- Wildes Kaninchen macht unsere Weibchen verrückt Beitrag #1
Kilou
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Hallo,
vielleicht hatte jemand schonmal das gleiche Problem...
Unsere Ninis leben ja in Aussenhaltung. Seit einigen Wochen haben wir Besuch eines wilden Kaninchens. Es ist tatsächlich nur eines und wir wohnen in einem Wohngebiet, also fragen wir uns auch wo der auf einmal herkommt. Am Ende unseres Gartens ist bisschen Gestrüpp usw. da kann er sich also auch gut verstecken. Anfangs kam er (?) nur Nachts, nur seine Hinterlassenschaften (ordentlich wie für Kaninchen typisch auf mehrere Haufen auf dem Rasen verteilt) haben ihn verraten. Jetzt ist er auch schonmal untertags vorm Aussengehege. Auf die Terrasse, wo ja leider derzeit auch Ninis von uns "wohnen" (seitdem eine schwer verletzt war - jetzt wissen wir ja wahrscheinlich, warum die auf einmal durchgedreht sind) geht er aber nur Nachts (da hinterlässt er auch manchmal seine Spuren).
Er ist braun, relativ klein und für Winter auch ziemlich dünn. Also weiß ich nicht, ob er tatsächlich wild ist. Er ist aber ziemlich scheu. Wenn er Abends bei uns im Garten ist und wir machen Licht an, schaut er nur. Aber sobald ein Geräusch ist (z.B. die Terrassentüre) hoppelt er sofort ins Gebüsch.
Das ganze wäre noch nicht das Problem, aber er macht unsere Weibchen vollkommen verrückt. Kastrierte Rammler scheint das egal zu sein... Die im Aussengehege sind seitdem ziemlich aggressiv zueinander und teilweise auch uns gegenüber. Sie gehen nicht auf uns los. Aber wollen gar nicht berührt werden usw. Eh klar. Da ist ein "Eindringling" in ihrem Revier...
Wenns bisschen wärmer wird erweitern wir das Aussengehege, sodass zwei Gruppen draussen leben können. Wir haben schonmal versucht sie wieder zu vergesellschaften, aber die, die damals so zugebissen und der kleinen das Fell abgezogen hat, ist gleich wieder total aggressiv geworden und wieder auf sie los (Alle anderen sind eigentlich harmlos. Aber seitdem der wilde Hase da ist, dreht die eine vollkommen am Rad). So haben wir sie wieder getrennt. Uns wurde auch schon von mehreren Seiten gesagt, dass wenn ein Kaninchen einmal "Blut gerochen" hat, auf dieses Kaninchen immer wieder losgehen wird. Also lassen wir es lieber und sie leben dann in zwei gleich großen Gruppen.
Nur befürchten wir, dass sich der wilde Hase bis dahin auch keine neue "Familie" sucht...
Hat jemand Erfahrund damit? Sollen wir versuchen ihn LEBENDIG zu fangen und wo anders wieder auszusetzen? Oder habt ihr eine andere Idee?
Danke schonmal
vielleicht hatte jemand schonmal das gleiche Problem...
Unsere Ninis leben ja in Aussenhaltung. Seit einigen Wochen haben wir Besuch eines wilden Kaninchens. Es ist tatsächlich nur eines und wir wohnen in einem Wohngebiet, also fragen wir uns auch wo der auf einmal herkommt. Am Ende unseres Gartens ist bisschen Gestrüpp usw. da kann er sich also auch gut verstecken. Anfangs kam er (?) nur Nachts, nur seine Hinterlassenschaften (ordentlich wie für Kaninchen typisch auf mehrere Haufen auf dem Rasen verteilt) haben ihn verraten. Jetzt ist er auch schonmal untertags vorm Aussengehege. Auf die Terrasse, wo ja leider derzeit auch Ninis von uns "wohnen" (seitdem eine schwer verletzt war - jetzt wissen wir ja wahrscheinlich, warum die auf einmal durchgedreht sind) geht er aber nur Nachts (da hinterlässt er auch manchmal seine Spuren).
Er ist braun, relativ klein und für Winter auch ziemlich dünn. Also weiß ich nicht, ob er tatsächlich wild ist. Er ist aber ziemlich scheu. Wenn er Abends bei uns im Garten ist und wir machen Licht an, schaut er nur. Aber sobald ein Geräusch ist (z.B. die Terrassentüre) hoppelt er sofort ins Gebüsch.
Das ganze wäre noch nicht das Problem, aber er macht unsere Weibchen vollkommen verrückt. Kastrierte Rammler scheint das egal zu sein... Die im Aussengehege sind seitdem ziemlich aggressiv zueinander und teilweise auch uns gegenüber. Sie gehen nicht auf uns los. Aber wollen gar nicht berührt werden usw. Eh klar. Da ist ein "Eindringling" in ihrem Revier...
Wenns bisschen wärmer wird erweitern wir das Aussengehege, sodass zwei Gruppen draussen leben können. Wir haben schonmal versucht sie wieder zu vergesellschaften, aber die, die damals so zugebissen und der kleinen das Fell abgezogen hat, ist gleich wieder total aggressiv geworden und wieder auf sie los (Alle anderen sind eigentlich harmlos. Aber seitdem der wilde Hase da ist, dreht die eine vollkommen am Rad). So haben wir sie wieder getrennt. Uns wurde auch schon von mehreren Seiten gesagt, dass wenn ein Kaninchen einmal "Blut gerochen" hat, auf dieses Kaninchen immer wieder losgehen wird. Also lassen wir es lieber und sie leben dann in zwei gleich großen Gruppen.
Nur befürchten wir, dass sich der wilde Hase bis dahin auch keine neue "Familie" sucht...
Hat jemand Erfahrund damit? Sollen wir versuchen ihn LEBENDIG zu fangen und wo anders wieder auszusetzen? Oder habt ihr eine andere Idee?
Danke schonmal