- Die Hündin meiner Eltern... Beitrag #1
Okapi
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...ist eine sehr liebe, intelligente und bewegungsfreudige kastrierte Mischlingshündin, die leider keine Erziehung genossen hat...
Hauptbezugsperson ist (leider leider) mein Papa. Er weiß nämlich alles am besten :roll:.
Da ich in den nächsten Wochen/Monaten etwas mehr mit ihr zu tun haben werde, möchte ich ein wenig versuchen, die Hündin *an meinem Papa vorbei* zu erziehen...
Problem 1:
Das Mädel kommt nie zur Ruhe. Bei jeden Geräusch horcht sie auf, wenn eine Tür klappert wird sofort los gerannt um zu schauen, wer wo wie...
Wenn sie tatsächlich mal nicht angerannt kommt (weil grad mit jemandem spazieren), ruf Herrchen allerdings nach ihr :roll: *Na wo ist denn...?*
Situation heute morgen: Meine Schwester schellt an der Tür... UND der Hund rennt mich und meine (kranke!) Mum über den Haufen. Selbstverständlich wurde sie auch überschwänglich begrüßt... :clap: Nach meinem Hinweis diesbezüglich *Na ich hab sie doch gar nicht gleich begrüßt, ich bin doch erst rein gekommen.* (Anders gängs auch gar nicht, da der Hund vor dem öffnen der Haustür aus dem Korridor ausgesperrt wurde, da er so Anwandlungen hat auszubüxen und allein spazieren zu gehen.)
Situation auf dem Hof: Jedes vorbeifahrende Auto Fahrrad Fußgänger wird verbellt und sie ist dann absolut nicht ansprechbar - reagiert nicht.
Problem 2: Man kann sie bei Spaziergängen nicht frei laufen lassen, sie rennt dann kreuz und quer durch die Walachei und lässt sich mehr schlecht als recht wieder einfangen.. nach ihr rufen klappt natürlich nicht (sie nähert sich nur so weit, dass man nicht nach ihr greifen kann).
Ich werde mal schaun, ob ich ne Schleppleine bekomm und mich dazu noch etwas einlesen.
Problem 3: Ergibt sich aus Problem 2 - sie ist einfach körperlich nicht ausgelastet, so dass ich hoffte, sie mit Ball-aportieren auf dem Hof etwas zum rennen zu kriegen. Noch bevor ich den Ball werfe, kann es passieren, dass sie aus Übermut nach meiner Hand schnappt; wenn ich ihn werfe hechtet sie auch hinterher; wenn sie zu mir kommt lässt sie den Ball auf halber Strecke fallen UND kommt zu mir oder schnüffelt auf dem Boden rum ODER läuft mit Ball im Maul im Bogen an mir vorbei.
Wie kann ich ihr das *richtige spielen* beibringen oder wie anders kann ich sie bewegen?
Ich beschreibe jetzt mal einfach noch ein paar Situationen...
Wenn sie (zB beim essen) mit *Platz* in eine Ecke gewiesen wird, bleibt sie nur liegen, wenn sie Lust hat... auf erneuten Befehl gehorcht sie auch - steht aber wieder innerhalb kürzester Zeit auf.
Am liebsten stellt oder legt sie sich irgendwo mitten in den Weg...
Allein draußen sein kann sie nicht und versucht mit allen Mitteln herein zu kommen. Vor einigen Wochen hat sie sich üble Wunden zugezogen, weil sie komplett allein (länger als gewohnt) ausgesperrt war und versucht hat durch eine alte Katzentür zu kommen. Selbige Katzentür wurde vor Jahren (wegen dieser Anwandlungen) enorm verkleinert, damit sie nicht mehr hindurch passt - damals war sie aber noch nicht mal ausgewachsen!
Das Grundstück ist zweigeteilt in Hof und Garten. Da sie im Garten verschiedenste Ausbruchmöglichkeiten gefunden hatte, wird die Tür dorthin nun abgesperrt. Aus Verzweiflung (?) ist sie tatsächlich mal über einen (Standart-)Maschendrahtzaun geklettert.
Der Zaun wurde gesichert... ebenso wie der Spalt unter der Hoftür unter den man so schön durchkriechen kann.
Eingeweichtes Trockenfutter gammelt zur ständigen Verfügung vor sich hin. (Sie ist etwas zu mager...)
Es gibt keine geregelten Gassi-Zeiten, wenn sie mal muss, wird sie auf den Hof gelassen. Dadurch kommt es natürlich immer mal wieder zu *Notfällen* im Keller.
Bei einem *Ausbruchspaziergang* hat ein Nini sein Leben gelassen
Die Rangordnung ist (glaube ich) klar - durch die Tür geh ich zuerst! (Oder ist das doch nur, damit die Tür nicht nach ihr geschlossen wird, wenn sie durch geht?)
Mir ist klar, dass da einiges falsch läuft, allerdings stoße ich bei meinem Vater auf taube Ohren. Dem Hund und meiner Mum möchte ich aber das Leben ein wenig erleichtern und freue mich daher auf Meinungen, Anregungen, Tipps...
Fragen werde ich nach bestem Wissen beantworten.
Sie ist wirklich sehr lieb und oft hab ich den Eindruck, dass sie es zwar richtig machen möchte, aber nicht so recht weiß wie.
vielen Dank und liebe Grüße
Okapi
Hauptbezugsperson ist (leider leider) mein Papa. Er weiß nämlich alles am besten :roll:.
Da ich in den nächsten Wochen/Monaten etwas mehr mit ihr zu tun haben werde, möchte ich ein wenig versuchen, die Hündin *an meinem Papa vorbei* zu erziehen...
Problem 1:
Das Mädel kommt nie zur Ruhe. Bei jeden Geräusch horcht sie auf, wenn eine Tür klappert wird sofort los gerannt um zu schauen, wer wo wie...
Wenn sie tatsächlich mal nicht angerannt kommt (weil grad mit jemandem spazieren), ruf Herrchen allerdings nach ihr :roll: *Na wo ist denn...?*
Situation heute morgen: Meine Schwester schellt an der Tür... UND der Hund rennt mich und meine (kranke!) Mum über den Haufen. Selbstverständlich wurde sie auch überschwänglich begrüßt... :clap: Nach meinem Hinweis diesbezüglich *Na ich hab sie doch gar nicht gleich begrüßt, ich bin doch erst rein gekommen.* (Anders gängs auch gar nicht, da der Hund vor dem öffnen der Haustür aus dem Korridor ausgesperrt wurde, da er so Anwandlungen hat auszubüxen und allein spazieren zu gehen.)
Situation auf dem Hof: Jedes vorbeifahrende Auto Fahrrad Fußgänger wird verbellt und sie ist dann absolut nicht ansprechbar - reagiert nicht.
Problem 2: Man kann sie bei Spaziergängen nicht frei laufen lassen, sie rennt dann kreuz und quer durch die Walachei und lässt sich mehr schlecht als recht wieder einfangen.. nach ihr rufen klappt natürlich nicht (sie nähert sich nur so weit, dass man nicht nach ihr greifen kann).
Ich werde mal schaun, ob ich ne Schleppleine bekomm und mich dazu noch etwas einlesen.
Problem 3: Ergibt sich aus Problem 2 - sie ist einfach körperlich nicht ausgelastet, so dass ich hoffte, sie mit Ball-aportieren auf dem Hof etwas zum rennen zu kriegen. Noch bevor ich den Ball werfe, kann es passieren, dass sie aus Übermut nach meiner Hand schnappt; wenn ich ihn werfe hechtet sie auch hinterher; wenn sie zu mir kommt lässt sie den Ball auf halber Strecke fallen UND kommt zu mir oder schnüffelt auf dem Boden rum ODER läuft mit Ball im Maul im Bogen an mir vorbei.
Wie kann ich ihr das *richtige spielen* beibringen oder wie anders kann ich sie bewegen?
Ich beschreibe jetzt mal einfach noch ein paar Situationen...
Wenn sie (zB beim essen) mit *Platz* in eine Ecke gewiesen wird, bleibt sie nur liegen, wenn sie Lust hat... auf erneuten Befehl gehorcht sie auch - steht aber wieder innerhalb kürzester Zeit auf.
Am liebsten stellt oder legt sie sich irgendwo mitten in den Weg...
Allein draußen sein kann sie nicht und versucht mit allen Mitteln herein zu kommen. Vor einigen Wochen hat sie sich üble Wunden zugezogen, weil sie komplett allein (länger als gewohnt) ausgesperrt war und versucht hat durch eine alte Katzentür zu kommen. Selbige Katzentür wurde vor Jahren (wegen dieser Anwandlungen) enorm verkleinert, damit sie nicht mehr hindurch passt - damals war sie aber noch nicht mal ausgewachsen!
Das Grundstück ist zweigeteilt in Hof und Garten. Da sie im Garten verschiedenste Ausbruchmöglichkeiten gefunden hatte, wird die Tür dorthin nun abgesperrt. Aus Verzweiflung (?) ist sie tatsächlich mal über einen (Standart-)Maschendrahtzaun geklettert.
Der Zaun wurde gesichert... ebenso wie der Spalt unter der Hoftür unter den man so schön durchkriechen kann.
Eingeweichtes Trockenfutter gammelt zur ständigen Verfügung vor sich hin. (Sie ist etwas zu mager...)
Es gibt keine geregelten Gassi-Zeiten, wenn sie mal muss, wird sie auf den Hof gelassen. Dadurch kommt es natürlich immer mal wieder zu *Notfällen* im Keller.
Bei einem *Ausbruchspaziergang* hat ein Nini sein Leben gelassen
Die Rangordnung ist (glaube ich) klar - durch die Tür geh ich zuerst! (Oder ist das doch nur, damit die Tür nicht nach ihr geschlossen wird, wenn sie durch geht?)
Mir ist klar, dass da einiges falsch läuft, allerdings stoße ich bei meinem Vater auf taube Ohren. Dem Hund und meiner Mum möchte ich aber das Leben ein wenig erleichtern und freue mich daher auf Meinungen, Anregungen, Tipps...
Sie ist wirklich sehr lieb und oft hab ich den Eindruck, dass sie es zwar richtig machen möchte, aber nicht so recht weiß wie.
vielen Dank und liebe Grüße
Okapi