Gebisslos ist gut, reite meine Stute auch so, ab und an jedoch auch mit Gebiss wenn ich Dressur reite, um Hilfen besser zu geben ( geht allerdings auch ohne Gebiss, aber Alina lernt noch) Meinen Wallach, der ein Springpferd war kann man auch gebisslos reiten, allerdings würde ich das mit ihm nicht im Gelände ( nur einen Schrittausritt auf unseren Privatwegen, nicht aber bei der Straße) Ich habe versucht es ihm bei zu bringen so wie meiner Stute, aber er ist, wie jemand auch geschrieben hat, ein wenig abgestumpft im maul von Vorbesitzern. Gebisslos ist er nicht so leicht zu händeln, obwohl er auf Schenkelhilfen gut reagiert, mit dem gebisslosen funktioniert es einfach nicht, keine Ahnung warum, bei Alina klappt es wunderbar und auch bei anderen Pferden, die ich geritten bin und daran gewöhnt habe. Ist halt nicht jeder gleich
Man kann ein Pferd mit gebisslosem Zaum sehr schaden, was die Körperhaltung anbetrifft und auch der Druck auf das Nasenbein ist nicht zu unterschätzen, den man ausübt, eine Reiterin bei einem Reitstall hat ihrem Pferd mit einem Bosal das Nasenbein gebrochen, also vorsicht.
Grundsätzlich hab ich bemerkt, dass viele Pferde entspannter reagieren, wenn man gebisslos reitet.
Ins Gelände sollte man nur gebisslos, wenn das von der Versicherung her gedeckt wird und wenn das Pferd ausreichend daran gewöhnt ist und auch gut darauf reagiert.
Und im Großen und Ganzem: Ich denke man kann jede Rasse gebisslos reiten, allerdings nicht jeden Charakter
lg lilli
Ps.: Ohne Sattel reiten finde ich nicht gut, kann dem Pferd den Rücken runieren....