Total überfordert - bin am verzweifeln!! :((

Diskutiere Total überfordert - bin am verzweifeln!! :(( im Hunde Haltung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo Liebe Leute! Ich habe mich eben hier angemeldet da ich unbedingt einen Rat benötige ..... Ich werde euch meine Geschichte ganz ehrlich...
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Yvonne21

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Hallo Liebe Leute!


Ich habe mich eben hier angemeldet da ich unbedingt einen Rat benötige .....


Ich werde euch meine Geschichte ganz ehrlich schreiben und ich weiss auch es wird an Kritik nicht mangeln....


Ich habe vor 4 Tagen einen 16 Wochen alten Bernhardiner bekommen. (mein überhaupt erster Hund)


Da wir gerade in ein rießen Haus gezogen sind - habe ich mir unbedingt einen Hund zur Wache gewünscht, da ich eigentlich ein sehr verängstigter Mensch bin (nachts).

Habe schon vor dem Umzug fleissig gesucht und mich sehr viel über Hundehaltung informiert.

Dann habe ich ihn gefunden ♥♥ - einen reinrassigen Bernhardinerwelpen .... UND DAS GESCHENKT!!!!!

Von der Besitzerin wurde mir gesagt, dass er bereits stubenrein ist. Das war mir sehr wichtig, da ich bereits aus Internet und Bekannten gehört habe, dass dies sehr an die Nerfen geht.

Naja - stubenrein ist er zunächst mal überhaupt nicht.


Dazu bin ich ein sehr freiheitsliebender Mensch und ich muss gestehn ich hab mir so eine Hundeerziehung EXTREM leichter vorgestellt. Ich weiss, dass war falsch.

Zu meiner Verzweflung bringen mich auch noch folgende Dinge:


- Meine Mutter, die auf ihn aufpassen möchte, wenn ich zur Arbeit gehe etc... tut sich total schwer mit ihm.

- bei uns in der Nachbarschaft laufen zwei ausgewachsene Doggen frei herum. Ich habe mit dem Besitzer noch vor dem eintreffen meines Luckys noch gefragt, wie diese Doggen mit anderen Hunden umgehen. Er meinte, sie würden auf gar keinen fall was machen. - Pustekuchen! Einmal den Bernhardiner gesehen und sie sind sofort auf ihn losgegangen. Das hat die Folgen, dass er sch nicht mehr wirklich raus traut und meine Mutter auch nicht mehr da sie sich jetzt extrem vor diesen hunden fürchtet.

- Großer Fehler meinerseits, war auch, dass ich nicht wirklich an die Zukunft gedacht habe. (Seine Größe, sein Gewicht, etc..). Ich habe einen Opel Astra 2-Türer und mir ist jetzt klar, dass er niemals hineinpasst. Er wird ja nicht mal zur Tür reinkommen. Also kann ich nie mit ihm zum TA fahren geschweige denn irgendwo spazieren, Hundeschule, usw.
Mir ein anderes Auto zu kaufen kann ich mir beim besten willen nicht leisten.


Ich bin total am verzweifeln und denke schon seit 2 Tagen nach, Ihn wieder herzugeben. Da ich denke, wir werden später große Probleme mit ihm bekommen.
Da er auch erst kurze Zeit bei mir ist, denke ich, dass es besser ist, ihn gleich weg zu geben, damit er sich nicht noch mehr an mich gewöhnt.


Mir tut es total weh im Herzen ihn herzugeben, da ich schon total in ihn verliebt bin und er schon auf mich fixiert ist. ♥

Aber ich sehe keinen anderen Ausweg.


Ich Bitte euch um Rat !

Liebe Grüße,
Yvonne
 
  • Total überfordert - bin am verzweifeln!! :(( Beitrag #2
Tja, ganz im Ernst, wenn du so an die Sache herangehst, denke ich auch, dass es das beste für den Hund ist, wenn du ihn abgibst, bitte vermittle ihn aber nicht an den nächsten Deppen, sondern gib ihn ins Tierheim, wo nach vernünftigen Besitzern gesucht wird (die sprechen die Leute nämlich auf solche Dinge wie Stubenreinheit, Auto, folgende Kosten etc. an)

Und bitte kaufe dir jetzt keinen nächstkleineren Hund, denn mit dem wirst du - abgesehen von dem Transportproblem- die gleichen Probleme haben.
Gerade die Rassen, die sich als Schutz- und Wachhunde eignen sind eigen, das sind keine Kuscheltiere sondern meist sehr anspruchsvolle Hunde, mit einem eigenen Kopf, den sie ja haben müssen und oftmals ist der Alltag mit einem Wachhund schwieriger als man es sich vorstellt.
Schaff dir lieber eine Alarmanlage an, die ist, was den Schutz betrifft eh sicherer und du musst dabei auch nicht so viel beachten und dir einfach nur nen Code merken.


ich verstehe ernsthaft nicht, wie einem erst nach dem Kauf des Hundes auffallen kann, dass das Auto zu klein werden könnte, da hast du ja nicht einmal 5 Minuten gerade aus gedacht...
 
  • Total überfordert - bin am verzweifeln!! :(( Beitrag #3
Autsch.

Also da du du schon mit Kritik rechnest, ich kann es mir nicht verkneifen: Wie kann man so gedankenlos, naiv und unüberlegt an so was rangehen? :eusa_doh:

Alle Punkte die du erwähnst, sind Punkte wo ich einfach nur denke: Au, au, aus.

So das zu meiner unsachlichen Kritik.

Nein halt. Warum hast du dich kein deut vorher infomiert. Das einzige was ich lese ist das du gehört hast das Stubenrein machen auf die Nerven geht und du das nicht haben willst und kostenlos super sache. Also erst mal, Stubenreinheit das haben viele von uns hinter sich und ja, viele hat es Nerven ohne ende gekostet. Aber das ist eine Sache die gehört zum Hund dazu.
Genau wie sich darüber zu infomiere, wie riesig die Rasse wird.
Kostenlos ist auch nicht immer gut, die Leute denken wenn sie die Tiere verschenken dann zeigen sie das sie die Tiere lieben, aber dann landen sie meist in genau (sorry) solchen Händen wie deine.
Bei Leute die denken, die Welt wäre super leicht, peace alles easy und dann noch kostenlos.


Dann zu der Sache mit den Einbrechern und co.

Also mein Labbi würde Einbrecher stillschweigend zum Tresor führen, wenn du "Pech" hast ist dein Bernersennen ein sanftmütiger Riese der nur müde den Kopf hebt wenn wer vorbei läuft und alles mit gehen lässt oder er versteckt sich verängstigt unter den Bett.

Hat sich den wirklich niemand infomiert, auch deine Mum nicht?

Hier gibt es sehr viele, die sehnsuchtsvoll gern ein Hund hätten, wenn sich andere nicht quer stellen würden.

Mit 16 Wochen ist dein kleiner auch noch ein Baby und dann soll er schon Stubenrein sein? Viele brauchen 1 Jahr dazu.

Mal abgesehen davon das man Hunde geistig auslasten und die ganzen Grundgehorsamssachen noch beibringen muss. :eusa_doh: Das ist eine Höllenarbeit, aber man macht sie gerne, weil sie dazugehört wenn man sich (vorallem) einen jungen Hund holt.

Bitte, geb den Hund ab, es bringt nichts. Gib ihn wie oben genannt ins Tierheim.

Du kannst den Hund behalten, wenn du dich um 100% drehst und dein Leben dem Hund anpasst und nicht umgekehrt.
 
  • Total überfordert - bin am verzweifeln!! :(( Beitrag #4
Oh man du hast gerade jetzt schon erst agefangen und die Erziehung beginnt erst und fühlst dich jetzt schon überfordert? Wie war das mit der Dogge was haben sie gemacht? Nur weil ein Welpe mal schreit heißt es noch lange nicht das ihm auch was passiert ist.
Und wieso solltest du nicht mit ihm spazieren gehen können? Bernhardiner gehören zu den ruhigen Hunderassen uns ziehen meist auch nicht an der Leine. Zudem gibt es Hundeschulen. Kann man deine Rückbank umklappen?? Ja Prima dann paßt auch dein Hund dort hinein. Sicher wird es mit dem Sitzen dann für ihn schwer, aber wenn er mal zum Ta muß ist es halt so.

Schmeiss die Flinte nicht gleich ins Korn, es kommen noch viele andere Zeiten. Wo du denkst das kann nicht sein. Hundeerziehung ist nicht ein Ding von zwei Wochen und der Hund ist perfekt und bleibt es auch, nein es geht das ganze Hundeleben lang;).


Also stelle dich der heraus forderung, du packst das.


Lg Yvi
 
  • Total überfordert - bin am verzweifeln!! :(( Beitrag #5
Hallo Yvonne und willkommen bei uns.

Puh, da ist wirklich eine ganze Menge falsch gelaufen. Das fängt schon bei "für umsonst" an...

Im Endeffekt kann ich dein Gefühl nur unterstützen. Ich denke nicht, dass dir in deiner Situation und von dem ausgehend, was du schilderst, irgendwer händeringend dazu raten wird, den kleinen bzw. bald gar nicht mehr so kleinen Kerl um jeden Preis zu behalten. Eigentlich wärst du es ihm schuldig, weil du ihn angeschafft hast. Die Frage ist nur, ob ihm damit gedient wäre. Das Wissen ist nicht zwangsläufig das Problem, das kann man sich verschaffen und man wächst mit seinen Aufgaben. Aber ich frage mich, ob du dazu überhaupt bereit wärst, mit allen Konsequenzen. Das geht über "Kurzsichtigkeiten" wie das Auto weit hinaus.

Ein Hund bedeutet viele Einschränkungen und du warst dir scheinbar nicht einmal im Ansatz über die Verantwortung klar, die du übernimmst. Die Aufzucht eines Welpen kostet unheimlich viel Kraft, Nerven und Geduld. Allein die Stubenreinheit kann sich bis zum sechsten Monat strecken, bei manchen Hunden länger. Stubenrein werden bedeutet in den ersten Wochen, bis sich erste Erfolge eingestellt haben: Den Hund sofort nach draußen bringen, wenn sich ein Malheur ankündigt (was mit genauer Beobachtung einhergeht), Missgeschicke kommentarlos zu beseitigen (keine Strafe, kein Schimpfen, keine Aufmerksamkeit) und allgemein alle zwei Stunden, auch nachts, nach draußen, sowie nach dem Schlafen, Fressen oder Spielen. Besonders bei groß werdenden Rassen muss man besonders auf die Ernährung achten, damit der Körper nicht unter zu schnellem Wachstum leidet und Schaden nimmt. Ebenso sollte er keine Treppen steigen müssen.

Einen Welpen lässt man in den ersten Monaten nicht allein. Spaziergänge sollte man zum Wohle der Gelenke und je nach Umgebung der geistigen Reize sehr dosiert halten. Man sagt dabei gerne: 5 Minuten pro Lebensmonat. Macht bei einem Alter von drei Monaten eine Viertelstunde. Und das bezieht sich nicht auf die Märsche vor die Tür, die der Notdurft geschuldet sind, die zählen extra. Stellt sich die Frage, wie das mit deiner erwähnten "Freiheitsliebe" vereinbar ist. Du hast geschrieben, deine Mama würde sich schwer mit ihm tun. Wie zeigt sich das? Was macht er, was macht sie?

Und dann ist da noch die Sache mit der Sozialisierung bzw. der Gewöhnung an sein Umfeld und den ersten Kommandos, wie man sie formt und einem Welpen begreiflich macht, wo sein Platz in der Welt ist. Er wird Fragen stellen, dich testen und so manches Mal wahrscheinlich an den Rand der Verzweiflung bringen, wahrscheinlich erst recht, wenn er in die Pubertät kommt. Ein Hund braucht Führung (womit wir auch beim Thema "Angst" und "andere Hunde" wären), weil er sich sonst früher oder später genötigt sehen wird, sie zu übernehmen und/oder seine Probleme allein zu regeln. Bei solchen Unsicherheiten im Vorfeld kann der Besuch einer gewaltfrei arbeitenden Hundeschule sehr wertvoll sein.

Für den Hund ist es wichtig, dass man klar und konsequent agiert, das heißt: Für ihn lesbar ist. Auch dabei hilft eine gute Schule. Beispiel: Wenn du "Sitz!" sagst, musst du auch Sitz meinen und nicht "Ja, so halb Platz ist okay"... Besonders die Körpersprache ist unheimlich wichtig, denn wir Menschen neigen dazu, unbewusst Signale auszusenden, die wir gar nicht wahrnehmen, der Hund aber sehr wohl. Darum sollte man immer versuchen, genau mit sich und dem Vierbeiner zu sein. Ebenso spielt der Tonfall eine Rolle. Ein gekichertes "Aua, Schluss jetzt, hihihi" wird nicht dafür sorgen, dass der Hund ein solches Signal ernst nimmt. Übrigens sind bereits Welpenzähne sehr spitz und kleine Unarten, die in dem Alter noch irgendwie süß sein mögen, werden spätestens zu der Zeit ein Problem, wenn aus dem Baby ein halbstarker Rüpel wird. Beißhemmung lernen ist daher z.B. sehr wichtig.

Es kommt darauf an, ob du all dem gewachsen zu sein glaubst und im Interesse des Welpen kann ich dir nur raten, die Frage gründlich zu erörtern. Denn unter halben Sachen wird er in irgendeiner Form leiden. Ein Welpe ist anstrengend, kann aber auch eine wunderbare Sache sein, wenn man sich ihr annimmt. Die Frage ist, ob du langfristig dazu gewillt bist. Wenn nicht, sollte dich dein Weg definitiv ins Tierheim führen, wo man sich gewissenhaft darum kümmern wird, dass er in gute und verständige Hände kommt. Ohne langes Zaudern, denn noch ist er in einem Alter, in dem er das gut verkraften kann und eure Bindung nicht intensiv. Er würde sich schnell auf die neue Situation einstellen und hätte dich bald vergessen.
 
  • Total überfordert - bin am verzweifeln!! :(( Beitrag #6
Es gibt auch noch eine andere Möglichkeit

Es gibt auch noch eine andere Möglichkeit deinen Hund mitzuschleppen
Fahrrad nehmen & mit Ihm Laufen.. das würde gehen wenn ihr einen Tierarzt in eure Nähe habt,Üb jetzt schon mal mit deinen Hund damit Er an das Fahrrad Gewohnt ist & an das Laufen am Fahrrad auch.

Das war echt Unüberlegt von euch gewesen euch so einen großen Hund anzuschaffen der demnächst gar nicht mehr Im Auto passt APPLAUS.:clap:

edit seven: Bitte mäßige Deinen Tonfall!
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Total überfordert - bin am verzweifeln!! :(( Beitrag #7
Huhu,

im Prinzip sehe ich nur zwei Auswege. Du packst es nochmal an, tust alles, um dem Hund gerecht zu werden - sprich Hundeschule, neues Auto, Gespräch mit der Mutter, Informieren über Hundehaltung und Rasse speziell - oder du gibst den Süßen ab, solange er noch klein ist und nicht zu viel kaputt gehen kann. Auch wenn die Sozialisierung schon vorbei ist. Nur ein fehlerzogener Berni ist jetzt nicht gerade beliebt, deswegen sollte man sich das gut überlegen. Allein wegen der Größe sind da schon nicht viele Kandidaten.

Kritik verkneife ich mir mal, du hast selber eingesehen, dass es nicht gerade nobelpreisverdächtig war und was soll man noch Leute treten, die bereits am Boden liegen? Wichtig ist eben, dass man nach seinem Fehler vernünftig abwägt, was für alle das Beste ist. Das kannst nur du mit deiner Mutter abschätzen. Wenn ihr euch sicher seid, dass ihr ihn nicht gebändigt bekommt, dann seid ihm gegenüber fair und sucht ihm ein neues Zuhause (und bitte mit Schutzgebühr! Niemals verschenken! Am besten zusammen mit einem Tierheim, dass euch bei der Vermittlung und Auswahl der potentiellen Halter hilft, damit der "Kleine" in gute Hände kommt). Wenn ihr es aber versuchen wollt (bitte nur mit Hundeschule!), dann probiert es. Aber versucht euch so realistisch wie möglich einzuschätzen, zum Wohle des Hundes.

Mehr kann ich dir leider nicht raten...

Liebe Grüße
Pewee
 
  • Total überfordert - bin am verzweifeln!! :(( Beitrag #8
Ich hab uebrigens schon groeßere Hunde in gefuehlt kleineren Autos gesehen. Du musst halt die Rueckbank umklappen, und den Hund durch den Kofferraum rein lassen.
Es gibt fuer alles mittel und Wege.
Reißt euch zusammen mit dem Kleinen, und gebt ihm eine Chance.
Oder eben sucht ein neues Zuhause.
Aber vom Prinzip her, wenn deine Mutter mit anpackt, dann gibt es auch Wege, ohne ein neues Auto kaufen zu muessen.
 
  • Total überfordert - bin am verzweifeln!! :(( Beitrag #9
Was mir hier einfach sauer aufstösst ist, dass du dich nicht an das Forum wendest mit helft mir bitte,wie kann ich das und das lösen, sondern du selbst schon resigniert hast -das zusammen mit deiner Unfähigkeit auch nur ein Stük in die Zukunft zu planen, hält mich schlicht davon ab zu raten, den Hund zu behalten, dir fehlt einfach auch der Kampfgeist/-Wille dafür.

Und jetzt ist eben der beste Zeitpunkt um den Hund abzugeben, nicht erst in 4 Wochen, wenn der Hund versaut wurde, JETZT hat er noch alle Chancen auf ein gutes Heim, in 4 Wochen wird das schon anders aussehen, geschweige denn in einem Jahr - vermittle mal nen z.B. Leinenaggressiven Hund in der Größe, den nimmt doch maximal ein baue, der ihn an die Kette legt, Tierschützer, die Platz und Geld für solche Kaliber haben sind eben selten (vielleicht findet sich sogar ein Liebhaber, die Rasse ist inzwischen wirklich selten, ich kenne hier nur einen einzigen und wenn ich mir vorstelle, dessen Besitzer hätte Probleme mit dem Hund, würde ich mich mit meinem nicht mehr vor die Tür trauen, so ein "Monster" kann man bei aller liebe nur durch Erziehung bändigen aber nicht mehr durch körperliche Kraft - Arnold Schwarzenegger-Verschnitte mal ausgenommen)

Ich denke wirklich, dass du niemandem einen Gefallen tust, wenn du es dann doch mal probierst und auf die Nase fliegst... und ja, es ist blöd für so einen Zwerg, so durch die Gegend geschubst zu werden, aber nach zwei Tagen hat der ach noch keine wirklich feste Bindung zu dir, es ist also kein Drama aber es wird eines, wenn du den Hund beältst und nicht plötzlich deine Einstellung um 180 Grad wendest - und sorry, das habe ich noch nie erlebt!)
 
  • Total überfordert - bin am verzweifeln!! :(( Beitrag #10
Hallo Yvonne!
Im Großen und Ganzen schließe ich mich Pewee an.
Diese beiden Möglichkeiten habt ihr.
Ich bitte euch nur zu bedenken.. Hundeausbildung ist ein langer und auch nicht immer einfacher Weg.
Aber.. Es lohnt sich. Sein Leben mit einem Hund teilen zu können ist einfach wunderbar und schön.
Natürlich muss man sein Leben etwas umstellen, denn von heute auf morgen ist ein Familienmitglied dazugekommen.
Aber ich bitte euch echt, euch das zu überlegen.
So wie es ist, sollte es nicht bleiben.
Euch und eurem Hund zuliebe würde ich mir ernsthafte Gedanken darüber machen.
Ich wünsche euch, das ihr die richtige Entscheidung trefft.

Liebe Grüße.
Schatti
 
  • Total überfordert - bin am verzweifeln!! :(( Beitrag #11
Danke für eure Antworten!

Also wie ich bereits erwähnt habe, weiss ich dass ich mich noch mehr informieren hätte müssen.

Dennoch finde ich es irgendwie schade mir zu unterstellen ich würde meinen Lucky VERZIEHEN :eusa_doh:
:eusa_doh::eusa_doh:

Diese Aussage finde ich etwas heftig denn ihr wisst ja nicht was ich mit ihm alles gemacht habe oder???
Er lernt sehr schnell. bin mit Ihm die letzten 5 Tage immer nach Essen, Trinken, schlafen und spielen gassi gegangen. mind. alle zwei stunden. Ich bin schon so weit dass er in der Nacht schon 4 Stunden durchhält und am Tag gar nichts mehr im Haus passiert.

Er geht brav "Bei Fuss" und gerade bin ich viel am "Sitz und Platz" am üben, dass er auch schon ein wenig versteht.

Ich kümmere mich sehr viel um ihn. Habe derzeit mein anzes privatleben aufgegeben um mit ihm alles zu machen.


Ich würde ihn niemals einfach so in der Ecke dahinliegen lassen nur weil ich kein Bock drauf habe.
Also bitte etwas preziser nachfragen, denn ich habe nicht gesagt ich mache nichts mit ihm.


Die Doggen sind auf ihn losgegangen und stehen auch manchmal vor unserer Haustüre und "warten" quasi auf Lucky .....

Ich wohne in einem Dorf mit genau 4 Häusern. Ansonsten alles Berge und Felder.


Bei meiner Mutter ist eben das große Problem, dass sie jetzt EXTREME Angst vor den Doggen hat und nicht mehr rausgehen kann. Und mit so einer Angst finde ich ist nicht zu Spaßen.


Ins Tierheim werde ich ihn niemals geben auch nicht an fremde. Dazu liebe ich ihn zu sehr ;) Wenn, dann würde ich Ihn wieder an den Züchter geben, wo auch seine Mama zuhause ist und er die Leute schon kennt. Ich weiss dort geht es ihm gut.


Das Problem mit dem Auto: Ja, ich kann die Sitze nierderklappen. Aber wie kommt er rein? Von der Türe sicher nicht da ich diese umklappen muss.

Vom Kofferraum? Also wenn er ausgewachsen ist, kann ich íhn nicht mehr heben. (Fällt mir jetzt schon sehr schwer). Und dass er da hochkommt? Da hab ich so meine Zweifel.



Ihr könnt mich kritisieren wegen mangelnder Information vor Beschaffung vom Berni. Aber nicht an der Haltung, denn ich kümmere mich sehr sehr liebevoll um ihn.


LG
 
  • Total überfordert - bin am verzweifeln!! :(( Beitrag #12
Liebe Yvonne, ich bin da zwiegespalten ich habe zwar eine Kazte und keinen Hund doch wie man sich überfordert mit einem Tier fühlt das weiß auch ich und sobald man dies offen legt wird sofort mit dem Finger auf einem gezeigt. Ich denke damit ist niemandem wirklich geholfen du fühlst dich schlecht und dem Tier bringt es rein gar nichts.

Ja ich denke wenn du es so sagst ist es ohnehin für dich schon beschlossene Sache das du ihn abgeben möchtest dann frag doch lieber wer einen süßen Welpen sucht ansonsten solltest du eher Fragen wie du was besser machen kannst ich glaube du solltest dir erst wirklich klar werden ob du diesen Hund wirklich willst, oder nicht vorher denke ich kann dir keiner hier helfen erst musst du wissen ob du ihn behälst und mit allen konsequenzen rechnen und leben die damit verbunden sind oder du suchst ihm ein anständiges zu Hause, denn wenigstens das bist du ihm schuldig er ist ein Lebewesen der nicht weitergereicht werden sollte gerade ein Hund ist wie ein Baby und es brauch genauso Schutz und Zeit vergiss das nicht.
lg.
 
  • Total überfordert - bin am verzweifeln!! :(( Beitrag #13
Das klingt aber anders als "Meine Mutter tut sich schwer mit IHM" - also? Sind die Doggen das Problem oder dein Hund?

Zu den Doggen - lässt sich doch abschalten, indem der andere Halter seiner Aufsichtspflicht nachkommt, man darf seine Hunde nicht unbeaufsichtigt ausserhalb des Grundstückes herumlaufen lassen, ist zwar jetzt kompliziert, das dem Halter zu vemitteln, da er das ja scheinbar schon immer so gehandhabt hat, aber da musst du durch - Alternative wäre, was ich besser fände, mal nen Trainer anrücken zu lassen, du willst ja sicher eh mit dem Hund zur Hundeschule, und der guckt sich dann vor Ort euer Problem mit den Doggen an, vielleicht seht ihr (du und deine Mama) das dramatischer als es ist oder er kann euch helfen mit dem Doggenhalter zu verhandeln, irgendwann wird deiner ja genauso groß und wenn die sich dann nicht abkönnen habt ihr ein Problem;)

Und zum Auto, tja, da musst du allein ne Lösung finden... mit Bus, Bahn, Fahrrad irgendwo hinfahren fällt ja schonmal flach, wenn ihr auf so einem Dorf wohnst, da brauchst du also ein Auto, in das er reinpasst, anders gehts nicht.
 
  • Total überfordert - bin am verzweifeln!! :(( Beitrag #14
gibt es nicht diese Hundetreppen für den Kofferraum da kann er doch dann selbst hochlaufen oder ist da noch ein anderes problem? Bei den Doggen würde ich dem Halter auf die Pelle rücken denn das kann nicht sein das dein Hund Angst hat rauszugehen, ein Hundefreund achtet auch auf andere Tiere und nicht nur auf seine lg
 
  • Total überfordert - bin am verzweifeln!! :(( Beitrag #15
In das Auto rein passt er ja, wenn sie die Ruecksitze umklappt. Aber die TE ist der Meinung, dass der Hund nicht durch den Kofferraum rein kommt.

Wenn du den Hund nicht andauernt mit dem Auto durch die gegend kutschieren musst, finde ich es vertretbar den Hund selber in den Kofferraeum huepfen zu lassen.
Siehe da, Problem geloest :clap:
Ich hab leider das Gefuehl, dass die TE sich Probleme schafft, wo keine sind.
Und alles was ich lese ist "das geht nicht"
 
  • Total überfordert - bin am verzweifeln!! :(( Beitrag #16
Liebe Yvonne, ich bin da zwiegespalten ich habe zwar eine Kazte und keinen Hund doch wie man sich überfordert mit einem Tier fühlt das weiß auch ich und sobald man dies offen legt wird sofort mit dem Finger auf einem gezeigt. Ich denke damit ist niemandem wirklich geholfen du fühlst dich schlecht und dem Tier bringt es rein gar nichts.

Ich habe übrigens kein Problem damit, wenn jemand der mit der Haltung eines Hundes überfordert ist, diesem abgibt - das ist besser für den Hund, als eine chaotische Haltung, wo der Halter die ganze Zeit überlegt, ob es nicht besser wäre ihn abzugeben und sich nicht mit dem Hund vor die Tür traut;)



Und übrigens: wo ein Wille ist, ist zu 90% auch eine Lösung, ich sehe hier viel Lösungspotential, aber wenn der Halter direkt ankommt und wegen solchen Lächerlichkeiten wie dem Auto, was man sich ja auch vorher hätte denken können, schon in den Raum stellt, den Hund abzugeben, dann zweifle ich eben am Willen des Halters - und wenn der fehlt, dann bringen auch alle lösungen der Welt nichts, weil immer neue Probleme auftauchen, die ihn Zweifeln lassen.
 
  • Total überfordert - bin am verzweifeln!! :(( Beitrag #17
Hallo, ich habe all die anderen Kommentare nicht gelesen, weil ich gleich wusste, was ich Dir sagen muss. Ich bin Besitzerin einer (an sich ängstlichen) Dogge, aber allem Neuen wird erst mal Angst gemacht. Aber zwei Doggen, seien sie auch noch so friedlich daheim, benehmen sich draussen ganz anders., Der Besitzer ist verantwotungslos!
Du hast Recht mit dem Auto. Ich habe meinem Hund zuliebe meinen Astra gegen einen Zafira eingetauscht. Aber: ich bin in Rente, habe die Zeit und das Geld. Du kannst Deine Mutter da nicht mit dem Problem sitzen lassen! Dem Hunti zuliebe solltest Du Dich von ihm trennen, denn er wird nie glücklich bei Dir, es sei denn er würde sich mit Nachbars Doggen verstehen. Das könnte man üben, da muss aber der Nachbar mithelfen. Wenn Du keinen Stress willst,
lass den Hund weg und lerne lieber Selbstverteidigung (dann verlierst Du die Angst). Im Ernstfall hätte Dein Hund vielleicht auch Angst - was dann??
 
  • Total überfordert - bin am verzweifeln!! :(( Beitrag #18
Das hört sich doch schon ganz gut an, was du alles mit ihm machst! Warum bist du dann so verzweifelt?
Du bist auf einem guten Weg ihn stubenrein zu bekommen und auch sonst wird es kein Problem sein diesem Hund zu erziehen! Was ist dann eigentlich noch dein Problem??? Geh mit ihm in die Hundeschule, da bekommen du und dein Hund alles beigebracht, was ihr wissen müsst!
Warum hast du ihn überhaupt geschenkt bekommen, wenn er von einem Züchter ist? Würde mich mal interessieren.
Dass er mal ein Riese wird, hätte dir ja wirklich vorher klar werden sollen......:roll: Das mit den Doggen geht ja wirklich überhaupt gar nicht! Rede doch mal mit dem Besitzer, vielleicht könnt ihr das ja noch klären!

Das mit der Hundetreppe fürs Auto ist auch eine gute Idee! Dann kann er in den Kofferraum alleine reinlaufen.

Du musst dir jetzt genau überlegen, ob du deinem "Riesen" die nächsten vielleicht 15 Jahre gerecht werden kannst und genau darüber nachdenken!
Und nimm deine Mutter in die Hundeschule mit, wenn du dich für diese entscheidest, damit auch sie lernt mit ihm umzugehen!
 
  • Total überfordert - bin am verzweifeln!! :(( Beitrag #19
Hallo Yvonne,

Vorwürfe hast du ja schon ausreichend gelesen. Das bringt jetzt auch nichts.

Wenn du deinen kleinen behalten willst und dich überfordert fühlst, dann hol dir sofort Hilfe. Melde dich gleich morgen in einer Hundeschule an oder hol dir einen Trainer für Einzelstunden ins Haus. Wenn du in die Hundeschule gehst, übe alles, was du dort lernst auch kosequent täfglich zu Hause. Beziehe alle Familienmitglieder mit ein. Ihr müsst alle das gleiche machen, damit ihr an einem Strang zieht und konsequenz zeigen könnt.

Das mit der Stubenreinheit ist bei jedem Hund anders. Ich kenne es zwar so, dass es ruckzuck geht, habe aber auch gehört, dass manche Hunde länger brauchen. Bernhardiner gehören zu den Spätentwicklern, wie viele große Rassen. Wenn du Pech hast, ist er mit 1 Jahr von der Reife her noch ein Baby, allerdings ein sehr großes und schweres, dass dir dann auf der Nase herumtanzt, wenn du ihm nicht beibringen kannst, dass du der Chef bist.

Was mich allerdings irritiert, ist die GEschichte mit den Doggen. Ich wohne auch auf dem Dorf, und da laufen die Hunde nun mal frei herum. Darüber bin ich sehr froh, denn ich kann nur positives darin sehen. Bei uns schauen täglich Hunde vorbei und freuen sich, wenn ich meine raus lasse. Dorf ist Dorf und Stadt ist Stadt.

Dass allerdings 2 ausgewachsene Hund auf einen Welpen "losgehen" halte ich für ein Missverständnis. Kann mich auch täuschen. Aber erfahrungsgemäß haben hundeunerfahrene Menschen vor freilaufenden Hunden Angst. Wenn sie unerfahren sind und die Körpersprache von Hunden noch nicht deuten können, halten sie eventuell harmloses Interesse für Aggression.

Eventuell löst auch das Verhalten deiner Mutter bei den Doggen was aus.
 
  • Total überfordert - bin am verzweifeln!! :(( Beitrag #20
Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe! ;)

Ich glaube mehr brauche ich gar nicht groß zu schreiben, denn meine Vorredner haben schon eine Menge an guter Aufklärungsarbeit geleistet :clap: Allerdings möchte ich eines los werden. Selten ist mir jemand begegnet, der so informiert zu sein scheint (oder dies vorgibt) und dennoch so wenig weiß. Wie kann man so derart kopflos sich ein Lebenwesen anschaffen ohne auch nur einmal über all die so wichtigen Dinge nach gedacht zu haben wie: Wie komme ich mit dem Tier schnell zum Tierarzt im Fall der Fälle zum Beispiel? :eusa_doh: :roll:
 
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