- Vergesellschaftung Vielfarbensittiche Beitrag #1
J
Julie1989
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Hallo liebes Forum,
dies ist mein erster Foreneintrag und deshalb bin ich noch ein wenig ungeübt. Ich hoffe ihr habt ein Nachsehen.
Mein Fall ist folgender:
Ich habe vor ein paar Wochen den Vielfarbensittich meiner Mutter übernommen. Aufgrund von geänderten Arbeitszeiten konnte sie sich nicht mehr um ihn kümmern. Er ist 4 Jahre alt und von einem Züchter. Ich habe ihn ihr damals geschenkt. Jetzt im Nachhinein weiß ich, dass dies kein guter Züchter war. Der Sittich hat ein kleines Krallenproblem, was ich so bei Vögeln noch nie gesehen habe. Die vorderste längste Kralle biegt sich an einem Fuß nach oben, statt nach unten. Deshalb kann er vllt auch nicht so gut landen. Der Vogel wurde leider schon lange nicht mehr rausgelassen, was auch der Grund war, weswegen ich ihn dann zu mir nahm. Am Rücken und Bauch hat er zur Zeit nur noch eine Art grauen Flaum, ich nehme an er hat sich aus Einsamkeit gerupft. Ich lasse ihn jeden Tag fliegen, was er immer noch verhältnismäßig gut kann und kümmere mich sehr um ihn. Dazu gehört auch, dass ich mir Gedanken rund ums Thema Einzelhaltung machte. Ich kam schnell zu dem Schluss, dass ich dies nicht unterstützen möchte und machte mich auf die Suche nach einem Weibchen. Ich hatte große Angst, dass sie sich nicht verstehen würden, da er mehrere Jahre alleine war. Ich fand einen Züchter in meiner Nähe und bekam ein wunderschönes Weibchen. Ich stellte sie den ersten Abend voreinander in 2 verschiedenen Käfigen. Einen hatte mir der Züchter geborgt. Das Männchen war sofort Feuer und Flamme, sang wie noch nie zuvor und war einfach völlig von der Rolle. Sie, eigentlich die Jüngere, schien eher sehr beherrscht.
Sie schliefen dann auch auf den Stangen ein, die in ihren Käfigen auf gleicher Höhe waren. Ich war absolut glücklich, da ich mir große Sorgen gemacht hatte, ob sie ihn wohl ablehnen würde aufgrund seines etwas zerwühlten Aussehens. Am nächsten Tag bekamen die beiden Freiflug. Es fiel schnell auf, dass sie sehr angetan von ihm war. Dies ist nun 2 Tage her. Sie fliegt ihm immer hinterher, landet in seiner Nähe, frisst zur selben Zeit, geht zur selben Zeit rein, etc. Er scheint das absolute Alphamännchen für sie zu sein.
Allerdings scheint er mit dieser Aufgabe überhaupt nicht zurechtzukommen. Kommt sie in seine Nähe, wird er nervös, rennt hin und her und versucht abzuspringen. Sie landet dort, wo er gerade ist, er haut schnell ab und sie sitzt wieder allein. Manchmal dann scheint er doch Nahrung (?) hervorzuwürgen und sie zu füttern, aber eher selten. Ich habe oft davon gelesen, dass das Weibchen das Männchen, was bis dato ein Einsiedlerdasein gehegt hat, ablehnt, aber andersrum nie.
Sie folgte ihm gestern auch direkt in seinen Käfig, wo er sie nach anfänglichem Zögern auch einließ. Es gab 2-3 kleine Machtkämpfe um den besten Schlafplatz, darauf war ich vorbereitet, das war OK. Allerdings gab es plötzlich gestern Abend ein Riesengeschrei und ich sah, dass er auf ihr saß, sie schrie und er ihr immer wieder in den Nacken hackte. Durch das Raufen fiel ihr danach ihre längste Schwanzfeder aus.
Gehört das zu den normalen Machtspielchen dazu oder muss ich mir Sorgen machen?
Wird er ihr mehr entgegenkommen und sich besser an sie gewöhnen?
Und könnt ihr mir sonst noch Informationen zum Verhalten von Vielfarbensittichen geben? Leider findet man über diese immer nur sehr, sehr wenig.
Ich danke im voraus!
dies ist mein erster Foreneintrag und deshalb bin ich noch ein wenig ungeübt. Ich hoffe ihr habt ein Nachsehen.
Mein Fall ist folgender:
Ich habe vor ein paar Wochen den Vielfarbensittich meiner Mutter übernommen. Aufgrund von geänderten Arbeitszeiten konnte sie sich nicht mehr um ihn kümmern. Er ist 4 Jahre alt und von einem Züchter. Ich habe ihn ihr damals geschenkt. Jetzt im Nachhinein weiß ich, dass dies kein guter Züchter war. Der Sittich hat ein kleines Krallenproblem, was ich so bei Vögeln noch nie gesehen habe. Die vorderste längste Kralle biegt sich an einem Fuß nach oben, statt nach unten. Deshalb kann er vllt auch nicht so gut landen. Der Vogel wurde leider schon lange nicht mehr rausgelassen, was auch der Grund war, weswegen ich ihn dann zu mir nahm. Am Rücken und Bauch hat er zur Zeit nur noch eine Art grauen Flaum, ich nehme an er hat sich aus Einsamkeit gerupft. Ich lasse ihn jeden Tag fliegen, was er immer noch verhältnismäßig gut kann und kümmere mich sehr um ihn. Dazu gehört auch, dass ich mir Gedanken rund ums Thema Einzelhaltung machte. Ich kam schnell zu dem Schluss, dass ich dies nicht unterstützen möchte und machte mich auf die Suche nach einem Weibchen. Ich hatte große Angst, dass sie sich nicht verstehen würden, da er mehrere Jahre alleine war. Ich fand einen Züchter in meiner Nähe und bekam ein wunderschönes Weibchen. Ich stellte sie den ersten Abend voreinander in 2 verschiedenen Käfigen. Einen hatte mir der Züchter geborgt. Das Männchen war sofort Feuer und Flamme, sang wie noch nie zuvor und war einfach völlig von der Rolle. Sie, eigentlich die Jüngere, schien eher sehr beherrscht.
Sie schliefen dann auch auf den Stangen ein, die in ihren Käfigen auf gleicher Höhe waren. Ich war absolut glücklich, da ich mir große Sorgen gemacht hatte, ob sie ihn wohl ablehnen würde aufgrund seines etwas zerwühlten Aussehens. Am nächsten Tag bekamen die beiden Freiflug. Es fiel schnell auf, dass sie sehr angetan von ihm war. Dies ist nun 2 Tage her. Sie fliegt ihm immer hinterher, landet in seiner Nähe, frisst zur selben Zeit, geht zur selben Zeit rein, etc. Er scheint das absolute Alphamännchen für sie zu sein.
Allerdings scheint er mit dieser Aufgabe überhaupt nicht zurechtzukommen. Kommt sie in seine Nähe, wird er nervös, rennt hin und her und versucht abzuspringen. Sie landet dort, wo er gerade ist, er haut schnell ab und sie sitzt wieder allein. Manchmal dann scheint er doch Nahrung (?) hervorzuwürgen und sie zu füttern, aber eher selten. Ich habe oft davon gelesen, dass das Weibchen das Männchen, was bis dato ein Einsiedlerdasein gehegt hat, ablehnt, aber andersrum nie.
Sie folgte ihm gestern auch direkt in seinen Käfig, wo er sie nach anfänglichem Zögern auch einließ. Es gab 2-3 kleine Machtkämpfe um den besten Schlafplatz, darauf war ich vorbereitet, das war OK. Allerdings gab es plötzlich gestern Abend ein Riesengeschrei und ich sah, dass er auf ihr saß, sie schrie und er ihr immer wieder in den Nacken hackte. Durch das Raufen fiel ihr danach ihre längste Schwanzfeder aus.
Gehört das zu den normalen Machtspielchen dazu oder muss ich mir Sorgen machen?
Wird er ihr mehr entgegenkommen und sich besser an sie gewöhnen?
Und könnt ihr mir sonst noch Informationen zum Verhalten von Vielfarbensittichen geben? Leider findet man über diese immer nur sehr, sehr wenig.
Ich danke im voraus!