Spaniens Hunde

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  • Spaniens Hunde Beitrag #1
NinchenLove

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Hey, ich war heute mit meinem 2 jahre alten Merlin (aus spanien) spazieren und habe eine Spaziergängerin getroffen. Sie sagte' Hallo.. was is das für eine Rasse?' Und ich 'Ein Hund aus Spanien,mein weiß es nicht' 'Ja hätte ich mir schon fast gedacht.' ' Was meinen sie damit' 'Jeder andere würde sich einen Rassehund holen oder einen Deutschen Hund. MIt ihrem Hund fördern sie nur die Massen Vermehrung in Spanien und das die Tierheime voller werden' und dann ist sie gegangen. Stimmt das? Ich glaube nicht denn der Hund ist nicht von leuten die Hunde auf der Straße anbieten (Würde ich nicht kaufen weil das doch eigentlich die 'Massenproduktion' fördert) sondern aus dem Tierschutz wo man ihn fast verdurstet in Spanien gefunden hat und dann nach Deutschland gebracht hat. Ist so etwas auch ein Fall von der Förderung des Massenvermehrens?
 
  • Spaniens Hunde Beitrag #2
Hallo,

Das ist ein schwieriges Thema zudem sich auch hier die Geister scheiden. Die einen sind der Meinung, das wir hier im Land genug "eigene" Hunde im Tierheim sitzen haben und nicht extra noch andere Tiere aus dem Ausland holen sollen. Sozusagen "man kehrt zuerst vor der eigenen Haustür" oder "Man fängt im Kleinen an, bevor man das Große verändern kann".

Die anderen sind der Meinung, das Tierschutz auch bei Grenzen nicht aufhört und natürlich auch die Hunde im Ausland ein schönes neues Heim verdient haben. Diese ausländ. Tierschutzhunde können natürlich auch aus Massenzuchten stammen, werden dann bei Nichtkauf einfach entsorgt und ein ausländischer Tierschutz findet sie dann. Möglich ist leider alles.

Das ist nur einer von vielen Möglichkeiten und Meinungen, da man es schlecht (zumindest ich) pauschalisieren kann. Gerade im Tierschutz gehen die Meinungen extrem weit auseinander, bei 10 Personen gibt es gut und gerne 12 Meinungen ;) Diese Frau hat halt die Meinung, das man zuerst im eigenen Land mit dem Tierschutz beginnen sollte (finde ich auch super), die Hauptsache ist jedoch, das dein Hund es gut hat. Mach dir keine allzu großen Gedanken zu ihrer Aussage ;)
 
  • Spaniens Hunde Beitrag #3
Danke! Ich bin nunmal der Meinung das man die Tiere in Not rettet aber sowas wie Leute die in Spanien die Welpen in KArtons verkaufen, das sollte man nicht mit nach deutschland bringen. Mein Hund wäre dort fast verdurstet also finde ich es nicht schlimm das sie ihn hierher gebracht haben. Aber wenn man nunmal diese 'Kartonwelpen' gekauft werden, werden diese Idioten die sie verkaufen nachzüchten und die Massen müssen die tierlieben Deutschen wieder hierher schaffen, ist es nicht so?
 
  • Spaniens Hunde Beitrag #4
Zu der Auslandstierdebatte will ich eigentlich nicht viel sagen, zumal sie mit der Aussage der Frau eigentlich nur bedingt etwas zu tun hat, wenn ich das richtig verstehe. Es macht ja schon einen Unterschied sagen "ich finde es nicht gut, einen ausländischen Hund zu holen, wenn es in Deutschland genug arme Seelen gibt" und "in Spanien gibt es nur Massenvermehrer".

Also, auf die erste Aussage will ich nicht eingehen, da diese offensichtlich nicht von der Frau gemeint ist, deswegen konzentrier ich mich auf die zweite Aussage.

NEIN, nur weil man ein Tier in Spanien geholt hat, unterstützt man damit nicht zwangsweise eine Massenvermehrung. Es KANN aber sein, dass man auf eine unseriöse Orga reinfällt, die tatsächlich nur Geld aus den Tieren holen wollte. Das sollte man natürlich nicht unterstützen. Aber zu sagen, dass es dort nur Massenvermehrungen gibt, ist eben auch nicht möglich. Beispielsweise achten Jäger in Spanien - entgegen vieler Angaben - schon darauf, ob das Tier gesund ist und seiner Rasse entspricht. Klar, wenn es das Tier nicht tut, kommt es in die Tötung. Aber prinzipiell muss das Tier nicht aus einem dunklen Keller kommen, wo bereits 3 andere Hündinnen trächtig sind.
Des Weiteren sind viele Hunde aus dem Ausland von der Straße aufgesammelt. Auch dort muss nicht davon ausgegangen werden, dass das alles Massenvermehrungen sind. In der Regel haben sie keinen Besitzer und damit auch niemanden, der sie kastrieren lässt und wie der Verlauf der Natur eben so spielt, können dann mal fix ein paar Welpen zur Welt kommen. Ist natürlich vielmehr eine unkontrollierte Vermehrung, weswegen Kastrationsprogramme auch so wichtig sind und man unbedingt Orgas unterstützen sollte, die über den Tellerrand schauen und solche Projekte ins Leben führen. Man sollte keine Orga unterstützen, die nur Tiere nach Deutschland schippert oder gar Tiere von "Kartonhändlern" freikauft. Du hast es nämlich richtig erkannt, damit wird alles nur schlimmer - Angebot und Nachfrage.


Die Aussage, dass man deutsche Tierheime damit weiter füllt, mag natürlich in Maßen stimmen. Nicht jeder kann sein Tier behalten und muss es abgeben. Aber wenn wir mal ehrlich sind, machen das auch genug Leute, die ihr Massenvermehrertier aus Deutschland haben. Ist auch nicht wesentlich besser. Weiterhin sollte man sich dann die Frage stellen, ob dann deutsche Tierheime ebenfalls nicht ins Ausland vermitteln sollen, weil sie ja dann die Tierheime in anderen Ländern füllen. Aber das geht schon zu stark in die Auslandstierdebatte rein und die möchte ich eigentlich gerne vermeiden, weil wir dazu schon endlos viele Threads haben und es ohnehin keinen gemeinsamen Konsens geben wird.

Ich kann dir nur sagen, dass du nicht zwangsweise Massenvermehrer unterstützt hast.
 
  • Spaniens Hunde Beitrag #5
Also ich kanns dir sagen was hier in Spanien los ist, immerhin lebe ich dort :)

Die Tierheime sind hier voll von Hunden die auf der Strasse geboren wuerde und oder lebten.
Toetungsstationen werden weniger und die Spanier bekommen langsam einen Sinn fuer die HUndehaltung.
An der Kueste und in den Touristenregionen habe ich noch nie einen verwilderten und freilebenden Hund gesehen.
In den Doerfern im Inland ab und zu.

Hier gibts in den Baumarkten und Tierfachmaerkten meistens Hunde im Glaskasten. Sowas wuerde ich nie unterstuetzen, aber aus einer sicheren Quelle weiss ich das ein groesstteil dieser Rassehunde (weil das sind sie immer, meist kleine Rassen wie Franzoesiche Bulldoggen) aus Osteuropaeischen Zuchten kommen, also Massenzuchten. Leider gibt es sehr viele Leute die diese Hunden kaufen. Dennoch gibt es hier sehr viele, die in ein Tierheim gehen, den auch dort sind immer sehr sehr viele Welpen und Junghunde vorhanden :)
Als ich meinen Tyson aus dem Tierheim holte, war fuer dieses ein super Monat, sie hatten weit ueber 150 Vermittlungen.

Du wirst also keinen Massenvermehrer unterstuetzt haben, den die meisten Hunde hier kommen wie gesagt von der Strasse.


Uebringends denke ich, sollte jedes Land erstmal vor seiner eigenen Tuer kehren, in Deutschland gibt es mindestens genau so viel Hundeelend wie in Spanien. ;) Nur hier wirds einfach breitgetreten :)
 
  • Spaniens Hunde Beitrag #6
Vielen Dank für eure Hilfe!

Lg Ninchenlove

Es grüßen Merlin,Krümel,Cookie und Muffin ;)
 
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