Lohnt sich eine Krankenversicherung für einen Hund?

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  • Lohnt sich eine Krankenversicherung für einen Hund? Beitrag #1
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Hatte mich jetzt mal ein wenig im Internet belesen und es gibt ja Krankenversicherungen für Hund die von Impfungen, über Medikamente bis hin zur OP alles abdecken. Aber über 30 Euro im Monat kosten...das find ich schon viel, dazu kommt ja dann noch die Haftpflicht, die Steuer, Futter und was sonst noch anfällt. Lohnt sich das oder sollte man lieber das Geld beiseite packen um dann ein Polster zu haben falls mal was ist.
Im Internet gehen die Meinungen auseinander, die einen sagen das sie eine Versicherung haben und diese aber Jahrelang noch nie in Anspruch nehmen mussten und die anderen hatten keine und mussten eine OP selbst stämmen. Bin da ein wenig verunsichert.
Welche Erfahrungen oder Meinungen habt ihr dazu?

Gruß
Yvonne
 
  • Lohnt sich eine Krankenversicherung für einen Hund? Beitrag #2
Also ich hab ein Konto für Notfälle (nicht nur für den Hund) wo ich monatlich was drauf tue. Mir wurde auch oft von einer Krankenversicherung für Hunde abgeraten und ich kenne auch niemanden der sowas in Anspruch nimmt. Wenn man einen chronisch Kranken Hund hat ist das vielleicht Sinnvoll aber für einen eigentlich Gesunden Hund wäre es M.m.n. Schwachsinnig.

Zumal der Hund ja nun auch nicht jeden Monat geimpft wird.
 
  • Lohnt sich eine Krankenversicherung für einen Hund? Beitrag #3
Ja das ist es ja, wenn der Hund gesund ist nimmt man die ja kaum in Anspruch, aber was ist denn wenn er sich zb die Pfoten aufschneidet draussen und genäht werden muss, günstig ist das ja nicht gerade. Aber die glaube die Chance ist jetzt auch nicht gerade hoch...
An ein kleines Sparbuch für den Hund dachte ich auch, damit wir was abpolstern können, sollte doch mal was großes anstehen.
 
  • Lohnt sich eine Krankenversicherung für einen Hund? Beitrag #4
Eine komplette Krankenversicherung halte ich auch für unnötig. Das rechnet sich in den seltensten Fällen, da sich die "normalen" Tierarztkosten oft im Rahmen halten oder man sie mit einem kleinen Polster abdecken kann.

Eine OP-Versicherung dagegen kann schon Sinn machen. Die ist wesentlich günstiger als beides zusammen und gerade wenn es um OPs geht, liegt man schnell im vierstelligen Bereich. Nach einer geringen Wartezeit greifen die Versicherungen auch schon, in der Zeit kann man glaube ich als Normalverdiener nicht mal schnell so viel Geld beiseite schaffen. Außerdem kann es ja auch vorkommen, dass zwei OPs durch einen Zufall kurz hintereinander sind, da hätte man dann auch kein Polster mehr.

Supenschüssel, die Sache mit chronisch kranken Hunden ist nicht so einfach. Wenn beim Hund erstmal so etwas festgestellt worden ist und man sich danach erst zu einer Versicherung entscheidet, dann wird normalerweise die Vorerkrankung vom Versicherungssschutz ausgeschlossen.

Ob sich so etwas rechnet oder nicht, kann man nicht unbedingt vorhersagen, aber es brauch ja auch immer Leute, die einzahlen ohne von Leistungen im entsprechenden Rahmen gebrauch zu machen - davon leben die Versicherungen ja;).

Ich selbst hätte auch gern eine OP-Versicherung, allerdings findet man mit hüftkrankem Hund nicht viele, die einen aufnehmen wollen:?.
 
  • Lohnt sich eine Krankenversicherung für einen Hund? Beitrag #5
Ich hatte mir mal die Bedingungen ganz genau angeschaut, bevor wir unseren Kleinen geholt haben.

Eine Krankenversicherung lohnt sich nicht, weil:
-zu viele Ausschlüsse, vor allem die gängigen Impfungen und Behandlungen, bestimmte OP´s werden gar nicht übernommen, z.B. HD
-zu hoher Eigenanteil (ich glaube was von 3000 Euro pro Behandlung zu wissen.)
-trotzdem hohe Prämien von 250 bis 350 Euro im Jahr.
 
  • Lohnt sich eine Krankenversicherung für einen Hund? Beitrag #6
Verwechselst du evtl. Kranken- und OP-Versicherung? Eine Krankenversicherung schließt eigentlich alles mit ein, ähnlich wie beim Menschen auch ("normale" Krankheiten, Vorsorge, Nachsorge,...). Dass Impfungen ausgeschlossen sind, hab ich jetzt glaub ich erst bei einer gesehen und, dass HD/ED/PL ausgeschlossen sind, ist recht oft der Fall. Wenn das dennoch mit drin sein sollte, übernehmen viele bei HD nur die günstigsten Behandlungsmethoden und das sind nicht immer die besten.

Ein Eigenanteil von 3000€ find ich schon ziemlich heftig, dass kann ich mir nicht so wirklich vorstellen (welche Versicherung war das denn?). Bei den meisten Versicherungen kann man aber auswählen, ob man eine Selbstbeteiligung (normalerweise ist die aber deutlich günstiger) wünscht oder eben nicht.
 
  • Lohnt sich eine Krankenversicherung für einen Hund? Beitrag #7
Also ich bin ehrlich, ich werde von Anfang an für meinen Hund entweder eine OP oder einen komplette Krankenversicherung abschließen.
Mir ist das Risiko einfach zu groß, dass doch mal was passiert, da zahle ich lieber im Schnitt 15 Jahre was in die Versicherung ein, als hinterher plötzlich eine große Summe an TA-kosten zu haben.
Und wenn man nun mal davon ausgeht, dass ich mir einen Welpen kaufe, ihn von anfang an Versichern lasse und er 15 Jahre lebt, zudem die Versicherung ca. 30 € monatlich kostet, ist man nach den 15 Jahren bei einer Einzahlung von 10800 €. Klar das hört sich verdamt viel an, schongar, wenn der Hund nicht krank werden sollte, aber sollte doch mal was sein (es brauch nur ein Unfall passieren, von einem anderen Hund angefallen werden oder sonst waas) können die Kosten für eine OP schnell steigen, schon gar, wenn er ggf. sogar mehr mals Operiert werden muss.
Da nehme ich dann lieber in Kauf die ca. 10800 € für nichts zu Zahlen als hinterher bei einem TA zu landen der einen x-Fachen satz nimmt und ich dann mehr als Arm werde. Denn wie gesagt, oft schafft man es, ein Polster sich für eine OP anzusparen aber sollte wie schon Collie meinte eine zweite Anfallen, kann es ganz schön schlecht aussehen.


Aber eine Frage habe ich da noch, und zwar kann man dann zu jedem TA gehen oder machen da nur bestimmte TA mit?
Das habe ich mir noch nicht genau angeschaut.
 
  • Lohnt sich eine Krankenversicherung für einen Hund? Beitrag #8
Aber eine Frage habe ich da noch, und zwar kann man dann zu jedem TA gehen oder machen da nur bestimmte TA mit?
Das habe ich mir noch nicht genau angeschaut.

Du kannst normalerweise (so kenne ich das, aber meinen Hund will ja niemand wirklich versichern:roll:) zu jedem TA gehen. Finanziell macht es für die Versicherung keinen Unterschied, da es sich hierbei ja um feste Sätze handelt - im Zweifelsfall würde ich aber einfach mal bei derjenigen Versicherung nachfragen und vor allem auch das Kleingedruckte lesen.

Aufpassen solltest du auf jeden Fall bei der höhe der Sätze die übernommen werden. Manche Versicherungen übernehmen nur den einfachen Satz, also bei einer 3000€ teuren OP nur 1000 Euro, sofern der dreifache Satz berechnet worden ist, das finde ich persönlich ein wenig dürftig. Den zweifachen Satz würde ich wahrscheinlich nehmen, Versicherungen, die den dreifachen übernehmen, sind meistens schon wieder wesentlich teurer.
 
  • Lohnt sich eine Krankenversicherung für einen Hund? Beitrag #9
Also Kallisto und Darwin werden beide in diesem Jahr eine Versicherung bekommen, wo und was genau, damit hab ich mich noch nicht auseinander gesetzt, aber nach den letzten Monaten wäre es deutlich günstiger für uns gewesen, für jeden Hund eine entsprechende Versicherung gehabt zu haben.
Auf Fehlern lernt man und die beiden bekommen eine Versicherung, die anderen nimmt keine Versicherung mehr auf, zu alt und zu lange Krankenakten.
 
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