- Ein Pferd trägt dich mit der Bauchmuskulatur und nicht mit der Rückenmuskulatur Beitrag #1
melli112
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hallo,
Ich möchte hier mal mit einem irrtum schluss machen der schon lange gilt und immer noch stark vertreten ist:
Ich möchte hier mal mit einem irrtum schluss machen der schon lange gilt und immer noch stark vertreten ist:
Korrektes Reiten in Dehnungshaltung bedeutet, dass das Pferd den Hals aus der Schulter heraus fallen lässt, denn ausschließlich dann kommt es zur erwünschten Spannung im Nackenband und damit zurAufwölbung des Rückens und der Dehnung der langen Rückenmuskulatur. Dieser positive Effekt wird nicht erreicht, wenn das Pferd nur im Genick eng gemacht wird, aber den Hals nicht strecken darf. Gerade dabei besteht wieder die Gefahr, dass es den Rücken fest macht.Nicht jede Lektion im Pferdesport kann aus der Dehnungshaltung heraus geritten werden. Höhere Dressurlektionen oder spezielle Gänge, wie zum Beispiel der Tölt erfordern eine relative Aufrichtung. Dazu ist der Aufbau von bestimmten Muskelgruppen nötig.
Wenn wir hier von Muskelaufbau sprechen, so ist dabei nicht nur die Rückenmuskulatur gemeint. Bekanntermaßen ist diese nicht dazu da den Reiter zu tragen, sondern sie soll locker schwingen können, um den Schub der Hinterhand von hinten nach vorne zu übertragen.
Die relative Aufrichtung ist nur möglich, wenn das Pferd sich mit Hilfe einer gut ausgebildeten Nacken- und Halsmuskulatur selbst tragen kann. Mit deren Unterstützung kann es den Nackenstrang spannen und den Rücken in seiner natürlichen Haltung tragen, ohne dabei die Rückenmuskulatur anzuspannen. Die Lendenwirbelsäule muss zusätzlich noch von einer gut trainierten Kruppen- und Bauchmuskulatur unterstützt werden. Nimmt ein Pferd nun seine Muskeln am Nacken und Oberhals zum Tragen in Anspruch und entwickelt dabei noch den erforderlichen Schwung von hinten, dann gelangt es ganz von selbst in eine relative Aufrichtung. Nun kann man sagen, dass das Pferd sich selbst trägt. Bis dahin ist es allerdings ein weiter Weg und viele Pferde erreichen leider nie den Zustand eines losgelassenen Rückens
Quelle:http://www.pferde-physio-mobil.de/index.php?subcont=27&subcont_id=27&is_sublink=28 sehr interssante seite
Wenn wir hier von Muskelaufbau sprechen, so ist dabei nicht nur die Rückenmuskulatur gemeint. Bekanntermaßen ist diese nicht dazu da den Reiter zu tragen, sondern sie soll locker schwingen können, um den Schub der Hinterhand von hinten nach vorne zu übertragen.
Die relative Aufrichtung ist nur möglich, wenn das Pferd sich mit Hilfe einer gut ausgebildeten Nacken- und Halsmuskulatur selbst tragen kann. Mit deren Unterstützung kann es den Nackenstrang spannen und den Rücken in seiner natürlichen Haltung tragen, ohne dabei die Rückenmuskulatur anzuspannen. Die Lendenwirbelsäule muss zusätzlich noch von einer gut trainierten Kruppen- und Bauchmuskulatur unterstützt werden. Nimmt ein Pferd nun seine Muskeln am Nacken und Oberhals zum Tragen in Anspruch und entwickelt dabei noch den erforderlichen Schwung von hinten, dann gelangt es ganz von selbst in eine relative Aufrichtung. Nun kann man sagen, dass das Pferd sich selbst trägt. Bis dahin ist es allerdings ein weiter Weg und viele Pferde erreichen leider nie den Zustand eines losgelassenen Rückens
Quelle:http://www.pferde-physio-mobil.de/index.php?subcont=27&subcont_id=27&is_sublink=28 sehr interssante seite