- Kater attackiert mich Beitrag #1
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DinguiN
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Hallo,
wie der Titel schon sagt, habe ich folgendes Problem mit meinem Kater: er kratzt, er beißt und lässt nicht locker. Er ist seit knapp 4 Monaten bei mir und war damals (leider erst) ca. 10 Wochen alt. Ich wurde leider nicht wahrheitsgemäß über den Geburtstermin unterrichtet damals, weiß aber, dass das eigentlich zu früh war. An sich funktioniert das Zusammenleben sehr gut. Er ist eine reine Hauskatze und (ebenfalls leider) auch noch allein, die derzeitigen Umstände geben es nicht anders her. Auch dabei bin ich mir im Klaren darüber, dass ein Spielkamerad wünschenswert wäre, dafür wird dann gesorgt, sobald es möglich ist. Er scheint sich dennoch wohl zu fühlen hier, wir spielen oft und kuscheln noch mehr. Er sucht oft meine Nähe, wenn ich nach Hause komme werde ich liebevoll begrüßt. Aber - und nun zum eigentlichen Problem - es gibt auch Momente, in denen er mich attackiert. Das sieht dann so aus, dass er vor mir lauert, mich dann anspringt und je nachdem was er gerade zu fassen kriegt beißt und kratzt. Immer sehr doll (blutende Kratzer sind eigentlich die Regel) und vor allem mit wahnsinniger Ausdauer. Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob es Machtkämpfe sind, die er austragen will, ob das einfach viel zu stürmisches Spielen sein soll oder ob er tatsächlich aggressiv ist, was ich eigentlich nicht denke, da er nie faucht oder "meckert" dabei. Ich weiß nun trotzdem einfach nicht mehr weiter, je größer er wird, desto kräftiger werden natürlich auch seine Attacken und mittlerweile sind die teilweise so schmerzhaft, dass ich ihn für ein paar Minuten auf den Balkon sperren muss, damit ich mich beruhigen oder die "Wunden" versorgen kann, bevor das ganze "Spiel" weiter geht. Das mache ich allerdings sehr ungern und bin auch im Zweifel darüber, ob der Kater das aussperren überhaupt in Verbindung damit bringen kann, was vorher passiert ist. Nur um das nochmal genau klarzustellen, ich sperr ihn nicht aus, weil ich denke ihn damit erziehen oder angemessen bestrafen zu können, sondern weil ich wenns ganz schlimm ist keinen anderen Ausweg habe ihn irgendwie von mir zu bekommen.
Natürlich habe ich mich schon häufig auf Recherche begeben, aber konnte bisher einfach nichts finden, was mir oder uns geholfen hat.
- lautes Nein/ Aua sagen ignoriert er einfach, als ob er gar nicht wahrnimmt, dass ich lauter und ernster mit ihm spreche als sonst; verändert auch absolut nichts an seiner Angriffshaltung
- Wasserspritze find ich nicht sonderlich toll, hab ich aber auch ausprobiert, hat ebenfalls nichts genützt..Wasser scheint ihn nicht wirklich zu stören und ich könnte ihn pitschnass spritzen ohne, dass was passiert
- wegsetzen und ignorieren: unmöglich!!! setze ich ihn weg, setzt er zum erneuten sprung an, ignoriere ich ihn, interessiert ihn das auch reichlich wenig und er verkrallt und verbeißt sich nur noch mehr so ohne gegenwehr.. abgesehen davon tuts mittlerweile einfach zu sehr weh um das ignorieren zu können bis er vielleicht doch aufgeben würde
- das Wegsperren habe ich ja weiter oben schon beschrieben, will ich aber wie gesagt auch gar nicht wirklich als Bestrafungsmethode benutzen, das Zusammenleben soll ja im gleichen Raum möglich sein und nicht getrennt voneinander
- anpusten, weil es das fauchen nachahmt..auch völlig sinnlos, keine Reaktion, da könnt ich pusten wie verrückt
Worüber ich mich sonst noch informiert habe, sowohl beim Tierarzt als auch im Internet, war die Frage, ob er vllt einfach nicht dafür gemacht ist, nur drinnen zu leben und sich langweilt oder ähnliches und das die Ursache des Ganzen ist. Kann ich aber besonders nach der Nachfrage beim Tierarzt ausschließen.
So.. das waren so die grundsätzlichen Dinge die ich immer wieder gelesen habe, die aber allesamt Null Wirkung zeigten.
Noch ein paar Abschlussinfos:
Ansonsten ist er noch nicht kastriert (wollte ich wenn es geht auch nicht früher als nötig machen) und gesundheitlich ist alles in bester Ordnung. Mit Futter und Wasser ist er selbstredend auch stets versorgt. Genügend Spielmöglichkeiten sind vorhanden, er kann sich jederzeit auf den Balkon begeben und Kratzbaum und Kratzbrett etc. sind auch da. Wenn mein Freund hier ist, kuschelt er weniger, greift ihn aber nie so an, wie er es bei mir tut. Mein Freund ist, wenn es dann doch mal passiert, etwas rigoroser als ich und "schubst" ihn dann einfach weg oder faucht ihn an..Dann ist auch Ruhe. So kann mein Freund mich dann auch vor meinem Kater "retten". Wenn ich all das mache, zeigt es keine Wirkung.
Ich hoffe ich habe erstmal alle wichtigen Informationen genannt..
Ich würde mich wirklich freuen, wenn mir jemand Ratschläge geben kann, die über das "sag laut Nein" hinaus gehen und mir in Zukunft den einen oder anderen Kratzer ersparen.. Oder vielleicht einfach bessere oder genauere Beschreibungen davon, wie man vorgehen sollte, vielleicht mache ich ja beim Nein sagen auch einfach irgendwas falsch oder so..
Na dann, ich bin gespannt auf Antworten und freu mich auf Hilfe!
wie der Titel schon sagt, habe ich folgendes Problem mit meinem Kater: er kratzt, er beißt und lässt nicht locker. Er ist seit knapp 4 Monaten bei mir und war damals (leider erst) ca. 10 Wochen alt. Ich wurde leider nicht wahrheitsgemäß über den Geburtstermin unterrichtet damals, weiß aber, dass das eigentlich zu früh war. An sich funktioniert das Zusammenleben sehr gut. Er ist eine reine Hauskatze und (ebenfalls leider) auch noch allein, die derzeitigen Umstände geben es nicht anders her. Auch dabei bin ich mir im Klaren darüber, dass ein Spielkamerad wünschenswert wäre, dafür wird dann gesorgt, sobald es möglich ist. Er scheint sich dennoch wohl zu fühlen hier, wir spielen oft und kuscheln noch mehr. Er sucht oft meine Nähe, wenn ich nach Hause komme werde ich liebevoll begrüßt. Aber - und nun zum eigentlichen Problem - es gibt auch Momente, in denen er mich attackiert. Das sieht dann so aus, dass er vor mir lauert, mich dann anspringt und je nachdem was er gerade zu fassen kriegt beißt und kratzt. Immer sehr doll (blutende Kratzer sind eigentlich die Regel) und vor allem mit wahnsinniger Ausdauer. Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob es Machtkämpfe sind, die er austragen will, ob das einfach viel zu stürmisches Spielen sein soll oder ob er tatsächlich aggressiv ist, was ich eigentlich nicht denke, da er nie faucht oder "meckert" dabei. Ich weiß nun trotzdem einfach nicht mehr weiter, je größer er wird, desto kräftiger werden natürlich auch seine Attacken und mittlerweile sind die teilweise so schmerzhaft, dass ich ihn für ein paar Minuten auf den Balkon sperren muss, damit ich mich beruhigen oder die "Wunden" versorgen kann, bevor das ganze "Spiel" weiter geht. Das mache ich allerdings sehr ungern und bin auch im Zweifel darüber, ob der Kater das aussperren überhaupt in Verbindung damit bringen kann, was vorher passiert ist. Nur um das nochmal genau klarzustellen, ich sperr ihn nicht aus, weil ich denke ihn damit erziehen oder angemessen bestrafen zu können, sondern weil ich wenns ganz schlimm ist keinen anderen Ausweg habe ihn irgendwie von mir zu bekommen.
Natürlich habe ich mich schon häufig auf Recherche begeben, aber konnte bisher einfach nichts finden, was mir oder uns geholfen hat.
- lautes Nein/ Aua sagen ignoriert er einfach, als ob er gar nicht wahrnimmt, dass ich lauter und ernster mit ihm spreche als sonst; verändert auch absolut nichts an seiner Angriffshaltung
- Wasserspritze find ich nicht sonderlich toll, hab ich aber auch ausprobiert, hat ebenfalls nichts genützt..Wasser scheint ihn nicht wirklich zu stören und ich könnte ihn pitschnass spritzen ohne, dass was passiert
- wegsetzen und ignorieren: unmöglich!!! setze ich ihn weg, setzt er zum erneuten sprung an, ignoriere ich ihn, interessiert ihn das auch reichlich wenig und er verkrallt und verbeißt sich nur noch mehr so ohne gegenwehr.. abgesehen davon tuts mittlerweile einfach zu sehr weh um das ignorieren zu können bis er vielleicht doch aufgeben würde
- das Wegsperren habe ich ja weiter oben schon beschrieben, will ich aber wie gesagt auch gar nicht wirklich als Bestrafungsmethode benutzen, das Zusammenleben soll ja im gleichen Raum möglich sein und nicht getrennt voneinander
- anpusten, weil es das fauchen nachahmt..auch völlig sinnlos, keine Reaktion, da könnt ich pusten wie verrückt
Worüber ich mich sonst noch informiert habe, sowohl beim Tierarzt als auch im Internet, war die Frage, ob er vllt einfach nicht dafür gemacht ist, nur drinnen zu leben und sich langweilt oder ähnliches und das die Ursache des Ganzen ist. Kann ich aber besonders nach der Nachfrage beim Tierarzt ausschließen.
So.. das waren so die grundsätzlichen Dinge die ich immer wieder gelesen habe, die aber allesamt Null Wirkung zeigten.
Noch ein paar Abschlussinfos:
Ansonsten ist er noch nicht kastriert (wollte ich wenn es geht auch nicht früher als nötig machen) und gesundheitlich ist alles in bester Ordnung. Mit Futter und Wasser ist er selbstredend auch stets versorgt. Genügend Spielmöglichkeiten sind vorhanden, er kann sich jederzeit auf den Balkon begeben und Kratzbaum und Kratzbrett etc. sind auch da. Wenn mein Freund hier ist, kuschelt er weniger, greift ihn aber nie so an, wie er es bei mir tut. Mein Freund ist, wenn es dann doch mal passiert, etwas rigoroser als ich und "schubst" ihn dann einfach weg oder faucht ihn an..Dann ist auch Ruhe. So kann mein Freund mich dann auch vor meinem Kater "retten". Wenn ich all das mache, zeigt es keine Wirkung.
Ich hoffe ich habe erstmal alle wichtigen Informationen genannt..
Ich würde mich wirklich freuen, wenn mir jemand Ratschläge geben kann, die über das "sag laut Nein" hinaus gehen und mir in Zukunft den einen oder anderen Kratzer ersparen.. Oder vielleicht einfach bessere oder genauere Beschreibungen davon, wie man vorgehen sollte, vielleicht mache ich ja beim Nein sagen auch einfach irgendwas falsch oder so..
Na dann, ich bin gespannt auf Antworten und freu mich auf Hilfe!