- Welche Rechte hat man, wenn der Tierarzt Mist baut? Beitrag #1
DyingDream
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Hat man überhaupt irgendwelche Rechte?
Ich verliere so langsam den letzten Funken vertrauen zu Tierärzten.
Es passiert so oft einfach etwas falsch.
- Es gibt falsche Medikamente, die -dem- Hund schädigen. - Hund hatte Glück, weil ein anderer Tierarzt rechtzeitig davon erfuhr und erklären konnte, dass dieser Hund von so einem Medikament krepieren kann.
- Es wird ein kreislaufinstabilieses Tier in Narkose gelegt und es stirbt.
- Es wird auf Behandlungen verzichtet, bzw. werden diese so lange hinausgezögert, bis die Erkrankung sichtlich verschlimmert hat.
- Es werden Preise verlangt, welche die GOT übersteigen.
- Es werden falsche Diagnosen gestellt. (z.B. Grieskorn mit Tumor am Auge verwechselt.)
- Es werden Behandlungen durchgeführt, die vollkommen unnötig sind.
- Es wird bei Operationen gefuscht.
- Es werden einfache Erkrankungen nicht erkannt.
- usw. usw. ...
Mir geht es grade einfach nur beschiessen.
Heute wurde meine 14jährige herzkranke Hündin ja erneut an den Zähnen operiert.
Vor 4 Wochen wurde ihr dort ein Zahn gezogen, weil die Zahnwurzel entzündet war.
Kostenpunkt ca. 600,- Euro (wobei da auch noch andere Behandlungen im Preis waren. - Aufgrund: Der Hund lag grade in Narkose und dann konnte dies und das noch gemacht werden.)
Der Tierarzt der die OP durchführte war kurz danach dann in seinem Urlaub gegangen und kommt nun Montag wieder zurück.
In den letzten Wochen war ich also 2 Mal in seiner Praxis und wurde von zwei verschiedenen Tierärzten dort behandelt und beide Mal mit Antibiotika wieder weg geschickt.
Warum ich da war? Weil die Beule auch noch 2-3 Wochen nach der OP eiterte.
Nun war ich am Montag bei einem ganz anderen Tierarzt, der auch eine Zusatzausbildung für die Zahnmedizin bei Tieren hat.
Dieser erklärte mir schon mal, dass die Antibiotika-Behandlung der letzten Wochen absolut unnötig gewesen wäre, weil ein Tierarzt hätte irgendwas merken müssen, wenn die Beule nach 2-3 Tagen nicht weg wäre.
Stattdessen durfte ich mir ja noch den Verdacht auf Gebisstumor oder nächste Zahnwurzelentzündung vom Reißzahn als Erklärung anhören.
Aber gut... Soweit komme ich damit ja noch klar...
Doch nun war heute die OP und ich konnte mir die Röntgenbilder anschauen, die gemacht wurden.
Ich war schockiert.
3 der 4 Wurzeln von dem gezogenen Zahn steckten noch im Hund!
Die wären beim ziehen wohl abgebrochen und nicht weiter behandelt wurden.
Die entzündeten Wurzeln, weshalb der Hund überhaupt operiert wurde blieben also einfach im Hund stecken.
So etwas darf doch nicht passieren, oder?
Mein Hund ist 14 und hat Herzprobleme! Da ist so eine Narkose nicht mal eben so ohne.
Die OP heute war nun noch komplizierter, weil die ganzen kleinen Wurzelstücke gesucht und entfernt werden mussten.
Das alles hat über eine Stunde gedauert und nicht nur ich war in der Zeit am fluchen. xX
Noch als der Hund in Narkose lag, durfte ich rein kommen, weil er mir den ganzen 'Fusch' zeigen wollte.
Man konnte zwischen Beule und Zahnlücke durchgucken. Ein riesiges Loch und auch die Wurzelstücke die er entfernt hat lagen vor mir mir.
Kosten heute: ca. 360 Euro
Morgen nochmals ca. 20 Euro
Das Weglasern von einem Hauttumor hat der Tierarzt schon gar nicht mehr berechnet.
Klar war es mein Fehler, dass ich nicht gleich zu einem Tierarzt gegangen bin, der eine Zusatzausbildung in Zahnmedizin bei Tieren hat.
Aber ich wusste anfangs ja gar nicht, dass es so etwas gibt. Und ich wusste nicht, dass 1-2 Zähne ziehen beim Hund so schwierig sein können. ...und ich war so naiv, dass ich dachte, dass mich mein Tierarzt schon an einen Zahnspezialisten weiterleiten würde, wenn es nötig wäre.
Und ich bin so enttäuscht von meinem Tierarzt.
Ich hatte hier in der Gegend schon so viele Tierärzte, wo die Sachen die ich oben aufzählte passierten.
Ich war so froh, dass ich endlich einen Tierarzt gefunden hatte, dem ich vertrauen konnte.
Und nun?
Nun ist das Vertrauen auch futsch.
Klar passieren Fehler.
Tierärzte sind auch nur Menschen.
Aber gibt es auch für die Tierhalter dann irgendwelche Rechte, wenn solche gravierende Fehler passieren, wie jetzt in meinem Fall?
Also zumindest hat Pepsi die zweite OP heute gut überstanden. Sie ist noch wackelig auf den Beinen, kann aber schon Tacka anknurren und sich das Fell sauber schlecken.
Sie wird sicher ihren Rausch noch ausschlafen und dann geht es wieder schnell bergauf mit ihr.
Aber das alles wäre doch gar nicht nötig gewesen, hätte der erste Tierarzt das richtig gemacht oder mich gleich an einen Profi weitergeleitet.
Es ist ja nicht nur die Gesundheit des Hundes, die damit auf's Spiel gesetzt worden ist, sondern auch ich musste mir Urlaub nehmen und die vielen unnötigen Kosten sind auch nicht wenig.
Kann mir jemand Helfen, was die Rechte betrifft?
Habe ich einen Anspruch auf eine Kostenerstattung oder auf eine Beteiligung der Kosten von meinem Tierarzt, der den Mist gebaut hat?
~§~
Ich verliere so langsam den letzten Funken vertrauen zu Tierärzten.
Es passiert so oft einfach etwas falsch.
- Es gibt falsche Medikamente, die -dem- Hund schädigen. - Hund hatte Glück, weil ein anderer Tierarzt rechtzeitig davon erfuhr und erklären konnte, dass dieser Hund von so einem Medikament krepieren kann.
- Es wird ein kreislaufinstabilieses Tier in Narkose gelegt und es stirbt.
- Es wird auf Behandlungen verzichtet, bzw. werden diese so lange hinausgezögert, bis die Erkrankung sichtlich verschlimmert hat.
- Es werden Preise verlangt, welche die GOT übersteigen.
- Es werden falsche Diagnosen gestellt. (z.B. Grieskorn mit Tumor am Auge verwechselt.)
- Es werden Behandlungen durchgeführt, die vollkommen unnötig sind.
- Es wird bei Operationen gefuscht.
- Es werden einfache Erkrankungen nicht erkannt.
- usw. usw. ...
Mir geht es grade einfach nur beschiessen.
Heute wurde meine 14jährige herzkranke Hündin ja erneut an den Zähnen operiert.
Vor 4 Wochen wurde ihr dort ein Zahn gezogen, weil die Zahnwurzel entzündet war.
Kostenpunkt ca. 600,- Euro (wobei da auch noch andere Behandlungen im Preis waren. - Aufgrund: Der Hund lag grade in Narkose und dann konnte dies und das noch gemacht werden.)
Der Tierarzt der die OP durchführte war kurz danach dann in seinem Urlaub gegangen und kommt nun Montag wieder zurück.
In den letzten Wochen war ich also 2 Mal in seiner Praxis und wurde von zwei verschiedenen Tierärzten dort behandelt und beide Mal mit Antibiotika wieder weg geschickt.
Warum ich da war? Weil die Beule auch noch 2-3 Wochen nach der OP eiterte.
Nun war ich am Montag bei einem ganz anderen Tierarzt, der auch eine Zusatzausbildung für die Zahnmedizin bei Tieren hat.
Dieser erklärte mir schon mal, dass die Antibiotika-Behandlung der letzten Wochen absolut unnötig gewesen wäre, weil ein Tierarzt hätte irgendwas merken müssen, wenn die Beule nach 2-3 Tagen nicht weg wäre.
Stattdessen durfte ich mir ja noch den Verdacht auf Gebisstumor oder nächste Zahnwurzelentzündung vom Reißzahn als Erklärung anhören.
Aber gut... Soweit komme ich damit ja noch klar...
Doch nun war heute die OP und ich konnte mir die Röntgenbilder anschauen, die gemacht wurden.
Ich war schockiert.
3 der 4 Wurzeln von dem gezogenen Zahn steckten noch im Hund!
Die wären beim ziehen wohl abgebrochen und nicht weiter behandelt wurden.
Die entzündeten Wurzeln, weshalb der Hund überhaupt operiert wurde blieben also einfach im Hund stecken.
So etwas darf doch nicht passieren, oder?
Mein Hund ist 14 und hat Herzprobleme! Da ist so eine Narkose nicht mal eben so ohne.
Die OP heute war nun noch komplizierter, weil die ganzen kleinen Wurzelstücke gesucht und entfernt werden mussten.
Das alles hat über eine Stunde gedauert und nicht nur ich war in der Zeit am fluchen. xX
Noch als der Hund in Narkose lag, durfte ich rein kommen, weil er mir den ganzen 'Fusch' zeigen wollte.
Man konnte zwischen Beule und Zahnlücke durchgucken. Ein riesiges Loch und auch die Wurzelstücke die er entfernt hat lagen vor mir mir.
Kosten heute: ca. 360 Euro
Morgen nochmals ca. 20 Euro
Das Weglasern von einem Hauttumor hat der Tierarzt schon gar nicht mehr berechnet.
Klar war es mein Fehler, dass ich nicht gleich zu einem Tierarzt gegangen bin, der eine Zusatzausbildung in Zahnmedizin bei Tieren hat.
Aber ich wusste anfangs ja gar nicht, dass es so etwas gibt. Und ich wusste nicht, dass 1-2 Zähne ziehen beim Hund so schwierig sein können. ...und ich war so naiv, dass ich dachte, dass mich mein Tierarzt schon an einen Zahnspezialisten weiterleiten würde, wenn es nötig wäre.
Und ich bin so enttäuscht von meinem Tierarzt.
Ich hatte hier in der Gegend schon so viele Tierärzte, wo die Sachen die ich oben aufzählte passierten.
Ich war so froh, dass ich endlich einen Tierarzt gefunden hatte, dem ich vertrauen konnte.
Und nun?
Nun ist das Vertrauen auch futsch.
Klar passieren Fehler.
Tierärzte sind auch nur Menschen.
Aber gibt es auch für die Tierhalter dann irgendwelche Rechte, wenn solche gravierende Fehler passieren, wie jetzt in meinem Fall?
Also zumindest hat Pepsi die zweite OP heute gut überstanden. Sie ist noch wackelig auf den Beinen, kann aber schon Tacka anknurren und sich das Fell sauber schlecken.
Sie wird sicher ihren Rausch noch ausschlafen und dann geht es wieder schnell bergauf mit ihr.
Aber das alles wäre doch gar nicht nötig gewesen, hätte der erste Tierarzt das richtig gemacht oder mich gleich an einen Profi weitergeleitet.
Es ist ja nicht nur die Gesundheit des Hundes, die damit auf's Spiel gesetzt worden ist, sondern auch ich musste mir Urlaub nehmen und die vielen unnötigen Kosten sind auch nicht wenig.
Kann mir jemand Helfen, was die Rechte betrifft?
Habe ich einen Anspruch auf eine Kostenerstattung oder auf eine Beteiligung der Kosten von meinem Tierarzt, der den Mist gebaut hat?
~§~
