schaltet sie ab und beachtet einen nicht mehr. Als sie Welpe war, habe ich bei jedem Besuch (1x die Woche) viel mit ihr trainiert, aber irgenwann wollte ich nicht mehr, da ja von der restlichen Familie nichts dergleichen mitgemacht wurde.
Am Sonntag waren wir wieder mit ihr Gassi und ich beschreibe einfach was da passiert. Solange sie nicht abgelenkt ist läuft sie brav etwas voraus oder geht bei Fuß. Aber mit Kommandos braucht man ihr nicht kommen, sie druckst herum und beachtet einen einfach nicht, Leckies nimmt sie nicht zur Bestechung. Wenn fremde Leute entgegenkommen fängt sie zu kläffen an und zwar so mörderisch, dass die Leute fast im Graben laufen. Sie muß rechtzeitig an die Leine, da sie sonst auf die Menschen zustürmen würde. Viele Leute aus dem Dorf haben wirklich Angst vor ihr (Aber der Lieblingssatz des Frauchens beruhigt natürlich alle "der tut nix!" :evil: - ich würde die Frau am liebsten anspringen wenn das blöde blabla kommt!!). Ich empfinde, dass Cora dabei Angst vor den Menschen hat, sie wirkt total unsicher und nervös. Ebenso ist es wenn ein Fremder das Haus betritt, sie baut sich vor dem auf, dass derjenige Angst bekommt und diese Unsicherheit schaukelt sie dann noch mehr auf. Bekannte (alle die sie als Welpe kennengelernt hat) begrüßt sie total freudig.
Hab jetzt ziemlich viel Durcheinander geschrieben, am besten fragt ihr wenn was unklar ist. Bin für jeden Tipp dankbar. Sorry, dass es so lange wurde!
Meine Frage ist nun, wie ich dem Hund helfen kann. Von der Schwiegerleuten brauche ich keine Unterstützung erwarten, die lieben den Hund zwar, verstehen aber nicht, dass sie ihr mit Butterbrot und faul rumliegen das Gegenteil antun. Ich bin normalerweise 1x pro Woche da. Was ist als Grundgehorsam unumgänglich und wie kann ich ihr das mit so wenig Zeit beibringen? Mein Sohn (1 Jahr) wird bald alleine in der Familie sein und seine Sicherheit liegt mir natürlich besonders am Herzen. Sie mag Lukas sehr gerne und hat ihn als Familienmitglied akzeptiert, aber sie muß in kritischen Situationen einfach gehorchen.
normalerweise bin ich bei den Katzen, aber heute habe ich mal eine Hundefrage.
Meine Schwiegermutter hat eine 3jährige Appenzeller Hündin, Cora. Aufgrund mangelnder Erziehung sind bei ihr die typischen Rasseeigenschaften sehr ausgeprägt, z. B. Misstrauen gegenüber Fremden. Sie sollte ursprünglich Hofhund werden, hat es aber geschafft nur im Haus zu sein (Finde es nicht gut wenn eine Hund nur draußen ist, leider ist bei ihr nun aber genau das Gegenteil eingetreten, sie liegt nur drinnen rum und wird nicht gefordert, nicht mal regelmässige Spaziergänge gibt es). Ihre Vorgängerin, Dt. Schäferhund, durfte garnicht ins Haus - also nur Extreme! Sie hat keinerlei Erziehung, Sitz und Platz klappen im Haus grade so mit Leckerlie. Sobald sie draußen ist schaltet sie ab und beachtet einen nicht mehr. Als sie Welpe war, habe ich bei jedem Besuch (1x die Woche) viel mit ihr trainiert, aber irgenwann wollte ich nicht mehr, da ja von der restlichen Familie nichts dergleichen mitgemacht wurde.
Am Sonntag waren wir wieder mit ihr Gassi und ich beschreibe einfach was da passiert. Solange sie nicht abgelenkt ist läuft sie brav etwas voraus oder geht bei Fuß. Aber mit Kommandos braucht man ihr nicht kommen, sie druckst herum und beachtet einen einfach nicht, Leckies nimmt sie nicht zur Bestechung. Wenn fremde Leute entgegenkommen fängt sie zu kläffen an und zwar so mörderisch, dass die Leute fast im Graben laufen. Sie muß rechtzeitig an die Leine, da sie sonst auf die Menschen zustürmen würde. Viele Leute aus dem Dorf haben wirklich Angst vor ihr (Aber der Lieblingssatz des Frauchens beruhigt natürlich alle "der tut nix!" :evil: - ich würde die Frau am liebsten anspringen wenn das blöde blabla kommt!!). Ich empfinde, dass Cora dabei Angst vor den Menschen hat, sie wirkt total unsicher und nervös. Ebenso ist es wenn ein Fremder das Haus betritt, sie baut sich vor dem auf, dass derjenige Angst bekommt und diese Unsicherheit schaukelt sie dann noch mehr auf. Bekannte (alle die sie als Welpe kennengelernt hat) begrüßt sie total freudig.
Hab jetzt ziemlich viel Durcheinander geschrieben, am besten fragt ihr wenn was unklar ist. Bin für jeden Tipp dankbar. Sorry, dass es so lange wurde!
Meine Frage ist nun, wie ich dem Hund helfen kann. Von der Schwiegerleuten brauche ich keine Unterstützung erwarten, die lieben den Hund zwar, verstehen aber nicht, dass sie ihr mit Butterbrot und faul rumliegen das Gegenteil antun. Ich bin normalerweise 1x pro Woche da. Was ist als Grundgehorsam unumgänglich und wie kann ich ihr das mit so wenig Zeit beibringen? Mein Sohn (1 Jahr) wird bald alleine in der Familie sein und seine Sicherheit liegt mir natürlich besonders am Herzen. Sie mag Lukas sehr gerne und hat ihn als Familienmitglied akzeptiert, aber sie muß in kritischen Situationen einfach gehorchen.