Nassfutter

Diskutiere Nassfutter im Hunde Ernährung Forum im Bereich Hunde Forum; Ich hab mal mehrere Fragen: Debby bekommt generell immer nur Trockenfutter, ist es okay, wenn ich so zwei bis drei mal die Woche jeweils morgens...
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Seifenspenderin

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Ich hab mal mehrere Fragen:

Debby bekommt generell immer nur Trockenfutter, ist es okay, wenn ich so zwei bis drei mal die Woche jeweils morgens und abends ein kleines bisschen Nassfutter dazu tue? Die Kleine liiiiebt stinkendes Nassfutter.:D
Also im Tierheim hat sie Trockenfutter und noch ne Dose "Rinti" bekommen.
Rinti hab ich bisher noch nicht gefunden. Ist das gut?

Ich hab jetzt schon mehrere Dosen von verschiedenem Nassfutter gekauft, auch verschieden teuer. Ich verstehe immer noch nicht so richtig, was an dem Nassfutter nicht gesund sein könnte, in den meisten Nassfuttersorten sind einfach nur Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse.. also in fast allen - egal, welche Preisklasse.
Ich hab mal zum Probieren ne Dose (150g) Nassfutter von Winston (Eigenmarke von Rossmann) geholt. Sie war sehr günstig (nur 49 cent), aber ich sehe da gar nicht so viel Unterschied zu den teureren. Da steht drauf: 60% Fleisch. Klar, da sind auch tierische Nebenerzeugnisse drin, aber ich hab auch gelesen, dass das nicht schlimm ist, wenn überwiegend Fleisch dadrinne ist und es auch gut für die Hunde wäre, weil sie ja Allesfresser wären. Stimmt das? Naja, jetzt beim Überfliegen sehe ich auch, dass da Getreide drin ist. In den anderen Nassfuttersorten, die ich hatte, war kein Getreide drin.
Ich hätte kein Problem damit, was teureres zu holen, aber dazu muss ich den Unterschied mal kapieren:D
Kennt ihr gutes Nassfutter? Könnt ihr etwas empfehlen?

Und dann hab ich mal ne Frage: Was hat es mit dem Vitamin D3 auf sich?
Soll ich also nichts holen, worin Vitamin D3 ist?
 
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  • Nassfutter Beitrag #2
Huhu,

die Hunde wäre, weil sie ja Allesfresser wären.

Hunde sind Beutetierfresser. Sie fressen hauptsächlich Fleisch, Innereien, den Rest des Tieres (bspw. Hufe), sowie ein wenig Gemüse und minimal Getreide - eben das, was im Beutetier vorverdauut im Magen enthalten ist. Wäre er ein Allesfresser, könnte er alles in gleichem Maße verwerten. Aber eigentlich kann Getreide bei ihnen zu einigen Allergien führen und so richtig super verwerten können sie das auch nicht. Von daher sollte man dort weitesgehend drauf verzichten.

Der Unterschied ist wirklich ein wenig schwierig. Bei den handelsüblichen Dosen sieht man oft solche Zusammensetzungen: "Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse (60% Rind), Getreide, pflanzliche Nebenerzeugnisse, Mineralien, Zucker"

Das erste Problem ist der Zucker. Der hat dadrin nix zu suchen. Sollte ein Ausschlusskriterium sein.
Das zweite Problem ist die Frage, WAS ist denn da an tierischen Nebenerzeugnissen drin und wie viel? Innereien? Nur Abfall? Überhaupt Fleisch?
Das dritte Problem ist die Sache, dass "60% Rind" suggeriert, dass in der ganze Dose 60% Rind enthalten ist. Stimmt aber nicht. Es sind nur 60% Anteil im Anteil vom Fleisch und den tierischen Nebenerzeugnissen. Also wesentlich weniger als man denkt. Dann bleibt auch die Frage, was denn die anderen 40% sind? Für Halter mit Allergikerhunden eine wichtige Frage.
Das vierte Problem: Welches Getreide? Vollkornreis? Mais? Reis? Weizen? Und in welchen Mengen? Hunde brauchen kaum Getreide und bei Allergikern sollte gar keins oder nur bestimmtes gefüttert werden.
Das fünfte Problem: Was genau sind denn hier die pflanzlichen Nebenerzeugnisse?

das Hauptproblem ist eigentlich immer, dass man nie weiß, was drin ist. Zwar ists ok, wenn auch "Abfall", wie Hufe o.ä. drin sind, aber die Menge ist dann schon entscheidend.

Gute Sorten haben eine bessere Auflistung (wenn auch nicht perfekt). Ein Beispiel für eine gute Zusammensetzung ist zum Beispiel Lukullus:
66% Fleisch- und tierische Nebenerzeugnisse (Herz, Leber, Fleisch, Magen, Pansen), ausschließlich vom Kaninchen und Wild, Fleischbrühe, Apfel, Reis, Mineralstoffe, Leinöl.

Quelle:

Hier siehst du eine gute Auflistung aller tierischen Bestandsteile und welches Getreide (nämlich Reis) enthalten ist. Vor allem ist kein anderes Tier darunter gemogelt worden, was ich sehr gut finde. Außerdem spricht mich der Anteil der Fleisch- und Innereienmenge an. Viele haben dann teilweise nur 4% enthalten, damit die Dose auch tatsächlich mit der Bezeichnung "Tier X" beschriftet werden darf. Aber 4% sind nix. ;) Zwar wissen wir auch hier nicht, wie viel Reis enthalten ist, aber es ist fast am Schluss - also kann man sich den Anteil grob denken. Je weniger enthalten ist, desto weiter hinten steht es in der Liste. Die Auflistung ist immer absteigend.

Gute Sorten sind für mich zum Beispiel besagtes Lukullus, Real Nature, Terra Canis, Best Nature oder auch Gran Carno. Aber es gibt noch wesentlich mehr und wenn die Zusammensetzungen der Sorten miteinander vergleichst, wirst du auch noch einige finden!

Liebe Grüße
Pewee
 
  • Nassfutter Beitrag #3
Genau und wichtig dabei sind wirklich diese Klammern, weil wie Pewee schon sagt: Bei vielen "Billigsorten" steht das 60 % in Klammern. Das heißt dann von dem Fleisch das in der Dose ist sind 60 % vom Rind. Es steht aber nicht dabei wie viel Fleisch nun wirklich in dieser Dose drin ist. Mit Pech hast du nur Müll da drin...

Bei den "hochwertigeren" Futtersorten steht das 60 % nicht in Klammern. Da kannst du dir dann sicher sein, dass wirklich 60 % Fleisch in der Dose sind. Super ist natürlich, wenn es wie beim Lukullus genau aufgelistet ist, auch das machen nicht alle.

*Mich Pewee komplett anschließ*
 
  • Nassfutter Beitrag #4
Hallo
ich füttere z.b im Urlaub (sonst barfe ich) Kiening Fleischdosen. Super deklariert und wirklich 100% Fleisch ohne tierische Nebenerzeugnisse und Fleisch das auch für den menschlichen Verzehr geeignet ist ,gemischt mit Flocken oder Gemüse für mich eine gute alternative.Bei einer größeren Bestellung zahle ich 2,-€ für eine 800g Dose also echt preiswert zu anderen minderwertigen Dosen.

Hoffe dir geholfen zu haben
Gruß Red Cherry
 
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