- Ex ist überfordert- was tun? Beitrag #1
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afronaut
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Hallo allerseits, bin neu hier, hab aber leider ein dringendes Anliegen und wollte mir Ratschläge einholen, da ich aktuell total verwirrt bin.
Zum Thema:
Meine Ex und ich haben uns nach acht Jahren einvernehmlich getrennt, ging halt nicht weiter, soweit auch alles gut. Als ich damals mit ihr zusammenkam, hatte sie sechs Monate zuvor einen Jacki aus dem Tierheim geholt. Dieser alte Sack hatte aber massive Probleme alleine zu bleiben, weswegen wir gemeinsam nach drei/vier Jahren beschlossen hatten, einen Zweithund zu holen, ebenfalls aus dem Tierheim. Die beiden kommen miteinander, naja, mehr oder minder einigermaßen klar; die Neue ist aber noch gestörter als der Alte, von Zeit zu Zeit (also wann immer Streß anliegt), greift sie ihn unmittelbar und ohne Vorwarnungen an. Nach einer Zeit hat sich das Zusammenleben einigermaßen normalisiert, der Alte konnte mit ihr schon Stunden in der Wohnung alleine bleiben.
Vor ca. vier Monaten dann eben besagte Trennung; schweren Herzens, und nach einer Bedenkzeit, habe ich beschlossen, ihr beide Hunde zu überlassen (ich dachte es geht denen dort besser), danach habe ich aber gelitten wie ein Hund/mir war eine Zeitlang Hundeelend. Ich konnte damit nicht umgehen, die Hunde haben wir immens gefehlt (ich hatte schon überlegt, ob ich über die Hunde die "Trauer" über die Beziehung kompensiere, habe dies aber mit einem eindeutigen Nein beantwortet). Zu Zeiten der Beziehung, und ich will echt nicht nachtreten, war ich derjenige, der sich mehr um die Hunde gekümmert hat (stundenlange Spaziergänge, Gassirunden hauptsächlich mit mir, Such- und Schnüffelspiele). Klingt blöd, aber ich konnte nur damit umgehen, als ich beschlossen hatte, dass die Hunde für mich "gestorben" sind; deswegen habe ich mich regelrecht geweigert, die Hunde wiederzusehen.
Just zu diesem Augenblick ein Anruf von meiner Ex. Sie muss nämlich inzwischen arbeiten, um ihren Lebensunterhalt zu finanzieren etc. Sie fühlt sich überfordert, oder andersherum, die Hunde sind unterfordert. Allerdings wohne ich inzwischen in einer WG, der Vermieter hat Hundehaltung eindeutig untersagt, zudem wohne ich im vierten Stockwerk, also beileibe keine guten Vorraussetzungen. Gleichzeitig muss ich auch arbeiten (und zwar im Schichtsystem, mit Nachtschichten etc.). nach dem Anruf geht es mir wieder schlecht; was soll ich machen? Überlege schon, eine neue Wohnung zu suchen; ich würde auch beide Hunde vollends übernehmen, müsste ich eben nicht im Schichtsystem arbeiten. Selbst wenn wir die Hunde trennen würden, deutlich weniger "Arbeit" bedeutet dies eben nicht. Sollen wir die Hunde uns gegenseitig "Schichtweise" überlassen? Wären sie dann nicht schlicht verwirrt? Ich weiß echt nicht mehr weiter, weiß aber, dass die Hunde definitiv nicht ins Tierheim abgeschoben werden. Habt ihr vielleicht Erfahrungen, die ähnlich sind? Wie kann man sowas lösen? (Und spart euch bitte ex-post Ratschläge, wie "warum habt ihr die Hunde geholt etc."). Danke im Vorraus!
Zum Thema:
Meine Ex und ich haben uns nach acht Jahren einvernehmlich getrennt, ging halt nicht weiter, soweit auch alles gut. Als ich damals mit ihr zusammenkam, hatte sie sechs Monate zuvor einen Jacki aus dem Tierheim geholt. Dieser alte Sack hatte aber massive Probleme alleine zu bleiben, weswegen wir gemeinsam nach drei/vier Jahren beschlossen hatten, einen Zweithund zu holen, ebenfalls aus dem Tierheim. Die beiden kommen miteinander, naja, mehr oder minder einigermaßen klar; die Neue ist aber noch gestörter als der Alte, von Zeit zu Zeit (also wann immer Streß anliegt), greift sie ihn unmittelbar und ohne Vorwarnungen an. Nach einer Zeit hat sich das Zusammenleben einigermaßen normalisiert, der Alte konnte mit ihr schon Stunden in der Wohnung alleine bleiben.
Vor ca. vier Monaten dann eben besagte Trennung; schweren Herzens, und nach einer Bedenkzeit, habe ich beschlossen, ihr beide Hunde zu überlassen (ich dachte es geht denen dort besser), danach habe ich aber gelitten wie ein Hund/mir war eine Zeitlang Hundeelend. Ich konnte damit nicht umgehen, die Hunde haben wir immens gefehlt (ich hatte schon überlegt, ob ich über die Hunde die "Trauer" über die Beziehung kompensiere, habe dies aber mit einem eindeutigen Nein beantwortet). Zu Zeiten der Beziehung, und ich will echt nicht nachtreten, war ich derjenige, der sich mehr um die Hunde gekümmert hat (stundenlange Spaziergänge, Gassirunden hauptsächlich mit mir, Such- und Schnüffelspiele). Klingt blöd, aber ich konnte nur damit umgehen, als ich beschlossen hatte, dass die Hunde für mich "gestorben" sind; deswegen habe ich mich regelrecht geweigert, die Hunde wiederzusehen.
Just zu diesem Augenblick ein Anruf von meiner Ex. Sie muss nämlich inzwischen arbeiten, um ihren Lebensunterhalt zu finanzieren etc. Sie fühlt sich überfordert, oder andersherum, die Hunde sind unterfordert. Allerdings wohne ich inzwischen in einer WG, der Vermieter hat Hundehaltung eindeutig untersagt, zudem wohne ich im vierten Stockwerk, also beileibe keine guten Vorraussetzungen. Gleichzeitig muss ich auch arbeiten (und zwar im Schichtsystem, mit Nachtschichten etc.). nach dem Anruf geht es mir wieder schlecht; was soll ich machen? Überlege schon, eine neue Wohnung zu suchen; ich würde auch beide Hunde vollends übernehmen, müsste ich eben nicht im Schichtsystem arbeiten. Selbst wenn wir die Hunde trennen würden, deutlich weniger "Arbeit" bedeutet dies eben nicht. Sollen wir die Hunde uns gegenseitig "Schichtweise" überlassen? Wären sie dann nicht schlicht verwirrt? Ich weiß echt nicht mehr weiter, weiß aber, dass die Hunde definitiv nicht ins Tierheim abgeschoben werden. Habt ihr vielleicht Erfahrungen, die ähnlich sind? Wie kann man sowas lösen? (Und spart euch bitte ex-post Ratschläge, wie "warum habt ihr die Hunde geholt etc."). Danke im Vorraus!