starke Agressionen gegen Familienmitglieder

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  • starke Agressionen gegen Familienmitglieder Beitrag #41
Das mit meinem Vater kann schon sein :( . Aber bei anderen Hunden ist er immer total dominant und steigt oft bei anderen auf....wobei man ihn dann immer runterziehen muss....
 
  • starke Agressionen gegen Familienmitglieder Beitrag #42
Aso, ja den Hund haben wir vonklein auf. Wir haben ihn mit 9 Wochen bekommen. Achja und ihm gings da wirklich mehr als gut :)
 
  • starke Agressionen gegen Familienmitglieder Beitrag #43
Also was du jetzt vor allem brauchst ist ganz viel Geduld mit ihm. Nicht stressen, wenn er knurrt, in Ruhe lassen und nicht beachten.
Wenner wieder kommt, loben und gnaz lieb kraulen, dann kommt er vielleicht wieder aus sich raus.
 
  • starke Agressionen gegen Familienmitglieder Beitrag #44
Hallo shia,

Grundvoraussetzung für ein harmonisches Miteinander ist eine klare Linie. Euer Hund muss genau wissen, was er darf/soll und was eben nicht.
Die Schnauze zuhalten , gleichbedeutend mit über den Fang greifen(wird unter freilebenden Wölfen, Dingos, Puwos usw. als Dominanzgeste angewendet) und wird so auch von unseren domestizierten Haushunden immer noch verstanden.
Es ist absolut wichtig die Signale des Hundes zu erkennen und natürlich richtig zu deuten.

Kleines Beispiel:

Das sogenannte "grinsen" (Lefzen hochziehen) wird immer wieder mit Agressivität verwechselt, nach dem Motto, der hat die Zähne gefletscht. Dabei ist das aber vom Hund in dem Fall keineswegs als Dominanzgeste sondern als Beschwichtigungsgeste zu verstehen.

Ich unterstelle deinem Vater keine Bosheit, aber er hat aus Hundesicht da einiges vermurkst.

Ein Hund der unter sich macht, signalisiert absolute Unterwerfung. Eine Beschwichtigungsgeste die von Welpen gegenüber Althunden angewendet wird.

Dadurch wird in der Regel eine Beisshemmung bei Alttieren erreicht. (Evtl. Ausnahmen - Hündinnen und fremde Welpen -, da diese die kleinen oft "zum fressen gern" haben.

Sein knurren ist aus meiner Sicht nichts als Unsicherheit.

Ein fest zugewiesener Platz sollte für ihn Rückzugsmöglichkeit sein und von euch allen akzeptiert werden. Zieht er sich zurück, dann lasst ihn dort in Ruhe.

Das aufreiten solltest nicht du unterbinden, sondern ggfls. der andere Hund. Wobei auch hier zwischen spielerischen aufreiten und aus Dominanzgründen unterschieden werden muss.

Bei wirklichen Dominanzproblemen sollte der Hund nur auf ein ausgeführtes Kommando hin aus der Hand gefüttert werden, keine erhöhte Sitzposition gestattet werden, keine Zerrspiele, bei Spaziergängen darf nicht er entscheiden welcher Weg genommen wird, also wo es lang geht, sondern du,... liegt er im Weg, hat er aufzustehen usw.

Nur ein Hund der genau weiss woran er ist, ist ein "glücklicher" Hund.

Es ist nicht leicht anhand deiner Schilderungen genau zu sagen, was das eigentliche Problem zwischen euch ist.

Und "Ferndiagnosen" werden dir da nicht groß weiterhelfen.

Lieben Gruss
Bettina
 
  • starke Agressionen gegen Familienmitglieder Beitrag #45
hoppla...text erschien zweimal.
 
  • starke Agressionen gegen Familienmitglieder Beitrag #46
danke nochmal für die vielen Tipps.
Waren heute auch mit dem Kater beim Tierarzt und haben bei der Gelegenheit noch mal ein paar Sachen über den Hund besprochen.
Sie meinte man solle wenn mein Vater nachhause kommt in davor erst mal in den Garten lassen und ihn dann wenn mein Vater im Haus ist dazuholen. Ham wir dann auch gemacht und er hat dann auch nich meht geknurrt.
Also, ein ruhiges Eck hat er auch schon, wo auch keiner vorbei geht und das mit dem Bett und Sofa wollen wir jetzt auch streng verbieten!
Achja, und sie hat uns noch den Tipp gegeben den Hund bei solchen Verhalten mehr zu ignorieren und das mit den klaren Regeln hat sie auch gesagt.
Sie meinte er ist teils dominant aber auch SEHR unsicher.


Also nochmals danke für die vielen Tipps
 
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