- Diskussion zu Arbeitshunden Beitrag #41
akani
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Na ja, hüten können die wenigsten ihre Aussies lassen. Man muss auch einfach sagen, dass dazu größtenteils falsche Selektion betrieben wird, den Aussies wird der Trieb ja tatsächlich oft weggezüchtet. Ein fauler Begleithund, der kann, wenn Herrchen oder Frauchen will, ist der Aussie in der Regel nicht, aber andernteils bedeutet ein Aussie auch nicht jeden Tag Programm (ich las letztens erst von jemandem "Wir machen montags Treibball, dienstags ist Agility, mittwochs Obedience, donnerstags Flyball und freitags noch mal Agility - ist das zu viel?"), auch ein Aussie braucht mal Ruhe. Der triebigste Hund bringt dem Schäfer nichts, wenn er hyperaktiv und nicht zu bändigen ist.
Der Aussie ist also auch ursprünglich keinesfalls als hibbeliges etwas zu sehen. Dass viele Aussies so sind (man sieht und hört es ja doch oft genug), liegt auch an der Selektion und vor allem an dem, was der Halter daraus macht.
Ein Aussie ist sicherlich nicht glücklich, wenn er so maßlos "gefordert" wird, dass er nicht mehr abschalten kann. Trotzdem hole ich mir im Grunde genommen keinen Aussie, wenn ich zu faul bin, um mich mit ihm richtig auseinanderzusetzen. Vernünftige Beschäftigung ist abwechslungsreich und in meinen Augen zählt Qualität auch oft mehr als Quantität, solange es in so einem Verhältnis steht, dass der Hund auch nicht unterfordert wird.
Ich behaupte jetzt aber einfach mal, dass man aus einem stark fordernden, aktiven Aussie, egal wie, niemals im Leben ein Couchpotato gemacht bekommt.
Der Aussie ist also auch ursprünglich keinesfalls als hibbeliges etwas zu sehen. Dass viele Aussies so sind (man sieht und hört es ja doch oft genug), liegt auch an der Selektion und vor allem an dem, was der Halter daraus macht.
Ein Aussie ist sicherlich nicht glücklich, wenn er so maßlos "gefordert" wird, dass er nicht mehr abschalten kann. Trotzdem hole ich mir im Grunde genommen keinen Aussie, wenn ich zu faul bin, um mich mit ihm richtig auseinanderzusetzen. Vernünftige Beschäftigung ist abwechslungsreich und in meinen Augen zählt Qualität auch oft mehr als Quantität, solange es in so einem Verhältnis steht, dass der Hund auch nicht unterfordert wird.
Ich behaupte jetzt aber einfach mal, dass man aus einem stark fordernden, aktiven Aussie, egal wie, niemals im Leben ein Couchpotato gemacht bekommt.