- Der "agressive" Australian Shepherd Beitrag #1
Steffy
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Ich oute mich jetzt auch einmal, aus dem einfachen Grund weil ich keine andere Lösung mehr sehe. 
Es könnte lang werden, das von vorne herein.
Also fangen wir an......
Merlin ist ein Australian Shepherd und 4 einhalb Jahre alt.
Nein... fangen wir GANZ von vorne an.
Merlin stammt aus keiner Züchterhaltung sondern, so wir wir sagen, von einem Vermehrer. Er hat mit seinen Geschwistern im Schweinestall geschlafen, auf nacktem Boden. Der kleine Korb der da stand, da passten nur etwa 3 Hunde hinein und nur die stärksten konnten sich durchsetzen. Merlin gehört leider nicht dazu.
Wir entschieden uns trotzdem für ihn, obwohl wir jetzt auch wissen, dass es nicht richtig war.
Nunja, wie dem auch sei, Merlin kam und wuchs heran. Als wir dann mit ihm zum ersten Mal in der Welpenschule waren, gefiel es ihm dort auf Anhieb sehr gut und er spielte gerne mit den anderen Welpen und Hunden. Doch nach 2 maligem Hingehen, wurde er dann recht krank und bekam Zwingerhusten der 6 Wochen andauerte. Danach fanden wir keine geeignete Hundeschule mehr und ehe wir uns versahen war er dann dauernd krank. Immer hatte er irgendetwas und so kamen wir nie in die Hundeschule.
Angefangen mit seinen eigentlichen Problemen gegenüber anderen Hunden hat es erst mit anderthalb Jahren. Es war ein ganz normaler Spaziergangtag, als mein Vater mit ihm über unsere Wiese schlappte und zu einem kleinen Westhighland Terrier lief, dieser jedoch stürzte sich mehr oder weniger auf den Merlin drauf und von da an, war dann seine Hassliebe gegenüber diesem Hund entflammt. Doch es blieb nicht bei einem, es wurden immer mehr Hunde, zu denen er freudig hinlief und die sich auf ihn raufstürzten. Da hätten wir den aggressiven Schäferhund der es Nachts ungefähr 3 mal in Zeitabständen schaffte, sich auf den Merlin zu stürzen und ihn zu beißen, dann der Westhighland Terrier der ebenfalls 3 mal zubiss und der Jackrussel Terrier mit 2 Mal. Nach diesen ganzen Vorfällen hatte der Merlin immer mehr Angst wenn wir mit ihm rausgingen und zeigte dies auch wenn ein Hund zu nah in seine Nähe kam.
Noch heute ist es so, 4 einhalb Jahre später. Wenn man mit ihm draussen ist, wird jeglicher Hund der vier Beine hat verbellt und angemacht. Daher können wir ihn nur noch mit Leine laufen lassen. Allerdings gibts dann auch das andere Problem, wenn Hunde auf ihn zugestürzt kommen macht er das gleiche mit ihnen, wie er selbst es erfahren hat. Er beißt zu um sie in ihre Bahnen zu lenken. Das führt nun schon soweit das alle sagen er ist der "Kampfhund". Was mich doch sehr kränkt, da er hier im Haus wirklich der allerliebste Hund ist. Man kann mit ihm schmusen etc. Nunja, wie dem auch sei. Allerdings mangelt es ihm durch dieses Problem auch an akuter Bewegungsmangel. Wer die Rasse kennt, weiß das sie sich nicht mit einem Spaziergang von 30 Minuten zu frieden geben. Mehr ist aber nicht drin, weil man dauernd schauen muss, wo der nächste Hund lauert.
Nun meine eigentliche Frage, hat es noch einen Sinn nach 4 einhalb Jahren ihm das "auszutreiben"?
Und woran liegt das? Hat er wirklich zu wenig Bewegung? (am Tag max. 2 Stunden zum Laufen) Oder basiert alles nur auf der Angst, er könnte wieder gebissen werden?
Um ehrlich zu sein, ich habe Unmengen von Fachbüchen gewälzt und trotzdem bleibt nur ein riesen großes Fragezeichen über meinem Kopf stehen und hoffe hier auf andere Hundefreunde mit vielleicht ähnlichen oder selbigen Erlebnissen zu treffen, die mir vllt. einen Rat oder einen guten Tipp geben können.
lg Steffy
Es könnte lang werden, das von vorne herein.
Also fangen wir an......
Merlin ist ein Australian Shepherd und 4 einhalb Jahre alt.
Nein... fangen wir GANZ von vorne an.
Merlin stammt aus keiner Züchterhaltung sondern, so wir wir sagen, von einem Vermehrer. Er hat mit seinen Geschwistern im Schweinestall geschlafen, auf nacktem Boden. Der kleine Korb der da stand, da passten nur etwa 3 Hunde hinein und nur die stärksten konnten sich durchsetzen. Merlin gehört leider nicht dazu.
Wir entschieden uns trotzdem für ihn, obwohl wir jetzt auch wissen, dass es nicht richtig war.
Nunja, wie dem auch sei, Merlin kam und wuchs heran. Als wir dann mit ihm zum ersten Mal in der Welpenschule waren, gefiel es ihm dort auf Anhieb sehr gut und er spielte gerne mit den anderen Welpen und Hunden. Doch nach 2 maligem Hingehen, wurde er dann recht krank und bekam Zwingerhusten der 6 Wochen andauerte. Danach fanden wir keine geeignete Hundeschule mehr und ehe wir uns versahen war er dann dauernd krank. Immer hatte er irgendetwas und so kamen wir nie in die Hundeschule.
Angefangen mit seinen eigentlichen Problemen gegenüber anderen Hunden hat es erst mit anderthalb Jahren. Es war ein ganz normaler Spaziergangtag, als mein Vater mit ihm über unsere Wiese schlappte und zu einem kleinen Westhighland Terrier lief, dieser jedoch stürzte sich mehr oder weniger auf den Merlin drauf und von da an, war dann seine Hassliebe gegenüber diesem Hund entflammt. Doch es blieb nicht bei einem, es wurden immer mehr Hunde, zu denen er freudig hinlief und die sich auf ihn raufstürzten. Da hätten wir den aggressiven Schäferhund der es Nachts ungefähr 3 mal in Zeitabständen schaffte, sich auf den Merlin zu stürzen und ihn zu beißen, dann der Westhighland Terrier der ebenfalls 3 mal zubiss und der Jackrussel Terrier mit 2 Mal. Nach diesen ganzen Vorfällen hatte der Merlin immer mehr Angst wenn wir mit ihm rausgingen und zeigte dies auch wenn ein Hund zu nah in seine Nähe kam.
Noch heute ist es so, 4 einhalb Jahre später. Wenn man mit ihm draussen ist, wird jeglicher Hund der vier Beine hat verbellt und angemacht. Daher können wir ihn nur noch mit Leine laufen lassen. Allerdings gibts dann auch das andere Problem, wenn Hunde auf ihn zugestürzt kommen macht er das gleiche mit ihnen, wie er selbst es erfahren hat. Er beißt zu um sie in ihre Bahnen zu lenken. Das führt nun schon soweit das alle sagen er ist der "Kampfhund". Was mich doch sehr kränkt, da er hier im Haus wirklich der allerliebste Hund ist. Man kann mit ihm schmusen etc. Nunja, wie dem auch sei. Allerdings mangelt es ihm durch dieses Problem auch an akuter Bewegungsmangel. Wer die Rasse kennt, weiß das sie sich nicht mit einem Spaziergang von 30 Minuten zu frieden geben. Mehr ist aber nicht drin, weil man dauernd schauen muss, wo der nächste Hund lauert.
Nun meine eigentliche Frage, hat es noch einen Sinn nach 4 einhalb Jahren ihm das "auszutreiben"?
Und woran liegt das? Hat er wirklich zu wenig Bewegung? (am Tag max. 2 Stunden zum Laufen) Oder basiert alles nur auf der Angst, er könnte wieder gebissen werden?
Um ehrlich zu sein, ich habe Unmengen von Fachbüchen gewälzt und trotzdem bleibt nur ein riesen großes Fragezeichen über meinem Kopf stehen und hoffe hier auf andere Hundefreunde mit vielleicht ähnlichen oder selbigen Erlebnissen zu treffen, die mir vllt. einen Rat oder einen guten Tipp geben können.
lg Steffy