- Wie äußert sich eigentlich Hüteverhalten? Beitrag #1
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Tapa
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Also ich meine jetzt nic ht das der Hund über eine Wiese schleicht und Schafe umrundet
Unsere Hündin ist ein Mix. Angeblich drin sein soll Irish Setter väterlicherseits und mütterlicherseits ein Labradormix. Sie ist allerdings kleiner als Labbi und auch kleiner als ein Irish Setter. Von der Fellstruktur her könnte das mit dem Irish schon eher hinkommen. Vom Aussehen her und von der Größe (nicht von der Fellfarbe) ähnelt sie aber sehr einem Border Collie, das ist auch das, wo drauf die meisten Leute tippen, wenn sie sie sehen, und ich vermute, dass der mütterliche Mix-Anteil ein Border war und sich optisch durchgesetzt hat. Hatte jetzt im Urlaub die Gelegenheit, einen reinrassigen Border im Direktvergleich neben ihr zu sehen - und der Körperbau ist exakt gleich!
Ich versuche immer, ihr Verhalten zu deuten, und auf die verschiedenen Ausgangsrassen- bzw. Anteile zurückzuführen. Sie hat minimal, also sehr gut händelbar, Jagdtrieb, ist wenn, dann ein Sichtjäger, und interessiert sich, wenn überhaupt, fast ausschließlich für Vögel - soweit ich mir zusammengelesen habe, sind Setter für die Schnepfenjagd eingesetzt worden und Labradore und Setter sind beides Sichtjäger (man möge mich verbessern, wenn ich was falsches schreibe). Sie apportiert wie ein Weltmeister und schwimmt für ihr Leben gern - spricht für den Labrador-Anteil. Ansosnten buddelt sie nach Mäusen. Anderes "Wild" ist ihr herzlich egal.
Da sie nun mal wie ein Border aussieht, frage ich mich, wie sich eigentlich deren typisches Verhalten äußert...? So genau weiß ich es wirklich nicht, und bei der Suchfunktion hier hab ich nichts rechtes gefunden. Wie äußert sich denn "hüten" wenn nichts zu hüten da ist?
Sie rennt immer hinter meinem Mann (Hauptbezugsperson, er nimmt sie täglich mit auf die Arbeit) hinterher und folgt ihm quasi auf Schritt und Tritt. Läuft nie weg oder außer Sichtweite. Geht auch nie allein bei uns in den Garten - selbst wenn die Haustür aufsteht. Sondern erst wenn einer von uns mitkommt. Geriet mein Mann jetzt in unserem Wanderurlaub mal außer Sichtweite, wurde sie sichtlich sehr nervös
und beobachtete gespannt, ob er bald wieder auftauchte bzw rannte direkt hinter ihm her. Wenn ich außer Sichtweite geriet, lief sie zumindest mal nachsehen, wo ich bin, und dann, wenn sie sich vergewissert hatte, dass ich noch da bin, wieder zurück zu meinem Mann. Im Haus ist sie einem auch oft "auf den Fersen" - es hat sich allerdings etwas gelegt, als wir sie neu hatten, war das schlimmer.
Ist das jetzt unter "Hüteverhalten" einzuordnen oder wie äußert sich das eigentlich?
Unsere Hündin ist ein Mix. Angeblich drin sein soll Irish Setter väterlicherseits und mütterlicherseits ein Labradormix. Sie ist allerdings kleiner als Labbi und auch kleiner als ein Irish Setter. Von der Fellstruktur her könnte das mit dem Irish schon eher hinkommen. Vom Aussehen her und von der Größe (nicht von der Fellfarbe) ähnelt sie aber sehr einem Border Collie, das ist auch das, wo drauf die meisten Leute tippen, wenn sie sie sehen, und ich vermute, dass der mütterliche Mix-Anteil ein Border war und sich optisch durchgesetzt hat. Hatte jetzt im Urlaub die Gelegenheit, einen reinrassigen Border im Direktvergleich neben ihr zu sehen - und der Körperbau ist exakt gleich!
Ich versuche immer, ihr Verhalten zu deuten, und auf die verschiedenen Ausgangsrassen- bzw. Anteile zurückzuführen. Sie hat minimal, also sehr gut händelbar, Jagdtrieb, ist wenn, dann ein Sichtjäger, und interessiert sich, wenn überhaupt, fast ausschließlich für Vögel - soweit ich mir zusammengelesen habe, sind Setter für die Schnepfenjagd eingesetzt worden und Labradore und Setter sind beides Sichtjäger (man möge mich verbessern, wenn ich was falsches schreibe). Sie apportiert wie ein Weltmeister und schwimmt für ihr Leben gern - spricht für den Labrador-Anteil. Ansosnten buddelt sie nach Mäusen. Anderes "Wild" ist ihr herzlich egal.
Da sie nun mal wie ein Border aussieht, frage ich mich, wie sich eigentlich deren typisches Verhalten äußert...? So genau weiß ich es wirklich nicht, und bei der Suchfunktion hier hab ich nichts rechtes gefunden. Wie äußert sich denn "hüten" wenn nichts zu hüten da ist?
Sie rennt immer hinter meinem Mann (Hauptbezugsperson, er nimmt sie täglich mit auf die Arbeit) hinterher und folgt ihm quasi auf Schritt und Tritt. Läuft nie weg oder außer Sichtweite. Geht auch nie allein bei uns in den Garten - selbst wenn die Haustür aufsteht. Sondern erst wenn einer von uns mitkommt. Geriet mein Mann jetzt in unserem Wanderurlaub mal außer Sichtweite, wurde sie sichtlich sehr nervös
und beobachtete gespannt, ob er bald wieder auftauchte bzw rannte direkt hinter ihm her. Wenn ich außer Sichtweite geriet, lief sie zumindest mal nachsehen, wo ich bin, und dann, wenn sie sich vergewissert hatte, dass ich noch da bin, wieder zurück zu meinem Mann. Im Haus ist sie einem auch oft "auf den Fersen" - es hat sich allerdings etwas gelegt, als wir sie neu hatten, war das schlimmer.
Ist das jetzt unter "Hüteverhalten" einzuordnen oder wie äußert sich das eigentlich?