Wie kamt ihr zu einem Hund?
Als wir uns entschlossen hatten, dass nun ein Hund für uns funktioniert ging es doch sehr schnell. Haben im Internet sämtliche Seiten angekuckt und halt gesucht. Einen Rassehund wollten wir eigentlich, fanden aber beide, dass das nun doch ein bisschen zuviel Geld ist als das, was wir auf einen Schlag ausgeben wollen. Und wenn, dann doch eher für einen Führerschein
Wie alt wart ihr?
Mein Freund ist 36, ich war 25.
Wie hat es mit der arbeit und der schule geklappt?
Es klappt eigentlich sehr gut. Ich schreibe nur noch an meiner Bachelor-Arbeit, bin also sehr viel zuhause. Ansonsten habe ich auch nur einen 400Euro-Job.
Mein Freund kann den Hund aber mit zur Arbeit nehmen, wo er sich auch von Anfang an sichtlich wohl fühlte.
Die Leute da kennen Hunde, lieben sie und Beetlejuice hat auch Raum um sich zurück zu ziehen sollte es doch einmal zuviel werden. Außerdem hat er da einen schönen Garten wo er toben oder sich sonnen kann wenn mein Freund eben arbeiten muss
Wie lange war der Hund ungefähr Tagsüber alleine ?
Das üben wir noch

Derzeit klappen meistens 2h schon sehr gut, es gibt aber immer wieder Rückschläge.
Was habt ihr sonst mit ihm unternommen?
Wir gehen in die Hundeschule, machen Unterordnung, etwas Dummyarbeit und vor allem viel toben.
Wie lange musstet ihr warten bis der richtige Zeitpunkt kam?
Vor 2 Jahren haben wir beschlossen, dass wir einen Hund wollten. Ich hätte ihn ja sofort geholt

Da mein Freund aber zum Glück vernünftiger ist als ich, haben wir beschlossen, noch zu warten. Ich musste ja mein Studium selbst finanzieren und so auch immer recht viel nebenbei arbeiten. Mein Studium hatte auch recht viel Anwesenheitspflicht, bzw lerne ich auch besser, wenn mir jemand den Stoff erklärt, an meiner FH sind Hunde aber doch nicht sooo gerne gesehen.
Woran habt ihr festgemach, dass es der richtige Zeitpunkt ist?
Das kam dann auf einmal ganz spontan. Hatten länger nicht mehr drüber geredet bis ein Kumpel mal wieder einen aus Rumänien geretteten Hund auf Facebook zeigte, der meinem Freund richtig gut gefiel. Der war dann aber auch schnell vermittelt
Aber es hat uns den Hundewunsch wieder neu vor Augen geführt und wir haben uns unterhalten. Meinen Lebensunterhalt kann ich verdienen und ein Hund geht da auch immer noch. Hab ich gesagt

Ist halt ein bisschen mehr Aufwand, ich muss noch ein bisschen härter arbeiten, aber es funktioniert recht gut.
Weil wir eigentlich einen Welpen wollten war die Gelegenheit günstig. Nur noch wenige FH-Kurse, so dass ich viel Zeit zuhause für die Grunderziehung hätte. Und eben, dass mein Freund ihn mitnehmen könnte.
Wenn ich irgendwann Vollzeit arbeite hab ich nicht mehr die Zeit, einem Hund alles mit viel Arbeit bei zu bringen, da muss das schon irgendwie "laufen".
Dass es dann doch ein Junghund kurz vor der Pubertät geworden ist war einfach nur Liebe, die uns den klaren Blick vernebelt hat
Würdet ihr heute vielleicht anders entscheiden?
Ich würde mich genauer informieren, ja. Ich würde bei der Auswahl der Pflegestelle und der Organisation mehr Acht geben. Auch würde ich mir wahrscheinlich keinen potenziellen Jäger mehr ins Haus holen.
Und auch keinen Hund, der 1-2 Wochen nach Anschaffung direkt in die Pubertät schlittert

An sich aber nein! Ich bin froh, dass wir Beetlejuice zu genau dem Zeitpunkt angeschafft haben, denn das ist wirklich optimal. Auch bin ich froh, dass es Beetlejuice geworden ist. Denn trotz der ein oder anderen Sache, an der wir arbeiten müssen, ist er doch ein Superhund! Er ist sehr schlau, aber mit Konsequenz und einer guten Hundeschule an der Seite bin ich zuversichtlich, dass wir das alles schaffen. Wirkliche "Probleme" macht er nicht. Also doch auch ein geduldiger Anfängerhund
